Alexander Kissler

Jg. 1969, Journalist und Buchautor, www.alexander-kissler.de

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Zentralrat: Der Papst, die Juden und das Schweigen

von Alexander Kissler

Über Verständnis und Verweigerung

Man stelle sich vor. Ein entfernter Verwandter kommt zu Besuch. Lange hat er sich nicht blicken lassen, der rebellische Neuerer im Kreis der Altvorderen. Im Streit ging man damals auseinander, und Streit war das Meiste, was folgte. Nicht immer wurde der Konflikt nur mit Worten ausgetragen. Ja, es ist wahr, der Jüngere hat seinen Verwandten auch Leid angetan.

Nun aber kehrt er zurück und spricht Worte, die direkt der gemeinsamen Vergangenheit entstammen. Er beschwört das Familienerbe. Kaum hat er geendet, da schüttelt die ältere Verwandtschaft zornig den Kopf. Jedem, der es hören will, erklärt sie: Nein, nein, nein, nein, nein, so werde das nie etwas mit der Wiederversöhnung. Man sei sehr enttäuscht vom Jungspund. Er hätte viel mehr Gefühl zeigen, er hätte sich noch einmal entschuldigen müssen für das Vergangene, Schande über ihn.

So könnte ein Freund der Parabel die Ereignisse verfremden, die sich auf der Pilgerfahrt Benedikts XVI. ins Heilige Land zutrugen. Der Papst sprach unter anderem in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Er begann mit einem Wort des Propheten Jesaja, er zitierte die Genesis und die Psalmen 9 und 98, und er schloss mit den ebenfalls alttestamentlichen Klageliedern, „gut ist der Herr zu dem, der auf ihn hofft, zur Seele, die ihn sucht. Gut ist es, schweigend zu harren auf die Hilfe des Herrn.“ Dazwischen hatte er das Gedächtnis der Opfer der Shoah beschworen; ihr Leid dürfe „nie geleugnet, herabgesetzt oder vergessen werden“.

Dann brach der Sturm los. Oberrabbiner Meir Lau erklärte den Fernsehkameras in vorwurfsvollem Ton, der Papst habe von den „getöteten“, nicht den „ermordeten“ Juden gesprochen, und er habe deren Zahl (sechs Millionen) unterschlagen. Die Rede sei eine „große Enttäuschung“ gewesen und „ohne Leidenschaft, Anteilnahme und Gefühl“.

Davon abgesehen, dass der sofortige öffentliche Tadel jedem Gebot der Höflichkeit und der Gastfreundschaft widerspricht: Dasselbe Argument bildete auch hierzulande den Cantus firmus der Papstkritik. Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Graumann, war „sehr enttäuscht. Der Inhalt war zwar nicht schlecht, aber es sprang kein Funke über. Die Ansprache wirkte emotionslos, kühl und sachlich. Mehr Emotionalität wäre besser, wäre nötig gewesen.“

Der Generalsekretär des Zentralrats, Kramer, urteilte, die Rede habe Benedikts „Unglaubwürdigkeit“ erhöht. Der Papst hätte sich in Yad Vashem abermals von der Priesterbruderschaft St. Pius X. distanzieren müssen. Und die Präsidentin des Zentralrates, Knobloch, stellte einen dreiteiligen Forderungskatalog auf. Benedikt hätte in Yad Vashem sich von der Bruderschaft ebenso distanzieren müssen wie von deren Bischof und Geschichtsrevisionist Williamson und auch von der neu kompilierten Karfreitagsfürbitte zur „Erleuchtung“ der Juden.

Jeder darf in einem demokratischen Gemeinwesen jeden kritisieren in einem Tonfall, den er selbst für angemessen hält. Der Papst ist in dieser Hinsicht wahrlich nicht sakrosankt. Die Wortmeldungen aus dem organisierten Judentum zeigen jedoch, dass der Zentralrat weder die Neigung verspürt noch die Kompetenz besitzt für ein jüdisch-katholisches Religionsgespräch. Aus zwei Gründen ist dieses Vakuum nicht verwunderlich. Der Zentralrat ist eine politische Interessenvertretung. Für die geistliche Redeweise des Papstes fehlt ihm das Sensorium.

Zum zweiten ist der Dialog zwischen altem und neuem Bund für Christen theologisch essentiell, für Juden aber im besten Fall kulturell interessant. Jeder Christ muss die jüdischen Wurzeln seines Glaubens wach halten und jeglichem Antisemitismus entgegen treten, ist dieser doch immer auch ein Anschlag auf das eigene Bekenntnis. Jesus war Jude, und unter Juden begann seine Mission. Für Juden hingegen ist der eigene Glaube durchaus komplett, wenn sie in Jesus keinen Messias sehen. Christen erblicken darin, neutestamentlich geschult, ein Defizit.

