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Staatsfernsehen in Österreich: Das neue ORF-Gesetz und die Krake der Zwangsgebührenvon Ralph Janik Parallelen zu ARD, ZDF und GEZ sind rein zufälliger Natur… Was passiert, wenn Gerichte ihrer Funktion nachkommen und offensichtliche Absurditäten oder Ungerechtigkeiten feststellen und dementsprechende Urteile sprechen? Ganz der Reihe nach: Das österreichische Staatsfernsehen (ORF) hat mit Januar 2008 die Art des Ausstrahlens seiner Programme geändert, womit etwa digitale Satellitenreceiver (Smart Card) oder die herkömmliche Antenne (oder gar der Kleiderhaken) nicht mehr in der Lage waren, den ORF zu empfangen. An der Empfangsmöglichkeit der unzähligen anderen Programme aus aller Welt, die man mit einem derartigen Satellitenreceiver empfangen kann, hat sich nichts geändert; betroffen war lediglich das Staatsfernsehen. Der ORF war nun so freundlich, seine „Kunden“ (also die Zwangsbeglückten Gebührenzahler) darauf hinzuweisen, dass sie eventuell, so noch nicht vorhanden, eine neue Empfangseinrichtung kaufen müssen, um weiterhin sein so hochwertiges, weil ja „öffentlich- rechtliches“, Programm empfangen zu können. Durch diese Umstellung hat der ORF jedoch eine Lücke in seinem Anspruch auf die totale Zwangsbeglückung mit seinen Inhalten (die mit einer totalen Zwangseinhebung einhergeht) geöffnet; Fernsehen frei von ORF und dessen Gebühren – es brauchte einen Salzburger Satellitenreceiver-Besitzer mit entsprechenden finanziellen Mitteln, Bewusstsein von Recht und Unrecht sowie Zeit und Muße, um diese Lücke für die breite Masse auch durch das Höchstgericht in Verwaltungssachen (VwGH) als solche feststellen zu lassen. Denn besagter Salzburger konnte – wie gewiss viele andere auch – gut und gerne auf das Staatsfernsehen verzichten. Dieser Verzicht fällt noch leichter, wenn man sich dadurch 15 Euro im Monat sparen kann, die der ORF im Namen von „Programmentgelt“ über seine für das Geldeintreiben und „Schwarzseher“ (angeblich 2,5 Prozent) Ausfindigmachen zuständige Tochter „GIS“ (Gebühren Info Service, ein Euphemismus, der seinesgleichen sucht) einhebt. Es wären sogar 20,28 Euro Ersparnis, doch an der Zwangsabgabe für Rundfunkgebühr, den „Kunstförderungsbeitrag“ sowie die „Landesabgabe für den Kulturförderungsbeitrag“ (man lasse sich diese Bezeichnungen auf der Zunge zergehen, die Schaffer von Abgaben sind in dieser Sportart kreativer als IKEA bei der Auswahl der Namen für seine Möbel) gibt es für Fernseherbesitzer keinen Weg vorbei, diese sind in jedem Fall zu entrichten. Strittig war im Verfahren, das bis vor den VwGH gekommen ist, lediglich die Entrichtung des Programmentgelts, das mit 15 Euro monatlich letztlich den Großteil ausmacht. Der VwGH hat nun das allzu Offensichtliche festgestellt – wer den ORF nicht empfangen kann, hat auch nicht für sein Programm zu zahlen; eine willkommene Feststellung, die es nun immerhin erlaubt, vermittels obig genannter Satellitenreceiver das Gratis-Fernsehprogramm von Privatsendern aus aller Welt weiterhin zu empfangen und dabei auf die Zwangsbeglückung und die damit einhergehenden Kosten des Staatsfernsehens zu verzichten. Ebenso für Menschen, die ihren Fernseher bloß zum Konsum von DVDs, Videospielen oder Online-Streams benützen (und die folglich keine für den ORF- Empfang notwendige „DVB-T Box“ ihr eigen nennen), ein willkommenes Schlupfloch. Es ist jedoch wenig verwunderlich, wenn der Staatsfunk sich mit diesem selbst geschaffenen Schlupfloch nicht abfinden will. Dieser Tage steht ein neues ORF-Gesetz an und die Sendeanstalt war nicht zu dumm, sogleich zweimal dieselbe absurde und offensichtlich ungerechte Forderung einzubringen; einmal direkt selbst und einmal über die hundertprozentige Eintreibertochter GIS – die Forderung, diese Gesetzeslücke zu schließen und fortan auch jene zu Kasse zu bitten, die ORF nicht empfangen können und wollen. Argumentiert wird dies im Namen der verbleibenden Zwangsbezahler, auf die die Finanzierungslücke