25. Oktober 2012

Veranstaltungshinweis „Europa muss schweizerischer werden!“

Konferenz der Partei der Vernunft am 03.11.2012

(ef-UW) Am 03.11.2012 veranstaltet die PDV im badischen Offenburg eine Konferenz zum Thema „Europa muss schweizerischer werden!“.

Hochkarätige Gäste halten Vorträge und diskutieren mit den Bürgern die zunehmende Machtkonzentration in der EU. Denn die Eurokrise wird genutzt, um immer mehr Macht in den Händen von immer weniger Menschen zu konzentrieren. Die PDV möchte ein Gegenmodell aufzeigen, in dem Entscheidungen möglichst vor Ort getroffen werden. Wo die Probleme entstehen, sollen sie auch gelöst werden. Das direktdemokratische, kantonale Prinzip der Schweiz könnte hierfür ein Vorbild sein. In der Theorie und in Sonntagsreden der Politiker ist dieses „Subsidiaritätsprinzip“ in der EU verankert. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Die Konflikte, die diese Zentralisierung – etwa eine gemeinsame Währung für völlig unterschiedliche Wirtschaftsräume – mit sich bringt, werden immer offensichtlicher.

 Um die kaum gehörte, aber zunehmend verärgerte Bevölkerung hinter sich zu bringen, werden von EU-Seite Vorschläge ins Spiel gebracht, die den Anschein von Demokratie erwecken, in Wirklichkeit aber eine Mogelpackung sind. So soll beispielsweise der „EU-Präsident“ vom Volk gewählt werden.

 Wie soll das funktionieren? Die wahrscheinlich eine Handvoll Kandidaten werden zunächst in

Hinterzimmern ausgekungelt. Notwendigerweise sind diese aber nur in ihren Heimatländern bekannt. Ihre Reden und Veröffentlichungen gibt es nur in der jeweiligen Landessprache. Selbst wenn sie alle übersetzt würden: Wer soll das alles lesen?

 Je kleiner eine politische Einheit ist, desto besser funktioniert dort Demokratie. Der Bürgermeister ist in der Stadt bekannt. Politiker eines Landes sind der hiesigen Bevölkerung zumindest aus ihrem bisherigen politischen Wirken ein Begriff.

 Jetzt in der Eurokrise wird ein immer größeres Demokratiedefizit in der EU sichtbar. Der Begriff „Rechtsstaat“ hat durch fortlaufende offene Rechtsbrüche seine Bedeutung verloren. Das ist verheerend für ein friedliches und kooperatives Miteinander in Europa, für das sich die Partei der Vernunft stark macht. Wir laden daher alle Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, mit unseren Gästen eine Alternative zu diskutieren: Das Schweizer Modell, das sich mehr als hundert Jahre bewährt hat.

 Dazu konnten hochkarätige Gäste und Referenten der Partei gewonnen werden:

Dr. Pirmin Schwander von der liberal-konservativen SVP. Schwander ist Unternehmer und Präsident der AUNS mit circa 40.000 Mitgliedern. Seit 2003 gehört er dem Schweizer Nationalrat an.

Günther Lachmann, freier Journalist, Buchautor und Kolumnist der Zeitung „Die Welt“. Lachmann wies frühzeitig auf die gravierenden rechtlichen Defizite und ökonomischen Risiken der „Eurorettungen“, insbesondere des ESM, hin.

Carlos A. Gebauer, Richter am Anwaltsgericht in Düsseldorf. Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit ist er gefragter Verfasser gesellschaftspolitischer und juristischer Bücher und Texte, die hauptsächlich libertäre Standpunkte vertreten.

Prof. Dr. Norbert Geng, Professor für Unternehmensrecht an der Fachhochschule Schmalkalden, Mitglied im Bundesvorstand der PDV und Vertreter der Österreichischen Schule der Ökonomie.

Oliver Janich, Wirtschaftsjournalist und Buchautor. Nach seinem BWL-Studium schrieb er unter anderem für „Financial Times Deutschland“, „Süddeutsche Zeitung“ und „Focus Money“. Janich ist Gründer und Bundesvorsitzender der Partei der Vernunft und Vertreter der Österreichischen Schule der Ökonomie.

Medienpartner: „Schweizer Monat“, „Smart Investor“, „Blink Magazin“, eigentümlich frei, „Compact“

Link

Veranstaltungshinweis auf der Webseite der Partei der Vernunft


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