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Gender-Mainstreaming: Wie politisch ist das Private?von Ralph Janik Die schöne neue Welt der Geschlechtsideologen Dieser Tage ist in jenem „diestandard.at“ genannten Teil der Online-Ausgabe der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“, in der man sich Frauen beziehungsweise Geschlechterrollen widmet, ein Interview mit Gabriele Michalitsch zu lesen. Michalitsch ist Politik- und Wirtschaftswissenschaftlerin in Wien, und im Interview wird die Frage nach der Rolle der Politik im Privaten aufgeworfen. 30. Mai 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann oder Michael Klonovsky schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareOlaf Janowski, am 31. Mai 2010 um 4:42 ( Link ) "Es sei an Friedrich Hölderlins Zitat „Immer noch haben die die Welt zur Hölle gemacht, die vorgeben, sie zum Paradies zu machen“" Ein wahres Wort von Hölderlin, das Zitat kannte ich noch gar nicht! freiheitistunteilbar, am 31. Mai 2010 um 6:40 ( Link ) Man muss nicht allzu lange zurückblicken, um Beispiele zu finden für die Auswirkungen der Unterordnung der Wissenschaft unter eine Ideologie, der ihre Ergebnisse zu entsprechen haben. Neuerdings nennt man dies "Post Normal Science." Ich würde es eher Pipi Langstrumpf Wissenschaft nennen. ;-) Adolescent, am 31. Mai 2010 um 8:38 ( Link ) Wirklich guter Artikel! Der Weg zur Hölle ist eben stets gepflastert von gutmenschlichen Intentionen. Adolescent, am 31. Mai 2010 um 8:39 ( Link ) @James Blond: Kurt_G Nach wie vor gilt laut Michalitsch also, dass die Bürger sich zu stark anmaßen, vermeintlich eigenständig zu handeln und Entscheidungen zu treffen, die ihre Haltung konterkarieren; jede Entscheidung, die dem Bild der idealen Gesellschaft widerspricht, gilt als unfrei, egal, wie wohlüberlegt sie getroffen worden sein mag – dementsprechend gelten etwa Frauen als Produkte „struktureller Hierarchien“, da diese ihre Determiniertheit entweder nicht einmal erkennen oder sich damit aufgrund dieser Strukturalität abfinden, ja abfinden müssen. Na klar, Männer wollen immer nur das Eine - wie die Politik das andere will. Jeder wusste doch schon, dass das männliche Pedant zur Hebamme nicht Hebammer sei sondern Entbindungspfleger genannt wird. Und dieser seinen Job nur ausübt – weil Beruf sondern freiwillig weil die nassen F*** ja so anschaulich und reizend sind. Ein Lustvoyeur schlimmster Güte. Denn wer so etwas freiwillig macht muß ein schmerzbefreiter Feminist oder gar Triebtäter sein. Der Gynäkologe war demnach schon immer eine Lustmolch. Und die Gewichtheberin, die angab ihren Sport gerne auszuüben weil er ihr Freude bereitet tat dies nur weil sie sadistisch masochistisch ausgerichtet ist. Eine von innen sadistisch gedrängte, malträtierte Frau. Das kann nur ein Mann verursacht haben. Wie krank muss also so eine Frau sein, die in den Boxring steigt um sich die Brüste mit Fäusten malträtieren zu lassen? Doch nur, weil es politisch gut zu Gesichte steht indem etwa solche Frauen das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten. Sie müssen sich nur blau und grün genug schlagen lassen wie es Stefan Raab machte. Männer bekämen das BvK nicht. Zumindest nicht fürs Boxen. War nicht schon immer ein solcher Trieb, sich plätten zu lassen, privat und wurde er nicht dadurch politisiert, indem man diese Ausnahmen zur politischen Ausnahmen machte. Ausgestellt im europäischen, marxistisch ideologisierten, politisch völlig korrektem Schaufenster? So etwa wie im Damenfußball der sich zudem immer größerer Beliebtheit erfreut, und den Zwanziger kommentierte als eine, so wörtlich: "Errungenschaft des modernen pluralistischen Europa im dem alle Menschen gleich seien". Deswegen bin ich auch Lena und Papst gleichzeitig. Kokospalme, am 31. Mai 2010 um 8:53 ( Link ) Super Artikel! Wobei der Vergleich von David mit den Palästinensern und Goliath mit den Israeliten natürlich