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![]() Jg. 1968, Gründer und Herausgeber der Zeitschrift "eigentümlich frei", Verleger (ef und Lichtschlag Buchverlag). ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: |
Vor dem revolutionären ersten Mai: Und jährlich grüßt Horst WesselVorschlag zur Lösung eines historisch gewachsenen Problems Momentan schlafen sie noch alle. Einer geregelten Arbeit geht man in diesen Kreisen für gewöhnlich nicht nach. Die Steuerzahler sorgen bestens für den eigenen Unterhalt, grundgesichert durch Hartz-IV und mit zahlreichen großzügigen Bonuszahlungen angereichert, die den „Projekten gegen rechts“ zugesteckt werden und die bekanntlich meist in linksautonomen Selbstbedienungsstrukturen versickern. Die Söldner an den bewaffneten Rändern des Systems wurden zu allen Zeiten gut entlohnt. Heute und morgen Nacht wollen die Sturmabteilungsmänner beim „revolutionären ersten Mai“ hellwach dabei sein und wie in jedem Jahr seit den Kreuzberger Krawallen 1987 möglichst viele Autos anzünden, Geschäfte plündern – und sich dabei wie Horst Guevara oder Che Wessel sehr wichtig vorkommen. In den kommenden beiden Nächten sei etwa in Berlin und Hamburg mit, so mutmaßt die Tageszeitung „Die Welt“, in diesem Jahr „besonders schweren Unruhen“ zu rechnen: „Nicht zuletzt die Beschwörung sozialer Unruhen durch Gewerkschafter und Politiker könnte die linke Szene zu Exzessen anspornen.“ Bereits ohne vorgeschobenen Feiertag und ohne die jüngste Anfeuerung durch die SPD-Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan wurden alleine in Berlin seit Anfang Januar mehr als 90 Autos von den linksautonomen Imitatoren der SA und des Rotfrontkämpferbunds „abgefackelt“. Für heute und morgen fordert die Szene, diese Beutezahl mehr als zu verdoppeln. Alleine im letzten Jahr wurden nur in Berlin 103 Polizisten von den Gewalttätern verletzt, 2007 wurden 130 verletzte Polizeibeamte in der Hauptstadt gezählt. Es ist wohl eher ein glücklicher Zufall, dass zuletzt kein Polizist ermordet wurde. Jeweils nur etwa 200 der 10.000 schweren Gewalttäter wurden kurzzeitig festgenommen. Längere Haftstrafen sind nirgends bekannt geworden. Die Propagandaleitmedien Tagesschau, „Bild“ und Spiegel-Online betreiben – auch dies bereits Tradition im Vorfeld – seit Tagen eine Desinformationskampagne. Sie berichten geschickt von „geplanten Neonaziveranstaltungen am ersten Mai und zu befürchtenden schweren Ausschreitungen“. Dass die gewaltlosen Mini-„Neonaziaufmärsche“ von mehreren Hundert braunen Sozialisten nur ein Randaspekt sind und die schweren Ausschreitungen zumindest in den vergangenen Jahren ausnahmslos auf das Konto der roten Brüder gehen, wird dezent verschwiegen oder mutwillig verdreht. Schließlich muss der pseudoreligiöse „Kampf gegen rechts“ immer und überall als jener ideologische Überbau unseres Staates zementiert werden, der Politiker, Medien und die nun wieder brandschatzenden Fußtruppen gleichermaßen Halt geben soll. Wirklich gestoppt werden darf die linke Gewalt durch die „Deeskalationsstategie der Polizei“ jedenfalls nicht, vom CDU-Senat nicht, und von der rot-roten Stadtregierung nun schon gar nicht. Tatsächlich ist der rotbraune Spuk seit nunmehr 22 Jahren historisch gesehen nur konsequent, machten doch morgen vor 76 Jahren die braunen Nationalsozialisten diesen von der roten sozialistischen Internationale ausgerufenen Ersten Mai zum deutschen Feiertag. Wagen wir entgegen dieser geschichtlichen Kontinuität ein Gedankenexperiment. Stellen wir uns vor, es wäre politisch gewollt, friedliche Bürger und deren Eigentum vor den Terrorbanden des Ersten Mais zu schützen. Gäbe es eine Lösung? Sie wäre denkbar einfach. Methode A etwa könnte sehr idealistisch lauten, jeden Zerstörer des Eigentums von Dritten so lange zum zeitlich begrenzten Sklaven des geschädigten Geschäfts- oder Autobesitzers zu machen, bis der Schaden zuzüglich einer kleinen, angemessenen Wiedergutmachung abbezahlt ist. Das wäre zwar gerecht, aber wenig praktikabel, weil es die Geschädigten nach der Tat erst recht und noch einmal zu einem Ziel der notorischen Gewalttäter und ihrer Freunde machen würde. Es ist auch kaum bekannt, dass diesseits von Theoretikern im Elfenbeinturm sich Opfer von Straftaten für eine solche Lösung begeistern könnten. Methode B könnte daher etwas weniger elegant so lauten: Jeder, der im Zusammenhang