Aus dieser Schieflage kann sich das Religionsgespräch nicht befreien. Die „Jüdische Allgemeine“ beklagt immer wieder, dass es für die ritualisierten Gespräche von jüdischer Seite nur wenig kompetente Partner gibt. Die Aufregungen um Benedikts Yad-Vashem-Rede belegen, dass der Zentralrat aufgrund seiner politischen Brille als Dialogteilnehmer ausfällt. Ein Gespräch kann nicht in Gang kommen, wenn die eine Seite am Gegenüber nur dessen tatsächliche oder vermeintliche Schattenseiten wahrnimmt. Vertrauen ist der Anfang, Misstrauen das Ende von allem.

Auf humorvolle Weise erkannt hat dieses Ungenügen der New Yorker Rabbiner Irwin Kula. Mit Blick auf Richard Williamson erklärte er: „Wo ist bei dieser zwar irritierenden, aber im Gesamtbild doch eher unbedeutenden Sache die ‚Verhältnismäßigkeit’, wo die Bereitschaft, im Zweifel nicht gleich das Schlimmste zu vermuten, die doch ein zentraler religiöser und spiritueller Imperativ sein müsste? Wollen wir Juden wirklich nach dem Schrulligsten, Verkehrtesten, Beleidigendsten und Dümmsten beurteilt werden, was irgendwo in der Welt ein Rabbi über Katholiken oder Christen sagt?“

Bei der letzten Etappe übrigens auf seiner Pilgerfahrt, in der Grabeskirche zu Jerusalem, sagte Benedikt XVI.: „Das Evangelium beteuert uns, dass Gott alles neu machen kann, dass Geschichte sich nicht wiederholen muss, dass Gedächtnisse geheilt werden können, dass die Bitterkeit von Beschuldigung und Feindseligkeit überwunden werden kann“.

18. Mai 2009

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Kommentare

Georg Löding, am 18. Mai 2009 um 19:08 ( Link )

"Zum zweiten ist der Dialog zwischen altem und neuem Bund für Christen theologisch essentiell, für Juden aber im besten Fall kulturell interessant.

Jeder Christ muss die jüdischen Wurzeln seines Glaubens wach halten und jeglichem Antisemitismus entgegen treten, ist dieser doch immer auch ein Anschlag auf das eigene Bekenntnis.

Jesus war Jude, und unter Juden begann seine Mission. Für Juden hingegen ist der eigene Glaube durchaus komplett, wenn sie in Jesus keinen Messias sehen. Christen erblicken darin, neutestamentlich geschult, ein Defizit."

1. Ein Dialog zwischen "altem" und neuem Bund ist theologisch völlig überflüssig. "älterem" Bund müßte es eigentlich heißen.
Ein Dialog zwischen Christen und Juden ist natürlich wichtig.

2. Der christliche Glaube hat theologisch keine jüdischen Wurzeln - er ist, neutestamentlich gesprochen, eine Gabe des Schöpfers - hat also in Ihm seine Wurzeln.
Richtig ist nur, daß die "christliche Kultur" im älteren Bund ihre Vorbilder findet.
Jeder "Ismus" ist Feind des christlichen Bekenntnisses.

Der jüdische Glaube ist sicher ohne Jesus als Messias komplett, aber ohne Messias-Hoffnung nicht denkbar.

Christen sehen darin kein Defizit, sondern eine bedauerliche Tatsache.

EEkat, am 18. Mai 2009 um 19:44 ( Link )

Zur "Messias-Hoffnung" des jüdischen Glaubens:

nur ist der Glaube an das Kommen des Messias geknüpft an den Beginn des Endes aller Tage.

Mit anderen Worten: der Messias wird für immer ein Kommender bleiben.

Denn ist der Messias einmal da, dann wäre nicht nur die Erfüllung der Hoffnung, sondern eben auch das Weltenende erreicht.

Georg Löding, am 18. Mai 2009 um 19:53 ( Link )

nach der Logik der Messias-Hoffnung im Judentum.

Peter Janowitz, am 18. Mai 2009 um 22:57 ( Link )

Georg Löding, am 18. Mai 2009 um 19:08:

"Der christliche Glaube hat theologisch keine jüdischen Wurzeln..."

Ratzingers Theologie entspricht pikanterweise genau das Gegenteil: Er sieht Jesus Christus sogar als die fleischgewordene "lebendige Tora in Person" an. Das bringt den Katholiken dem innersten "jüdischen" Kern seines Glaubens so nahe, wie noch nie in der Kirchengeschichte zuvor, ohne seinen Absolutheitsanspruch aufzugeben.
Dies macht gerade die innere Brisanz eines jüdisch-katholischen "Gespräches", das in Israel auch aus anderen historisch aufgeladenen Gründen holprig verlief, so deutlich.
A.Kissler gibt das mit seiner Parabel, wie ich finde, gelungen wieder.

