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Rauchverbot: Demokratie und Eigentumvon Andreas Tögel Die Büchse der Pandora Yorck Tomkyle hat es an dieser Stelle bereits am 5. Juli 2010 treffend kommentiert: 22,5 Prozent der Wahlberechtigten Bayerns setzen ein absolutes Rauchverbot in Gastronomiebetrieben durch. Ein großartiger Sieg der Demokratie, wie die Protagonisten dieser Bevormundungsinitiative sowie alle anderen, die sich hauptamtlich dazu bemüßigt fühlen, unentwegt ins Leben fremder Menschen hineinzupfuschen, stolz verkünden. Merke: Anständige Menschen stehen nach Ansicht der veröffentlichten Meinung und der hohen Politik stets auf Seiten der Kontrolleure, Regulateure, und Verhinderer, selbstsüchtige Ausbeuter und dem schnödem Eigennutz verhaftete Kapitalisten dagegen auf Seiten der in Zeiten des allsorgenden Nanny-State längst obsoleten Selbstbestimmung. Der Zeitgeist des alle Lebensbereiche durchdringenden Interventionismus hat wieder gesiegt. Über all den Jubel ob des Triumphs der Demokratie und der nun zweifellos über Bayern hereinbrechenden Woge der Volksgesundheit, ist ein wesentlicher Aspekt dieser Farce aber völlig übersehen oder – schlimmer noch – absichtsvoll als „Kollateralschaden“ herbeigeführt worden: Das Volk hat – unter dem tosenden Beifall der über die Deutungshoheit verfügenden linken Dressureliten – direkt und unmittelbar über fremdes, privates Eigentum abgestimmt. Ein in seinen Konsequenzen nicht zu unterschätzender Vorgang. Eine Wirtsstube, eine Hotellobby oder ein Kaffeehaus sind nämlich keineswegs „öffentliche Plätze“ wie etwa eine kommunale Parkanlage. Es sind in privater Hand befindliche Etablissements, in denen das Hausrecht zu gelten und der Hausherr zu bestimmen hat, wen er zu welchen Bedingungen zu beherbergen oder zu bewirten gedenkt. Der Gast wiederum hat das Recht zu entscheiden, in welcher Art von Lokalen er sein Geld auszugeben beabsichtigt. Ob er es also vorzieht, sein Mahl oder seinen Kaffee lieber in rauchfreier Atmosphäre oder doch in Nebelschwaden gehüllt einzunehmen. Ein klarer Fall von Privatrechtsgeschäften mit jeweils zwei Beteiligten. Welches Recht kann völlig Unbeteiligten zustehen, die eine der nun unter Staatskuratel gestellten Lokalitäten ohnehin nie betreten haben würden, darüber zu befinden, wie der zwischen Wirt und Gast geschlossene Vertrag auszusehen hat? Was ist das für ein Geist, der unablässig danach strebt, die eigenen Präferenzen der Lebensführung anderen Bürgern per Dekret zu oktroyieren? Und noch wichtiger als dieser symbolisch katastrophale Entscheid: Was kommt als nächstes? Wird man bald auch im Eigenheim nicht mehr rauchen dürfen, falls das „dem Volk“ nicht gefällt? Im Falle der Gastronomiebetriebe kann ja noch zuverlässig auf allgegenwärtige Denunzianten gebaut werden – den selbsternannten Blockwart oder den Konkurrenten ums Eck – die einen sich widerspenstig gebärdenden Kaffeesieder, schneller als der schauen kann, „anzünden“ werden. Wie aber sollte man in (noch) kontrollfreien Wohnräumen zum „Erfolg“ kommen? Da wird es dann schon eines etwas radikaleren Schritts bedürfen. Ein behördlich rund um die Uhr überwachter Rauchmelder etwa, oder am besten gleich in allen Räumen installierte Überwachungskameras. Und wo steht geschrieben, dass es – wenn wir schon dabei sind das Privateigentum scheibchenweise abzuschaffen – bei Rauchbeschränkungen bleiben muss? Warum bestimmt das Kollektiv – da es ja ohnehin alles am Besten weiß – z. B. nicht gleich auch über Investitionsentscheidungen von Unternehmungen und deren Gewinnausschüttungen ab (ist ja total undemokratisch, dass eine Handvoll Plutokraten über die Verwendung ihres Vermögens entscheiden!)? Natürlich existieren längst zahlreiche andere, die Privatrechtsautonomie einschränkende Regeln, wie etwa Ladenöffnungsgesetze, Mindestlohnverordnungen etc. Alle diese Normen konterkarieren die Marktwirtschaft und reduzieren deren Produktivität. Die mit dem Rauchverbot verbundene neue „Qualität“ besteht darin, eine Minderheit von Geschäftsleuten (und deren Kunden) direkt der vom Kollektiv geführten Peitsche auszuliefern. Das könnte nun leicht zur Gewohnheit werden. Wer die Büchse der Pandora geöffnet hat, so weiß der in der klassisch-antiken Mythologie Bewanderte, kriegt sie nicht wieder zu. Und privates Eigentum – einmal öffentlichen Abstimmungsritualen unterworfen – hat seine Grundlage verloren. Eigentum bedeutet nicht weniger als die unumschränkte und willkürliche Verfügungsgewalt ihres Herren darüber. Privates Eigentum duldet – ohne nachteilige Folgen für die Gesellschaft – keine Einschränkungen, sei es in zeitlicher oder in irgendeiner anderen Hinsicht. „Bedingtes“, oder gar nur vom Staat „verliehenes“ Privateigentum kann es in einer Gesellschaft, die es mit der Idee von mit unveräußerlichen Rechten geborenen Menschen ernst nimmt, nicht geben. Wenn „das Volk“ es erst einmal als selbstverständlich erachtet, mein und dein nicht mehr zu unterscheiden, dann gute Nacht! Nur privates Eigentum – und ein darauf basierendes, freies Unternehmertum sind es, die breiten Wohlstand ermöglichen und sichern. Diese nach den Lehren der Geschichte gewonnene Erkenntnis sollte nicht leichtfertig auf dem Altar des Demokratismus geopfert werden. Und allen Sozialfaschisten ins Stammbuch geschrieben: Den von einer eigentumsfeindlichen Politik verursachten Schaden wird zuallererst der „kleine Mann“ tragen, der auf (private) Arbeitgeber angewiesen ist, die sich in einem alles erdrückenden Gespinst von bürokratischen Regeln und Verboten nicht gedeihlich entwickeln und daher ihrer Rolle als Dienstgeber nicht bestmöglich gerecht werden können. Gasthäuser (wie faktisch alle Unternehmen) sind in Bayern ab sofort und nun für jedermann offensichtlich nur noch verlängerte Werkbänke des Staates, der über sie jederzeit und unvorhersehbar weitere willkürliche Einschränkungen und Regulative verhängen kann. F. A. Hayek würde von einer „Anmaßung von Wissen“ sprechen, wenn die Regierenden, die in ihrer überwiegenden Mehrheit nie einen Wirtschaftsbetrieb von innen gesehen, geschweige denn je einen erfolgreich geführt oder gar gegründet haben, sich einbilden zu wissen, wie man Unternehmen führt und was für jeden einzelnen Untertanen das Beste ist. Aber welcher Politiker in der Alten Welt weiß heute noch etwas mit den Namen oder den Lehren von Protagonisten der „Österreichischen Schule“ anzufangen? 08. Juli 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann oder Michael Klonovsky schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareIndividuum, am 08. Juli 2010 um 17:26 ( Link ) Mir wurde von einem ÖDP-Anhänger (auf deutsch: Ökostalinist) erklärt, dass es sich nicht um ein Rauchverbot sondern um Nichtraucherschutz handelt. Das ist in etwa der gleiche Unterschied wie zwischen einem Insektengift und einem Pflanzenschutzmittel. Goebbels hätte an den Jungs seine helle Freude gehabt. Olaf Janowski, am 08. Juli 2010 um 17:30 ( Link ) Das ist in etwa der gleiche Unterschied wie zwischen einem Insektengift und einem Pflanzenschutzmittel. Goebbels hätte an den Jungs seine helle Freude gehabt. Sie haben JEHOVA gesagt. "Otternnasen - frische Otternnasen ..." Der_Michael, am 08. Juli 2010 um 17:50 ( Link ) Vielen Dank, Herr Tögel. Die Kommentarspalte im ersten Artikel zum Rauchverbot hat diese gelungene Zusammenfassung freiheitlicher Argumente nötig gemacht. Daddeldu, am 08. Juli 2010 um 18:20 ( Link ) Da stelle ich doch mal ganz frech meinen Beitrag hier noch mal ein: Es gab bis vor drei Jahren fast keine rauchfreien Kneipen oder Bars (und nur wenige rauchfreie Speiselokale). Es muss einen Grund geben, warum, trotz eines offensichtlich vorhandenen Marktpotentials, es praktisch keine rauchfreien Kneipen gab. Dies lässt sich m. E. nur durch die Gruppendynamik erklären, die in einer gemischten Gruppe herrscht. Das kennt jeder von uns: Eine Gruppe von acht Leuten steht nach dem Kinobesuch zusammen und diskutiert: wo hingehen? Jemand schlägt das „Eulenspiegel“ vor. Tom und Rikki lehnen das vehement ab und schlagen das „Standard“ und das „Fiasko“ vor. Schließlich sagt Tom mit lauter, kräftiger und doch ruhiger Stimme: „also was wollt ihr, das ‚Standard’ oder das ‚Fiasko’? Lasst uns ins Standard gehen!“ Damit ist die Sache entschieden, die Runde geht ins „Standard“, der Wirt macht dadurch an dem Abend 150 Euro Umsatz. Was in der Runde nur Tom und Rikki wissen: Im „Eulenspiegel“ darf nicht geraucht werden. Die beiden waren in der Runde die einzigen Raucher. Jeder von ihnen war genau einmal dort, und diese Tatsache hat sich ihnen ins Gedächtnis eingebrannt. Denn für Raucher bedeutet ein Rauchverbot einen erheblichen Leidensdruck. Entzug vom Suchtmittel. Das ist nicht nur Verzicht auf einen Genuss, obgleich das viele Raucher vorgeben, es ist mehr als eine Unannehmlichkeit: wie eine Stelle die juckt und an der man sich nicht kratzen kann. Raucher sind krank. Suchtkrank. Bei Süchtigen tritt eine partielle Störung der Geistestätigkeit auf. Die Fähigkeit zur Selbststeuerung ist eingeschränkt, natürlich nur in Bezug auf den jeweiligen Suchtmittelkonsum. Das gilt natürlich für jede Sucht. Ich selbst trinke gerne Alkohol. Ich trinke ihn normalerweise nur in Maßen, aber dafür regelmäßig, und wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, dann ist die richtige Bezeichnung dafür Sucht. Fahre ich nachts zur Tanke, wenn mir die Taschentücher ausgehen? Bestimmt nicht. Fahre ich nachts zur Tanke wenn mir das Bier ausgeht? Nicht, wenn noch Wein da ist. Zu den Besonderheiten des Zustandes Sucht gehört, dass sich die Kranken selbst nicht als krank begreifen. Ich behaupte natürlich nicht, dass es sich um eine schwere Geisteskrankheit handelt, aber ein Abweichen vom gesunden Zustand ist es durchaus – genauso wie ein Pickel oder eine Sehschwäche keine schwere Krankheit ist, aber dennoch eine Krankheit. (Man beachte, dass ich nicht „behandlungsbedürftige Krankheit“ schrieb. Es ist lediglich ein negatives Abweichen vom gesunden Normalzustand. Vielleicht sollte man von Krankheitchen reden.) Man darf daher über die Raucher meines Erachtens nicht den Stab brechen. Wenn überhaupt, haben Süchtige Anspruch auf Hilfe und Schutz vor der Sucht. Man kann aber gleichzeitig die Meinungsäußerungen von Süchtigen zum Thema nicht ganz ernst nehmen, genauer: Man muss den Geisteszustand dabei berücksichtigen. Sie sind in ihrer Willensfreiheit nun einmal eingeschränkt. Der Grund, warum es früher in Bayern fast keine rauchfreien Kneipen gab und in manchen Bundesländern immer noch kaum gibt, liegt in der oben beschriebenen Gruppendynamik. Das Angebot der Wirte wendet sich doch weniger an Einzelpersonen denn an gesellige Gruppen. Wenn man davon ausgeht, dass auch eine Minderheit von Rauchern die restliche Gruppe mitzieht, dann bleiben nur noch reine Nichtrauchergruppen für die rauchfreien Lokale übrig. Es gibt kaum einen Markt für sie. Rikki und Tom aus unserem Beispiel legen ein wenig solidarisches Verhalten ihren Freunden gegenüber an den Tag, indem sie sie in eine Raucherkneipe bugsieren. Aber so wird sich jeder Raucher verhalten. Er wird sich sein Verhalten vielleicht noch nicht mal bewusst machen. Rikki und Tom wissen nur, dass sie keinen Bock auf das „Eulenspiegel“ haben. Raucher, die das jetzt bestreiten möchten, sollen bitte in sich gehen und sich fragen, ob sie in der Situation wirklich sagen würden: „Ja, lasst uns ins Eulenspiegel gehen, da werdet ihr Nichtraucher wenigstens nicht vollgequalmt.