mit Gewalttaten wie Brandschatzung und Plünderung gefasst wird, geht für sechs Jahre ohne Bewährung ins Gefängnis. Das ist zufällig genau das Strafmaß, zu dem Horst Mahler für die Äußerung falscher Meinungen verurteilt wurde. Was für dumme und dreiste Auffassungen recht ist, müsste doch für dumme und dreiste Taten nur billig sein. Wetten, dass schon im nächsten Jahr der zweitägige Terror der roten Banden von den Straßen Berlins und Hamburgs vollständig verschwunden wäre? Dann könnte man auch in einem Akt wirklicher Vergangenheitsbewältigung den Nazifeiertag endlich abschaffen, die Geschäfte öffnen lassen und friedlich und unbehelligt arbeiten oder einkaufen oder bummeln gehen. Zu schön, um wahr zu sein? 30. April 2009 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareCarl, am 30. April 2009 um 12:28 ( Link ) Seitdem auch zierliche Frauen bei der Polizei ihren Dienst tun, ist die Deeskalationsstrategie das einzige, was diese "Schutzleute" noch vermögen. Oft können sie sich ja nichtmal selbst schützen, geschweige denn die öffentliche Ordnung. Es gibt einfach zu schöne Bilder, wenn man junge Frauen, vielleicht 165cm groß und 60 Kilo schwer, in so einen Kampfanzug steckt und von ihnen erwartet gegen allerlei gewaltbereites Gesindel vorzugehen. Da hilft dann auch ein gutes Abitur in Deutsch und Sozialkunde nicht mehr... Man bräuchte wohl großgewachsene Kerle, mit Oberarmen wie Baumstämme, die diesem Mob mal die Richtung weisen, aber stattdessen haben wir demoralisierte Ordnungshüter, die sich lieber hinter einem Wasserwerfer verstecken und sich damit begnügen bei Ausschreitungen das Protokoll zu führen. Molot, am 30. April 2009 um 14:42 ( Link ) Dass Sie die Volksverhetzung und Leugnung, Verharmlosung und Verächtlichmachung der größten industriellen Massenvernichtung durch Mahler da lapidar als "falsche Meinung" bezeichnen... Wie würden Sie es denn bezeichnen? Als "richtige" Meinung? Eine Meinung ist es ja in jedem Falle. m.f.G. B.Ullmann Haderach, am 30. April 2009 um 15:08 ( Link ) @terzett Ich würde mir wünschen dass der Staat eine seiner wichtigsten Aufgaben, nämlich den Schutz persönlichen Eigentums, etwas konsequenter umsetzen würde. Minarchist, am 30. April 2009 um 15:10 ( Link ) @terzett: Alexander Majtanic, am 30. April 2009 um 15:30 ( Link ) Siehe einer an, ein "Libertärer" der dem Sklaventum positiv gegenübersteht. Soviel also zu dem so propagierten Freiheitsgedanken. Oder das der Staat, den man eigentlich wegschrumpfen will, alles überwacht und zu drakonischen Strafen lange einsperrt. Das dies ein Mehr an Steuern bedeutet sollte aber klar sein, oder ? Mal wieder zu kurz gedacht wie man sieht... Und das der Herr Lichtschlag gerne den 1.Mai abschaffen will wundert mich absolut nicht. Die Arbeitnehmer die frei hätten und trotzdem Lohn bekommen müssten Arbeiten gehen, was den Unternehmer finanziell sehr zugute kommen würde. Außerdem würde ein Symbol der Arbeiterschaft abgeschafft werden, ein symbolischer "Sieg" der Unternehmer über die Arbeiter um zu zeigen wer die Macht hat. Mit Freiheit hat das alles nichts zu tun. Was man außerdem auch von den anderen Kommentaren merkt: Wo Gewalt entsteht, wird nach Gegengewalt gerufen. Das schaukelt die Stimmung immer weiter auf, anstatt die Ursachen der Probleme zu bekämpfen, damit so etwas garnicht zustande kommen kann. Typisches konservatives Denken halt, aber bestimmt nicht liberal. Stefan Miller, am 30. April 2009 um 15:32 ( Link ) "Dass Sie die Volksverhetzung und Leugnung, Verharmlosung und Verächtlichmachung der größten industriellen Massenvernichtung durch Mahler da lapidar als "falsche Meinung" bezeichnen " für den einen ist es ein Schokoriegel, für den anderen die längste Praline der Welt. Urs Bleiker, am 30. April 2009 um 16:04 ( Link ) Die Polizei tut mir sicher nicht leid! Das sind Staatsdiener, die sich aus Gründen der Staatsraison gegen Entgelt verprügeln lassen. In Zürich sperrt die Polizei für das Happening extra die Innenstadt für den Verkehr. Mein Vorschlag als Ergänzung auf den entsprechenden Hinweisschildern: "Lieber dummer kleiner autofahrender Bürger, die Innenstadt ist heute für gesetzestreue und steuernzahlende Arschlöcher wie dich gesperrt, damit die roten Chaoten uns ungestört in die Visage treten können. Bitte kein Mitleid für uns. Wir bekommen dafür dein Geld und die neue Fresse bezahlst du uns auch mit deinen Steuern. Dafür bleibt das System erhalten und du darfst weiterhin zahlen. Freundliche Grüsse, Stadtpolizei Zürich" Alexander Majtanic, am 30. April 2009 um 16:08 ( Link ) @Urs Bleiker Mich würde brennend ihr Vorschlag interessieren, was sie anders machen würden. Urs Bleiker, am 30. April 2009 um 16:40 ( Link ) @Alexander Majtanic Das, was ich getan habe: Nicht Polizist werden! Wenn Sie aber meinen, was die Stadt tun könnte, ganz einfach: Keinen "1.