02. Juli 2010

Aktuelle Nachricht – Pop-Kultur Kindesmissbrauch auf Schwedisch?

Das geschlechtslose Kind heißt Pop

(ef-AFL) Wie der linke „Freitag“ meldet, verheimlicht ein schwedisches Paar seit zweieinhalb Jahren das Geschlecht seines Kindes, von dem nur der Name bekannt ist: Pop. Die Mutter sagt: „Wir wollen, dass Pop freier aufwächst und wollen vermeiden, dass Pop von Anfang an in eine bestimmte Gender-Schablone gepresst wird“. Es sei „grausam, ein Kind mit einem blauen oder einem rosa Stempel auf der Stirn in die Welt zu schicken.“

In Pops Kleiderschrank, so der „Freitag“, gebe „es Röcke und Hosen, und Pop entscheidet weitgehend selbst, was Pop jeden Morgen anziehen möchte. Auch Pops Frisur wird regelmäßig verändert, um nicht einem bestimmten Gender-Klischee zu entsprechen.“

„Ironischerweise“, fügt die linke Wochenzeitung hinzu, sei „Schweden ein Land, in dem die Vor- und Nachteile, einem bestimmten Geschlecht anzugehören, relativ gering sind. Väter können sich beeindruckend lange für die Elternzeit freistellen lassen, und es wird erwartet, dass innerhalb der nächsten zwanzig Jahre Frauen den Löwenanteil an Rechtsanwälten, Ökonomen, Architekten und Ärzten stellen werden.“


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