von 1,1 Millionen Euro aufgeteilt werden müsste, was sich auf Paragraph 31 Abs. 2 des Vorschlags zum neuen ORF- Gesetz gründet: Dieser enthält nämlich den (neuen) Passus, wonach die Kosten für das den „öffentlichen Auftrag“ gewährleistende Programm auf die Gebührenzahler verteilt werden müssen – und somit, so nicht alle Fenseherbesitzer ungeachtet ihrer tatsächlichen Empfangsmöglichkeit zu zahlen haben, eine drastische Gebührenerhöhung notwendig wäre, weil dem ORF eine beträchtliche Zahl an Gebührenzahlern abhanden gekommen sei. Eine Erhöhung, die laut GIS und ORF ungerecht sei. Somit sollen dann doch lieber wieder alle zahlen, bevor keiner mehr zahlt. Andere, viel näher liegende Möglichkeiten, etwa Einsparungen beim ORF selbst, bestehen in der Logik des Staatsfunks nicht. Zwar hat der für die Überprüfung der Gebarung des ORF zuständige Rechnungshof etwa auf die unorthodox hohen Kosten im Bereich der Gehälter verwiesen; so verdienen „die 16 ORF-Direktoren – Geschäftsführung inklusive Landesdirektoren – im Jahr 2008 durchschnittlich 253.400 Euro und ORF-Angestellte im Schnitt 74.500 Euro. Der Branchenschnitt bei sogenannten „Unternehmungen der Filmwirtschaft und der Nachrichtenübermittlung“ lag im Jahr 2008 für Manager bei 222.200 Euro, Angestellte verdienten lediglich 39.300 Euro und damit beinahe nur halb so viel wie ORF-Mitarbeiter. Bundespräsident Heinz Fischer konnte im Vorjahr ein Bruttoeinkommen von 283.200 Euro verbuchen und verdiente damit mehr als der durchschnittliche ORF-Manager. Allerdings werden in die ORF-Geschäftsführung auch die Landesdirektoren mit einbezogen, deren Gehalt deutlich unter dem von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und seines sechsköpfigen Direktorenteams liegt, wodurch das Durchschnittsgehalt der ORF-Chefs gedrückt wird. Eine klare Sprache, wonach vom Kopf des stinkenden Fisches bis in die untersten Ebenen weit mehr verdient wird als sonst wo, und auch der österreichische Staatschef neidisch werden darf. An den Gehältern will man jedoch nicht rütteln, sondern vielmehr alle (auch jene, die den ORF gar nicht empfangen können oder wollen) für diese aufkommen lassen. Auch die Wirtschaftskrise hat für die Angestellten des Staatsfernsehens keine Auswirkungen gezeigt – dem in Paragraph 31 Abs. 1 zu findenden Passus des geltenden ORF-Gesetzes, wonach beim Programmentgelt und der Verwaltung auf die „gesamtwirtschaftliche Entwicklung Bedacht zu nehmen“ ist, wurde seitens des Staatsfernsehens in eigenwilliger Manier Rechnung getragen. Denn die ORF-Chefs steigerten gegenüber dem Jahr 2007 ihr Bruttoeinkommen von 241.800 auf 253.400 um 11.600 Euro, und auch die Angestellten verdienten im Jahr 1.800 Euro mehr. Man könnte dahinter allenfalls (mit einer Prise Galgenhumor) eine Form von Keynesianismus sehen, wonach die ORF- Zugehörigen sich in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten mehr Geld geben, um durch ihren Konsum die Wirtschaft anzukurbeln – „deficit spending“ im kleinen Rahmen also. Hinzu kommt, dass der ORF 3.666 Mitarbeiter für die Versorgung eines Landes mit ca. 8 Millionen Einwohnern braucht (zum Vergleich; beim deutschen Marktführer RTL sind es ca. 800 für die über 10- fache Einwohneranzahl auf einem ungleich härter umkämpfen TV-Markt) und dennoch einen nicht unwesentlichen Teils seines Programms über externe Firmen herstellt (weil die Kosten für die Mitarbeiter zusätzlich steigen, wenn diese tatsächlich arbeiten). Der ebenfalls im ORF-Gesetz zu findende Passus, wonach dafür zu sorgen ist, dass die Verwaltung sparsam zu sein hat, erscheint im Lichte dieser Zahlen als Hohn gegenüber dem Gebührenzahler. Die Kritik des Rechnungshofs, die vernichtend ausfiel, wurde im Vorschlag zum neuen ORF-Gesetz nicht nur ignoriert – vielmehr wird eine derartige Kritik in Zukunft (also nach Umsetzung des neuen ORF-Gesetzes) sogar noch unwahrscheinlicher. Denn plötzlich muss der Rechnungshof, weil er allzu kritisch war, den ORF nicht mehr zwingend nach den Kriterien