-Mai-Umzug" ausrichten und Chaoten sofort dingfest machen! Goldelse, am 30. April 2009 um 16:51 ( Link ) Hier musste nur ein anderes Lokal gefunden werden. So langsam habe ich das Gefühl, dass die roten Horden uns alle erpressen wollen, ähnlich der Mafia. Das Wort Nazi wurde mittlerweile inflationär gebraucht, und wo ein Nazi auftritt, egal, was der in Wirklichkeit ist, hat die SA das Recht, den Laden zusammenzutreten. Ich finde erschreckend, was von unserer Demokratie übriggeblieben ist. Alexander Majtanic Sphairon, am 30. April 2009 um 18:18 ( Link ) Siehe einer an, ein "Libertärer" der dem Sklaventum positiv gegenübersteht. Herrn Lichtschlags Wortwahl war zugegebenermaßen ein wenig spitzfindig. Wenn allerdings jemand durch Akte der Gewalt und Zerstörung erkennbar macht, dass er auf das Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme und den Grundsatz der Freiwilligkeit pfeift, muss er damit rechnen, zu einem gewissen Anteil - dem Anteil in Höhe des Schadens nämlich - von seiner eigenen Freiheit entbunden zu werden. Welche Art von Strafe bevorzugen Sie denn? Oder denken Sie, eine Gesellschaft kann langfristig ohne Strafmechanismen auskommen? Außerdem würde ein Symbol der Arbeiterschaft abgeschafft werden, ein symbolischer "Sieg" der Unternehmer über die Arbeiter um zu zeigen wer die Macht hat. Der 1. Mai bezeichnet den Sieg der politischen Mittel, des Raubs, Zwangs und Mordes, über die ökonomischen Mittel, den beiderseitig vorteilhaften Tausch und Handel sowie die freiwillige Assoziation. In diesem Sinne ist er tatsächlich ein blutroter, dazu noch ein pechschwarzer Tag für die Freiheit in der Welt. bernardo, am 30. April 2009 um 18:21 ( Link ) Was man MUSS, das sagt eigentlich ganz klar das Gesetz. Es muß nur Anwendung finden: "§ 125 Landfriedensbruch (1) Wer sich an 1. Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder Sachen oder 2. Bedrohungen von Menschen mit einer Gewalttätigkeit, die aus einer Menschenmenge in einer die öffentliche Sicherheit gefährdenden Weise mit vereinten Kräften begangen werden, als Täter oder Teilnehmer beteiligt oder wer auf die Menschenmenge einwirkt, um ihre Bereitschaft zu solchen Handlungen zu fördern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist." Alexander Majtanic, am 30. April 2009 um 20:00 ( Link ) @Urs Bleiker Diesen 1.Mai-Umzug verbieten wäre eine Freiheitsbeschränkung an das Versammlungs- und Demonstrationsrecht. Nur weil ihnen der Demonstrationsgrund nicht passt, haben sie kein Recht, die Meinungsfreiheit von anderen zu beschneiden. Und aus libertärer Sicht schon gar nicht, wenn es ihr Eigentum nicht betrifft. Was Gewalttaten angeht: Ja, Chaoten gehören bestraft. Nur wäre der Aufwand extrem groß Zerstörungen zu verhindern, wenn die Polizei eingreift, eskaliert die Situation nur, es kommt auf beiden Seiten zu extremster Gewalt. Man sollte dort ansetzen warum viele Menschen auf die Straße gehen und manche aggressiv handeln, diese Probleme sind sehr vielschichtig. Aber damit müsste man sich ja mit den Menschen beschäftigen, an die aber Konservative und Rechte kein Interesse haben sondern am liebsten irgendwo einsperren möchten. Aus den Augen, aus den Sinn halt. Nur das funktioniert (zum Glück) nicht. @Goldelse Sie stellen die falschen Fragen. Die richtigen wären: Warum drohen die Autonomen mit Gewalt ? Warum sind diese unzufrieden ? Ich bin auch nicht mit der Antifa zufrieden, der Kampf gegen Rechts nützt nichts und bindet Kräfte und verschwendet Energie. Gegen das System so zu rebellieren bringt es nicht weiter noch gewinnt man die Sympatie der Mehrheit. Aber ich denke auch, das sich Rechte, Konservative und Faschisten ziemlich nah stehen (natürlich nicht ident). Der Übergang ist fließend, daher wird auch gegen das bürgerliche System "gekämpft" was ja heute ja das System mit beeinflusst. Ich finde der Kampf sollte aber anders geführt werden, demokratischer und freier, nicht