Das sind Dinge, die eine aufgehetzte, linkslastige, politkorrekte Meute deutscher Amateurtheologen im Journalistengewand nicht mal im Ansatz begreifen möchte. Aus gutem Grund:
Der National-Sozialismus und Auschwitz müssen dort dringend unter unmittelbarer christlich-katholischer Genese verhandelt werden. Der Papst steht, wenn schon nicht unter latentem Nazi-Verdacht, so doch unter jenem des Totalitären. Auf diese Weise muss man sich weiter keine dummen Fragen bezüglich der Herkunft und Legitimität der eigenen ersatzreligiösen -Ismen gefallen lassen.
Letztendlich geht es auch hier wieder um die Diskreditierung einer konservativen Identität.
Der jüdische Publizist David P. Goldman bemerkte neulich, er zöge die katholische Karfreitagsfürbitte einem schmierigen Toleranzdialog mit den Laien des ZdK vor, da jener weiterhin der Substitutiontheologie verhaftet sei, mit der das aufgeklärte deutsche Bürgertum damals ein sanftes, friedliches, aufgeklärtes NT von einem gewalttätigen, primitiven AT getrennt habe. Eine der Wurzeln des modernen Antisemitismus.

Georg Löding, am 19. Mai 2009 um 0:35 ( Link )

Wenn Ratzinger "Jesus Christus sogar als die fleischgewordene "lebendige Tora in Person" ansieht", wäre das natürlich nur Geschwafel, da Christus das fleischgewordene Wort ist. Joh. 1

Das Wort "Glauben" hat eine eigene christliche Definition. Die christlichen Religionen haben bestimmt einen jüdischen Kern, weil sie sich an den Texten der Thora orientieren.

Der "Glauben" der christlichen Religionen ist aber völlig losgelöst von der eigenen christlichen Religion, wie auch von allen anderen Religionen oder Anschauungen.

Dieser "Glaube" ist unabhängig von Volk, Kultur, Religion oder Weltanschauung. Er kann im Eigentlichen weder christlich noch jüdisch genannt werden. Solche Klassifizierungen kann man nur auf die Religion selbst anwenden.

Dieser "Glaube" hat einen einzigen Kern: Glaube an Jesus Christus, um gerettet zu werden. Das ist nicht christlich oder jüdisch zu bezeichnen. Dafür muß man weder sein Volk, seine Kultur, Religion oder Weltanschauung wechseln oder verlassen. Für diesen "Glauben" muß sich auch niemand ändern. Das sich vieles ändert, hat mit dem - wie Christen sich ausdrücken - "Geheimnis des Glaubens" zu tun.

"Das sind Dinge, die eine aufgehetzte, linkslastige, politkorrekte Meute deutscher Amateurtheologen im Journalistengewand nicht mal im Ansatz begreifen möchte."
Das müssen wir ihnen wirklich nicht übel nehmen, begreifen ja schon die meisten - vor allem protestantischen Vollblut-Theologen - nichts mehr, was soll da ein Journalist begreifen wollen können?

Rüdiger Märzen, am 19. Mai 2009 um 7:55 ( Link )

Immer wieder das gleiche! Liest man über den Papst, die Juden, Frau Knobloch etc. so kommt man sich vor als lese man die Webseite der Npd. Gräßlich! Null Differenzierung und immer diese einseitige Herumreiterei auf den "Juden" bzw. Israelis. Dass Herrn Ratzinger das nötige Fingerspitznegefühl fehlt ist hinlänglich bekannt, dass er in der Hitler Jugend war ist sicher jedem Israeli durch die Medien bekannt gemacht worden. Wer nach Israel reist sollte schon deutlichere Worte der Versöhnung finden und sich in die Zuhörerlage einer Nation versetzen, die einen Großteil Ihrer Verwandschaft in den deutschen Gaskammern verloren hat. Mord wäre das richtige Wort gewesen, nicht Tötung. Herr Woltyla hätte mit Sicherheit nicht so ein diplomatisches Desaster angerichtet.

Shuca, am 19. Mai 2009 um 10:44 ( Link )

Ich werde den Gedanken einfach nicht los das der nationale Sozialismus irgendwie im Zusammenhang mit den angreifenden Kommunismus steht.Deswegen versuche ich auch die Ermordeten des nationalen Sozialismus mit den Toten des Kommunismus zu sehen.Stalins Kommitern hatte in Spanien den Sieg fast schon vor den Augen gehabt.Das Woytila eine klarere Sprache als Benedikt in Israel fand, könnte daran liegen das er vielleicht eine jüdische Mutter hatte.
Gelobt sei Jesus Christus in alle Ewigkeit.

Ebenherz, am 19. Mai 2009 um 10:55 ( Link )

@Rüdiger Märzen

Ich weiß nicht welchen Papstbesuch Sie gesehen haben oder welcher undifferenzierten Kommentare (ausgenommen der Ihre) Sie hier bis jetzt gelesen haben.