der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit kontrollieren. Es bleibt abzuwarten, ob der Rechnungshof trotz Wegfalls dieser Auflage auch weiterhin solche Kriterien als Prüfungsmaßstab anwendet. Es zeigt sich die ganze Perversion des staatlichen Fernsehens im Namen des „öffentlichen Auftrags“ (was auch immer dieser sein soll). Ein Sinnbild für ein chronisch ineffizientes Staatsunternehmen, das trotz enormer Kosten und äußerst geringer nationaler Konkurrenz für die Konsumenten Programme bietet, die sich nicht wesentlich von denen eines x-beliebigen Privatsenders (der keine 15 Euro im Monat eintreibt) unterscheidet und dennoch Einschalquoten auf Rekord-Tiefstand verzeichnet. Dennoch werden den hierfür Verantwortlichen weiterhin exorbitant hohe Gehälter garantiert. Es ist gewiss kein Zufall, dass der ORF in Kürze das Programm von Dominic Heinzl, der 12 Jahre lang beim einzigen landesweiten Privat-TV-Konkurrenten „ATV“ eine äußerst erfolgreiches Society-Sendung („High Society“) produzierte, ausstrahlen wird – und Herrn Heinzl mit einem entsprechend hohen Gehalt ausstattete, um ihn von der privatrechtlichen Konkurrenz abzuwerben. Der naheliegendste Schritt, nämlich die Abschaffung des Staatsfernsehens, kommt in der Logik der Politik, die damit ein zentrales Machtmittel aufgeben würde, nicht vor. 15. Januar 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareWaldemar , am 15. Januar 2010 um 8:43 ( Link ) ein Thema, das noch auf lange Sicht auch in D interessant sein wird: die GEZ-alimentierte, parteibuchtragende Nomenklatura unseres seriös-Niveau-und-Kulturfernsehens, das nichts anderes ist als ein Sprachrohr der Parteien. In Werbespots schrecken sie nicht davor zurück, die Jugend vor ihren Karren zu spannen, wie es andere Machthaber in anderen Regimen auch schon getan haben. Neutrino, am 15. Januar 2010 um 10:00 ( Link ) In Deutschland ist die Situation genauso verheerend. Mit ca. 10 Mrd. Euro Zwangsgebühren jährlich ist das deutsche Staatsfernsehen das teuerste der Welt. Damit geben wir mehr Geld fürs Fernsehen aus, als für Bildung und Forschung zusammen (dessen Etat leicht unter 10 Mrd. liegt). Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele öffentlich rechtliche Fernseh- und Rundfunksender. Aber machen wir uns nichts vor: GEZ, GIS etc. und deren Gebühren wir es noch geben, wenn wir alle hier schon längst unter der Erde sind und das Fernsehen durch andere Techniken schon lange überholt ist. kfa, am 15. Januar 2010 um 10:19 ( Link ) Was ich in diesem Zusammenhang nie verstanden habe, sind unsere Schweizer Freunde. Die stehen unter dem gleichen Terror einer Billag genannten Organisation, und werden genau wie wir schon gezwungen für internetfähige PC's Radiogebühren zu bezahlen. Aber nur dort ist es politisch möglich mit einem Hauruck den ganzen Unsinn in die Tonne zu kloppen. Genügend Unterschriften für eine Initiative bekäme man sicher zusammen. Beschwerden und abfällige Kommentare über das hausbackene und überflüssige DRS-Programm liest man überall. Aber ist am Ende doch die Mehrheit der Bevölkerung für eine Beibehaltung? Mir ist noch keine Untersuchung zu dem Thema vor die Augen gekommen. Rüdiger Märzen, am 15. Januar 2010 um 10:50 ( Link ) Staatliche Sender wie 3Sat, ORF, Phoenix, ARTE sind bzw. waren um Größenordnungen besser als Privatsender, die nichts anderes machen als amerikanische Soapoperas, Spielfilme und Cartoons rund um die Uhr zu schalten. Das ist auch billiger und braucht weniger Personal. Recherche und investigativer Journalismus sind für die Sprachrohre der Werbetreibenden wohl doch zu teuer. Leider ist das Niveau des Staatsfernsehens auf der Jagd nach höheren Einschaltquoten massiv gefallen, was mit der fortschreitenden Verdummung und Infantilisierung der Gesellschaft bestens korreliert. Genau aus diesem Grunde besitze ich seit ca. 9 Jahren keine TV-Empfangsgeräte mehr. Jede staatliche Institution ist dazu verurteilt mit dem Geld verschwederisch umzugehen, das liegt in der Natur der