mit Gewalt. Die Linke verbieten ? Was hat sie Verfassungswidriges getan ? Ich weis, sie wünschten es sich, weil die linke Szene ihre Gegner sind, aber auch hier sehe ich wieder den Ruf nach dem Staat und Verbot von anderen Meinungen. Würden sie übrigens auch die NPD, REP, usw verbieten ? @Sphairon Strafe gegen Eigentum ja, aber da gibt es auch wieder viele Grauzonen. Wie einen totalitären Staat bekämpfen ? Wie gegen mafiöse Unternehmer vorgehen ? Hmmm, macht kaputt was euch kaputt macht, fällt mir ein. Aber was das wieder ist hat jeder andere Vorstellungen. Der 1.Mai steht für mich als Tag der Arbeiterbewegung, Tag der Gewerkschaften und ihre Errungenschaften, den Kampf gegen Unterdrückung. Bei ihrer Antwort merkt man, das die Gesellschaft in Klassen unterteilt ist. Gilt dies nicht zu überwinden ? Goldelse, am 30. April 2009 um 20:25 ( Link ) Alexander Majtanic, User_Agent, am 30. April 2009 um 20:25 ( Link ) @Alexander Majtanic Was man außerdem auch von den anderen Kommentaren merkt: Wo Gewalt entsteht, wird nach Gegengewalt gerufen. Das schaukelt die Stimmung immer weiter auf, anstatt die Ursachen der Probleme zu bekämpfen, damit so etwas garnicht zustande kommen kann. Typisches konservatives Denken halt, aber bestimmt nicht liberal. Was willst du den sonst tun? Gegen die Gewalt Worte werfen? Es ist unverschämt, daß wenn jemand Gewalt anwendet, er erwartet, daß er keine Gegengewalt zu spüren bekommt. @Alexander Majtanic Die Linke verbieten ? Was hat sie Verfassungswidriges getan ? Ich weis, sie wünschten es sich, weil die linke Szene ihre Gegner sind, aber auch hier sehe ich wieder den Ruf nach dem Staat und Verbot von anderen Meinungen. Verbot sollte sein, wenn Gewalt angewendet und/oder gefördert wird. Die SED tut das definitiv. Verfassungswidriges gibt es eigentlich gar nicht, weil a) das Grundgesetz keine Vefassung ist und b) die Bundesrepublik Deutschland seit dem 18.06.1990 juristisch aufgelöst ist. In dieser Hinsicht wird nur willkürlich gehandelt. Was die Meinungsfreiheit betrifft, zitiere ich mal Voltaire: Ich mag verdammen, was du sagst, doch ich werde mein Leben dafür einsetzen, daß du es sagen darfst. Martin Möller, am 30. April 2009 um 22:56 ( Link ) Wieso ist die brd aufgelöst? Durch welchen Rechtsakt sei denn das geschehen?? Fatal, am 30. April 2009 um 23:47 ( Link ) Guten Abend Herr Majtanic, erstens weiß ich nicht, ob Herr Lichtschlag wirklich libertär ist. Entsprechendes Adjektiv ist meines Wissens nach vom Cover dieser Zeitschrift entfernt worden. Darüberhinaus wüsste ich nicht, wo er sich positiv zu Sklaverei geäussert hätte. Da aber Anhänger Ihrer politischen Gesinnung dafür bekannt sind, freiwillig vereinbarte Arbeitsverhältnisse als solche zu betrachten, hat dies wohl nicht viel zu sagen (Was macht eigentlich ein Anarchist mit einem Arbeitnehmer, der sich nicht "befreien" lassen möchte? Wird der dann dazu gezwungen, sich "befreien" zu lassen? Ich schweife ab). Zu der Behauptung, Gewalt und Gegengewalt würden sich nur gegenseitig hochschaukeln, kann ich nur auf Singapur oder verschiedene US-Großstädte verweisen: Nach der Einführung von Zero-Tolerance-Regelungen sind die Kriminalitätsraten dort deutlich zurückgegangen. Diese Krawallmacher sind gewöhnliche Verbrecher, die wahrscheinlich mit einem großzügigem Schuss Selbstgerechtigkeit einfach nur das tun, was ihnen am meisten Spaß macht, so wie primitive Schulhofrowdies oder Hooligans. Sobald denen mal ein bisschen Gegenwind entgegenpfeift, verkriechen die sich in ihren Löchern und es herrscht Ruhe. Alexander Majtanic, am 01. Mai 2009 um 0:55 ( Link ) @Goldelse Ja, diese Leistungsgesellschaft wegen dem internationalen Wettbewerbsdruck. Doch denke ich, dass mehr Freiheit den Menschen den Druck nehmen wird, vorallem wenn sie gleichberechtigt und gleichbehandelt wirtschaften. Und so mehr Leistung zusammenkommen kann. Was der Kern ist... da hat jeder seine eigenen Vorstellungen, stimmt, das ist der Unterschied. Wobei ohne Verantwortung... das stimmt ja nicht, man hat Verantwortung zu den anderen Mitmenschen, man arbeitet und lebt zusammen. Meiner Meinung nach schließen die Kernpunkte Familie und Region vieles aus (Wer nicht zu der Familie gehört, gehört irgendwie nicht zum Leben dazu, Region macht Menschen uninteressant wenn sie nicht dort wohnen wo man selbst wohnt, obwohl es sie aber gibt und man die Entscheidungen