28. Mai 2010

Aktuelle Nachricht – Golf von Mexico Leck kurzzeitig verschlossen

BP verliert täglich bis zu 3400 Tonnen Rohöl

(ef-DF) Durch Beschuss mit enormen Schlammmengen im Rahmen der Aktion „Top Kill“ konnte das Leck einer undichten Leitung unter der Bohrinsel im Golf von Mexiko vorübergehend gestopft worden. Die BP-Bohrinsel „Deepwater Horizon“ war am 22. April des Jahres gesunken.

Nach Studien strömen aus natürlichen Lecks jährlich 980.000 Barrel Rohöl in den Golf von Mexico. Diese entsprechen ungefähr 133.000 Tonnen im gleichen Zeitraum. Täglich belastet dies den Golf mit einer Menge von rund 355 Tonnen Öl. Aus dem Leck der „Deepwater Horizon“ strömen nach jüngsten Angaben der amerikanischen Behörde Geological Survey zwischen 1600 und 3400 Tonnen Rohöl am Tag aus. Bislang hatte man rund 700 Tonnen geschätzt. Bei einem unterstellten Verlust von täglich 2000 Tonnen verliert BP die Einnahmen aus 15000 Barrel Rohöl. Bei einem Preis von 80 US$ bedeutet dies 1,2 Millionen US$ Einnahmeausfall pro Tag seit dem Sinken der Plattform.

Quellen


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