Sache und ist nichts neues. Ähnliche Zustände herrschen in jedem anderen Land, das ein Staatsfernsehen betreibt. Ich frage mich jedes Mal, warum ist man in ziviliserten Ländern wie DE oder OE nicht fähig eine bessere Steuerkontrolle auszuüben? Warum muß man sich soviel Steuervergelderverschwendung gefallen. Was spräche dagegen, das staatliche Programm auf sagen wir 6h täglich zu begrenzen um den gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen. Es ist schon zum verzweifeln, der Priavtsektor bedient die Massen mit Verblödungssendungen und der öffentliche Sektor verschwndet Steuergelder en masse. Haderach, am 15. Januar 2010 um 11:03 ( Link ) @Rüdiger Märzen Gerd Friederich, am 15. Januar 2010 um 11:25 ( Link ) Genau aus diesem Grunde besitze ich seit ca. 9 Jahren keine TV-Empfangsgeräte mehr. ...und weiß deshalb über die Qualität diverser Sender und Formate bestens bescheid. Was spräche dagegen, das staatliche Programm auf sagen wir 6h täglich zu begrenzen um den gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen. Welchen Auftrag? Hab nichts in Auftrag gegeben. Oceans911, am 15. Januar 2010 um 11:37 ( Link ) Eine Gebühr ist dadurch gekennzeichnet, dass sie für die Inanspruchnahme einer vom Staat bereitgestellten Leistung zu zahlen ist. Darin unterscheidet sie sich von Beiträgen und Steuern, bei denen die Zahlungspflicht unabhängig von der Inanspruchnahme einer bereitgestellten Leistung besteht. Folglich besteht für den keine Gebührenzahlungspflicht, der die Leistung nicht in Anspruch nimmt. Eine Zwangsgebühr kann es also eigentlich begrifflich gar nicht geben, sie setzt nämlich voraus, dass man zur Inanspruchnahme der Leistung gezwungen wird (vergleichbar mit der Zwangsfütterung von Tieren). Man kann sein Radio oder TV so bedienen, dass man nie Staatsfunk hören/sehen muss (zugegebenermaßen kann man sich den Werbeplakaten "mit dem Zweiten sieht man besser" nicht so leicht entziehen). Sinnvoll und logisch wäre daher eine technische Einrichtung, wonach nur derjenige, der auch gezahlt hat, das staatliche Programm empfangen kann. Sowas gibt es ja beim PayTV in Form der Verschlüsselung seit Langem und scheint auch zu funktionieren. Da es dazu, wie jeder weiß, nie kommen wird - der ÖR Rundfunk will sich sein eigenes Grab nicht schaufeln -, sollten die Verantwortlichen wenigstens so ehrlich sein und das Ganze als "Mediensteuer" oder wie auch immer bezeichnen und gleich vom Finanzamt einziehen lassen. So könnte man wenigstens die GEZ abschaffen, eine reine Selbstzweckorganisation, die 2008 immerhin 165 Mio. EUR gekostet hat. Minarchist, am 15. Januar 2010 um 14:09 ( Link ) Das Widerwärtigste sind ja diese Pro-GEZ-Werbespots, die zur besten Zeit im Staatsfernsehen laufen, an die Gebührenzahlungspflicht erinnern sollen und wo junge Leute z.B. folgendes behaupten: "weil es fair ist" (merke: es soll also "fair" sein, eine Zwangsgebühr zu erheben) und - kaum noch steigerbar in seiner stupiden Plattheit: "weils einfach Pflicht ist" (zu zahlen). "Weils einfach Pflicht ist" ... unfaßbar. Wo bleiben eigentlich unsere Intellektuellen, die sonst bei jeder angeblichen "Ungerechtigkeit" aufschreien, die gegen Zwang sind und gegen totalitäre Tendenzen? Die gegen Obrigkeitshörigkeit angehen? Ach so ... die sind ja Verursacher und Profiteure des Ganzen ... ich vergaß. vonclausewitz, am 15. Januar 2010 um 15:06 ( Link ) Fein finde ich auch die regelmässigen Ermahnungen des öffentlichrechtlichen Fernsehadels, dass ohne eine "Grundversorgung" Demokratie und Zivilgesellschaft zusammenbrechen müssten. Vermutlich würden wir mit Keulen und Speeren übereinander herfallen. Schon GEZahlt? familienwehr.de , am 15. Januar 2010 um 15:19 ( Link ) Phönix, Arte, das Regionalprogramm des NDR und sogar das bajuwarische Fernsehen sind Programme, die man eigentlich Gewinn betrachten kann, man ist ja nicht vor'm Ferseher gefesselt und kann wählen. Privatsender bieten ausnahmslos Unterschichtfernsehen, oder habe ich etwas übersehen? Mit Phönix und Arte