Was würde Ihnen denn als Buße vorschweben? Wahrscheinlich wäre es Ihnen noch zu wenig gewesen, wenn der Papst sich in den Staub geschmissen hätte.

Wie soll ein Dialog funktionieren, wenn sich eine Seite permanent erniedrigen muss?

Ich meine, so schwer ist das doch nicht zu begreifen.
Stellen Sie sich selbst mal vor, sie sollten sich für irgendwas entschuldigen, während Sie permanent von Ihrem Gegenüber geohrfeigt werden.

Sie scheinen mir auch so ein Anhänger der 'Bessere Opfer' Theorie zu sein. Vergessen Sie diesen Humbug mal ganz schnell.
Respekt und Trauer gilt allen Opfern von Gewalt gleich.

John Galt, am 19. Mai 2009 um 11:11 ( Link )

Wenn die Reden und Aussagen von Papst zu Juden von Herzen kommen wurden, wurde man es auch merken und nicht darauf rumreiten.
Wenn man Entschuldigungen erhält, die auch wirklich so gemeint sind, dann nimmt man diese auch gern an.
Wenn aber die Reden, Aussagen und Entschuldigungen unter Zwang vorgebracht werden und insbesondere die eigenen Taten in keinerlei Weise darauf hinweisen, dass der jenige es wirklich ernst meint, dann ist es kein Wunder dass der Gegenüber sich verschaukelt vorkommt und immer wieder darauf zurück kommt.

Es geht nicht darum wie oft man etwas sagt und auch nicht genauen Wortlaut dessen was man sagt, aber darum dass es einem wirklich Ernst ist und man wirklich meint was man sagt.

Aber wahrscheinlich ist es so immer noch besser, als wenn wir hören wurden wie der Papst tatsaechlich dazu steht.

Rüdiger Märzen, am 19. Mai 2009 um 11:18 ( Link )

@Ebenherz:

Vielleicht hat der Papst inkompetente Berater zur Seite, ich weiss es nicht. Selbsterniedrigung bringt keine Seite weiter, was Ratzinger fehlt ist die Klasse, das Charisma, um eine Weltreligion im Dialog zu vertreten. Er mag ein guter Theologe sein aber Sympathien erringt man anders.

Mit den Pius-Brüdern hat er natürlich einen Patzer gelassen, das Porzellan ist zerschlagen, deswegen muss der gute Dialog nicht am Ende sein. Ohne eine Klarstellung jedochwird es für die andere Seite schwierig dem Papst eine gute Absicht zu unterstellen.

Was Sie mit der "gute Opfer Theorie" meinen, verstehe ich nicht, selbstverständlich verdienen es nicht alle Opfer von Gewalt betrauert zu werden. Und zwar genau die nicht, die selbst Täter waren. Das nennt Gerechtigkeit.

Urs Bleiker, am 19. Mai 2009 um 11:46 ( Link )

Ich glaube, hier wird zuviel Theologie hinein interpretiert. Machen's wir doch einfach: Der Papst ist beim politisch dominanten Mainstream der gesamten westlichen Welt abgeschrieben, weil er sich nicht dessen Gesetzen, Werten und Ritualen unterwirft. Hier geht es nicht um den Holocaust (dessen Andenken dient wowieso nur noch als Waffe), hier geht es um politische Macht. Selbst die Farbe des päpstlichen Klopapiers kann aus der Perspektive des Mainstreams nur falsch und schlecht sein!

Ebenherz, am 19. Mai 2009 um 12:00 ( Link )

@Rüdiger Märzen

Ich stimme Ihnen zu. Ratzinger ist kein Woytila. Das kann jeder sehen, auch die Damen und Herren vom ZdJ.
Deshalb ist es müssig die Art und Weise eines Woytila zu erwarten. Man muss versuchen es mit den Möglichkeiten hier und jetzt zu regeln.

Ich bin überzeugt, Sie haben sich das Interview mit Bischof Williams im Schwedischen Fernsehen noch nie angeschaut. Es steht auf youtube. Sie werden keine Leugnung erkennen. Er bezweifelt die technische Methode.
Die Entscheidung die Pius-Brüder in die Kirche zurück zu holen fiel nur zufällig in die Zeit des Interviews. Die eigentliche Auseinandersetzung ist rein intern kirchlicher Art gewesen. Erst die Medien haben die Verbindungen gezogen,- niemals der Papst selbst.

Gerechtigkeit. Ein schwieriges Pflaster. Ich bin überzeugt, Stalin fand seine Todeslisten gerecht. Die Nürnberger Rassengesetze waren gerecht, weil sie Gesetz waren, oder nicht?

Jedes Gesetz haben sich Menschen ausgedacht. Deshalb muss man es grundsätzlich bezweifeln können. Das tue ich.

