05. Juli 2010

Aktuelle Nachricht – Ölkatastrophe im Golf von Mexiko US-Regierung kriminalisiert journalistische Recherche

Bis zu 40.000 Dollar Strafe angedroht

(ef-RG) Laut amerikanischem Nachrichtensender „CNN“ hat die US-Regierung eine neue Regelung in Kraft gesetzt, wonach es jedem Bürger, einschließlich Journalisten, verboten ist, sich am Golf von Mexiko jeglicher Gerätschaft oder Aktivität zu nähern, die nach der dortigen Ölkatastrophe der Umweltsanierung dient. Wer sich auf weniger als 65 Fuß – etwa 20 Meter – einem zur Säuberung des Strandes oder des Meeres eingesetzten Gerät, zum Beispiel einer nicht rechtzeitig ausgetauschten Ölsperre, nähert, riskiert eine Festnahme, Verurteilung und eine Strafzahlung von bis zu 40.000 Dollar.

Mike Adams von „naturalnews.com“ begrüßt die Tatsache, dass „CNN“ diesen Bericht herausgegeben hat, weist jedoch darauf hin, dass dies eine bereits hinlänglich bekannte Praxis der US-Regierung ist, beispielsweise bei Kriegshandlungen oder wenn die US-Arzneimittelzulassungsbehörde FDA die Herstellung und Lieferung von Nahrungsergänzungsmitteln erschwert oder verbietet. Dann werde regelmäßig eine Nachrichtensperre verhängt.

„Es geht darum, das Denken zu kontrollieren“, meint Adams, „sicherzustellen, dass wir die Wahrheit darüber nicht sehen, was die Ölindustrie den Ozeanen und unseren Stränden angetan hat. Es geht darum, uns mittels einer totalen Mediensperre in Unkenntnis darüber zu belassen, was wirklich am Golf passiert.“

Am Anfang habe die Regierung „totale Transparenz“ versprochen, fährt Adams fort. „Das einzige, was hier transparent ist, ist dass Präsident Barack Obama seinen Amtseid gebrochen hat, indem er sich weigert, den ersten Zusatzartikel der Verfassung und damit die freie Rede zu schützen. Die Leute, die das beschlossen haben, sind Feinde der Freiheit. Sie sind es, die festgenommen und in ein Bundesgefängnis gehören, nicht CNN-Reporter, die versuchen, über die Geschehnisse zu berichten.“

Quelle:

First Amendment suspended in the Gulf of Mexico as spill cover-up goes Orwellian


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