“ Ich jedenfalls würde in der Situation auch nicht in ein alkoholfreies Café gehen wollen. Die angesprochene Gruppendynamik entsteht aufgrund der Sucht, die eben nun mal ein besonderer Geisteszustand ist. Deshalb ist es m. E. unsinnig, die Gesunden (auch Nichtraucher genannt) darauf zu verweisen, dass sie ja auch in rauchfreie Kneipen gehen können. Die implizite Behauptung, solche könnten sich auch ohne gesetzliche Vorschriften am Markt halten, ist einfach falsch, und zwar weil das Sozialverhalten der Raucher dies zuverlässig verhindert. Aus dem gleichen Grund ist es Unsinn, Eigentum und Freiheit des Wirtes zu beschwören. Der Wirt hat nämlich faktisch nicht die Freiheit, das Rauchen zu verbieten. Er ginge wirtschaftlich zugrunde, wegen des absolut konsequenten Boykotts durch die Raucher. Hier spielt die Sucht über Bande. Sie schränkt die Willensfreiheit des Nikotinsüchtigen so ein, dass er den Entschluss aller Gesunden in seiner Clique beeinflussen wird, was wiederum durch wirtschaftlichen Druck die Wahlfreiheit des Wirtes zu einer nur theoretisch vorhandenen macht. Wir haben es hier mit einem der absolut seltenen Fälle zu tun, in denen der Markt nicht alles zur allseitigen weitestgehenden Zufriedenheit lösen kann. Es ist deshalb zu erwarten, dass dort, wo der Gesetzgeber den Wirten die Wahl lässt, diese immer zum Rauch optieren würden. So wäre der Raucherschutz in Bayern mit der Zeit immer weiter erodiert. Es haben ohnehin fast alle, die die Möglichkeit hatten, schon Raucherräume geschaffen, teilweise unter erheblichem Aufwand. Bedeutet das, Raucher sind willensstärker als Nichtraucher? Selber schuld wenn man sich nicht durchsetzt? Ich bin nicht der Meinung, dass Raucher generell mehr Willensstärke hätten als Nichtraucher. Über das Handeln süchtiger Menschen, gleich um welche Sucht es sich handelt, lässt sich allgemein sagen: Süchtige Menschen wirken in ihrem Handeln zielstrebiger und willensstärker als jeder andere, soweit es um die Befriedigung ihrer Sucht geht. Sie sind bereit, alles Mögliche auf sich zu nehmen. Denkt man an die Süchtigen nach den illegalen, darum teuren, stark abhängig machenden Drogen, so gehen diese teilweise auf den Strich, Mütter schicken ihre Kinder auf den Babystrich, Brüder ihre eigene Schwester. Crack- und Heroinsüchtige ermorden Menschen, um an ein bisschen Geld zu kommen. Viele verkaufen ihrerseits illegale Drogen, trotz des sehr hohen Bestrafungsrisikos. Um dem Missverstehen vorzubeugen – nein, ich vergleiche Raucher nicht mit Mördern und Zuhältern. Ich führe nur (Extrem-) Beispiele an dafür, wie zielstrebig sich das Verhalten eines Süchtigen darstellen kann, wenn das Ziel Suchtbefriedigung ist. Das ist es nun mal, was Sucht ausmacht: Diese rangiert weit oben auf der persönlichen Prioritätenliste, das Sozialverhalten wird danach ausgerichtet, die Willensfreiheit ist eingeschränkt. Von ihrer Sucht abgesehen, also sozusagen im normalen Leben, sind Abhängige nach meiner Beobachtung aber nicht willensstärker oder willensschwächer als andere auch. Dennoch bin ich nicht dafür, allen Gaststätten zu diktieren, ihren Gästen das Rauchen zu untersagen. Sinnvoller erschiene es mir, die Konsumenten unterschiedlicher Suchtstoffe bzw. die Gelegenheit zum Konsum zu trennen. Wer Alkohol ausschenkt, sollte nicht berechtigt sein, auch Tabak, Cannabis, Extasy, oder andere Rauschmittel anzubieten oder auch nur deren Konsum zuzulassen. Wer ein Raucherstübchen aufmacht, bekommt keine Schanklizenz. Im Coffeeshop sind alle anderen Rauschmittel außer Cannabis untersagt. Na, usw. Denn das schlimmste ist ja, wenn man einen Süchtigen beim Konsum des einen Rauschmittels auch der Verführung durch andere Drogen aussetzt. Gerade dadurch breiten sich Süchte besonders aus. (Übrigens auch ein Grund warum ich die kontrollierte – streng kontrollierte! – Abgabe aller bekannten Drogen an die jeweiligen Süchtigen befürworte.) Also: zum Schutz der Nichtraucher UND der Raucher und vor allem der NOCHNICHTRAUCHER Verbot des Rauchens in Schankstätten. Gruß, Daddeldu Vogelfrei, am 08. Juli 2010 um 18:27 ( Link ) @Daddeldu @Andreas Tögel JMW, am 08. Juli 2010 um 18:28 ( Link ) Grundsätzlich sollte jeder Erwachsene legal Nikotin, Alkohol, Cannabis, Heroin, Kokain, Aspirin ausgeben können, ob in der Gaststätte, im Fachgeschäft oder von daheim. Fraggel, am 08. Juli 2010 um 18:35 ( Link ) @Der_Michael Fraggel, am 08. Juli 2010 um 18:39 ( Link ) Also: zum Schutz der Nichtraucher UND der Raucher und vor allem der NOCHNICHTRAUCHER Verbot des Rauchens in Schankstätten. Sie haben das Weltklima, die Kinder, die Frauen, die Armen, die Entrechteten und was man sonst alles noch so schützen kann vergessen. Doppelposts sind im Übrigen ziemlicher Schmarrn. Olaf Janowski, am 08. Juli 2010 um 18:43 ( Link ) Also: zum Schutz der Nichtraucher UND der Raucher und vor allem der NOCHNICHTRAUCHER Verbot des Rauchens in Schankstätten. Mit eben der gleichen Begründung die Sie abgeliefert haben könnte man in Gaststätten auch den Alkoholgenuss verbieten. Eben. Wegen der Gruppendynamik und dem potentiellem und tatsächlichem Suchtcharakter von Nikotin / Ethanol. Hallo? Merken Sie was, Daddeldu?? Fraggel, am 08. Juli 2010 um 18:44 ( Link ) Grundsätzlich sollte jeder Erwachsene legal Nikotin, Alkohol, Cannabis, Heroin, Kokain, Aspirin ausgeben können, ob in der Gaststätte, im Fachgeschäft oder von daheim. Warum auch nicht. Verbieten bringt ja auch nichts außer exorbitanten Gewinnen für die Mafia. Knieriem, am 08. Juli 2010 um 18:46 ( Link ) Dazu kommt noch, daß diese Inquisitoren sich anmaßen über das Rauchen in Räumen zu bestimmen, wo ausgewiesenermaßen nur Raucher hingehen wollen, nämlich z.B. in Raucherclubs. Auch eigene Raucherzimmer, wie sie in den meisten (alten) bayrischen Wirtschaften ohne Problem einrichtbar sind, wo kein Nichtraucher hinein gezwungen wird, werden nun verboten. Raucher würden sich wahrscheinlich sogar die Halbe selbst holen, um keinen Servierkörper dem Rauch auszusetzen. Es geht diesen Querulanten nicht um den Nichtraucherschutz, sondern darum anderen Menschen ihre Lebensweise aufzuzwingen. Es erinnert mich ein wenig an die strenge Sexualmoral mancher Religionen. Nein, man hält sich nicht nur selbst darn, sondern man zwingt die anderen sich auch daran zu halten. Das führte früher auf den Scheiterhaufen und in manchen Ländern auch heute noch zur Steinigung. Jedenfalls leben wir in einer Zeit in der peu a peu bürgeliche Freiheiten vom Staat konsumiert werden. Dies in einer immer schnelleren Geschwindigkeit. Das geht von Meinungsfreiheit, Bankgeheimnis, Waffenrecht bis nun eben zum Rauchverbot. Damit mich kein Bewußtmißversteher mißversteht. Ich möchte auch nicht, daß im Speiselokal geraucht wird - dort stört mich aber der Handytelefonierer, oder die laute Rund am Nachbartisch ebenso. Noch ein Gedanke: Ich veranstalte gelegentlich bei mir zu Hause kleine Feste mit ca. 30 Leuten, davon vielleicht 5 oder 6 Raucher. Rauchen ist nur in der Küche erlaubt. Warum aber drängen sich nach spätestens 2 Stunden 25 Leute in einer 11m² Küche? warum stört die Leute der Rauch plötzlich nicht? Sind Raucher und Trinker vielleicht einfach unterhaltsamer? Olaf Janowski, am 08. Juli 2010 um 18:46 ( Link ) Am Ende bleiben nur noch rauch- und alkoholfreihe Gaststätten mit makrobiotischer Vollwertkost (kohlehydratarm) als Speisekarteninhalt. Gutmenschendiktatur. Eigentlich mag ich dieses Attribut nicht so sehr - aus verschiedenen Gründen - aber hier wäre es angebracht. Genau da entwickeln wir uns hin. Dr. Spiele, am 08. Juli 2010 um 18:47 ( Link ) Kokain bitte nur wenn ich legal mit Uzi rumlaufen darf. Olaf Janowski, am 08. Juli 2010 um 18:48 ( Link ) Warum auch nicht. Verbieten bringt ja auch nichts außer exorbitanten Gewinnen für die Mafia. Eben, Fraggel! Was mehrere Prohibitionen und ihre Folgen in der Geschichte der zivilisierten Menschheit bewiesen haben und immer noch beweisen! magdalena, am 08. Juli 2010 um 18:50 ( Link ) Herr Janowski, wieso I-III............ich dachte, Sie glauben an die Personalunion!? @JMW: @fraggel: Freiheit bedeutet eben auch, sich im eigenen Denken frei für abweichende Meinungen zu halten. Man muss diese am Ende sicher nicht teilen, aber ich finde, dass man dennoch versuchen sollte, sie zu verstehen. Aus ganz egoistischen Motiven übrigens... m. Fraggel, am 08. Juli 2010 um 18:51 ( Link ) Im Übrigen bestätigt Daddeldu meine Hypothese. Olaf Janowski, am 08. Juli 2010 um 18:52 ( Link ) @ Knierim: Ja, das hat was. Lancieren wir eine Volksabstimmung "Handyverbot im ÖPNV"! Den KlingeltonterroristInnen kommen wir auch noch bei! magdalena, am 08. Juli 2010 um 18:55 ( Link ) Noch ein Gedanke: Ich veranstalte gelegentlich bei mir zu Hause kleine Feste mit ca. 30 Leuten, davon vielleicht 5 oder 6 Raucher. Rauchen ist nur in der Küche erlaubt. Warum aber drängen sich nach spätestens 2 Stunden 25 Leute in einer 11m² Küche? warum stört die Leute der Rauch plötzlich nicht? Sind Raucher und Trinker vielleicht einfach unterhaltsamer? @knieriem: damit haben Sie nochmal ein schönes Beispiel für die von daddeldu augestellte these, warum Nichtraucherkneipen nicht funktionen, genannt. Nein, an der Unterhaltsamkeit der Einzelpersonen liegt es nicht. m. Olaf Janowski, am 08. Juli 2010 um 18:56 ( Link ) Aber beide Gruppen gehören zu den Genussmittel-Junkies. Alkohol und Nikotin. Fraggel, am 08. Juli 2010 um 18:57 ( Link ) Warum aber drängen sich nach spätestens 2 Stunden 25 Leute in einer 11m² Küche? Die politisch korrekte Antwort lautet: Da in ihrer Küche nach wie vor geraucht werden darf und die Nichtraucher aufgrund der Gruppendynamik dorthingezwungen werden. Konsequenz: Sie sollten sich dringend mal um die Disziplin in Ihrer Küche kümmern und wenn Sie es nicht tun tun wir es! (lernt schnell:) Olaf Janowski, am 08. Juli 2010 um 19:04 ( Link ) Ich vermute, dass viele Raucher (Helmut Schmidt) und Trinker (Harald Juhnke) alpha-Charismatiker sind. Also nicht alle, aber genügend viele. Fraggel, am 08. Juli 2010 um 19:13 ( Link ) Aus Sicht der cultural patterns sind Raucher meist high-context people und kommen mit Anderen schneller und tiefer ins Gespräch. Das ist alles. JMW, am 08. Juli 2010 um 19:31 ( Link ) Dr. Spiele schrieb am 08. Juli 2010 um 18:47 Kokain bitte nur wenn ich legal mit Uzi rumlaufen darf. Fragen Sie da bitte den Grundeigentümer, nicht mich! JMW, am 08. Juli 2010 um 19:32 ( Link ) magdalena schrieb am 08. Juli 2010 um 18:50 @JMW: Das ist richtig. Ich wollt halt mal auch die andere Seite miteinbeziehen. :-) eo, am 08. Juli 2010 um 20:13 ( Link ) Schöne Geschichte, Fraggel In diesem Zusammenhang mr_neo, am 08. Juli 2010 um 20:51 ( Link ) prinzipiell gebe ich Ihnen Recht, aber sowie alle anderen, die sich hauptamtlich dazu bemüßigt fühlen, unentwegt ins Leben fremder Menschen