EEkat, am 19. Mai 2009 um 13:27 ( Link )

Wenn man einen Papst beurteilen will, sollte man zunächst die Sphäre des Glaubens erkennen, zumindest jedoch erahnt haben, daß es da etwas gibt, was Wirksamkeit entfaltet. Man muß deswegen selber keineswegs gläubig sein, aber man sollte zumindest akzeptieren, daß neben der Ratio noch eine weitere Dimension existiert, aus der sich menschliches Handeln speist.

Dies ist beispielsweise Sozialisten völlig fremd, die damit in dem Irrtum gefangen sind, durch Verstand alles regeln zu können.

Eine der Ursache des immerwährenden, und damit prinzipiellen Desasters von grundsätzlich allem, was mit Sozialismus zu tun hat: die Überhöhung des vermeintlich überlegenen, eigenen Verstandes, das Nichterkennen können von dessen Grenzen, udn damit das Übersehen des eigentlich viel wichtigeren, mächtigeren menschlichen Antriebes: die Werteebene. Die Bindungen des Bewußtseins.

Damit wäre auch unsere linke Presse gut beschreibbar, die auf vermeintlich eigene Verstandesleistung (ein Lacher) glaubt zurückgreifen zu können, und so die Welt, und zwar die ganze Welt beschreiben zu können vorgibt.

Papsttum muß denen zutiefst unerschließbar sein.

Dieser Papst selber ist wahrlich ein Wandler zwischen diesen beiden Welten. Auf der einen Seite ein Intellektueller, der sich mit seinem Glauben sein Leben lang von der Verstandesseite herkommend auseinandergesetzt hat, auf der anderen Seite ein Mann, der aus der Bindung seines Bewußtseins, also aus seinen Werten, den damit zusammenhängenden Dogmen heraus tätig wird. Der weiß, daß man Dogmen nicht hinterfragen kann. Man akzeptiert diese, oder eben nicht. Das wäre dann schon mal der Unterschied zwischen einem Ratzinger und einem Frings, oder gar einem Drewermann. Diese Armen wollen Glauben rational machen.

Daß so jemand wie Ratzinger zu Mißverständen Anlaß gibt, das wundert dann nicht. Daß er selber am meisten staunt darüber, wer nun alles diesem Mißverständnis erliegt, und eben nur zufällig einer Verstandes-Ebene zugerechnet wird, das ist für ihn selber sicherlich sowohl schmerzlich, aber womöglich auch belustigend.

Der Papst ist Deutscher. Gut. Als Papst ist er jedoch in erster Linie und ausschließlich der höchste Vertreter seiner Weltreligion, des Christentums.

Daß der sich nicht irgendwo, auch nicht in Israel in den Staub werfen kann, das ist doch völlig klar. Wenn dies in Israel anders erwartet wurde, dann zeigt das doch nur, daß auch deren oberste Glaubensvertreter nur mit Wasser kochen.

Allenfalls könnte man hinter deren Maulerei des Oberrabbiners eine kleine politische Zinke vermuten, nämlich den amtierenden Papst für vermeintliches Handeln von Pius XII in Haftung nehmen zu wollen. Naja, das ist auch nur ein Mensch.

Wer den amtlichen Papst nicht trennen kann von dem privaten Hitlerjungen Ratzinger, ich glaube, der versteht nicht wirklich, um was es hier geht.

Der versteht weder, was es mit einem Hitlerjungen auf sich hat, noch was Papsttum bedeutet.

Leider muß man die überwältigende Mehrheit der Menschen unserer Tage, inkl einer vermeintlich gebildeten Schicht, aus der sich eigentlich Journalisten und Politiker rekrutieren sollten, zu diesem Heer der Ahnungslosen rechnen.

EEkat

Georg Löding, am 19. Mai 2009 um 14:45 ( Link )

"Man stelle sich vor. Ein entfernter Verwandter kommt zu Besuch." war die Einleitung

Nun kann man da ganz anderer Meinung sein.
Welche nahe oder ferne "Verwandtschaft" soll das sein -
hier: deutscher-katholischer-Papst und
dort: ashkenasisch-jüdische-Rabbiner

"Wenn die Reden und Aussagen von Papst zu Juden von Herzen kommen wurden, wurde man es auch merken und nicht darauf rumreiten." John Galt

Wieso muß eine Rede oder Aussage emotional sein?
Mir ist es allemal lieber, eine Rede des Papstes ist ohne Gefühle und ist ernst gemeint - als eine Rede von Barak Hussein Obama - von der man meint, sie käme von Herzen und ist doch nicht wahrhaftig.

"was Ratzinger fehlt ist die Klasse, das Charisma, um eine Weltreligion im Dialog zu vertreten. Er mag ein guter Theologe sein aber Sympathien erringt man anders." Rüdiger Märzen

Im Sinne der Weltreligion Römisch-Katholische-Kirche gibt es nichts zu besprechen. Ihre Standpunkte sind seit Jahrhunderten klar und eindeutig; sie sind indiskutabel und stehen nicht zur Disposition. Sie führt Dialoge nur deshalb, weil man ihr sonst vorwerfen würde,
sie sei nicht dialogfähig.