auch von weit weg führt) Ich bin gegen eine Zentrale, das wäre eine Herrschaft von Menschen über andere Menschen. Ich bin dafür, dass die Menschen ihr Leben ZUSAMMEN in die Hand nehmen, nicht gegeneinander leben. Ein Staat ist sicher nicht die Lösung. @User_Agent Einfach: Die Ursache der Unzufriedenheit finden und beiseitigen. Wenn es in Deutschland Millionen von arbeitslosen Menschen und noch viel mehr Leute gibt, die von ihrer Arbeit überleben statt wirklich leben zu können und vieles mehr, wird es Unzufriedenheit geben. Da sollte man anpacken. Die SED gibt es nicht mehr. Ein paar ehemalige Mitglieder und Sympathisanten gibt es in der Linken, doch die sind alle am System angepasst. Damals nach Hitler hat man in den großen Parteien auch ehemalige Nazis aufgenommen, die ihr Denken sicherlich in die Partei mit eingebracht oder sich so von der Nazimitläuferschaft befreit haben. Über das Grundgesetz: Da kann ich nicht zustimmen, dafür ihnen einen Link dazu geben: Ah, das Zitat wollte ich anführen ! Wusste aber leider nicht mehr den genauen Wortlaut und vergaß es schließlich. Es passt sehr gut zu den Kommentaren, die ein Verbot von linken Parteien und Demonstrationen fordern, danke. Alexander Majtanic, am 01. Mai 2009 um 1:36 ( Link ) @Fatal Ah, guten Abend. Was sie mit dem Arbeitnehmer und "befreien" meinen, kann ich leider nicht deuten, möchte aber sagen, dass es darum geht, diese Chef > Arbeitnehmer zu überwinden und ein Betrieb von den Menschen zusammen geleitet wird. Ich wüsste nicht was man da nein sagen könnte, der Mitarbeiter, der unter einem Chef "dienen" will kann die Entscheidung bei den anderen Menschen lassen, kommt auf dass selbe heraus. Nur wäre das dumm in meinen Augen, aber wenn er nicht mitmachen will, dann braucht er nicht. Es gibt verschiedene Arten von Gewalt. Das sind keine sozialen Unruhen, sondern Banden, Drogen, Diebstahlskriminalität. Da gibt es höchstens ein paar Verbrecher gleichzeitig auf einem Haufen und die Polizei stürmt rein und fertig. Die Gefängnisse füllen und es gibt immer neue Verbrecher die schnell weggeputzt werden. In diesen Ländern gibt es keine Solidarität zwischen den Menschen, daher ist es auch für die Polizei leichter gegen Verbrechen vorzugehen,da es keine Masse ist, dafür sind die Verbrechen aber auch deutlich härter. Stimmt, Österreich und Deutschland sind Reich, wir jammern auf hohen Niveau. Da fällt mir aber etwas dazu ein: "Es könnte doch schlimmer sein... ja, aber es könnte auch bedeutend besser sein !" Ich denke sie sind Libertärer weil sie eine Verbesserung wollen. Ich glaube sie sind wohlhabender als so manch anderer in Deutschland aber letztendlich wollen sie auch mehr: Mehr Netto, mehr Freiheiten. Die Menschheit ist bestrebt sich weiterzuentwickeln, wir wollen es alle noch besser haben. Das ist gut, aber gut man kann es auch übertreiben. Das Problem was wir haben, ist meiner Meinung nach, das die Gesellschaft die Menschen hemmt und konserviert und sie in ein System hineinpresst wo es keinen Ausweg zu geben scheint. Welche Leben besser darin und finden ihren Weg, welche schlechter und suchen einen anderen Weg. Ja stimmt, manche wollen einfach nur Zerstörung, Kriminelle die sich hinter eine Sache verstecken. Doch diese sind in der absoluten Minderheit. Von diesen wenigen auf alle zu schließen wäre unfair gegenüber der Mehrheit die mit den Krawallmachern nichts am Hut haben. freiheitistunteilbar, am 01. Mai 2009 um 3:56 ( Link ) Ah, guten Abend. Glaube versetzt bekanntlich berge, durchaus. Nur Lichtschlag mag da weniger inkonsequent sein wie Sie ihm unterstellen. Die Tatsache, dass man einen Einbrecher weder erschießen noch durch eine private Sicherheitsagentur fassen lassen darf, bringt einen leider dazu, die verhältnismäßig schlechteren Dienste des Gewaltmonopolisten in Anspruch nehmen zu müssen. Zeitlich begrenzt deutet eher darauf hin, dass der Stundensatz nicht bei 1€ Cent / Stunde liegen mag. ;-) Lion Edler, am 01. Mai 2009 um 4:30 ( Link ) Und auch mein Lieblings-Fußballverein Union Berlin meint mal wieder den Fußball politisieren zu müssen, indem er anlässlich des ersten Mai einen Aufruf gegen die NPD unterstützt... Wenn ich dauernd so einen Scheißdreck zur Kenntnis nehmen muss, denke ich mir manchmal: Aus Protest gegen den ,,Krampf gegen Rechts" MLPD oder NPD wählen - damit das System und die Gesellschaft möglichst