z.B. gibt es ein Angebot für Geschichts- und Kulturinteressierte, welches von einer plebejischen Mehrheit zwangsfinanziert wird, die diese Programme meidet. Rüdiger Märzen, am 15. Januar 2010 um 15:47 ( Link ) Ein interessanter Punkt mit der Umverteilung nach "oben" aus dem Beitrag davor. Informative Sendungen auf ARTE waren schon immer was tolles, ich habe aber ein anderes Problem mit dem Fernsehen, ein generelles, ich mag es nicht auf eine Sendung zu warten bis sie kommt oder darüber nachzudenken, sie nicht zu verpassen, deswegen habe ich Adieu gesagt. Zuviele Contras und zuwenige Pros - eine simple Rechnung. Ich weiss sehr wohl was so im TV läuft, von Freunden, oder aus dem Internet wo immer wieder hirnlose TV-Sendungen kritisiert werden. Auch habe ich hin und wieder die Möglichkeit z.B. an Feiertagn bei der Familie zu sehen was da wieder läuft,da schüttle ich den Kopf. Man muss schon blöd werden wenn man das jeden Tag sieht oder hört. Klar gibts viel Propaganda im TV, aber nicht nur dort, auch in der Schule, in der Kirche, überall, die Deutschen scheinen den Sozialismus tief im Blut zu haben möchte man fast sagen, die meisten zumindest. Ich meine jede Gesellschaft hat das Fernsehen das sie verdient. Warum auch nicht, muss ja nicht jeder zustimmen aber die Tendenz ist so. In Japan gibt es ein Einparteiensystem in der Politik und keiner bechwert sich, und arm sind die Japaner nun wirklich nicht, vielleicht sogar glücklicher als manche Italiener, denen es an Parteien nicht mangelt. In den achso kapitalistischen USA braucht man im Hotel den Fernsehen gar nicht einzuschalten, da kommt nur sensationslüsterner Dreck oder Ami-Sport, auf 200 Kanälen oder so. Hin und wieder höre ich nette Sendungen auf Mittelwelle im Autoradio im Deutschlandfunk. Ich denke viele, die jeden Tag den TV einschalten sind ohne es zu merken süchtig danach geworden (Wikipedia: Sucht), ihnen geht es weniger darum informiert zu werden sondern unterhalten zu werden, um zu vergessen in was für einer Scheisswelt sie leben und was für hirnlose Jobs sie haben oder generell dem Eskapismus zu frönen wollen. Ein paar Bierchen dazu und morgen klingelt schon der Wecker. Geboren um zu sterben (O-Ton: BO). Die erwarten dann wirklich nichts vom TV-Programm, nichts Anspruchsvolles. Das finde ich gefährlich, besser wäre es unsere Welt besser zu machen und die Ursachen zu bekämpfen als sich mit der Glotze tagtäglich zu betäuben. Hadik, am 15. Januar 2010 um 17:45 ( Link ) Mir kam schon länger der Gedanke, ob man den ORF nicht auf grund von "Befangenheit" und "Vernachlässigung der Bildungspflicht" (oder wie man des nennt) verklagen könnte. Reiner Vogels Ich wehre mich dagegen, das Qualitätsargument auf das Staatsfernsehen anzuwenden. Das gilt ausdrücklich auf für ARTE & Co. Für wirklich qualifizierte Information ist das Fernsehen einfach nicht das geeignete Medium. Wenn man sich etwa über einen bestimmten komplizierten wissenschaftlichen Sachverhalt (z.B. Klimalüge) oder über ein umfangreiches politisches Problem (z.B. die Staatsverschuldung) wirklich informieren will, taugt das Fernsehen als Medium einfach nicht. Alles muss in kurze Programmhäppchen gepackt und mit bunten Bildern animiert werden. Da fallen notwendigerweise wichtige Informationen unter den Tisch. Das Fernsehen kann an Informationsgehalt nicht viel mehr bieten als etwa eine Litfaßsäule. Wer wirklich wissen will, was Sache ist, muss auf andere Quellen, als da sind Bücher, Zeitschrifen, Internet etc. zurückgreifen. So taugt das Fernsehen als bequemes Unterhaltungsmedium für jeden Geschmack und als ganz aktuelles Informationsmedium für aktuelle Geschehnisse. Beides lässt sich nun allerdings ohne Probleme, wie die einschlägigen Sender zeigen, im Privatfernsehen organisieren. Eine Existenzberechtigung für ein Staatsfernsehen kann ich nicht erkennen. Dabei spielt die in Deutschland flächdeckend übliche und mit unerträglicher Pentranz ausgeübte politische Indoktrination der Zuschauer durch die etablierten