Was soll sich dieser alte Mann jetzt noch verbiegen, um Sympathien zu erheischen? Persönlich hat er alles erreicht und die Anerkennung, die man benötigt, um zum Papst gewählt worden zu sein.

"Wenn man Entschuldigungen erhält, die auch wirklich so gemeint sind, dann nimmt man diese auch gern an." John Galt

Soll das jetzt heißen, die Juden oder Israel habe die Entschuldigungen des Papstes nicht gerne angenommen? Oder soll es bedeuten, der Papst hat es nicht ernst gemeint?

Auch auf die Gefahr hin, daß mir Böses unterstellt wird:
Haben sich die Völker der Welt - vor allem die USA - jemals bei den Juden oder Israel entschuldigt?
Hat nicht die Regierung der USA gut an Hitlers Plänen verdient? Wurde Deutschland im 3. Reich zum Beispiel nicht vom Großvater des letzten Präsident George W. Bush unterstützt. Waren Opel und Ford (US-amerikanische Firmen) damals nicht in Deutschland tätig?

Ja, Deutschland hat ein ungeheuerliches Verbrechen an den Juden begangen!
Muß man deshalb Erbsenzählerei betreiben? Was bringt es, wem bringt es was? Wollen wir uns damit aufhalten ob es 4356398 oder 6357235 Menschen jüdischen Glaubens waren? Die genaue Zahl kennt außer Gott keiner. Ein einziger Mensch ist schon einer zu viel!!!

Wollen wir uns ewig damit beschäftigen, daß die Deutschen die Juden meuchelten und die Juden den Messias der Christen ermordeten? Soll das ewig gegeneinander aufgewogen werden?

Wir (klar, nicht alle) gedenken der ermordeten Juden und der ermordeten Menschen anderer Völker.

Wir (klar, auch nicht alle) verlangen deshalb aber nicht, daß Juden oder andere Völker des ermordeten Messias der Christen oder der gemeuchelten Christen gedenken.

Gerne hörten wir einmal eine solche Entschuldigung.

Rüdiger Märzen, am 19. Mai 2009 um 17:23 ( Link )

Nun. Als Liberaler stelle ich fest: Es kann und darf keine kollektive Schuld geben. Schuld gibt es nur individuell. Dafür haben wir das Gesetz und das kennt keinen Kollektivismus. Wenn ein Jude sein Vermögen bei einer schweizer Bank deponiert hat so haben seine und nur seine Nachfahren Anrecht darauf und sonst niemand. Gleiches gilt für irgendeine Andeutung einer Schuld der Juden bzw. der alten Römer am "Tode des Messias".

Individuelle Verantwortung ist das Fundament eines liberalen Selbstverständnisses. Kollektivismus ist die Rückkehr in die Barbarei und das hat die deutsche Wehrmacht im besetzen Polen ständig praktiziert nach dem Motto, ein durch ein Partisanen-Attentat umgebrachter Soldat, 20 unbeteiligte Zivilisten aus dem Dorf an die Wand.

@Ebenherz:

Das Gesetz ist das Gesetz und nicht die Gerechtigkeit. Ein Mord wird wird nicht schuldfrei nur weil ein Gesetz diesen legalisiert, s. Nürnberger Prozesse. Über solche Scheinargumente sind in DE schon lange hinweg. Auch die Sowjetunion hat mit dem Stalinismus abgerechnet (nach Stalin's Tod).
Und das Interview mit Williamson habe ich gesehen, es ist höchst peinlich was er da von sich gibt, er beruft sich auf eine lange widerlegte schein-wissenschaftliche Studie und leugnet weiterhin den industriell durchgeführten Holocaust.

EEkat, am 19. Mai 2009 um 19:09 ( Link )

"....daß Juden oder andere Völker des ermordeten Messias der Christen oder der gemeuchelten Christen gedenken. Gerne hörten wir einmal eine solche Entschuldigung."

Wohl besser nicht. Könnte zynisch wirken. Wer sollte sich entschuldigen für die Verursachung des zentralen Ereignisses, auf dem die Christenheit beruht: dem Opfertod zur Erlösung aller.

Was Williams angeht: der ist nicht exkommuniziert worden, weil er Antisemit wäre, die Rücknahme der Exkommunikation hatte auch nichts mit Antisemitismus zu tun, auch nicht mit einer dadurch womöglich zum Ausdruck gebrachten Toleranz gegenüber Antisemitismus. Wie der ZdJ dies sieht, und mit ihm die ganze, in sozialistischer Manier notorisch verkennende Qualitätspresse.

Niemand wird wegen antisemitischer Regungen aus der römische-katholischen Kirche ausgeschlossen. Das geht garnicht. Juden in Israel müssen dies nicht unbedingt wissen. Es sind einem Christen alle Sünden möglich, die vergeben werden können. Nur ein wirksames Aufbegehren gegenüber zentralen kirchlichen Lehren und Dogmen führt zum Ausschluß.