schnell zusammenkrachen! :-( Michael Seifert, am 01. Mai 2009 um 11:15 ( Link ) Es ist zwar schier unmöglich in Absurdistan eine politische Debatte ohne Rekurse auf das "Dritte Reich" und die kommunistische Diktatur in der DDR zu führen, aber ich will dennoch mal alle ideologischen Brillen absetzen und das Phänomen des 1.Mai in Berlin so ausleuchten. dickbrettbohrer, am 01. Mai 2009 um 11:49 ( Link ) @Alexander Majtanic Die Linke ist eine Schmarotzerbande und lebt allein durch Erpressung der arbeitenden Bevölkerung, denen die tägliche Mühsal und Arbeitsplage keine Kraft läßt, sich politische Vorteile zu verschaffen. Schöpferische und werktätige Menschen haben kein Interesse an Krawallen, ja nicht einmal an Politik. Sie wollen in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen. Daß Arbeit und Sparsamkeit unter den gegebenen fiat-money-Umständen illusionäre Mittel zum Zweck sind, an dem individuelles Leben zerbricht, die arbeitsteilige Wirtschaft zugrunde geht und damit der Wohlstand, ist dem Weltbild des Sozialismus zu verdanken, den die Linken mit viel Erfolg im Establishment vertreten. Sie, die allein dank unverdienter Zuteilung aus Zwangsabgaben, die bei schöpferisch tätigen, Mehrwert schaffenden Menschen eingetrieben werden (wozu nicht die Tätigkeit der Beamten- und Funktionärsheere beitragen, auch wenn sich das, was sie tun, „Arbeit“ nennt), Zeit und Muße haben, um Krawalle zu veranstalten oder zumindest beim Pöbel anzustiften, den man für solche Zwecke in jeder Gesellschaft instrumentalisieren kann. Die Krawalle wären rasch zu Ende, wenn dieser Teil der Gesellschaft nicht durchgefüttert und subventioniert würde. Was wir gegenwärtig erleben, ist ein Wohlstandsphänomen. Wer sich der täglichen Mühe eigener Lebensunterhaltung unterziehen muß, hat weder Zeit zur Rebellion, noch sieht er darin irgend einen Sinn. Denn die Gegensätzlichkeiten sind geistige Konstrukte, die Böswilligkeits- und Ausbeutungsunterstellungen sind kindische Phantasien unreifer Gemüter. Arbeitende Menschen erkennen dies intuitiv. Von sich mühenden Menschen, gleich wie wohlhabend oder arm sie sind, ist noch niemals Gewalt ausgegangen. Gewaltbereit sind immer nur die gelangweilten Kost- und Müßiggänger der Gesellschaft. Wer sie verteidigt, begibt sich gedanklich in ihre Nähe. Das mag Herrn Majtanic gefallen oder auch nicht, die Tatsachen selbst wird auch er nicht aus der Welt schaffen können. User_Agent, am 01. Mai 2009 um 17:29 ( Link ) @Michael Seifert Die Verhaftung und Verurteilung aller Gewalttäter zu schweren Strafen wäre also das einzig adäquate Mittel des Rechtsstaates. So ist es. Die Antifanten machen doch nur Krawalle, weil sie einen ungeheuren Spaß dabei verspüren. Aber für 6 Jahre Gefängnis würden sich Krawalle nicht lohnen. @dickbrettbohrer bezüglich des am ersten Mai des Jahres 2009 um 11:49 Uhr auf dem Kommunikationswege der elektonischen Datenfernübertragung verschickten Kommentars: Heutzutage wird oft Wert und Preis verwechselt. @Alexander Majtanic Stimmt, Österreich und Deutschland sind Reich, wir jammern auf hohen Niveau. Da fällt mir aber etwas dazu ein: "Es könnte doch schlimmer sein... ja, aber es könnte auch bedeutend besser sein !" Richtig. Über das Grundgesetz: Da kann ich nicht zustimmen, dafür ihnen einen Link dazu geben: Die Rechtslage des deutschen Reiches nach 1945 ist zwar auch ein interessantes Thema, aber das meine ich nicht. Ich meine die Streichung des Art. 23 GG am 17.06.1990 (gültig am Tage nach der Verkündung, deswegen ist die BRD erst ab dem 18.06.1990 aufgelöst). Hier die Fassung des Grundgesetzes von 1949 und hier die Fassung des GG von heute. In Artikel 23 war ursprünglich das Staatsgebiet des GG niedergeschrieben worden (ohne die »neuen« Länder natürlich). Dann wurde der Artikel überblendet; durch einen Artikel ersetzt, von wegen die BRD darf an die EUdSSR Hoheitsrechte übertragen. 