hineinzupfuschen, das trifft doch irgendwie auch auf alle Raucher zu, die mit dem Rauch der Zigaretten udgl. fremde Menschen beeinträchtigen, wenn sie beispielsweise in Gasthäusern rauchen. Zu Hause bzw dort, wo niemand ungewollt durch den Rauch belästigt wird, soll nachwievor jeder Rauchen dürfen und können. Volker Kay, am 08. Juli 2010 um 20:55 ( Link ) @Olaf Janowski: @Daddeldu: @Fraggel: Da hat sich der "libertäre" Geist wirklich entlarvt: hier werden nur Eigentums-Argumente vorgeschoben. In Wirklichkeit wollt Ihr alle rücksichtslos qualmen, um Euch zügellos Eurer nicht-kontrollierbaren Sucht hinzugeben. Leider kann man nicht "auf Vorrat" rauchen. Warum führen sich die Raucher nicht das Nikotin in anderer Form zu? Egal... Mich würde dennoch einmal der Raucheranteil der Hard-Core Libertären hier interessieren - ach nein, es sind ja "meist high-context people und kommen mit Anderen schneller und tiefer ins Gespräch" (Zitat Fraggel). Soso - dann bin ich lieber "low context" und nicht suchtkrank! ohmeinGott, am 08. Juli 2010 um 21:06 ( Link ) wir haben es ja schon immer geahnt, rauchen macht cool. T, am 08. Juli 2010 um 21:24 ( Link ) Guten Abend, - bin der Neue. Nachdem ich nun hier schon Ewigkeiten mitlese, und gerade bei der "Raucherfrage" schon oft ins Grübeln kommen musste, mag ich euch/Ihnen hier einen kleinen Tip (alte Rechtschreibung) mitgeben: eins der (mir bekannten) besten Blogs gegen den "Nannystate" und Prohibition im Allgemeinen. Tieferes Einlesen lohnt sich. [Und, nein, es ist nicht mein Blog] vG, T Waldmeister, am 08. Juli 2010 um 21:28 ( Link ) Werter Herr Kay, all dieses vage Eiertanzgerede von den rücksichtslosen "Suchtkranken" klärt leider nicht die Frage, was es dem (willig!) aufgehetzten, durchpolitisierten Gossenpöbel denn überhaupt gestattet, durch den feigen Akt des anonymen Kreuzchenmalens darüber zu befinden, was jemand in den eigenen vier Wänden zu tun oder zu lassen hat. Volker Kay, am 08. Juli 2010 um 21:44 ( Link ) @Waldmeister
Nämlich genau darum geht es nicht! Es geht darum, dass dem Egoismus der Raucher in Gaststätten, wo ich auch einkehren möchte, endlich (und es ist mir scheißegal, ob sozialistisch und/ oder ochlokratisch durchgesetzt) Einhalt geboten worden ist. Und das ist gut so! Capisce? Fraggel, am 08. Juli 2010 um 21:54 ( Link ) Es geht darum, dass dem Egoismus der Raucher in Gaststätten, wo ich auch einkehren möchte, endlich (und es ist mir scheißegal, ob sozialistisch und/ oder ochlokratisch durchgesetzt) Einhalt geboten worden ist. Und das ist gut so! Capisce? ich vermute mal der wichtigste und relevanteste Teil in dem Satz war das "ich", oder? Andreas Tögel, am 08. Juli 2010 um 22:06 ( Link ) Verehrter Volker Kay, So wenig, wie Sie es dulden würden, Einmischungen in Ihr Genußverhalten in Ihren eigenen vier Wänden hinzunehmen, so wenig ist eine obrigkeitliche Einmischung in die Beziehungen zwischen Gastwirten und deren Kunden einzusehen. Wenn es Sie stört, daß in Wirtschaft A geraucht wird, dann weichen Sie halt einfach auf Wirtschaft B aus, die auf reine Luft setzt. Der Markt sorgt stets zuverlässig für entsprechende Angebote - das eigennützige Gewinnstreben der Wirte sorgt dafür. Das hat es übrigens bereits getan, lange bevor der Staat es (auch in Österreich) unternommen hat, sich als Vormund in dieser Sache aufzuspielen. Die Unverletzlichkeit privaten Eigentums ist ein zu hohes Gut, um sie im Interesse scheinheiliger Gesundheitskreuzzüge aufzugeben. JMW, am 08. Juli 2010 um 22:12 ( Link ) Volker Kay schrieb am 08. Juli 2010 um 21:44 Nämlich genau darum geht es nicht! Es geht darum, dass dem Egoismus der Raucher in Gaststätten, wo ich auch einkehren möchte, endlich (und es ist mir scheißegal, ob sozialistisch und/ oder ochlokratisch durchgesetzt) Einhalt geboten worden ist. Und das ist gut so! Capisce? Sie können nun wirklich nur schlecht anderen Egoismus vorwerfen, aber dann Ihren privaten Wunsch eines Gaststättenbesuchs als Letztgrund pro gesetzliche Regelung angeben! Waldmeister, am 08. Juli 2010 um 22:15 ( Link ) So ist es, werter Fraggel, diese Reaktion war natürlich vorhersehbar - sie zu provozieren eine geringe Mühe. :) Aber das dürfte angesichts des vorherrschenden Zeit(un)geistes dem aufmerksamen Beobachter nicht entgangen sein - "ich will es so und so", "ich möchte das lieber", "ich mag jenes nicht", etc. Man darf sich darüberhinaus verwundert fragen, warum die Herren Kay, Daddeldu und Konsorten nicht schon längst in die rauchfreie "Marktlücke" gestoßen sind, um das ausgemachte "Marktversagen" zu unterbinden. Aber dem dürfte dann doch wohl nur wieder jener fanatische Egalitarismus im Wege stehen, der das postulierte "leben und leben lassen" bei den "aufrechten Demokraten" niemals über das Stadium des bloßen Wunschdenkens hinaus gedeihen ließ. Stattdessen präferiert man die altbekannte Lösung mit der Heckenschere. Volker Kay, am 08. Juli 2010 um 22:17 ( Link ) @Fraggel: Aber zur Sache: Genau: es geht um MICH - denn ICH werde geschädigt - und damit ist jetzt endlich Schluss! Und 70% der Bevölkerung wird ebenfalls NICHT MEHR GESCHÄDIGT. Und nun können wir "low context" Nichtraucher frei durchatmen, wenn wir bei einem BELIEBIGEN (=JEDEM) Wirt Speisen und Getränke zu uns nehmen! Und wenn die Raucher in ihrem blauen Dunst zusammenhocken wollen, können sie das in ihrer privaten Wohnung gerne tun. Da sie ja so kommunikativ, äh "high context" sind, findet sich bestimmt eine marktwirtschaftliche und gesetztes-konforme Lösung, wo sie Treffen in privaten Wohnungen organisieren, um sich ihrer Sucht zügellos hingeben zu können, ohne die Nicht-Raucher zu stören. Prima! Fraggel, am 08. Juli 2010 um 22:20 ( Link ) wenn wir bei einem BELIEBIGEN (=JEDEM) Wirt Speisen und Getränke zu uns nehmen! Sofern dieser "beliebige" Wirt nicht zugemacht hat, denn solche, äh, Egozentriker wie Sie können sich meist selbst nicht ertragen und tragen so nur bedingt zu einer gedeihenden, äh, Wirtshauskultur bei. Robert Grözinger, am 08. Juli 2010 um 22:23 ( Link ) @ Daddeldu: Doppelpostings sind doppelplusungut. Zumal Sie auf meine ziemlich grundsätzlich Antwort darauf beim esten Mal so rein gar nicht eingegangen sind. @ Volker Kay: "In Wirklichkeit wollt Ihr alle rücksichtslos qualmen, um Euch zügellos Eurer nicht-kontrollierbaren Sucht hinzugeben." Ich bin lebenslanger Nichtraucher. Zurück auf Los, Herr Kay. Oder wollen Sie mich einen Lügner nennen? Waldmeister, am 08. Juli 2010 um 22:29 ( Link ) Sie so schnell die Segel streichen zu sehen, hätte ich dann allerdings doch nicht erwartet, werter Herr Kay. :D Über eine schon offen narzistische Züge aufweisende Form des Individualfetischismus geht Ihr Standpunkt tatsächlich nicht hinaus - übrigens: hier könnten Sie mit ausgewählten anderen "Individuen" des "neolibertären" Minimalstaatslagers, zu dem Sie sich hier augenscheinlich und irrigerweise in Opposition glauben, paßgenaue Anknüpfungspunkte in anderen Fragen finden. Die weltanschaulichen Voraussetzungen sind jedenfalls gegeben. Fraggel, am 08. Juli 2010 um 22:34 ( Link ) Egoismus ist in Ordnung, allerdings übel wenn er sich mit Teilzeitsozialismus paart. Olaf Janowski, am 08. Juli 2010 um 22:38 ( Link ) - Anzeige -
Olaf Janowski, am 08. Juli 2010 um 22:45 ( Link ) Der Bundesverkehrsminister: Fraggel, am 08. Juli 2010 um 22:46 ( Link ) Herr Janowski, Sie spammen :) Olaf Janowski, am 08. Juli 2010 um 22:59 ( Link ) Herr Janowski, Sie spammen :) Die Marke gibts doch schon lange nicht mehr... Hobeldo, am 09. Juli 2010 um 0:03 ( Link ) Weg von den Details! Lasst die Leute rauchen, kaufen, besitzen, führen und machen was immer ihnen beliebt! Das ist mit den Raucherlokalen auch nicht anders als mit der Flasche Schnaps (oder mehreren) zu Hause oder dem Schießeisen oder dem Drogenkonsum (legal oder illegal ist egal, das ist eh‘ nur eine Preisfrage). Alles Privatsache solange die berechtigten (das sind meistens die gesetzlich fixierten) Interessen anderer nicht angetastet oder deren Gesundheit angegriffen oder geschädigt wird. Wird ein Gesetz verletzt und kann dies gerichtlich umgesetzt werden, gibt’s eben für denjenigen was auf den Kopf. Auch das Gesetzt war ja vorher bekannt. Will ein Wirt Raucher bewirten, wäre es m.E. vernünftig, ein entsprechendes Schild an der Tür anzubringen. Nur so, zum Eigenschutz, aber keine Pflicht. Nicht, dass ein Gast nach der Bestellung für sich und seine Sippe herausfindet, dass es sich um ein Raucherlokal handelt und sofort (also ohne zu bezahlen) das Weite sucht. So wegen der Gesundheit und so. Mit Schild weiß jeder, worauf er sich einlässt. Ohne Schild hätte der Wirt halt Pech gehabt, wenn die Gäste plötzlich verduften. Das wäre wohl eine Abwägung der Güter: Zechprellerei u.U. auf der einen Seite, vermeintliche oder tatsächliche Körperverletzung (waren ggf. Kinder dabei?) auf der anderen Seite. Mit Schild vermeidbar. Live-Shows auf dem Kiez waren früher auch gekennzeichnet, damit ein Touri bloß keinen Schock kriegt, wenn auf der Bühne zwei Artisten am Rödeln sind. Einen Zwang kann ich da nicht erkennen. Privatsache eben, quasi ein Sicherheitshinweis. Alles andere, was andere nichts anzugehen hat, auch! Siehe den kategorischen Imperativ Immanuel Kants. Das sollte mal eine Vorgabe werden, dann könnten wir uns viel Verdruss sparen. Und die Zwölfender in Berlin nach Hause schicken. Deshalb wird das wohl nichts. So’n Scheiß. EHST, am 09. Juli 2010 um 0:04 ( Link ) Man hätte sich den Artikel sparen können. Wie man sieht, wird er von einigen Kommentatoren ja nicht einmal verstanden (vielleicht auch gar nicht gelesen?). Die Eigentumsfrage wird beiseite gewischt und die "Gesundheitsargumente" werden auf den Tisch (ohne Aschenbecher!) geknallt. Fraggel, am 09. Juli 2010 um 0:21 ( Link ) Zurück zum Thema, festgestellt ist dass sich die Politik mehr und mehr nach der Maxime ausrichtet das private ist politisch. Die ideologische besamung durch diverse K-Gruppen ist also unübersehbar. Mittlerweile reicht der Arm des Staates weit, gar bis ins heimische Wohnzimmer wo er sich anmaßt vorzuschreiben wer die Kinder zu betreuen hat, und wie. Eigentum hat nur noch quasi-treuhänderischen Charakter, er gilt nur solange sich der Staat den Zugriff darauf versagt. Die privaten Krankenkassen werden als nächstes replündert werden um das marode System der gesetzlichen zu stützen, vereinzelte Verlautbarung über die mangelnde "Solidarität" der privat Versicherten sind ja öfter zu hören. Marlene, am 09. Juli 2010 um 3:06 ( Link ) magdalena! Freiheit bedeutet eben auch, sich im eigenen Denken frei für abweichende Meinungen zu halten. Man muss diese am Ende sicher nicht teilen, aber ich finde, dass man dennoch versuchen sollte, sie zu verstehen. Aus ganz egoistischen Motiven übrigens... ihreargumentekennenwirschonzurgenüge. Och üch hatte jetzt gerade keinen Bock, so su schreiben, daß die Mitleser schnell lesen können. Ich meine Ihre penetrante Kleinschreibung. Zu Ihrem Zitat: Ihre Lehrer, nennen wir sie die Hirnwäscher, die seit mehr als 30 Jahren auf die Menschen schießen, haben bei Ihnen den totalen Erfolg gehabt. 