19. April 2011

Multi-Kulti ade John Cleese verschmäht London

Der Monty-Python-Komödiant lebt lieber im „englischeren“ Bath

(ef-RG) Der englische Schauspieler und Drehbuchautor John Cleese, bekannt aus den Monty-Python-Filmen, anderen Kino-Hits wie „Ein Fisch namens Wanda“ und der Fernsehserie „Fawlty Towers“, will nicht in London leben. Wie er in einem Interview kürzlich mit „Seven magazine“ sagte, bevorzuge er Bath im Südwesten des Landes, denn die britische Hauptstadt „fühlt sich nicht mehr englisch an“.

Der 71-jährige Komödiant, der in seiner Karriere oft die Engstirnigkeit seiner Landsleute satirisch überzog, beklagt nun den Verlust einer „Mittelschichtskultur“ und das Aufkommen einer „Rüpelkultur“ in England. „Die alte Kultur hatte viele Nachteile“, erläutert Cleese, „sie war etwas spießig, sie war sexistischer und rassistischer. Aber sie war eine gebildete Mittelschichtkultur. Jetzt haben wir eine Rüpelkultur. Die Werte sind so seltsam.“

Auf die Frage, warum er nicht in London lebe, antwortete der Multimillionär und langjährige Unterstützer der Partei der Liberaldemokraten: „London ist keine englische Stadt mehr. Deshalb liebe ich Bath.“ Für die kommende Olympiade habe man London nicht als Hauptstadt Englands, sondern als „kosmopolitische Stadt“ angepriesen. „Ich liebe es, in Bath zu sein“, ergänzte Cleese, „denn es fühlt sich an wie das England meiner Kindheit.“

Quelle: London no longer an English City, says John Cleese. Is he right?


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