politischen Parteien noch gar keine Rolle. Das heißt: Selbst wenn das Staatsfernsehen in Deutschland fair und ausgewogen und sine ira et studio informieren würde, brauchte man es nicht. Die Zwangsgebühr ist ein Skandal. Singaporean, am 15. Januar 2010 um 18:02 ( Link ) Hat jemand mitbekommen, dass in Berlin gerade die Hauptschulen abgeschafft wurden? Mit Vollgas in die neue SED Diktatur. Die FAZ berichtet: http://www.faz.net/s/RubC3FFBF288EDC421F93E22EFA74003C4D/Doc~EEECB57E6885345D0AD083101F8F2E9EA~ATpl~Ecommon~Scontent.html EmilS, am 15. Januar 2010 um 19:33 ( Link ) Mir fällt kaum eine traurigere Möglichkeit ein, seine Lebenszeit zu vergeuden, als vor der Glotze zu sitzen. Aber: das Problem läßt sich leicht lösen, indem man sich (in DE) als "Rundfunkteilnehmer" bei der GEZ in Köln abmeldet - das hat bei mir jedenfalls vor mehr als zwei Jahren problemlos funktioniert. Also, aktuelles Abmeldeformular von der GEZ-Webseite herunterladen, ausfüllen, Begleitschreiben (mit der Aufforderung zur Löschung persönlicher Daten) beifügen und per Einschreiben/Rückbrief abschicken. Spätere Anrufe seitens dubioser Umfrageinstitute im Hinblick auf den familiären Fernsehkonsum u.Ä. einfach per Gesprächsabbruch abwürgen und gut ist. Nach Bestätigung der Abmeldung durch die GEZ ist man übrigens nicht dazu verpflichtet, spätere Post von der GEZ zu beantworten. Als Nichtrundfunkteilnehmer darf man diese ungelesen zum Altpapier geben. Persönlich nutze ich den darin enthaltenen Rücksendeumschlag aber bisweilen, um die GEZ über die neuesten Angebote bei der METRO mit ausreichend Prospektmaterial zu informieren - selbstverständlich "unfrei". Singaporean, am 16. Januar 2010 um 9:14 ( Link ) EF, wie wärs mit einem Artikel zur Berliner Erklärung der CDU? Daddeldu, am 16. Januar 2010 um 13:14 ( Link ) Neutrino, http://www.ef-magazin.de/2010/01/15/1795-staatsfernsehen-in-oesterreich-das-neue-orf-gesetz-und-die-krake-der-zwangsgebuehren#c24254 Mit ca. 10 Mrd. Euro Zwangsgebühren jährlich ist das deutsche Staatsfernsehen das teuerste der Welt. Damit geben wir mehr Geld fürs Fernsehen aus, als für Bildung und Forschung zusammen (dessen Etat leicht unter 10 Mrd. liegt). Das ist vermutlich der Etat auf Bundesebene. Zur Höhe der Bildungsausgaben fand ich folgendes: Im Jahr 2006 betrugen die Bildungsausgaben in Deutschland 6,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und damit 0,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch in absoluten Zahlen gemessen sind die Ausgaben nur minimal gestiegen, nämlich um 1,3 Milliarden auf insgesamt 142,9 Milliarden Euro. Diese Werte teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mit. Der weitaus größte Teil des Geldes – 114,5 Milliarden Euro – entfiel auf die Erstausbildung in Kindergärten, Schulen und Hochschulen sowie auf die duale Ausbildungen. Für Weiterbildung, Jugendarbeit, Horte und Ähnliches wurden 14 Milliarden Euro ausgegeben. Die Ausgaben für Bildungsförderung und die Bildungsausgaben privater Haushalte lagen bei 13,1 Milliarden Euro. http://www.focus.de/schule/schule/bildungspolitik/bildungsausgaben-deutschland-knausert-bei-bildung_aid_305182.html Gruß, Daddeldu freiheitistunteilbar, am 17. Januar 2010 um 19:44 ( Link ) Eine Gebühr ist dadurch gekennzeichnet, dass sie für die Inanspruchnahme einer vom Staat bereitgestellten Leistung zu zahlen ist. Darin unterscheidet sie sich von Beiträgen und Steuern, bei denen die Zahlungspflicht unabhängig von der Inanspruchnahme einer bereitgestellten Leistung besteht. Sie wissen schon, Dummsprech und Staat, da wird ein Zwang zur Pflicht - wie Ehrenhaft - und eine Zwangsabgabe zur Gebühr. Leviathan sprichtt mit gespaltener Zunge. Beim Schornsteinfeger-Gebietsmonopol ist auch von einer GEBÜHR die Rede, als hätte man die Wahl. Veritas, am 17. Januar 2010 um 21:48 ( Link ) Tipps zum abmelden: Nicht ganz einfach, aber möglich. Btw.: Ich habe letztens einige Zitate zum Thema Freiheit gelesen, vielleicht wären ja welche gebrauchen als Zitat des