Wer sowas beispielsweise nicht draufhat - unsere protestantisch-preußische Kanzlerin Angela Merkel, marxistisch-leninistisch sozialisiert, gehörte offenbar dazu, aber selbst hohe, mittlerweile bei uns verweichlichte Würdenträger der katholischen Kirche - dem bleibt nichts anderes übrig, als sich zu blamieren.

Jedoch auch das Blamieren durch Irrtum selbst durch hohe Würdenträger führt nicht zur Exkommunikation. Irren ist, wie beispielsweise auch gelegentlicher Antisemitismus, tief im Menschen verwurzelt, und wird daher von der Kirche nicht bestraft.

Nur die Gefolgschaft gegenüber zentralen Dogmen eines Glaubens wird gefordert, und muß auch gefordert werden, und nur die Verweigerung dieser Gefolgschaft wird ggfs durch Exkommunikation geahndet.

Es geht garnicht anders.

Damit wären wir beim eigentlichen Anliegen dieses Aufsatzes, dessen Untertitel eine Reflektion über Verständnis und Verweigerung ankündigte.

EEkat

Georg Löding, am 20. Mai 2009 um 4:22 ( Link )

"....daß Juden oder andere Völker des ermordeten Messias der Christen oder der gemeuchelten Christen gedenken. Gerne hörten wir einmal eine solche Entschuldigung." Georg

"Wohl besser nicht. Könnte zynisch wirken. Wer sollte sich entschuldigen für die Verursachung des zentralen Ereignisses, auf dem die Christenheit beruht: dem Opfertod zur Erlösung aller." EEkat

Nee, so meinte ich das in diesem Zusammenhang nicht. Es soll sich natürlich niemand für den Opfertod Jesu Christi zur Erlösung der Menschen entschuldigen. [Sie machen aus mir noch einen römischen Katholiken :-)]

Ich meinte damit, weil wir Christen an allem Schuld sind, besonders dann, wenn man einem der Stämme des deutschen Volkes angehört, würde es doch dem Dialog förderlich sein, wenn sich die Völker der Welt nicht nur für den Mord an den Juden entschuldigen würden, sondern sich dann auch konsequent für den Mord am Messias der Christen entschuldigen.

Es wäre dann doch auch nur folgerichtig, wenn sich im Geiste einer wahren Aussöhnung unter den Menschen, die vielen irre geleiteten Ideologien (Islam, Sektentum, Humanismus, Aufklärung, Liberalismus, Sozialismus, Kommunismus, Darwinismus, Kollektiwismus, Egalitismus, Homosexualismus und die Freimaurer) für den Mord an Christen bei der Kirche entschuldigen.

Da manchen ["Dass Herrn Ratzinger das nötige Fingerspitzengefühl fehlt ist hinlänglich bekannt, dass er in der Hitler Jugend war ist sicher jedem Israeli durch die Medien bekannt gemacht worden." Rüdiger Merzen] das - bewiesen oder unbewiesen - nötige Fingerspitzengefühl fehlt oder weil man in der HJ zwangsrekrutiert war und damit eventuell als Empfänger einer solchen Entschuldig nicht in Frage kommen könnte, würde ich mich freiwillig für den Empfang einer solchen Entschuldigung zur Verfügung stellen.
Ich habe Fingerspitzengefühl, möchte mir noch Sympathien erringen und war nicht in der HJ.

Wenn sich die irre geleiteten Ideologien also entschuldigen möchten, stehe ich für eine solche Entschuldigung als Empfänger für die Christenheit zur Verfügung. Wegen meiner Herkunft aus einem deutschen Stamm, würde ich dies natürlich für die christliche Kirche in Deutschland besonders gerne wahrnehmen.

Ich will jetzt nicht zu weit vorgreifen, doch nach Empfang der Entschuldigungen hat unter Umständen eine durch mich ausgesprochene Absolution rechtsgültige Wirkung für die gesamte christliche Kirche.
Dies müßte ich zuvor jedoch noch mit Seiner Heiligkeit Papst Benedictus XVI. theologisch klären, um nicht Gefahr zu laufen, dass ich möglicherweise, meine von Jesus Christus erhaltene Kompetenz überschreite.

Da ich nicht engherzig bin, spräche ich aber nach der längst überfälligen Entschuldigung der oben genannten Ideologien für die Verbrechen an der Christenheit und den Christen, auf jeden Fall eine Absolution aus.

Das könnte Menschen aus verschiedenen Völkern, Weltanschauungen, Religionen und Ideologien versöhnen. Ich spreche hier auch ganz bewußt von der Versöhnung unter Menschen.

Denn eines ist unumstößlich klar, das will ich nicht verschweigen, eine Versöhnung zwischen dem Christentum und den Feinden des Christentums, kann es natürlich niemals geben; obwohl manche christlichen Sekten diesen Eindruck machen.