1. Sie merken nicht, daß sie voll darauf reingefallen sind, 2. Sie versuchen mit genau denselben Methoden andere zu manipulieren! Das Schlagwort für Ihr Zitat: Versetz Dich doch mal in andere - es könnte Dir doch nützen! Und Sie wagen es sogar noch, den letzten Satz anzuführen. Also da müssen Sie sich schon dümmere suchen! Hier (sic!) wird von denen, für die durch eigenes Suchen und Finden Schritt für Schritt die offizielle Lüge und Wahrheit konterkariert wird, niemand auf Ihren Schund reinfallen, da können Sie noch so viele Smileys setzen. Die meisten hier sind abweichende, und insbesondere relativierende Meinungen leid! Hier wird Klartext gesprochen. Diejenigen würden niemals jemanden dazu auffordern, abweichende Meinungen zwecks Egoismus in Erwägung zu ziehen. Das machen nur Huren. Dieses ganze verf.ck.e Land leidet unter abweichenden Meinungen und deren Umsetzung in einen weichen Brei! Es ist das Resultat davon und vor allem von denjenigen, die meinen, mit einem Kreuz unter dem Wahlzettel an das Geld anderer Leute zu kommen. Und damit meine ich nicht das Prekariat (scheint ja eine Ableitung aus Proletariat zu sein), wie man heute so schön sagt. Die grundsätzlichen Strukturen der Herrschenden und der für sie arbeitenden Untertanen hat sich nur vom Hochadel ins Konzernwesen mit den nützlichen Idioten der Politiker verabschiedet. Und diese Politiker handeln genau nach Ihrem o. g. Zitat, und haben von Tuten und Blasen keine Ahnung. Sie, magdalena, sind Deutschland. Sie sind Frau Merkel. Sie sind das, was keiner braucht, vor allem nicht ihre vermeintliche Unschuld und Ihre Smileys. Also wenn Ihnen irgendwas an der Freiheit liegt, dann gehen Sie mit Chlorbrille in das nächste Raucherlokal. Aber ich denke mal, dazu fehlen Ihnen die Eierstöcke! Schon produziert? Marlene, am 09. Juli 2010 um 3:11 ( Link ) Herr Grözinger! Das habe ich auch vermißt, weil Ihr Kommentar so Mises war. Eine Hinwendung zum Menschen. Lese, bzw. höre gerade das Buch der Ehefrau von LVM. Einfach toll. magdalena, am 09. Juli 2010 um 4:52 ( Link ) Ach Marlene............ (Extra 2 Majuskeln, nur für Sie, ich sehe das ja durchaus ein.) TrebMelsa @ Andreas Tögel, Robert Grözinger und andere Was lernt man aus solchen Vorschriften die Regierungen oder irgendwelche Gruppierungen durchsetzen? Das Eigentum, die Verfügungsrechte und die Freiheiten, welche der einzelne Mensch noch hat, sind durch den "Staat" gnadenvoll gewährt, huldvoll zugestanden und die Regierungen können diese Rechte jederzeit aufheben oder huldvoll weiter gewähren! Und aus dem Gesabbel etlicher Zeitgenossen ist zu schließen, dass leider zu viele Menschen so etwas mögen, also offensichtlich gerne in einem Zuchthaus zu leben gedenken. JohnGalt, am 09. Juli 2010 um 8:04 ( Link ) @ Andreas Tögel Haderach, am 09. Juli 2010 um 8:49 ( Link ) Derartige Verbote wurzeln in unserem sozialistischen Gesundheitssystem. FritzLiberal, am 09. Juli 2010 um 9:18 ( Link ) @Volker Kay: Mich würde dennoch einmal der Raucheranteil der Hard-Core Libertären hier interessieren Ich bin überzeugter Nichtraucher. Und stimme in jedem Wort mit dem Autor dieses Artikels überein. Und jetzt? Olaf Janowski, am 09. Juli 2010 um 9:37 ( Link ) Der Mann hier soll ja auch ein "liberal" sein: Pfui Teufel .. hoeppe, am 09. Juli 2010 um 9:56 ( Link ) @Andreas Tögle von mir dazu das übliche... nach den Lehren der Geschichte gewonnene Erkenntnis Wenn ich mir die Angelegenheit z.B. mal in Bezug auf Grund und Boden betrachte, dann gewinne ich die Erkenntnis, dass die parzellierten privaten Eigentumsrechte und die uneingeschränkte Verkehrsfähigkeit von Grund und Boden erst vom Staat, der hier bei Ihnen in der Kritik steht, gewaltsam in die Wege geleitet wurde. Einfriedung, Säkularisierung seien hier nur als Stichworte hingeworfen. Seitdem ködert Sie der „moderne Rechtsstaat“ mit suggerierten privaten Eigentumsrechte, die er Ihnen nach dem Möhre-Esel-Prinzip vor die Nase hält. Der Staat stellt fest, dass er dabei prächtig gedeiht und Sie dürfen auch gerne davon träumen, eines schönen Tages an der Möhre zu nagen. Eigentum bedeutet nicht weniger als die unumschränkte und willkürliche Verfügungsgewalt ihres Herren darüber. Offensichtlich besteht uneingeschränkte und willkürliche Verfügungsgewalt des Herren über sein Eigentum. Er kassiert Grundsteuer für seinen Grund und Boden, er verscheucht Anwohner wenn eine Eisenbahntrasse gebaut werden soll, er hat den Daumen auf Ihr erwirtschaftetes Einkommen, macht Ihren Betrieb dicht wenn Sie sich nicht an irgendwelche Regeln halten usw. usf. eriat_lov, am 09. Juli 2010 um 10:01 ( Link ) @Volker Kay Dito Tellerwaescher, am 09. Juli 2010 um 10:53 ( Link ) Der Autor irrt, wenn er meint, das Eigentum sei beschränkt worden. Eigentum ist ein Konstrukt, das auf Übereinkunft zwischen den Beteiligten beruht. Der Umfang des Eigentums, also des Rechts, über eine Sache zu verfügen, muss im Konsens mit der Rechtsgemeinschaft, festgelegt werden. Es gibt kein natürliches Recht, in einer Wirtschaft zu rauchen. Daher wurde das bestehende Eigentum modifiziert. Wer eine Gastwirtschaft neu erwirbt, erwirbt sie bereits mit dem neu definierten Eigentumsrecht, so dass das neu erworbene Eigentum überhaupt nicht beeinträchtigt wurde, da es eben nicht schrankenlos möglich ist. Minarchist, am 09. Juli 2010 um 11:13 ( Link ) Im Artikel heißt es: Eine absurde Argumentation wird hier vertreten. Mit demselben Argument kann man auch Autofahrern erlauben, sich nicht an Verkehrsregeln zu halten und damit die anderen Verkehrsteilnehmer zu gefährden und dann denjenigen, die Verbote eines rücksichtslosen Verhaltens im Straßenverkehr fordern, vorhalten, sie bräuchten die Straßen ja nicht zu benutzen, bräuchten am Straßenverkehr nicht teilzunehmen. Genau diese verquere Argumentation wird hier in der Rauchfrage vertreten ("dann bleibt doch Zuhause, es zwingt euch ja niemand, ein Lokal zu betreten, in dem geraucht wird"). Minarchist, am 09. Juli 2010 um 11:20 ( Link ) Und noch etwas, Sie schrieben im Artikel: "Ob er es also vorzieht, sein Mahl oder seinen Kaffee lieber in rauchfreier Atmosphäre oder doch in Nebelschwaden gehüllt einzunehmen. Ein klarer Fall von Privatrechtsgeschäften mit jeweils zwei Beteiligten." Es sind eben nicht nur ZWEI Beteiligte, also Wirt und Gast, sondern jeder ist beteiligt. Der Raucher müßte nicht alleine den Wirt, sondern JEDEN anwesenden Nichtraucher fragen, ob er rauchen darf und erst bei kompletter Zustimmung könnte man von einem "Marktgeschehen" oder Privatrechtsgeschäft reden. Weiter schreiben Sie: "Welches Recht kann völlig Unbeteiligten zustehen, die eine der nun unter Staatskuratel gestellten Lokalitäten ohnehin nie betreten haben würden, darüber zu befinden, wie der zwischen Wirt und Gast geschlossene Vertrag auszusehen hat?" Dazu kann gegengefragt werden: kann man einem Raucher erlauben, durch Rauchen Körperverletzung auszuüben, nur weil der Wirt als Eigentümer der Räum in denen dies stattfindet, dies erlaubt oder auch nur wegsieht? Dann könnte man auch Messerstechereien im Lokal erlauben, wenn der Wirt der Auffassung ist, daß sei eine akzeptable Form der Auseinandersetzung in Streitfällen ... EHST, am 09. Juli 2010 um 11:23 ( Link ) Wenn der Eigentümer der Straße ausdrücklich erlaubt zu rasen, wie es einem beliebt und dies auch kenntlich macht, dann darf auch gerast werden. Wer damit ein Problem hat, der soll eine andere Straße benutzen. Wer keine Lust hat, die Autobahn zu benutzen, weil ihm alles zu schnell ist oder er Fahranfänger ist und somit noch unsicher, der benutzt doch auch die Landstraße. Der Gast hat gar keine Pflicht den Qualm einzuatmen, weil er solch Lokal nicht besuchen muss. Etwas zu zitieren ohne es zu verstehen und darauf eine Antwort zu verfassen, welche natürlich das Zitat gar nicht berührt, ist eine ziemlich dumme Sache. Robert Grözinger, am 09. Juli 2010 um 11:26 ( Link ) @Minarchist: Wer wäre in dem Fall "man"? Entweder der Eigentümer der Straßen oder der Versicherer des Autofahrers. Wenn einer davon oder beide so doof sind, warum nicht? Wer in der Welt hat das Recht, sie daran zu hindern, sich selbst zugrunde zu wirtschaften? Autofahrer können und werden sich in dem Fall andere Versicherungen suchen und die Straßen anderer Eigentümer verwenden oder ein ganz anderes Verkehrsmittel. Es sei denn, sie gehen den vermeintlich einfachen Weg und rufen den großen Bruder bzw. wie der Zauberlehrling den Besen. Dann werden sie schon sehen, was sie davon haben. EHST, am 09. Juli 2010 um 11:29 ( Link ) Dazu kann gegengefragt werden: kann man einem Raucher erlauben, durch Rauchen Körperverletzung auszuüben, nur weil der Wirt als Eigentümer der Räum in denen dies stattfindet, dies erlaubt oder auch nur wegsieht? Dann könnte man auch Messerstechereien im Lokal erlauben, wenn der Wirt der Auffassung ist, daß sei eine akzeptable Form der Auseinandersetzung in Streitfällen ... Der Wirt kann das Mitführen von Waffen in seinem Lokal erlauben, ja. Was die Waffenträger daraus machen, ist ihre Sache. Robert Grözinger, am 09. Juli 2010 um 11:47 ( Link ) @Tellerwaescher: "Der Umfang des Eigentums, also des Rechts, über eine Sache zu verfügen, muss im Konsens mit der Rechtsgemeinschaft, festgelegt werden." Und was ist, wenn der "Konsens" ist, dass alle, die rote Haare haben, oder die einer bestimmten Glaubensgemeinschaft anhängen, oder Vegetarier sind, oder alle Fleischesser, oder alle, die "Tellerwaescher" heißen, das Eigentum am eigenen Körper verwirkt haben, weil deren Anwesenheit für die "Rechtsgemeinschaft" - aus welchen Gründen auch immer - unerträglich geworden ist? Molot, am 09. Juli 2010 um 11:53 ( Link ) @Minarchist Mit demselben Argument kann man auch Autofahrern erlauben, sich nicht an Verkehrsregeln zu halten und damit die anderen Verkehrsteilnehmer zu gefährden..... So etwas passiert regelmäßig, z.B. bei Motorsportveranstaltungen. Wo sehen Sie das Problem? B.Ullmann Molot, am 09. Juli 2010 um 12:06 ( Link ) @Tellerwaescher, am 09. Juli 2010 um 10:53 Der Umfang des Eigentums, also des Rechts, über eine Sache zu verfügen, muss im Konsens mit der Rechtsgemeinschaft, festgelegt werden. Und wenn diese "Rechtsgemeischaft" der Ansicht ist, daß, beispielsweise, Angehörige bestimmter Religionsgemeinschaften prinzipiell nicht über Eigentum verfügen dürfen, dann haben diese eben Pech gehabt. So meinten Sie das doch? B.Ullmann Molot, am 09. Juli 2010 um 12:19 ( Link ) @Minarchist Dann könnte man auch Messerstechereien im Lokal erlauben, wenn der Wirt der Auffassung ist, daß sei eine akzeptable Form der Auseinandersetzung in Streitfällen ... Natürlich kann er (der Wirt) das. Solche, z.B. B.Ullmann Uwe Böttjer, am 09. Juli 2010 um 12:54 ( Link ) @magdalena Fraggel, am 09. Juli 2010 um 13:23 ( Link ) Herr Minarchist, mit Verlaub, sie reden Blödsinn Es sind eben nicht nur ZWEI Beteiligte, also Wirt und Gast, sondern jeder ist beteiligt. Bei der Bewirtung gibt es genau zwei Vertragspartner. Wirt und Gast. Nicht mehr nicht weniger. Auf dem Nürnburg-Ring können Sie auch nicht einfahren und danach alles was Sie überholt beim Straßenverkehrsamt anzeigen. Aber seien Sie bruhigt, die Zeit ist für Sie. Beten Sie dass dieses System sich noch