Tages, da dieses ja nicht sehr abwechslungsreich gestaltet ist: Es sind nicht alle Frei, die ihrer Ketten spotten. (Lessing, Nathan der Weise) Frei will ich leben und also sterben, niemand berauben und niemand beerben. Der Mensch ist Frei geschafften, ist frei,/ Und würd'er in Ketten geboren. (beide von Schiller) Freiheit drückt den Hut frisch in die Augen und wandelt aufrecht. (Sprichwort) Die Freiheit besteht darin, daß man alles tun kann, was einem andern nicht schadet. (Matthias Claudius) Wo keine Gerechtigkeit ist, ist keine Freiheit, und wo keine Freiheit ist, ist keine Gerechtigkeit. (Seume, Spaziergang nach Syrakus) Es gibt keine Freiheit in der Selbstgenügsamkeit. Die Quintessenz der Freiheit ist Verbundenheit, ist, was ein Händedruck sagt oder der Blick in des anderen Auge. Haß jeder Art ist Fessel, wirkliche Freiheit ist die Freiheit, ein Bruder zu sein, die Freiheit zu lieben. freigeistig, am 19. Januar 2010 um 1:34 ( Link ) Nun, nüchtern betrachtet bieten die Staatlichen Fernsehsender tatsächlich qualitativ besseres Fernsehen, als die Privaten ... Denn gerade weil der Staat die besseren (Anspruchsvolleren) Fernsehsender stellt, bleibt für die Privaten ja nur noch der Markt des Unterschichtenfernsehens. Aber das Format Fernsehen ist zum Glück sowieso bald Tot. Waldemar , am 19. Januar 2010 um 8:43 ( Link ) gehen wir doch einmal in einen Zeitschriftenladen, z.B. eine Bahnhofsbuchhandlung. Zeitschriften und Zeitungen ohne Ende. Fünfundneunzig Prozent davon sind Schrott, einverstanden. Aber allein die verbleibenden fünf Prozent sind es wert, sich weiter für Pressefreiheit einzusetzen. - Wenn sich auch seit einiger Zeit Tendenzen abzeichnen, dass der Markt auch hier nicht mehr richtig funktioniert: immer weniger Zeitungen haben den Mut zum eigenen Standpunkt und schwimmen lieber im lauwarmen Mainstream mit, im Kielwasser der öffentlich-rechtlichen Sprachorgane. Im Fernsehen ist es doch das selbe. Schrott und Müll in Hülle und Fülle. Aber dazwischen entwickeln sich echte Perlen. Natürlich haben die es schwer, gegen die mit Milliardenbeträgen zwangssubventionierten Organe anzustinken. Aber es ist doch Klippschülerlogik zu behaupten, die öffentlich-rechlichen Organe seien etwas besseres als die anderen, nur weil sie das Geld haben, sich gute Beiträge einzukaufen. Wäre das DDR-Fernsehen denn akzeptabel gewesen, wenn es zwischendurch erstklassige und sehenswerte Wissenschaftsbeiträge gebracht hätte? Sicher nicht. Ob DDR-Fernsehen oder Öffentlich-Rechtliche: Fernsehen/Rundfunk in der Hand der Parteien kann nicht wirklich frei sein, auch wenn die unerträgliche GEZ-Werbung, die wir zur Zeit ertragen müssen, das Gegenteil behauptet. foreign_correspondent, am 19. Januar 2010 um 19:14 ( Link ) An meine ehemalige Adresse in Deutschland hat die GEZ einen Brief geschickt der mit folgendem Satz beginnt: wir konnten Sie unter obiger Anschrift nicht in unserem Adressbestand finden. LOL Ist natürlich die voll die GEZ Logik, Sie haben meine Adresse können sie aber nicht in ihrem Adressbestand finden, schreiben aber trotzdem einen Drohbrief an diese Adresse. Mit welchem Recht geben die Meldebehörden Adressen an die GEZ weiter? Kann man dem widersprechen? Michael Schlenger, am 19. Januar 2010 um 20:34 ( Link ) An die Verteidiger des "hochwertigen" Staatsfernsehens: Ich staune über die Naivität, mit der solche Urteile abgegeben und zur Begründung einer Zwangsabgabe auch bei den Nicht(s)nutzern herangezogen werden. Nach meinem Verständnis ist das Fernsehen ein Medium mit einer ähnlichen Vielseitigkeit wie Bücher, Musik- und Theaterstücke. In allen Fällen gibt es rein unterhaltsame bis rein intellektuelle Ausprägungen, weil Menschen nun einmal beide Bedürfnisse haben. Wo liegt eigentlich das Problem, wenn nach irgendjemandes Wahrnehmung bei einem dieser frei angebotenen Medien die Angebote überwiegen, die ihm geschmacklos und primitiv erscheinen? Muss denn als Gegengewicht zur Welt der Ärzteromane ein staatlich finanziertes Angebot an