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Sondertatbestand Klimawandel: Endlich kann aufgeräumt werden mit der lästigen politischen Mitbestimmung des Fußvolkesvon Hanna Thiele Ein Kommentar zum bevorstehenden großen Transformationskongress Schlechte Zeiten sind gute Zeiten für die Herrschenden, denn Not gebiert Unterwürfigkeit. Etwas nachzuhelfen „von oben“ bei der Inszenierung einer Krise kann da schon lohnend werden. Brandrodung ist ein bewährtes Mittel, aus der Asche des Überkommenen Grünes sprießen zu lassen. „Die Große Transformation – Der Grüne Deal“, wer möchte da nicht auf der Seite der Nehmenden stehen, wenn der große grüne Thanksgiving-Kuchen verteilt wird? Also liefern sie im Vorfeld scharenweise ihre Ergebenheitsadressen ab, die Wissenschaftler, die Medien, die Wirtschaft, die Kirchen, nun auch die Verbände und Kammern der Architekten. Im Dezember in Kopenhagen soll die große Ernte eingefahren werden, an der Klimakönigin Merkel seit 1995 sät, hegt und pflegt: Der Klimawandel als größte Herausforderung der Menschheit, der den Herrschenden das Recht geben soll, die lästige Demokratie wieder abzuschaffen und die Abgabenlast für das Fußvolk zu erhöhen. Das Green-Deal-Rezept Der Lebensstoff CO2 wird Grundlage und Einheitswert eines neuen Abgabensystems, dem Emissions-Zertifikate-System, eine Geldquelle ohne Ende, bei der alle Lasten dem kleinen Mann als Verbraucher angehängt werden. Wie die Mehrwertsteuer ist sie für die Wirtschaft nur ein durchlaufender Posten. Und wie die Mehrwertsteuer kann sie jederzeit erhöht werden, es bedarf lediglich der Erhöhung der CO2-Einsparziele. Man will dem Volk das Wohlleben, die Genusssucht, den Konsum wieder austreiben. Diese klassenlose Massengesellschaft, unter der die Kirchenoberen und die selbsternannte Elite so sehr leiden, muss transformiert werden. Man will eine „gerechte“ Welt eine „vernünftige“ Welt, in der oben wieder oben ist und unten wieder unten, eine Welt, in der Demut herrscht. Nur 4,2 Prozent der Bürger seien bereit, für Klimaschutz mehr zu zahlen, jammerte PIK-Chefökonom Prof. Dr. Ottmar Edenhofer vor Unternehmern in Berlin. Also müssen Zwangsmaßnahmen her. „Ich hasse diese Welt, aber sie ist der einzige Ort, an dem man ein vernünftiges Steak bekommt“ – mit dieser Generosität eines Woody Allen muss es vorbei sein. Stromfasten und Fleischfasten sind angesagt. Internet Einstimmung auf den Staatsstreich? 06. Mai 2009 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Diesen Artikel teilenAnzeigen |
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