lange hält, es trägt Sie und Ihre Vorstellungen. Oz74, am 09. Juli 2010 um 13:37 ( Link ) Coole Definition, Herr Tellerwaescher: Eigentum ist ein Konstrukt, das auf Übereinkunft zwischen den Beteiligten beruht. Der Umfang des Eigentums, also des Rechts, über eine Sache zu verfügen, muss im Konsens mit der Rechtsgemeinschaft, festgelegt werden. Wenn man bereit ist, im Begriffschaos zu versinken, kann man sich viele Probleme mit derartigen Neudefinitionen vom Hals schaffen. Wenn man Ihrer Definition folgt, ist Diebstahl nur die obsolete Beschreibung für eine Neufestlegung des Umfangs des Rechts, über die Sache zu verfügen. Daß dabei der Vorbesitzer nicht in den Konsens einstimmt, macht ja nichts, solange wie bei der Volksabstimmung eine Mehrheit der Abstimmenden für die Neufestlegung ist. Ähnlich könnten Sie dann auch das Recht auf Leben neudefinieren: Es gälte durchaus; aber nur in dem Umfang, den die „Rechtsgemeinschaft“ einräumt. Minarchist, am 09. Juli 2010 um 13:43 ( Link ) @ Robert Grözinger: Niemand natürlich. Aber es hat auch niemand Fremder das Recht, mich durch Rauchen in meiner Anwesenheit zugrunde zu richten. Um es an einem Beispiel zu zeigen: ich bin für die vollständige Liberalisierung des Konsums von Drogen, weil, wie Sie treffend bemerken, jeder selbst das Recht haben sollte, sich zugrunde zu richten. Ich bin aber der Auffassung, daß a) der Staat durch Sanktionen eingreifen kann und soll, wenn jemand verunreinigtes Koks verkauft und daran Menschen sterben sowie b) gewisse Reinheitsrichtlinien für die Herstellung festlegen und auch kontrollieren und ggf. Verstöße ahnden darf. @ Fraggel (und andere): Was ist in diesem Fall, wenn Raucher anfangen zu qualmen und den Raum verpesten? Wer schließt dann mit mir den "Vertrag", daß ich das Rauchen gestatte? Wenn sich der Wirt / Eigentümer nicht positioniert, mit welchem Recht belästigt und gefährdet mich dann der Raucher? Im übrigen verstehe ich durchaus auch den Punkt der Diskutanten, die hier anbringen, damit sei Tür und Tor für weitere Staatseingriffe geöffnet, weil der Michel dadurch (weiter) konditioniert wird, Staatseingriffe seien prinzipiell zu akzeptieren. Mich bringt ja auch auf die Palme, wenn jemand sagt, die GEZ-Zwangszahlung sei halt "nur ein kleiner Betrag" oder wenn es heißt, das "ist halt so". Nur bin ich der Auffassung, daß angesichts der rücksichtslosen Gesundheitsgefährdung der Mitmenschen, die Raucher ausüben, in diesem Punkt ausnahmsweise, wenn auch bei mir mit extremen Bedenken und unter großen Bauchschmerzen, ein staatlicher Verbotseingriff gerechtfertigt ist, vor allem deshalb, weil der Freiheitseingriff gegen die Raucher und/oder Eigentümer (der Lokale) hier a) marginal ist, b) das verbotene Verhalten nicht vollständig verboten wird, c) die vom Verbot Betroffenen mit sehr einfachen Mitteln (kurz rausgehen) weiter ihrem Laster frönen können. Waldmeister, am 09. Juli 2010 um 13:56 ( Link ) Wenn man bereit ist, im Begriffschaos zu versinken, kann man sich viele Probleme mit derartigen Neudefinitionen vom Hals schaffen.Das, werter Oz74, trifft den Nagel auch schon auf den Kopf. Aber wen wundert's? Die demokratischen Kosmonauten haben sich ihr Dasein im luftleeren Raum ja schließlich selbst ausgesucht. In Ermangelung eines festen Bezugsrahmens tritt dann folgerichtig auch der Relativismus an die Stelle von Moral und Sittlichkeit - die hohle Geschwätzigkeit wird auf's Podest erhoben und soll aus dem schwarzen Nichts feste Formen hervorzaubern. Fraggel, am 09. Juli 2010 um 14:02 ( Link ) Herr Minarchist, wann habe ich, oder wer auch immer, denn behauptet das geraucht werden kann wenn der Wirt es verbietet? Der Wirt hat das Hausrecht! Wenn er sagt es wird nicht gequalmt dann wird nicht gequalmt. Wenn er sagt heute abend ist Dresscode Lack, Leder und hohe Hacken dann haben seine Gäste genau so zu erscheinen, sofern sie Wert auf den Besuch legen. Jochen Trebmann, am 09. Juli 2010 um 14:21 ( Link ) Vorausgeschickt: ich bin Nichtraucher und ich halte Rauchverbote für überzogen und für zeitgeistig. Trotzdem. Die Argumentation, der Staat dürfe einem Wirt nicht vorschreiben, was in seiner Gaststätte zu geschehen habe, greift zu kurz. Aus gutem Grund gibt es durchaus vernünftige Gesetze, die in das Selbstbestimmungsrecht des Wirts eingreifen. Ich muß diese, glaube ich, nicht aufzählen. Eine dahingehende Argumentation gegen das Rauchverbot greift also nicht. Immerhin ist das Rauchverbot sogar die einzige gesetzliche Vorschrift in Bayern, die aufgrund einer Volksabstimmung getroffen wurde. Wenn sich zu wenige Menschen an der Abstimmung beteiligten, wie einige Leute hier meinen, dann liegt das nicht an der sog. "Demokratie", sondern am schönen Wetter vom letzten Sonntag und an der Fußball-WM. Es hat die Bayern, zu denen ich mich glücklicherweise zählen darf, einfach nicht interessiert. Wäre so eine Abstimmung von Interesse, dann wäre auch die Beteiligung höher. Und noch etwas. Bei einer Wahlbeteiligung von knapp 40% kann man in etwa von einer repräsentativen Abstimmung ausgehen. Noch dazu, wenn 2/3 der Wähler für das Rauchverbot stimmten. Man kann übrigens jederzeit ein eigenes Volksbegehren zur Abstimmung bringen. Bis auf das Thema Staatshaushalt, darf über alles abgestimmt werden. Die Politik hat keinen Ermessenspielraum bei der Gesetzgebung. Nötig sind 10% der Wahlberechtigten, die sich innerhalb von 14 Tagen nach Aufruf zur Eintragung bei den bekannten Stellen in die Listen eintragen. Nach ein paar Monaten gibt es dann die Abstimmung über das Volksbegehren. Es liegt also an den Bayern, ein Volksbegehren anzustrengen, welches das Rauchen wieder erlaubt. Das ist jederzeit möglich. Man könnte aber jetzt natürlich ernsthaft darüber nachdenken, was mit so einem Volksbegehren alles beschlossen werden könnte. wolfswurt, am 09. Juli 2010 um 14:23 ( Link ) Die oder andere "demokratische" Abstimmungen sind folgendermaßen zustande gekommen: In einer Massengesellschaft ist es natürlich, daß der prozentuale Anteil der Fähigen, Klugen oder Intelligenten unter 20% liegt. Dies bedeutet eine Teilnahme von 80% Unfähigen, Unklugen oder weniger Intelligenten an einer Abstimmung deren Resultat zwangsläufig Unklug sein muß. Aus dieser Populationsituation heraus abzuleiten es müßte doch nach nur genügend Aufklärung ein größerer Anteil an Menschen wach werden ist eben so absurd, wie wenn man einem Beinamputierten durch Training das Stabhochspringen beibringen will. Und so werden die Dinge ihren Lauf nehmen... Minarchist, am 09. Juli 2010 um 14:37 ( Link ) Wie sehr es durchaus gerechtfertigt sein kann, daß der Staat "halböffentliche" Räume wie Lokale sie nun einmal darstellen reglementierend eingreift und nicht dem Wirt / Eigentümer alles überlässt, sieht man übrigens auch daran, daß alle paar Monate mal aus Ländern wie Brasilien oder China, wo man es mit der Reglementation und/oder Kontrolle von öffentlichen Lokalen was Sicherheitsbestimmungen angeht nicht so genau nimmt, gemeldet wird, daß ein Feuer in einer Diskothek ausgebrochen sei, wonach 50 oder 215 Menschen dort elendiglich verbrannt und erstickt sind. Sicher kann man auch hier die (m.E. abstruse) Meinung vertreten, daß die Gäste dem Wirt nicht hätten vertrauen sollen und daß es ihre Schuld sei, daß sie mit dem Eigentümer des Lokals keinen Sondervertrag über das Vorhandensein von Sicherheitseinrichtungen geschlossen haben - schließlich komme es immer nur auf die Beziehung Gast-Eigentümer an und der Staat habe sich was die Ausgestaltung und Sicherung des Lokals angehe, herauszuhalten ... barthel_berand, am 09. Juli 2010 um 14:50 ( Link ) @ Minarchist c) die vom Verbot Betroffenen mit sehr einfachen Mitteln (kurz rausgehen) weiter ihrem Laster frönen können Ich habe letztens in einer Kneipe ein Schild gesehen mit der Aufschrift: Auch eine Möglichkeit. Wenn jemand raucht und es stört Sie, einfach kurz rausgehen. BB Olaf Janowski, am 09. Juli 2010 um 14:58 ( Link ) Ich habe letztens in einer Kneipe ein Schild gesehen mit der Aufschrift: Dieses Schild ist in USA öfters mal populär in Rockerkneipen: Fraggel, am 09. Juli 2010 um 14:59 ( Link ) Die Berichte dass nichtrauchende Gäste in Lokalen reihenweise tot vom Stuhl gefallen wären sind ehr rar gesäht. Wenn man von dem obskuren Studien aufgrund von Telefonbefragungen absieht welche die wahnwitzigen Gefahren von rauchexponierter Luft beschwören welche keinen unteren Grenzwert kennen (und im gleichen Atemzug dem aufhörenden Raucher eine Lunge wie ein 18 Jähriger versprechen so er denn nur von seinem Laster ließe) dann sehe ich da keinen unmittelbaren staatlichen Handlungsbedarf. Olaf Janowski, am 09. Juli 2010 um 15:04 ( Link ) Wie gingen eigentlich noch mal die Volksabstimmungen zur EU Integration aus? @ Fraggel: Meinen Sie an der skandinavisch-englisch-irischen Peripherie oder in der französischen Hegemonialzone "Kerneuropa"? Oz74, am 09. Juli 2010 um 15:38 ( Link ) Lieber Waldmeister, einen fehlenden festen Bezugsrahmen will ich niemandem zum Vorwurf machen; der fehlt mir nämlich auch. Nur schien mir, daß da -- ob bewußt oder unbewußt -- in von Orwell vorgezeichneter Manier der Begriff Eigentum zerredet werden sollte. Wenn Tellerwaescher gesagt hätte, er halte nichts von Eigentum und es solle keines geben, wäre das eine klare Ansage und mir bliebe vor allem zu hoffen, daß er zu einer Minderheit gehört. Aber stattdessen Eigentum so umzudefinieren, daß es keines mehr ist, das ging dann auch mir zu weit. Oz74, am 09. Juli 2010 um 15:39 ( Link ) An Jochen Trebmann: Aus gutem Grund gibt es durchaus vernünftige Gesetze, die in das Selbstbestimmungsrecht des Wirts eingreifen. Ich muß diese, glaube ich, nicht aufzählen. Eine dahingehende Argumentation gegen das Rauchverbot greift also nicht. Vielleicht würde es sich doch lohnen, die aufzuzählen oder ein überzeugendes zu nennen. Andernfalls hätte ihre Argumentation dort ein Loch. Und bisher noch bin ich nicht davon überzeugt, daß staatliche Gesetze notwendig sind, damit ich einen Restaurantbesuch genieße. Bei Freunden habe ich auch schon mal gegessen, und das war nett und hat gut geschmeckt, obwohl glaube ich keine gesetzlichen Regulationen bewußt beachtet wurden. topal, am 09. Juli 2010 um 16:40 ( Link ) Bei Freunden habe ich auch schon mal gegessen, und das war nett und hat gut geschmeckt, obwohl glaube ich keine gesetzlichen Regulationen bewußt beachtet wurden. Ich habe auch schon mal bei meinen Eltern gegessen und ich bin mir absolut sicher, dass da keine besonderen Gesetze beachtet wurden. Um einem vermutlich gleich aufkommenden Argument entgegenzutreten: Meine Mutter hat sicher kein Interesse daran, uns verdorbenes Essen oder giftige Pilze aufzutischen. Genauso wenig wie ein vernünftiger Gastwirt daran ein Interesse daran hat. Wenn er es trotzdem täte, wäre es fahrlässige oder vorsätzliche Körperverletzung. Ebenherz, am 09. Juli 2010 um 16:45 ( Link ) Ich bin ja sehr froh ueber diese Entscheidung. Etwas befremdlich auch, dass ansonsten hier die direkte Demokratie als das Nonplusultra ausgeben wird, nur eben nicht, wenn es um das 'Verlierer-Laster' #1 geht. topal, am 09. Juli 2010 um 16:45 ( Link ) Und auch um gleich ein weiteres Argument zu entkräften: Es gibt absolut keinen ernstzunehmenden Hinweis, dass gelegentlicher Besuch eines Raucherlokals die Gesundheit gefährdet. Eher ist es die Fahrt mit dem Auto oder der Fussweg durch die Stadt bis zur Gaststätte. Nicht nur wegen des Unfallrisikos, sondern auch wegen des Einatmens der mit PAKs und anderen Schadstoffen angereicherten Luft. Robert Grözinger, am 09. Juli 2010 um 16:50 ( Link ) @ Ebenherz: "Etwas befremdlich auch, dass ansonsten hier die direkte Demokratie als das Nonplusultra ausgeben wird," Tatsächlich? Von wem denn? Wenn es "hier" ein Nonplusultra gibt, dann ist es das Eigentum. Ebenherz, am 09. Juli 2010 um 17:01 ( Link ) @Robert Grözinger Prima. Nur was hat das mit dem Rauchen zu tun? Wenn jemand in seiner Wohnung, in seinem Auto und unter freiem Himmel mit Absicht 'Stinken' will, dann soll er das unbedingt tun. In geschlossenen oeffentlichen Raeumen darf man wohl verlangen, dass die Qualitaet der Luft fuer jedweden Menschen ertraeglich ist. EHST, am 09. Juli 2010 um 17:04 ( Link ) Das tut der Raucher nur, wenn der Nichtraucher dies möchte. Alle vorgetragenen Argumente für ein Rauchverbot können nur für den öffentlichen Raum gelten. