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Aktuelle Nachricht – Britisches Fernsehprogramm: Beißende Kritik am fetten Staat zur besten Sendezeit

von Redaktion eigentümlich frei

„Britain’s Trillion Pound Horror Story“ auf „Channel 4“

(ef-RG) Der britische Sender „Channel 4“ hat am vergangenen Donnerstag um 21 Uhr Ortszeit einen Dokumentarfilm über den finanziellen und wirtschaftlichen Zustand des Vereinigten Königreichs gesendet. Das 72-minütige Programm ist von heute an noch 28 Tage lang von der Webseite des Fernsehkanals abrufbar.

In der Programmbeschreibung von „Channel 4“ heißt es: „Filmemacher Martin Durkin beschreibt den vollen Umfang des finanziellen Chaos, in dem wir stecken: geschätzte 4,8 Billionen Pfund Staatsschulden, Tendenz steigend. Das ist so viel, dass selbst wenn jedes Haus im Vereinigten Königreich verkauft würde, nicht genug Geld zusammenkäme, um sie abzubezahlen.

Im Programm kommen bekannte Vertreter freiheitlichen Denkens ausführlich zu Wort, unter anderem der Leiter des Adam Smith Institute Eamonn Butler, der Direktor des Institute of Economic Affairs Mark Littlewood sowie der Publizist Bill Bonner, Autor unter anderem des Buches „Das Schuldenimperium: Vom Niedergang des amerikanischen Weltreichs und der Entstehung einer globalen Finanzkrise“.

Als Kontrast zur Lage Großbritanniens, dessen Staatsquote derzeit 53 Prozent ist, zeigt Durkin den Zuschauern die ehemalige Kronkolonie Hong Kong, wo das pro-Kopf-Einkommen inzwischen um ein Drittel höher ist als im früheren Mutterland und die Steuerlast und der Staatssektor weit geringer als in den meisten westlichen Industrieländern.

In der Programmbeschreibung heißt es weiter: „Durkin sagt, wenn Großbritannien wieder gesunden und die Wirtschaft wieder florieren soll, müssen wir die Rolle des Staates radikal überdenken, Politikern, die in unserem Namen Geld ausgeben, das Handwerk legen und, unter anderen Maßnahmen, eine Flat Tax einführen.“

Quelle:

Channel 4: Britain’s Trillion Pound Horror Story

13. November 2010

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