17. Juni 2010

Aktuelle Nachricht – Gesundheitssystem in der Krise Insolvente gesetzliche Krankenkassen

Kranke Kassen

(ef-DF) Nach den Aussagen einer Sprecherin des BKK Bundesverbands steht eine weitere gesetzliche Krankenkasse vor der Insolvenz. Diesmal geht es um die GBK (Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln). Zuvor wurde bekannt, dass die City BKK und die BKK Heilberufe insolvent sein könnten.

Unterdessen spielen die Krankenkassen das Szenario einer insolventen DAK durch, wie die "FTD" berichtet. Nach der "FTD" vorliegenden Kalkulationen zufolge fehlten der DAK in diesem Jahr rund 200 Mio. Euro. Ihre Reserven reichten nicht zur Deckung des Fehlbetrags aus. Für 2011 gingen die Konkurrenten bei unveränderten Rahmenbedingungen sogar von einem Minus von 800 Mio. Euro aus.

Seit Januar 2010 sind die gesetzlichen Krankenkassen dazu verpflichtet, eine drohende Zahlungsunfähigkeit beim Bundesversicherungsamt (BVA) unverzüglich anzuzeigen. Laut "test.de" seien nach deren eigenen Aussagen weder die City BKK, die BKK für Heilberufe noch die GBK zum Jahresende von Insolvenz bedroht. Jedenfalls, so "test.de" hätten die Versicherten keine Auswirkungen zu befürchten. Die Angst, Leistungen nicht mehr zu bekommen, wenn die Krankenkasse zahlungsunfähig wird, sei unbegründet.

Quellen


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