06. Oktober 2010

Aktuelle Nachricht – FDP nach Westerwelle Sozialliberale Maxwell-Runde formiert sich

Ökologisch-sozial oder klassisch liberal?

(ef-DF) Die FDP-Führungskräfte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Christian Lindner, Daniel Bahr, Max Stadler, Michael Kauch und Miriam Gruß halten nach einem Zeitungsbericht regelmäßige Treffen in einem Berliner Lokal ab. Nach dem Veranstaltungsort vom 18. September nenne sich die Gruppe "Maxwell-Runde". Ziel der Treffen sei die strategische Absprache für die Zeit nach Westerwelle. Es gehe um eine strategische Öffnung der Partei durch die stärkere Bearbeitung der Themen Bürgerrechte, Familie, Soziales und Ökologisches. Zwar sagte ein Rundenmitglied, es solle die Bedeutung der Runde nicht überbewertet werden. Doch sei der Parteivorsitzende Westerwelle nicht über die Inhalte und Termine der Treffen informiert. Ins Rampenlicht einer thematisch geöffneten, neuen und sympathischen FDP könnten Lindner und Rösler gestellt werden.

Die angesichts des Zustimmungsverlusts unverzichtbare Kursfindung der FDP wird von mehreren Seiten intern forciert. Zuletzt gründete sich der Liberale Aufbruch um Frank Schäffler, Carlos Gebauer, Lutz Knopek und Holger Krahmer. Der Liberale Aufbruch verzeichnet inzwischen über 160 Unterstützer. Seine Mitglieder wollen die Partei in eine klassisch liberale Richtung schieben. Holger Krahmer kommentierte die Ziele der Maxwell-Runde auf Facebook mit den Worten, er glaube nicht, dass die FDP sympathischer werden müsse. Sympathische Parteien gebe es genug. Die FDP müsse vielmehr klarer, kantiger und durchsetzungsfähiger werden.

Quelle


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