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder? Wieso wird das immer übergangen? Passt das nicht in die Argumentationskette? EHST, am 09. Juli 2010 um 17:05 ( Link ) In geschlossenen oeffentlichen Raeumen darf man wohl verlangen, dass die Qualitaet der Luft fuer jedweden Menschen ertraeglich ist. Eine Kneipe ist ja eben kein öffentlicher Raum. Robert Grözinger, am 09. Juli 2010 um 17:06 ( Link ) @ DerBerliner: "Wer aber raucht, schädigt automatisch andere durch diese seine Sucht." Nur, wenn er sich in seiner Nähe aufhält (vielleicht). Muss er aber nicht. Wenn er nicht will, dass in seiner Nähe geraucht wird, muss er dorthin gehen, wo nicht geraucht werden darf. Mit Ihrer Argumentation können Sie jegliche menschliche Aktivität unterbinden, die irgendeinen Schadstoff in die Umwelt emittiert, unabhängig von irgendwelchen Grenzwerten. Andreas Tögel, am 09. Juli 2010 um 17:07 ( Link ) Nochmals: Eine Wirtsstube ist weder ein öffentlicher, noch ein "halböffentlicher" Raum. Es handelt sich um Privatbesitz - so wie das Wohnzimmer eines Freundes, bei dem man eingeladen ist und der es zuläßt, daß rauchende Gäste ihrem Laster frönen. Plärrt man dann als ebenfalls eingeladener Nichtraucher nach der Polizei, um die dadurch angeblich verursachte (leider aber unbeweisbare!) Gesundheitsbeeinträchtigung gewaltsam zu beenden? Die von mir in meinem Text aufgestellte Behauptung lautet schlicht und ergreifend, daß Privateigentum niemals Gegenstand demokratischer Folkloreveranstaltungen sein kann. Egal ob direkt oder indirekt. Daß der totalitär entartete Staat mittlerweile so weit geht, Privateigentum willkürlich zu (zer-)stören hat mit Macht, aber ganz gewiß nichts mit Recht zu tun... Robert Grözinger, am 09. Juli 2010 um 17:10 ( Link ) @DerBerliner: Wer redet denn hier von "öffentlichen Räumen"? Private Räume, auch wenn "öffentlich zugänglich", sind immer noch privat und deren Nutzungsregeln sollten allein vom Eigentümer bestimmt werden. Ansonsten haben Sie ganz schnell ein Zauberlehrlings-Szenario. Vogelfrei, am 09. Juli 2010 um 17:16 ( Link ) @EHST Vergessen Sie es... Die Sozen können nicht zwischen mein und dein unterscheiden - da fehlen wohl ein oder zwei Windungen. Ebenherz, am 09. Juli 2010 um 17:20 ( Link ) @Andreas Tögel Ich verstehe Ihren Punkt. Aber das bedeutet, ich waere als Nichtraucher das Opfer einer menschlichen Gewohnheit, die da heisst: ohne Fluppe schmeckt mir mein Bier nicht. Es war noch vor 300 Jahren sehr normal in Gasthaeusern seine Notdurft direkt am Platz in tragbare Untersaetze zu verrichten. Fraggel, am 09. Juli 2010 um 17:30 ( Link ) Es war noch vor 300 Jahren sehr normal in Gasthaeusern seine Notdurft direkt am Platz in tragbare Untersaetze zu verrichten. Es ist völlig irrelevant ob es den Rauchern gefällt. Es muss nur dem Wirt gefallen. Herr Ebenherz, sie sind an einem Punkt der Diskussion an dem wir schon vor gefühlen Jahunderten waren. Die Kneipe gehört dem Wirt. Punkt. Olaf Janowski, am 09. Juli 2010 um 17:31 ( Link ) Was natuerlich Unsinn ist, weil, nach einer Woche schmeckt es auch ohne Fluppe. Nur will kein Wirt der Welt der Erste sein, der das beweisen will. Ich glaube, Ebenherz, Sie waren nie Raucher. Auch Kaffee kann noch nach einiger Zeit Nikotinsucht-Rückfall "triggern". das sagt Ihnen jeder Arzt, der mit Nikotinentzug befasst ist und auch die Betroffenen selber. Ich habs nur geschafft durch: Alkoholabstinenz, 6 Monate keinen Kaffee und viel Gebet in dieser Sache. Aber jedem da das seine ... EHST, am 09. Juli 2010 um 19:17 ( Link ) Eine Gaststätte ist m.E. sehr wohl ein öffentlicher Raum. Wenigstens faktisch. Die Eigentumsfrage (ebenso wie der Besitz) sind dafür irrelevant. Nö. Wenn der Wirt die Türe verrammelt oder Dich des Hauses verweist oder einfach nur 2 Wochen Urlaub macht, dann ist es kein öffentlicher Raum, denn dann dürfte er das gar nicht tun. Was heißt hier überhaupt "wenigstens faktisch". Gefühlt wäre der richtige Begriff. Gefühle interessieren bei der Eigentumsfrage aber überhaupt nicht. Du kannst die Eigentumsfrage nicht als irrelevant abtun. Fraggel, am 09. Juli 2010 um 19:19 ( Link ) Ich glaube hier sind zuviele die von Muttern alleinerzogen und von Oma dusselig verwöhnt wurden. Robert Grözinger, am 09. Juli 2010 um 19:33 ( Link ) @ DerBerliner: Warum treffen Sie sich mit Freunden ausgerechnet dort, wo die Bude vollgequalmt wird? Was sind das überhaupt für Freunde, denen das offenbar nichts ausmacht? Frag ich mal so von Nichtraucher zu Nichtraucher. Ist doch Ihr Bier, wenn Sie solche Freunde haben. Beziehungsweise nicht auf sie verzichten wollen/können. Warum wollen Sie die Lösung Ihrer privaten Probleme der Gesellschaft anlasten? Fraggel, am 09. Juli 2010 um 20:15 ( Link ) Fazit: Ich mache mir die Welt wiediewiediewie sie mir gefällt. em, am 09. Juli 2010 um 20:18 ( Link ) Da bei Rauchern weder Rücksicht noch Einsicht vorhanden sind, ist staatlicher Eingriff leider unumgänglich, was ich im Prinzip bedauere. Ach, schreibt der Jürgen Trittin jetzt auch hier? em, am 09. Juli 2010 um 20:20 ( Link ) ... sich aus sozialen Räumen fernzuhalten ... Jetzt sind es also soziale Räume - damit ist ja dann alles klar. Olaf Janowski, am 09. Juli 2010 um 21:15 ( Link ) Die "Deutsche Volksgemeinschaft" der NationalSOZIALISTEN war auch ein "sozialer Raum". Darauf läufts wohl hinaus. Im Prinzip. Bedauerlich. Aber "wo gehobelt wird, da fallen halt Späne", wie mir zu SDAJ-Zeiten mal ein DKP-Bonze verklickerte ... Ebenherz, am 09. Juli 2010 um 22:00 ( Link ) Freiheit und Privateigentum in allen Ehren. Borniertheit ist eine andere Sache. Dr. Spiele, am 09. Juli 2010 um 22:23 ( Link ) Der Normalzustand ist rauchfreie Luft. Nur den erwarte ich. Der Normalzustand im Universum ist Vakuum. Dr. Spiele, am 09. Juli 2010 um 22:26 ( Link ) Dann bleibt auch schoen jeder wo er hingehoert, und ich muss nicht erst mit einer Dame anbaendeln, die dann doch wieder zu diesen Losern gehoert. Bleiben doch zunächst SIE dann bitte wo Sie hingehören. Zum Beispiel nicht hier. Das hier ist nicht das Etatistenstadel. Olaf Janowski, am 09. Juli 2010 um 22:40 ( Link ) P.S. "Raucher schrecken vor nichts zurück" @ DerBerliner: How did you know?
Molot, am 09. Juli 2010 um 22:57 ( Link ) DerBerliner, am 09. Juli 2010 um 19:03 ...mein Recht auf saubere Luft... Würden Sie das bitte begründen! Woraus leiten Sie diesen angeblichen (Rechts)-anspruch her? Gegen wen wollen Sie ihn denn durchsetzen? B.Ullmann Olaf Janowski, am 09. Juli 2010 um 22:59 ( Link ) ...mein Recht auf saubere Luft... Fährt hier jemand Auto und bezieht Strom aus der Steckdose? Hmm? Molot, am 09. Juli 2010 um 23:10 ( Link ) Das hier ist nicht das Etatistenstadel Schön gesagt, Herr Doktor! Seeehr schön! Wird aber nit viel helfen. B.Ullmann em, am 09. Juli 2010 um 23:44 ( Link ) Der Berliner: Eine teigige Masse mit einer matschigen Füllung. Fraggel, am 09. Juli 2010 um 23:46 ( Link ) Zum Abschluss: Vieleicht ist die Schlacht verloren, der Krieg aber noch lange nicht. JMW, am 10. Juli 2010 um 0:04 ( Link ) Wie hoch wären wohl die Beiträge für einen Sicherheitsdienstleister, der mir durchsetzt, dass nirgendwo, wohin ich gehe, geraucht wird? Olaf Janowski, am 10. Juli 2010 um 0:05 ( Link )
Olaf Janowski, am 10. Juli 2010 um 0:10 ( Link ) Wie hoch wären wohl die Beiträge für einen Sicherheitsdienstleister, der mir durchsetzt, dass nirgendwo, wohin ich gehe, geraucht wird? @ JMW: Der Mindestlohn für Sicherheitsmitarbeiter im Sicherheitsgewerbe beträgt einheitlich 7,50 Euro die Stunde. Ab level "Fachkraft für Schutz und Sicherheit", spätestens ab dem "Meister für Schutz und Sicherheit" wirds bissel teurer. Aber wir legen doch den §§ 32 / 34 StGB doch sehr liberal aus, oder? Bumm - bumm - ein kettenrauchender Passivraucherschädling weniger! Olaf Janowski, am 10. Juli 2010 um 0:13 ( Link ) PS: Wir sollten den Begriff "Schadraucher" zum allgemeinen pc-Duktus machen. Olaf Janowski, am 10. Juli 2010 um 0:21 ( Link ) Ich erhebe hiermit Gebrauchsmusterschutz auf den Begriff "Schadraucher". Bei google weltweit kein einziges mal zu finden - ab morgen hat der googlebot wohl EF-Magazin.de gelistet. JMW, am 10. Juli 2010 um 0:26 ( Link ) @ JMW: Der Mindestlohn für Sicherheitsmitarbeiter im Sicherheitsgewerbe beträgt einheitlich 7,50 Euro die Stunde. Nee, is' klar! :-D Hobeldo, am 10. Juli 2010 um 0:52 ( Link ) "Die Eigentumsfrage wird beiseite gewischt und die "Gesundheitsargumente" werden auf den Tisch (ohne Aschenbecher!) geknallt." Was heißt das auf Deutsch? Ich würde ja eher denken, was mein ist, ist mein, also auch meine Gesundheit. Mein Eigentum! Das ist eine Basis aller zukünftigen Möglichkeiten und sogar monetär zu bemessen. Wird dieses Eigentum (andere nennen es Gut) beschädigt, habe ich Anrecht auf Schadenersatz. Qualmt mich jemand voll, beschädigt er also mein Eigentum! Vielleicht kann ich ja dadurch kein Fußballprofi mehr werden. Ein enormer Schaden! Aber es geht noch besser! Er könnte ja auch andere, der Jurist spricht von unwägbar, Stoffen in meinen Dunstbereich verbringen, die mich nicht gesundheitlich schädigen, aber mein materielles Eigentum beschädigen. Gibt’s nicht, sagen sie? Wenn’s nicht schädlich ist, macht’s auch nichts kaputt? Falsch! Nehmen wir mal an, jemand fängt an, auf seinem Grundstück, sagen wir mal in Kiel; größere Mengen Meerwasser zu zerstäuben auf über der Stadt zu verteilen. Für den menschlichen Organismus ist das super, man braucht dann nicht mehr zur Kur. Für Industrieanlagen und PKW und ich weiß nicht wofür sonst noch ist das über kurz oder lang tödlich. Eindeutig Sachbeschädigung. Genau dasselbe Phänomen wie beim beraucht werden. Ich kann da absolut keinen Widerspruch entdecken, aber sicherlich wird man mich auf meine(n) Denkfehler aufmerksam machen. Auf den Stoff und seine Beurteilung kommt es eben auch an. Tatsache ist: Der Wirt kann, mit Einschränkungen, in seinem Lokal treiben, was ihm beliebt. Eine Pflicht zum