23. Mai 2012

Griechische Euros Vorsicht vor den Y-Noten!

Kleiner Geld-Ratschlag für ef-Leser

Seriös weiß niemand, wie es mit dem „Euro“ weitergeht. Nur die eine, allzu oft verschwiegene, giftige Wahrheit steht im Raum: So wie bislang geht es nicht weiter. Mögen die derzeit politisch Verantwortlichen und die derzeit medial Tonangebenden das Währungskonstrukt auch noch so sehr am Leben halten wollen, so wird ihnen genau dies doch aus Gründen der schieren Mathematik nicht gelingen. Während also der bisherige Blindflug des Euro zunehmend in einen Funkenflug Richtung „dann explodiert Europa“ (Peer Steinbrück) mutiert, wendet der Normalbürger seinen irritierten Blick in das eigene Portemonnaie: Wie geht es denn eigentlich dort weiter?

Ein nicht unwahrscheinliches und daher hier zur Überlegung gestelltes Szenario sieht so aus: Zuerst fällt der Euro nun in (oder kurz nach)  der zweiten Juni-Hälfte in Griechenland. Das Land tritt aus dem Euro aus (oder wird herausgeworfen). Wenn es aber keine griechischen Euro mit Zahlkraft mehr gibt, könnte der rechtzeitige individuelle Blick in die eigene Geldbörse einigermaßen lohnend sein. Denn – was erstaunlicherweise viele Menschen noch immer nicht wissen – wir können die griechischen Euros in unseren Taschen ohne weiteres erkennen. Es sind die Geldscheine, die vor der individuellen Zahlenfolge ein „Y“ ausweisen.

Angenommen, die vorstehenden Überlegungen wären zutreffend, dann müsste gelten: Geben wir die Y-Noten schnell noch aus, bevor sie entweder offiziell für ungültig erklärt werden oder aber rein faktisch nicht mehr im Verkehr akzeptiert sind. Schaden kann es nicht, allenfalls nutzen. Warum also nicht?


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