1990 hat auch der Bundesgerichtshof bestätigt, daß die BRD aufgelöst wurde, habe ich irgendwo im Weltnetz gelesen. Die SED gibt es nicht mehr. Ein paar ehemalige Mitglieder und Sympathisanten gibt es in der Linken, doch die sind alle am System angepasst »Ein paar« ist maßlos untertrieben. In Wirklichkeit sind viel mehr Mitglieder der Linkspartei ehemalige Mitglieder der SED. Einfach: Die Ursache der Unzufriedenheit finden und beiseitigen. Wenn es in Deutschland Millionen von arbeitslosen Menschen und noch viel mehr Leute gibt, die von ihrer Arbeit überleben statt wirklich leben zu können und vieles mehr, wird es Unzufriedenheit geben. Da sollte man anpacken Unzufriedenheit ist kein Grund, Fahrzeuge in Brand zu setzen. Goldelse, am 01. Mai 2009 um 19:47 ( Link ) Alexander Majtanic "Ja, diese Leistungsgesellschaft wegen dem internationalen Wettbewerbsdruck. Doch denke ich, dass mehr Freiheit den Menschen den Druck nehmen wird, vorallem wenn sie gleichberechtigt und gleichbehandelt wirtschaften." Lion Edler, am 01. Mai 2009 um 23:50 ( Link ) An Michael Seifert: Und nein, es handelt sich eben nicht um irgendwelche ,,frustrierten Jugendlichen" oder ,,Festspiele". Sondern um elendes, widerliches KOMMUNISTENPACK mit einem geschlossenem, kommunistischem Weltbild, die mit solchen Einschüchterungs- und Terror-Wellen jedes Jahr ein weiteres Scherflein für die kommunistische Weltrevolution beitragen wollen. Und auf diesem Weg sind sie bereits sehr weit gekommen, denn die Systemmedien der BRD zeigen auch in diesem Jahr erneut VOLLE RÜCKENDECKUNG für das KOMMUNISTENPACK. Und auch die Politiker und sonstigen Amtsschimmel-Parasiten an den BRD-Futtertrögen der Macht zeigen sich sehr kooperativ und tolerant. Anstatt sich unmissverständliches gegen das KOMMUNISTENPACK zu stellen, kämpfen sie am 1.Mai gegen ,,rechts", obwohl von dieser Seite so gut wie keine Gefahr ausgeht. Und daran zeigt sich ja, dass die Rekurse zur DDR eben nicht geschehen, sondern nur zum Nationalsozialismus. Wenn das KOMMUNISTENPACK erstmal wieder dank ROT-ROT-GRÜNEN NICHTSKÖNNERN und VOLLVERSAGERN und DREISTEN ARSCHLÖCHERN an die Macht gekommen ist, wenn also Recht und Gerechtigkeit durch die RECHTEN durch linke Nummern der LINKEN ersetzt worden ist, dann werden die aufrechten und gerechten Menschenm vom ROTEN KOMMUNISTENPACK wieder aufgehängt, erschossen und ertränkt. Die Geschichte hat es gezeigt, und die SED zeigt ja noch heute, dass sie keinerlei Interesse daran hat, die Diktatur vom KOMMUNISTENPACK negativ zu bewerten und zu verurteilen. Auf eine neue Massemörder-Herrschaft des KOMMUNISTENPACK habe ich aber kein Bock, weil ich nicht aufgehängt werden will, und deswegen bin ich der Meinung, dass man bei den Randalen und Terror-Wellen am 1.Mai nicht einfach von irgendwelchen Langeweile- und Spaß-Phänomenen sprechen sollte, sondern die Bedrohung und den Feind beim Namen nennen sollte: Nämlich dass es sich um elendes KOMMUNISTENPACK handelt. Man sollte dies so benennen, damit die Konditionierung der Gesellschaft sich dahin gehend ändert, dass sie sich von der Umerziehung emanzipiert und das KOMMUNISTENPACK nicht mehr verhätschelt und schönredet, sondern öffentlich anprangert, bekämpft und auf die Finger haut, wie sie es verdient haben und für immer verdienen. Die KOMMUNISTEN sind die Nazis von heute und genauso sollte man sie behandeln und bekämpfen und nicht einfach als ,,Andersdenkende" betrachten. Gerade der 1.Mai muss jedem zivilisierten Menschen für immer ein heiliges Mahnmal sein: KEIN FUßBREIT DEM KOMMUNISTENPACK ! NULL TOLERANZ gegenüber KOMMUNISTEN, LINKSFASCHISTEN und LINKSNAZIS ! Alexander Majtanic, am 02. Mai 2009 um 4:37 ( Link ) @dickbrettbohrer die tägliche Mühsal und Arbeitsplage keine Kraft läßt... Wer sich der täglichen Mühe eigener Lebensunterhaltung unterziehen muß... Habe diese Aussagen von ihnen mal rausgenommen, weil ich diese sehr interessant finde. Ich höre daraus eine erdrückende Herrschaft der Arbeit... man wird von der Arbeit zum Sklaven gehalten. Da frage ich mich: Wozu sich versklaven lassen ? Gewaltbereit sind immer nur die gelangweilten Kost- und Müßiggänger der Gesellschaft. Absolut Falsch. Die allermeisten Menschen protestieren sicher nicht aus Langeweile, sondern weil sie eine Notwendigkeit darin sehen. @User_Agent Hmm, könnte sein, das die BRD mit ihren Erloschen sein gleich neugegründet wurde. Das da einige Dinge nicht ordnungsgemäß gehandhabt wurden, kann ich mir schon vorstellen, z.B hätten alle Deutsche über eine neue Verfassung abstimmen sollen, was nie geschah. Ja, es sitzen sicher ehemalige SED Leute darin, aber... diese werden immer weniger. Zudem hat die Linke ja auch eine Basis in Westdeutschland aufgebaut, da gibt es keine alten SEDler. Aber ich will auch diese Leute nicht verteidigen, die DDR war nicht gut und von Mitläufertum halte ich auch nichts. Unzufriedenheit kann