Besuch gibt es weder de Facto noch sonst wie. Raucht einer zu laut und stört beim Essen? Geht woanders hin oder esst zu Hause! So einfach geht das! Das ist Privatsache! Wenn jemand an Lungenkrebs abkratzt, übrigens auch. Das zieht schon runter, oder? Aber keine Angst, ich will da keine Sonderprämien. Mir ist es egal, woran jemand abnippelt oder ob das ein Adept einer riskanten Lebensweise oder Sportart war. Dafür sind wir alle (hoffentlich) versichert und die Bestrebungen, bestimmte Gruppen extra zur Kassen zu bitten sind pervers. Heute trifft es die Raucher, morgen die Bildleser und irgendwann die Gesundheitsfanatiker (die leben zu lang, ist einfach nicht zu bezahlen). Das ändert sich minütlich. EHST, am 10. Juli 2010 um 1:27 ( Link ) Wenn das zerstäubte Meerwasser das Grundstück (Eigentum) des Verursachers verlässt, ist das eine Verletzung fremden Eigentums. Wenn Sie ihr Auto auf dem Grundstück des Verursachers parken, nehmen Sie das in Kauf. Noch Fragen? Vermutlich schon. Aber die Eigentumsfrage wird ja lieber beim Ego angesetzt und nicht da, wo es, das Thema betreffend, nötig ist. Hobeldo, am 10. Juli 2010 um 2:26 ( Link ) Nicht genau genug gelesen? Nicht gut genug oder gar nicht verstanden? Oder einfach nur nicht lange genug nachgedacht? Was (vielleicht im Mittelteil?) haben Sie denn nicht kapiert, hä? Ego? Ich lach mich kaputt! Wer auf so einen Kommentar, wie meinen, der ja wirklich nur die allerplattesten Wahrheiten noch einmal für Grundschüler wiedergibt, mit solch einem Kommentar wie dem Ihren antwortet, hat wohl überhaupt nichts besseres zu tun. Ich hab's aber pseudointellektuell zu verpacken versucht, um mal zu sehen, wer darauf 'reinfällt. Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen! eo, am 10. Juli 2010 um 2:47 ( Link ) Bei dem Minarchist, am 10. Juli 2010 um 4:20 ( Link ) Es ist sehr bezeichnend, daß niemand meinen Beitrag vom 09. Juli 2010 um 14:37 kommentiert ... aber gut, dann halt das nächste Beispiel ... und zwar staatliche Zwangsversicherung bei der KFZ-Benutzung. Für alle die, die es nicht wissen: der Staat ZWINGT jeden, der ein Auto im Verkehr benutzt dazu, (mindestens) eine Haftpflichtversicherung abzuschließen, einfach nur deshalb, weil (zutreffend) angenommen wird, daß das Nutzen eines KFZ soviele potentielle Gefahren mit sich bringt, daß ein derartiger Zwang gerechtfertigt ist. Wie sehen das die hier Pro-Rauchfreiheit argumentierenden? Ist das auch "Privatangelegenheit"? Darf jeder selbst entscheiden, daß er doch so gut und sicher Auto fährt, daß er die 40,- EUR monatlich für die KFZ-Haftpflichtversicherung sich einspart und anderweitig nutzt? Im Zweifel, wenn er jemanden durch einen Unfall in den Rollstuhl bringt, zahlt dem das dann halt niemand, schließlich habe der ja FREIWILLIG und auf eigenes Risiko die Straßen benutzt ... Marlene, am 10. Juli 2010 um 4:26 ( Link ) Meine lieben Freiheitsfreunde. Obwohl wir hier in diesem Board diese widerwärtigen Eindringlinge als geschlossene Fürsprecher für uneingeschränktes Eigentum gemäß den allseits verehrten HHH, Rothbard und Mises natürlich dies sowieso verteidigen und diese Parasiten erfolgreich in ihre Matrix schicken, so müssen wir doch leider zur Kenntnis nehmen, daß eben diese Matrix uns heute vor vollendete Tatsachen stellt. Da wir uns je nach unseren persönlichen Möglichkeiten auf die Jahre des Gloom vorbereitet haben bzw. vorbereiten, bleibt uns nach wie vor nur das Anschreiben - und -reden gegen jene, die sich ihrer prekären Situation noch nicht voll im klaren sind und die das Recht auf saubere bzw. rauchfreie Luft in absehbarer Zeit als das sehen, was es ist. Demokratie. Ich wundere mich, daß die noch nicht diverse Vulkane per Demokratie zur Haftung gezwungen haben (weil sie das nicht können, bevorzugen sie lieber den Ablaßhandel und bezahlen diejenigen, die durch persönliche "Investitionen" in "Erneuerbare" die Welt retten), aber sie scheitern ja sogar, sich gegen das pervertierte Politikervolk zur Wehr zu setzen, das sie gerade mal mit ca. 700 Mrd. Euro (700.000.000.000 Euro, oder 700 Mio.) in die Haftung für andere Euro-Mitglieder gezwungen hat. Stattdessen träumen sie von rauchfreien Küssen und sauberer Luft, wobei sie selber nie das Risiko tragen würden, eine rauchfreie Eckkneipe zu eröffnen. Wobei Sie sich aber sicher sind, daß ihr Kreuz an der richtigen Stelle einen weiteren Topf zu anderer Leute Eigentum eröffnen wird. Also ich glaube noch nicht einmal (mit Verlaub) die Ossis waren so blöd. Ich sags mal mit Walter Eichelburg: diese Schafe warten nur auf ihre Schur. Ich glaube deren größte Sorge ist, daß ihre Wolle (sprich ihr Eigentum, ihr Gespartes) pestizit- und allergiefrei verwendet wird. Das eigentümlichste an diesen Figuren ist aus meiner Sicht, daß insbesondere diejenigen, die ihre unversehrte Gesundheit gegenüber den "Sündern" (Raucher, PS-Liebhaber - also im weiteren Sinne die männlichen, nach außen gerichteten Eigenschaften) in Stellung bringen, schon dermaßen in die inneren Gefilde abgedriftet sind, sprich depressiv, daß Sie als einzige Gegenwehr nur noch ihr persönliches Eigentum, also Eigentum am eigenen Körper in die Waagschale legen können. Nur leider biedern sie sich genau demjenigen an, der sie in diese Passivität und Abwartungshaltung gedrängt hat, nämlich der genauso degenerierten und unfähigen weil ohnmächtigen Mehrheit. In der DDR war es der Freikörperkult. Hier ist es der Gesundheitskult. Ob man es glaubt oder nicht: Es gibt im deutschen Fernsehen mehr "Gesundheits"-sendungen als Gerichts- oder Kochshows. Die Apothekenumschau tut ihr übriges. Wer die gelesen hat und danach keine Krankheitssymptome vorzuweisen hat, ist vollkommen gesund. Die Mehrheit jedoch ist danach krank, weil die ein oder andere Verspannung gleich Herzinfarksymptome sind und ein Niesen durch wasweißderGeier eine Allergie. Und wehe dem armen Haustier, das beim Niesen in der Nähe war. Lange Rede kurzer Sinn, diese Luxus-Depressiven-Gesundheits-Idioten (LDGI) werden sich in ihren noch kommenden dunklen Tagen daran erinnern, wie nett es denn war, sich nur über Raucher aufregen zu dürfen und sogar so etwas wie Macht zu haben, auch wenn es nur X-Prozent waren, die ihren dekadenten Hintern von der Glotze des Brot und Spiele Szenarios wegbekommen haben. Und am meisten freut es mich für die Idioten, die sogar Geld für Schwarz-Rot-Gelb (Gold zu nennen ist in diesem Fall ein Frevel) ausgegeben haben. Vogelfrei, am 10. Juli 2010 um 8:33 ( Link ) Nennen Sie es lieber Schwarz-Rot-Senf, die von Ihnen genannte Dreifarbigkeit ist in Deutschland nämlich streng verboten... FritzLiberal, am 10. Juli 2010 um 8:35 ( Link ) @Minarchist: Für alle die, die es nicht wissen: der Staat ZWINGT jeden, der ein Auto im Verkehr benutzt dazu, (mindestens) eine Haftpflichtversicherung abzuschließen... Dumm für Ihre Argumentation ist nur, dass auf privatem Grund und Boden - und auch auf solchem, der (nach Maßgabe der Entscheidung des Besitzers) der Öffentlichkeit zugänglich ist - sehr wohl KFZ ohne Zulassung und damit auch ohne Haftpflichversicherung bewegt werden können. Einmal mehr: es geht hier nicht um eine Diskussion Raucher gegen Nichtraucher. Es geht um eine Diskussion darüber, ob Eigentumsrecht gilt oder nicht. Ich habe jedenfalls von keinem Befürworter des Eigentumsrecht gehört, dass ein Wirt gewzungen werden soll, in seinem Lokal das Rauchen zu erlauben, dass der Ausschluss von Rauchern von seinem Eigentum "diskriminierend" wäre oder ähnlicher Unsinn. Die Anti-Raucher-Fanatiker allerdings verlangen genau das: die Einschränkung des Eigentumsrechtes des Wirtes, um ihre Vorstellungen durchzusetzen. Olaf Janowski, am 10. Juli 2010 um 9:10 ( Link )
Olaf Janowski, am 10. Juli 2010 um 9:13 ( Link ) Ich glaube die Diskussion hat sich totgelaufen, alle Argumente & Gegenargumente sind bekannt, die Fronten verhärtet. Wie wärs mit Fussballspielen im Park und anschliessend eine Lokalrunde im Biergarten? Fraggel, am 10. Juli 2010 um 9:42 ( Link ) Hab ich im anderen Thread auch vorgeschlagen und sogar meine email adresse hinterlassen. hutzlibu, am 10. Juli 2010 um 10:41 ( Link ) @Fraggel JMW, am 10. Juli 2010 um 11:33 ( Link ) Die Zahl der Anbieter von Kneipen- und Klub- und änhlichen Dienstleistungen ist enorm viel höher als die Zahl der Anbieter von Strasseninfrastruktur. EEkat, am 10. Juli 2010 um 12:26 ( Link ) es ist nicht möglich, mit jemandem, für den Freiheit keinen bedeutenen Wert darstellt, über die Einschränkung von Freiheit diskutieren, oder gar eine Übereinkunft erwarten. Das ist so, als ob man mit einem Blinden über die Farbe reden wollte. Die meisten Deutschen fühlten sich unter Hitler micht eingeschränkt. Man kann sogar der Ansicht sein, sie hätten sich frei gefühlt. Jedenfalls ist sehr vielen nicht ind en Sinn gekommen, für Freiheit eintreten zu müssen. Das hat sich bis zum heutigen Tage nmicht geändert. Dem Deutschen ist der Freiheits-Wert fremd. Er löst bei ihm nichts aus, er bevorzugt Sicherheit udn gibt Sicherheit immer gegen Freiheit her. Und wenn es nur die Sicherheit des Schwarmes ist, die Geborgenheit sich unter Gleichgesinnten zu befinden. Nichts daran ist wirklich neu. Bis auf die Erkenntnis, daß sich derart geprägte Menschen in Foren vorwagen, die bisweilen , wenn sie in irgendeiner Weise Bezug auf Freiheit nehmen, ein grundlegend anderes Verständnis von Freiheit pflegen. Nun trägt dieses Formum den Zusatz: eigentümlich. Sehr zu recht, wie wir sehen. Es kann keine Verständigung zu Freiheit geben mit Menschen, die darin vor allem ihre Freiheit verfolgen, Verbote durchzusetzen. Das ist bei der exzessiven Raucher-Verfolgung (Das konnte man ja sogar dem Wahlzettel- Text in Bayernund entnehmen) lediglich deutlich geworden. Tatsächlich jedoch wirkt sich dieses traditionelle Verständnis- und Werte-Defizit der Deutschen hinsichtlich dem Freiheitswert auf sämtliche anderen Felder und Belange der Öffentlichkeit aus. Wo Öffentlichkeit nach deren Verstädnis aufhört, das können wir hier ebenfalls lesen. Das wird nichts mehr mit Deutschland. Es fehlen die Leute mit dem richtigen Bewußtsein. Nicht nur in diesem Forum wird deutlich erkennbar, woran es scheitert. Immerhin: es scheitert. Das ist ja auch schon mal was wert. EEkat Robert Grözinger, am 10. Juli 2010 um 14:44 ( Link ) @ DerBerliner: Da verstehen Sie EEkat falsch. Und solange Sie das so sehen, werden Sie mit ansehen müssen, wie noch ganz andere Freiheiten verschwinden - ohne dass Sie das überhaupt kapieren. Ganz ehrlich: Ich bedaure Sie. em, am 10. Juli 2010 um 16:05 ( Link ) Da Ihr Verständnis von Freiheit den Anspruch einschließt, Ihren Nächsten schädigen und in seiner Freiheit einzuschränken zu dürfen, sind alle Ihre Argumente dazu irrelevant, ... Aha, ein Anarchist. Allerdings wohl eher unbewusst ... FritzLiberal, am 10. Juli 2010 um 16:24 ( Link ) @DerBerliner: Da Ihr Verständnis von Freiheit den Anspruch einschließt, Ihren Nächsten schädigen und in seiner Freiheit einzuschränken zu dürfen,... Sind Sie eigentlich geistig wirklich nicht in der Lage, es zu kapieren? Sie haben kein "Recht" bzw. keine "Freiheit", fremdes Privateigentum zu betreten. Und wenn es zehnmal