geistig hochtrabender Literatur angeboten werden? Oder soll nicht der, der für Soziologie oder paradoxe Vogelkunde etwas übrig hat, eben soviel dafür zahlen, dass es ihm jemand anderes anbietet? Wieso müssen andere für seine bizarren Neigungen herhalten? Warum müssen alle das eigene Urteil über gut oder schlecht teilen und wenn sie schon "Idioten" sind, zumindest dafür bezahlen? Worin liegt das Problem, wenn jemand lieber Pornos schaut als sich an Auslassungen über Kubismus zu ergötzen? Beide Betätigungen spiegeln menschliche Bedürfnisse und nun sage keiner, wenn jeder nur noch Pornos schaut, kann es keine Hochkultur geben... Im antiken Athen, das mit der Einwohnerzahl einer deutschen Kleinstadt Höchstleistungen der Kunst hervorgebracht hat, wurde nach Einbruch der Dunkelheit gewiss auch nicht nur deklamiert und am Hüftschwung der Aphrodite weitergebastelt... Also keine Sorge, Ihr Moralapostel, am schmuddeligen Privatfernsehen, das Euch ja nicht interessiert - wenngleich Ihr erstaunlich gut darüber informiert erscheint - an ebendiesem virtuellen Sündenpfuhl wird die Welt ebensowenig zugrundegehen wie an der Allgegenwart männlicher Geschlechtsteile in der "Kunst am Bau" zivilisierter Städte des Mittelmeeraums von 400 vor bis 400 nach Beginn unserer Zeitrechnung. Wie beschränkt muss man denn sein, um eine staatliche Versorgung mit Bildungsgütern zu verlangen, die am Markt frei verfügbar sind, aber eben ihren Preis haben, weil sie knapp und aufwendig herzustellen sind? Was ist das für eine asoziale Herrenmenschenmentalität, den "Pöbel" zur Finanzierung seines medialen Bildungsspleens zu verdonnern? Das fragt sich jemand, der selber keinen Fernseher besitzt, weil ihm - und darin liegt keine Wertung über andere - schlicht an dieser Darbietungsform nichts liegt. Er verbringt seine Zeit mit der Suche nach seltenen Büchern des 15. bis 18. Jh,, historischen Tasteninstrumenten, entlegenen antiken Texten und skurrilen mechanischen Geräten. Für alle diese abwegigen Neigungen ist er selbstverständlich bereit, selbst aufzukommen und denkt nicht im Traum daran, diese seine Interessen über die anderer Sterblicher zu stellen oder sie gar zu zwingen, daran finanziell Anteil zu nehmen. Wer glaubt, der Konsum einer WDR-Dokumentation über NS-Eliteschulen sei im intellektuellen Wert höher zu veranschlagen als - sagen wir - eine spannende Weltkriegs-Verfilmung wie "Battle of Britain", macht sich in meinen Augen einfach lächerlich, punktum. Wer sich elitär dünkt, ich schließe mich da gar nicht aus, mag gern die Preise zahlen, die für die von ihm geschätzten Güter aufgerufen werden. Es gibt keine mir bekannte Form von Vernunft oder Moral, die es rechtfertigt, selbsternannten Geisteshelden ihre neuronalen Louis-Vuitton-Täschchen zu finanzieren... aristodemos Waldemar , am 20. Januar 2010 um 11:11 ( Link ) das ganze Gequatsche der Organe über "Niveau", "Kultur", "Bildung" und was sie noch für Worthülsen drauf haben ist doch nur eine reine Materialschlacht. Unser Rundfunksystem ist ein Geschäftsmodell wie jedes andere auch, bei dem eine Reihe von Leuten auf Kosten anderer erstklassig verdienen und die Interessen ihrer Patrone vertreten. Und die Auswahlkriterien und ~mechanismen unseres Gesellschaftssystems sind die eines Klärwerks: auch da schwimmt der Abschaum oben! Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Haderach, am 15. Januar 2010 um 8:17 ( Link )
Dazu passt wunderbar dass man sich heute morgen in Österreichs erfolgreichstem Radiosender "Ö3" jede halbe Stunde die Ausfälle eines gebührenfinanzierten Staatskünstlers namens Alfons Haider über unser Land anhören mußte.
Herr Haider findet es unerträglich wie in Österreich mit Sozialstaatseinwanderern umgegangen wird.
Das macht gute Stimmung gleich am morgen: Ein Zwangsabgabenfinanzierter Staatskünstler des Privilegienstadels ORF bezichtigt Österreich ein "beschissenes Land" zu sein, weil wir nicht jeden Einwanderungswilligen mit gleicher Sorgfalt durchfüttern wie die ORF Belegschaft.