Auch eine Verbrüderung zwischen der wahren Religion und den für den Menschen tödlichen Irrtümern der Ideologien, wird es niemals geben.

Dies widerspräche im tiefsten Sinne der Sendung Christi, der den Menschen mit seinem Schöpfer aussöhnen möchte und sich deshalb mit ihm verbrüderte.

Mit dem Aufstand, der Revolution und der Empörung des Menschen gegen den Schöpfer, hat sich Christus weder versöhnt noch verbrüdert.

Er hat zwar den Abfall und die Dekadenz, die falschen Traditionen und das Anspruchsdenken der religiösen, politischen und gesellschaftlichen Eliten offen genannt und verurteilt.
Aber er hat dabei keine Autoritäten und Ordnungen als solche versucht abzuschaffen, wenn er ihr böses Tun auch scharf verurteilt hat.

Er war eben kein Revolutionär, wie es uns die linken Heinis immer wieder auftischen wollen. Er war auch kein gesellschaftlicher Reformer von dem die Romantiker träumen.

Die Freiheit von der er sprach, war die Freiheit das Gute tun zu können und nicht die Freiheit der Humanisten, Aufklärer und Liberalen für die alles gleich, alles egal ist (natürlich außer: frei von einem Gott zu sein, der über sie regiert - das ist ihnen allen gemein und nicht egal), so daß der Hochmut und die Leidenschaften des Menschen die Regierungsgeschäfte in die Hand nehmen kann.

Die Gleichheit von der Christus sprach, hat auch nicht mit der Gleichmacherei und Gleichschaltung der Freimaurerei zu tun.

Die Gleichheit von der Christus sprach, war die Gleichheit aller Menschen vor den ewigen Gesetzen, die Gleichheit aller Menschen in der Trennung von Gott, der Gleichheit in der Versklavung von Sünde und Tod, der Gleichheit in der Gefangenschaft von Hochmut und Leidenschaften, der Gleichheit in der Unfähigkeit des Wollens, der Gleichheit in der Beschränktheit der Vernunft, der Gleichheit, daß alle Menschen der Erlösung bedürftig sind.

Schaun mir mal, vielleicht werd ich doch noch römisch katholisch.

Gelobt sei Jesus Christus - in Ewigkeit! Amen.

Ebenherz, am 20. Mai 2009 um 9:33 ( Link )

@Rüdiger Märzen

Nur zu Ihrer Information. Sie werden keine einzige Studie von offizieller Seite finden (Lasse mich gern eines Besseren belehren). Traurig aber war. Es hat nie eine offizielle Untersuchung gegeben.
Den einzigen Beweis den man bei Prozessen gegen sogenannte Leugner heran zieht, ist ein Buch eines französischen Revisionisten (ja tatsächlich!). Dieser ist ausdrücklich kein Fachmann sondern Apotheker.

Desweiteren erinnere ich Sie an die Worte von Albert Einstein (eines Juden, ganz beilaeufig):
"Man darf nie aufhören zu fragen."

EEkat, am 20. Mai 2009 um 14:20 ( Link )

Georg Löding, wenn Sie so weitermachen, dann enden Sie noch als Religionsstifter. :)

Die Leidensfähigkeit bringen Sie auch schon mit, als ein sich freiwillig zu Verfügung stellender, potentieller Empfänder für Entschuldigungen.

Visionen haben Sie auch: Aussöhung der Menschheit. Abkehr von Ideologien. Sowas wage ich nicht einmal zu denken, geschweige denn zu wünschen.

Nee, eins in die Fresse, und dem dann die andere Wange hinhalten: das hat auch was.

Wir werden unsere Immigranten noch zur Verzweiflung bringen, indem wir demnächst deren Moscheen bevölkern, um denen zu zeigen, wie man zu Allah betet. Die ahnen nicht, auf was die sich mit den deutschen eingelassen haben, diese loser.

Wenn ich die Evangelen richtig verstehe und den Papst nicht mißverstanden habe, so ist das letztendlicherweise - also ganz, ganz am Schluß - sowieso OK.

Ebenherz vermißt Studien einer offiziellen Seite, weil er meint, Prozesse gegen Leugner würden sich nur auf die Beweisführung eines Apothekers stützen?

Georg Löding, am 20. Mai 2009 um 23:06 ( Link )

EEkat:

Georg Löding, wenn Sie so weitermachen, dann enden Sie noch als Religionsstifter. :)

oder im Kloster ;-}

Im Ernst: die vielen Ideologien, die im Kern nichts anderes beweisen wollen, als daß es keinen Gott gäbe, sind doch eine Beleidigung für den menschlichen Verstand. Und sie kommen alle im Gewand der Vernunft. Das macht es so schwer, sie von der Esoterik zu unterscheiden, die sofort als Unsinn und Humbug enttarnt werden kann.


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