witzig ist. Denn der historische David war ein Israelit, während Goliath ein Philister war, was übersetzt „Palästinenser“ heißt. Feixholzer, am 31. Mai 2010 um 9:08 ( Link ) Ralph Janik sollte bei Volker Zastrow "Gender - Politische Geschlechtsumwandlung"(und anderen) nachlesen, warum Gender Mainstreaming geradezu das Feindbild des Liberalen ist. Obwohl diese Parawissenschaft der Sozialisten gesellschaftlich fett dotiert daherkommt und in mit Hilfe der Parteien und natürlich der EU in alle Lebensbereiche eingreifen möchte - und zwar von der Liege bis zur Bahre - ist sie Herrn Janik anscheinend progressiv genug, um sich nicht näher damit zu befassen. Das erklärt dann diesen dünnen Artikel, der sich in der Kernfrage um die Ungleichbezahlung und die Frage, warum Privat und Politisch zu trennen sind, dreht. Gender ist eine Top-Down-Version, die mit dem Transmissionsriemen jeder weiteren Ebene politisch in alle Lebensbereiche eingreifen soll und erlaubt dem Staat jedes Lebensdetail institutionell zu regeln. Dabei sind in erster Linie die Familie, die Frau, die Kinder gemeint und in zweiter Linie werden in sämtlichen Bereichen Frauen gleichgestellt, unabhängig von Leistung und individuellem Vermögen. Dieser Gedanke geht über eine Gleichberechtigung weit hinaus und zielt auf eine Nivellierung sämtlicher gesellschaftlicher oder geschlechtlicher Unterschiede. Der Versuch, GM als Werkzeug für Männer und Frauen darzustellen, alte Geschlechterrollen zu überwinden, ist pure Augenwischerei: Es geht schlicht um lobbyistischen Feminismus, der Frauen befördert und Männer ausschließt. Bipolarer oder dichotomer geht schon gar nicht mehr. Aber, Herr Janik, einen dritten Versuch haben Sie noch frei, sich in das Thema einzulesen. SchelmVomElm, am 31. Mai 2010 um 9:30 ( Link ) neoliberales Geschlechterregime, weibliche Androzentristin Ich glaub mein Schwein pfeift. Die Terminologie der Familienvernichter wird immer feindseliger. @Kurt Charlotte Stumm, am 31. Mai 2010 um 10:01 ( Link ) So richtig ist es nicht verstanden worden, Kokospalme, am 31. Mai 2010 um 10:48 ( Link ) @Charlotte Stumm: Die Manipulation der Gesellschaft findet trotz aller Bildung ständig statt. Die Manipulation der Gesellschaft findet gerade durch die – sogenannte – Bildung statt, die unsere Staatsideologen unseren lieben Kleinen über ihr Schulmonopol völlig selbstlos angedeihen lassen. Und natürlich auch durch die „Erwachsenenbildung“ von bpb, BZgA und „öffentlich-rechtlichem“ Staatsfernsehen. Kreuzweis, am 31. Mai 2010 um 11:39 ( Link ) "... So etwa wie im Damenfußball der sich zudem immer größerer Beliebtheit erfreut, und den Zwanziger kommentierte als eine, so wörtlich: 'Errungenschaft des modernen pluralistischen Europa im dem alle Menschen gleich seien.' ..." Gerade beim Sport könnten die verlogen-bekloppten Feminigederisten beweisen, daß Geschlecht ein Konstrukt sei. Doch sie wissen, daß sie Lügenbolde sind, weshalb man bis zum jüngsten Tag darauf warten wird! vonclausewitz, am 31. Mai 2010 um 12:10 ( Link ) Keine Sorge, das kommt noch. Die Tage des patriarchalischen Diktats in der Bundesliga sind bald gezählt. Pectoralis, am 31. Mai 2010 um 13:14 ( Link ) @vonclausewitz: Goldelse, am 31. Mai 2010 um 13:55 ( Link ) Guter Artikel, Erziehung des Bürgers durch Bestrafung (Steuern) oder Gaben (Umverteilung), einher geht der Rotfunk der Medien, der Einzelne ist diesem Dauerbeschuss nicht lange gewachsen und resigniert. Magnus Goeller, am 31. Mai 2010 um 14:03 ( Link ) Ja, eine 50% Frauenquote in der Fußball-Bundesliga ist zwingend erforderlich, als Tormenschen sollten nur Zwitter zugelassen werden. Und Männer, die nicht bereit sind, sich von Hebammern entbinden zu lassen, gehören wegen sexueller Diskriminierung vor Gericht. Es kann auch nicht weiterhin angehen, dass Bundeswehrsoldatinnen unterdurchschnittlich oft, nämlich gar nicht, in Afghanistan an die Front geschickt werden, zumal sie, wenn