04. Juni 2010

Aktuelle Nachricht – Meinungsumfrage Briten zeigen EU und Euro die rote Karte

Auch die Polen bleiben lieber beim Zloty

(ef-DS) Nur neun Prozent der Briten wünschen sich den Euro. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „Angus Reid Global Monitor“, die am 02. Juni 2010 veröffentlicht wurde. Demnach sprachen sich 79 Prozent der Befragten explizit gegen den Euro und für den Beibehalt des Pfunds aus. Nicht nur ihr virtuelles Geld, sondern auch die „Europäische Union“ selbst ist mittlerweile zwischen Inverness und Plymouth nicht mehr mehrheitsfähig: 42 Prozent sprachen sich für einen Austritt aus, während 39 Prozent für einen Verbleib in der Räteunion waren.

Auch in Polen hat das Image des Euros nach einer Umfrage von „Angus Reid“ stark gelitten: Bereits im April 2010, also noch vor der Eskalation der Griechenland-Krise, wollten 49 Prozent der Polen den Zloty (wörtlich „der goldene“) behalten und verzichteten auf den Euro, den 41 Prozent der Befragten bevorzugten.

Der Euro ist bislang Zwangsmonopolwährung in 15 EU-Ländern: Griechenland, Spanien, Portugal, Irland, Italien, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Finnland, Zypern, Slowenien, Malta, Frankreich, Österreich und Deutschland. Lediglich in den drei EU-Ländern Großbritannien, Dänemark und Schweden durfte eine Volksabstimmung über die Einführung des Euro abgehalten werden. In allen drei Ländern hatte sich dann eine Mehrheit der Bevölkerung gegen den Euro ausgesprochen.


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