ein Lokal ist. Der Wirt kann Sie rausschmeißen, wenn ihm Ihre Nase nicht gefällt. Und ebenso, wenn Sie meckern, weil das Lokal verraucht ist. em, am 10. Juli 2010 um 17:53 ( Link ) ..., die aber von denen konsequent negiert werden, die ihr eigenes vermeintliches Recht auf die Unversehrheit anderer mit solchen Konstrukten ausdehnen wollen. Danke für das Outing. Olaf Janowski, am 10. Juli 2010 um 18:03 ( Link ) Nehmen Sie Ihre Tabletten eigentlich regelmässig ein, Herr Berliner? Oder warum sind sie so aggro drauf? Peace, brother! em, am 10. Juli 2010 um 18:35 ( Link ) Wer keine Argumente mehr hat, wird persönlich. Stimmt: ... Nikotin-Junkies ... FritzLiberal, am 10. Juli 2010 um 19:42 ( Link ) @Berliner: Eine Gaststätte ist faktisch ein öffentliche Raum... Und genau das ist Unsinn. Sonst könnten die Gäste dort auch z.B. ganz demokratisch über die Zusammenstellung der Speisekarte abstimmen. Oder über die Öffnungszeiten. Oder über die Farbe der Tischtücher. Übrigens: ich bin überzeugter Nichtraucher. Allerdings auch ein strikter Anhänger des Eigentumsrechts. JMW, am 10. Juli 2010 um 19:49 ( Link ) allein der soziale Druck, den Rauch anderer ertragen zu müssen, ist in meinen Augen bereits ein Verbrechen am Nächsten. Gehört sozialer Druck nicht zu den Grundpfeilern jeder Gesellschaft? Wir sollen wir ohne diesen Durck auskommen, ohne Tabus, ohne das, was heute negativ als "Politische Korrektheit" aufgefasst wird? Soll denn jeder machen dürfen, was er will, ohne sich damit ggf. soziale Kosten aufzuladen? Wie soll das funktionieren? Und das ist nur die soziologische Seite, nichtmal die liberale... JMW, am 10. Juli 2010 um 19:54 ( Link ) Eine Gaststätte ist faktisch ein öffentliche Raum... Und schöne Vorgärten sind faktisch "öffentliche Güter", weil der Gärtner die Kosten trägt, aber alle anderen auch gucken dürfen. Gilt ebenso für Bikinimodells in der Fussgängerzone. Trotzdem führen wir keine Vorgarten- und keine Bikinisteuer ein! Robert Grözinger, am 10. Juli 2010 um 20:08 ( Link ) JMW, um Missverständnissen bei anderen vorzubeugen: Was Sie wohl meinen ist: Vorgarten- und Bikinibegutachtungssteuer. JMW, am 10. Juli 2010 um 21:24 ( Link ) In der BRD würden sicher beide Steuerarten eingeführt... EEkat, am 10. Juli 2010 um 21:59 ( Link ) Hirn regeneriert sich auch nicht. Auch eine Leber hat kein ewiges Leben. Keine Sau interessiert, wie gesund Du leben möchtest, Berliner. Deine Sache. Du machst Deine Sache zur Sache der anderen. Wendest Zwang an. Geht schief. Hier im Internet darfst Du rumnerven, und in Bayern habt ihr den großen Coup gelandet, dennoch glaibe ich, daß Dir jemand Deine Grenzen aufzeigen wird. EEkat EEkat, am 10. Juli 2010 um 22:30 ( Link ) na bitte. Geht doch EE wolfswurt, am 11. Juli 2010 um 11:23 ( Link ) Das Internet hat geschafft was unter großer Mühe viele hunderte von Jahren in Schranken gehalten werden konnte - die Möglichkeit jede noch so verblödete Meinung der Öffentlichkeit kund zu tun. hutzlibu, am 11. Juli 2010 um 12:21 ( Link ) die Möglichkeit jede noch so verblödete Meinung der Öffentlichkeit kund zu tun. Das muss man wohl in Kauf nehmen, wenn man auch die Freiheit haben will, "intelligente"(natürlich die eigene) Meinung zu veröffentlichen. Aber ich finde die Diskussion mit den Fanatischen Verbotsbefürwortern schon lustig - lief bei allen irgendwie gleich ab: Argument Fanatiker: Hm, waren die >500 Posts zum Thema jetzt wirklich sinnvoll? EHST, am 11. Juli 2010 um 12:24 ( Link ) Der Berliner hat Recht. Raucher haben keinen klaren Kopf mehr. Man kann sie nicht ernst nehmen. Sie gefährden mit ihrer Sucht den öffentlichen Frieden. Rauchern muss geholfen werden. Ich schlage Zwangseinweisung vor. Wegsperren, diese Irren. Klasse, dieser totalitäre Geist. RichardT, am 11. Juli 2010 um 13:12 ( Link ) Ich finde so langsam ist s genug mit der Raucherbeschimpfung. Fraggel, am 11. Juli 2010 um 15:45 ( Link ) Ich frage mich wo all diese vernünftigen Leute hier am letzten Sonntag gewesen sind... wählen waren die nicht. EEkat, am 11. Juli 2010 um 20:33 ( Link ) @hutzlibu Ich mag da vielleicht etwas zu optimistisch sein, aber ich denke schon dass das eine oder andere Argument in den Regulierungssüchtigen Hirnen hängengeblieben ist, es dauert aber natürlich eine gewisse Zeit, bis das intern verarbeitet wird und sie sich ihrer Herrschsucht, denn darum ging es letztlich, bewusst werden. Zu optimistisch: auf jeden Fall. Das was im Hirn hängen bleibt? Ebenso. Die Frage: was bleibt hängen Es geht hier nicht, und nur ganz wenigen um ein Rauchverbot. Es gibt ganz einfach Menschen, die aus inneren Zwängen heraus Chancen wahrnehmen müssen, andere in irgendeiner Weise zu piesacken, zu schaden, besonders wenn sie diesen ihren Impuls tarnen können hinter einer vermeintlich höherwertigen Sache. Je quälender dies für die zu quälenden zu werden verspricht, desto unnachgiebiger werden diese Leute. Darin liegt ihr etwas müpfeliger Lustgewinn. Diesem Umstand verdanken wir auch, dass die es hierzu 500 Beiträge gegeben hat. In denen diese „Vernunftmenschen“, hahaha genüsslich die anargumentierenden Repliken an sich abprallen ließen, bis die Ersten bemerkten, daß es sich hier garnicht um eine Diskussion gehen kann, sondern dass wir es mit etwas anderem zu tun haben. Man könnte dies in Pervertierung von Descartes so bezeichnen: „Ich nerve, also bin ich“ Dahinter steht ganz klar ein Suchtverhalten. Vergessen wir nicht: Bayern hatte eine Rauchergesetzgebung. Es ging nun darum, ein totalitäres Rauchverbot durchzusetzen. Und im Zuge des eigenen Lustgewinns, dieses hier verteidigen zu wollen. Was also bleibt in deren Gehirn hängen? Mit solchen Leuten redet man besser nicht. Andererseits ist es aber ein Gewinn zu entdecken, mit welch abartigen Impulsen einige ausgerechnet hier bei eifrei auftauchen. Andererseits: erstaunen kann dies nicht. EEkat Oz74, am 11. Juli 2010 um 23:00 ( Link ) An Minarchist: Zu Ihrem Beitrag von vorgestern um 14:37 Uhr, dessen mangelnde Kommentierung Sie beklagt haben: Die Behauptung, daß alle paar Monate in anderen Ländern 50 oder 215 Menschen in einer Disko verbrennen, kommt mir übertrieben vor. Aber die Fragestellung, die Sie damit aufwerfen, finde ich interessant. Interessanter als die des Rauchverbots, bei dem ich keinen Zweifel habe, daß es positiv gesetztes Unrecht ist. Denn während das Passivrauchen dem Beteiligten bewußt ist, er also die Möglichkeit hat, darauf zu reagieren, kann ein Laie die Angemessenheit der Fluchtwege schwer abschätzen. Und entsprechend kann er auch z. B. kaum die Wahrscheinlichkeit abschätzen, daß ein Haus einstürzt. Daher die folgenden Anmerkungen: -- Solange wir ein Strafrecht haben, das die fahrlässige Gefährdung anderer rächt, treibt den Besitzer nicht nur seine Anständigkeit dazu, sich um die Sicherheit seiner Gäste zu bemühen. -- Um mich von dem Nutzen der staatlichen Regulierung zu überzeugen, müßten Sie deren Kosten und Nutzen umfassender beleuchten. Denn der Staat beschränkt sich leider mitnichten auf die Verhütung von wirklichen Gefahren. Sollte aber ein Staat, der sein Gewaltmonopol dauerhaft nicht mißbraucht, so wahrscheinlich sein wie, daß Ostern in den August fällt, dann würde ich gerne auf den Staat und seine Regulierung verzichten. -- Die Frage, ob der Staat architektonische Sicherheitsstandards sicherstellen sollte, steht nun wirklich nicht auf der politischen Tagesordnung. Freiheitliche wären ja schon glücklich, wenn so offenkundiges Unrecht wie Rauch- und Glühbirnenverbote zurückgenommen werden würde. Und in einer Gesellschaft, die mehr auf staatsunabhängige Gestaltung setzt, würde es vielleicht auch mehr staatsunabhängige Mechanismen geben, die für hohe Sicherheitsstandards sorgen könnten. Fraggel, am 11. Juli 2010 um 23:01 ( Link ) Mit solchen Leuten redet man besser nicht. Andererseits ist es aber ein Gewinn zu entdecken, mit welch abartigen Impulsen einige ausgerechnet hier bei eifrei auftauchen. Och, es gibt auch Rot-Sozialisten die bei altermedia fleißig kommentieren. EEkat, am 12. Juli 2010 um 11:16 ( Link ) @Fraggel Das geht wahrscheinlich nur darum bei dem anderen die virtuelle Halsschlagader pochen zu sehen. Sehe ich genauso. Nicht etwa lediglich ein Motto, sondern viel schlimmer. Deren Lebens-Inhalt, was sie also treibt ist: "Ich nerve. Also bin ich." Die brauchen das. Eine pervertierte Art der Selbstbestätigung. Was die Frage aufwirft,. wie sinnvoll es sein kann, sich mit denen argumentativ austauschen zu wollen, wenn doch vorab erkennbar wird , daß die auf wirkliche Argumente gar keinen Zugriff nehmen können. Die müssen alles an die Oberfläche puhlen, um ihren Zwang bedienen zu können: Selbstwert durch vermeintliche Unwiderlegbarkeit. Dazu ist nur nötig, sich einem Argument kategorisch zu verschließen. Interessant ist dabei ja auch, wie die sich dafür nun "öffentlichen Raum" haben unter den Nagel reißen müssen. Auch nicht ganz ungefährlich für eine Gesellschaft. EEkat Waldmeister, am 12. Juli 2010 um 11:18 ( Link ) Ich frage mich wo all diese vernünftigen Leute hier am letzten Sonntag gewesen sind... wählen waren die nicht.Werter Fraggel, das nun allein schon aus bloßer Selbstachtung nicht. EEkat, am 12. Juli 2010 um 13:01 ( Link ) Selbstachtung hin oder hier, ich war wählen. Fraggel, am 12. Juli 2010 um 13:17 ( Link ) Herr EEkat, ihrern Ausführungen sei wohl noch hinzuzufügen dass einer Gesellschaft die mit innenpolitischen Problemen zu kämpfen hat die Schaffung von Randgruppen zum Ausleben diskriminierender Gelüste schon immer gut getan hat. Es gibt dem totalitären Charakter das Gefühl das etwas richtiges geschieht wenn diese Randgruppe zurückgedrängt wird. EEkat, am 12. Juli 2010 um 14:48 ( Link ) habe wohl einen vergleichbaren Erkenntnisweg hinter mir, und komme zu ähnlichen Ergebnissen wie Sie. Nicht links oder rechts. Freiheit, Entfaltung, Hebung der individuellen Kreativität, da liegen meiner Meinung nach die Chancen der Zukunft. Davon haben wir uns nicht nur immer weiter entfernt. Mittlerweile hat unsere Gesellschaft dafür überhaupt keine Erkennunsschablone mehr. Demzufolge gerät auch immer weiter aus dem Blickfeld, wie der Mensch überhaupt tickt, was ihn aus dem Sessel holt, oder was ihn erlahmen lassen muß. Die Scheinschlauen mit ihren hackklotzigen Pseudo-Erklärungen haben sich die Deutungshoheit unter den Nagel gerissen, und damit die Macht übernommen. Wenn man jedoch den Lochstreifen dechiffrieren kann, nach dem die ticken, dann ist dies wiederum ganz unterhaltsam. Leider nicht so unterhaltsam wie die Gladiatorenkämpfe im alten Rom für denjenigen, der dort als Gladiator mitkämpfen durfte. Denn der hatte eine Chance auf die Erringung der Freiheit. Der kam in seiner Situation, der er sich höchstwahrscheinlich sehr bewußt war - er hatte jedenfalls allen Grund dazu - nicht auf die Idee, irgendeine Partei wählen zu sollen, um seine Lage zu verbessern. Wir sind alle Gladiatoren. Nur sind wir uns dessen nicht bewußt. Das jedoch ist tödlich. EEkat Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Olaf Janowski, am 08. Juli 2010 um 17:22 ( Link )
Pedro I, II, III:
... seid ihr schon alle da?
Fein.
Auf gehts in Runde 2 ...