in Gefangenschaft von einem Talib geschwängert, auch noch ein besonderes Zeichen gegen Rassismus und für Völkerverständigung setzen könnten. Außerdem ist es an der Zeit, dass Frauen, wofern sie sich nicht zum Islam bekennen natürlich, endlich ebnsoviel Bier und Schnaps trinken wie Männer, nicht nur diesen verblödenden Prosecco, den sie sich durch eine andropozentrisch dominierte, übelst untergejubelte Frauenrolle dauerndzu reindrehen. Und wenn der Mann in der Schwangerschaft nicht aufhört zu rauchen, dann darf die Frau das auch nicht! Auch klare, durchgegenderte Onanierleitlinien für Jugendliche müssen her; es ist einfach nicht mehr zu dulden, dass durch traditionelle Anwendung verschiedener Selbstbefriedigungstechniken bereits Pubertierende einseitige Geschlechterrollen übergestülpt bekommen. Wir stehen erst am Anfang! Henry, am 31. Mai 2010 um 14:07 ( Link ) Ich würde um die eigentliche Ideologie nicht zu viele Worte machen. SchelmVomElm, am 31. Mai 2010 um 14:37 ( Link ) Kein Schwein kennt den Begriff "Gender-Mainstreaming". Eine öffentliche Debatte wäre der Tod dieser Ideologie. Dass sich seit Mitte der 90er Jahre kein konservativer Politiker gefunden hat, diesen Themenkomplex der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sollte jedem zu denken geben. Dies zeugt von einer virtuosen Beherrschung des politischen Apparates und der Medien. Kommt es zu einer Auseinandersetzung, wie beim Hamburger "Pixie Buch Skandal", dann werden die Gender- Protagonisten, selbst in den linken Medien, wie eine kleine Gruppe von Spinnern dargestellt, die es in Deutschland nun mal gibt, da hier jeder seinen Blödsinn absondern kann und in sofern müsse man dem Ganzen auch keine besondere Bedeutung beimessen. illness, am 31. Mai 2010 um 14:44 ( Link ) Tja was soll man bei der EU Politik sagen, ausser das Mantra des gut ausgebildeten jungen Mannes zu wiederholen ? Ich zahl nicht für euren Schwachsinn, lieber leb ich in Armut. Abgesehen davon hab ich selbst als Sozialhilfeempfänger ein besseres Leben als ich es als Student, der sein Studium komplett selbst finanzieren muss. Kokospalme, am 31. Mai 2010 um 15:07 ( Link ) @SchelmVomElm: Eine öffentliche Debatte wäre der Tod dieser Ideologie. Also einfach weiterhin mit GM-Kritik an die Öffentlichkeit gehen (z.B. durch Blogs wie dieses), bevor die Masse derart gehirngewaschen ist, dass sie nicht mehr merkt, dass an GM was faul ist. Kokospalme, am 01. Juni 2010 um 9:21 ( Link ) @SchelmVomElm: Realsatire aus der Hansestadt Meine Kinder haben ein Buch über die zehn kleinen Negerlein. Mal abgesehen davon, dass das Wort Neger politisch unkorrekt ist, bin ich entsetzt, dass in diesem Buch die Weißenquote nicht beachtet wird. Schließlich gibt es auch weiße Neger. Außerdem beurteilen die beiden Hamburger Kämpferinnen für den Linksstaat das Pixie-Buch ziemlich falsch. Ich habe mal von einer Familie gehört, in der sich Vater und Mutter nicht einig waren, ob das neugezeugte Kind am Leben bleiben oder umgebracht werden soll. Papa war für Leben und „Mama“ für Tod. So wurden die Kinder gefragt, ob sie lieber ein Geschwisterchen oder neues, teures Spielzeug haben wollen. Die Kinder haben daraufhin gemeinsam mit „Mama“ den Papa überstimmt. Das ist es, was das Bild zur Familienkonferenz darstellen soll, in dem Papa auf der einen und „Mama“ mit den Kindern auf der anderen Seite sitzt. Außerdem lassen die Kritikerinnen des Pixie-Buchs außer acht, dass die Buchautoren die Nazi-Quote völlig ignoriert haben. Da es nun mal Neonazis an deutschen Schulen gibt, müssen Neonazis auch im Pixie-Buch vorkommen. Einer der Schülersprecherkandidaten sollte Adolf heißen. Schließlich sind Neonazis bei Schülersprechern unterrepräsentiert. Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Olaf Janowski, am 31. Mai 2010 um 1:22 ( Link )
Ich mag Frauen in nicht zu langen Röcken.
Bin ich jetzt schon ein Nazi, nein schlimmer noch: ein - ahem- "Sexist"?