sich in unterschiedliche Formen ausdrücken. z.b. hielten französische Arbeiter Manager fest. Nach dem Gesetz wäre dies Freiheitsberaubung, aber... keiner (jedenfalsl las ich nichts) beschwerte sich, nicht einmal öffentlich die Manager, die sogar Verständnis hatten. Extreme Situationen fordern manchmal extreme Ausdrucksmittel. Und ich denke, viele Menschen fühlen es einfach mit, da da was nicht stimmt und sympathisieren mit Arbeitnehmern und Demonstranten. Ich finde es auch übertrieben ein Auto in Brand zu setzen, aber wenn niemand Zeichen setzt wird nie etwas geschehen und sich ändern. z.B. wie würden sie gegen etwas vorgehen was sie nicht wollen ? (eine sozialistische Regierung wurde ins Amt gewählt, erhöht die Steuern und verstaatlicht die Industrie) @Goldelse Der Fortschritt der Menschheit lebt von der Konkurrenz und dem Siegen des Besseren Da stimme ich ihnen zu, weil ich es ebenfalls so sehe. Doch es gibt verschiedene Arten von Konkurrenz und vorallem wie es aussieht. Und ganz wichtig auch, was das Ergebnis nach dem Konkurrenzkampf sein soll, wer Vorteile hat und wer nicht. Konkurrenzkampf bedeutet, das es immer Verlierer gibt, auch welche die nichts dafür können. Und Konkurrenz wo es nur um das kämpfen geht (Börse). Eigentlich ist dies ein sehr umfangreicher Stoff. Jedenfalls sollte der Konkurrenzgedanke schaffend sein, nicht versklavend (Verlierer wird erniedrigt) oder destruktiv sein. Mit international konkurieren die Menschen auf der gesamten Welt, warum ist ihre Grenze auf Nationen ausgerichtet ? Ist mir zu willkürlich, warum nicht Familien, Gemeinden, oder Kontinente ? Unter einer Nation sehe ich auch nur eine Gesellschaft, keine eigenständigen Individuen. In einer austauschbaren uniliteralen Welt ohne Ansprechpartner oder beim Kramladen nebenan. Ich mag letzteres. Menschen mit gemeinsamen Interessen ziehen sich an. In einer freien Gesellschaft können sie ihre Ansprechpartner leicht finden und ihr Leben frei gestalten. Das können sie vielleicht auch jetzt schon, mehr oder weniger, andere hingegen nicht. Daher gleiches Recht auf Freiheit für alle Menschen, vorallem für alle eine gute Startbasis. Fatal, am 02. Mai 2009 um 13:06 ( Link ) Hallo Herr Majtanic, wo bitte sehen Sie in der BRD denn bitte Sklaven? Jedem Arbeiter hier steht es völlig frei, sich einen anderen Arbeitgeber zu suchen, wenn ihm sein derzeitiger nicht passt, oder er kann auch als Erimit in irgendeinen Wald ziehen. Und zu Ihrer Kritik an Börsen: Sehen Sie sich die Länder an, die keine Börsen haben und dann schauen Sie doch mal nach, wie es dort den ärmsten Bevölkerungsschichten so geht. Fällt Ihnen was auf? Der grundsätzliche Unterschied zwischen kapitalistischen und nicht-kapitalistischen Gesellschaften liegt nicht bei den Reichen, denn die gibt es in jeder Gesellschaftsform. Er liegt bei den Armen, die in nicht-marktwirtschaftlich organisierten Gesellschaften förmlich dahindarben, in marktwirtschaftlich organisierten Gesellschaften hingegen ein sehr angenehmes Leben führen können. Juergen , am 02. Mai 2009 um 19:27 ( Link ) @Lion Edler Ihren eigenen Ausagen zu Folge sind sie Student der Theologie. Angesichts Ihrer hasserfüllten Eskapaden empfehle ich Ihnen mal in der Bibel unter dem Stichwort "Feindesliebe" nachzuschlagen. Dann können Sie sich fragen, ob Sie Ihr Studium weiterverfolgen wollen oder ob Sie nicht besser eine professionelle Karriere als Einheizer bei PI anstreben sollten. MfG Juergen Heiko Kretzschmar, am 02. Mai 2009 um 22:29 ( Link ) Herr Lichtschlag hat es auf den Punkt gebracht. Der Hauptgrund für die Krawalle ist, daß die Gesinnungsfreunde von SPD, PDS und Grünen verhindern, daß die Rechtsbrecher angemessen bestraft werden. Das Gerede von der Deeskalation habe ich schon immer für Verdummung gehalten. Bei wieviel brennenden Autos, eingeschlagenen Fensterscheiben, geplünderten Geschäften oder verletzten Polizisten liegt eigentlich die Grenze, wo die Sicherheitskräfte dann endlich einschreiten sollen? Ich habe auch noch nie gehört, Deeskalation sei die richtige Strategie gegen Neonazis, oder man solle für rechte Jugendliche Verständnis haben, schließlich hätten wir, die Gesellschaft, ja erst die Probleme hervorgebracht … @terzett, am 30. April 2009 um 13:23 Daß die Mehrheit lediglich friedlich demonstrieren will, kann man jemandem erzählen, der die Hose mit der Kneifzange anzieht. Tatsächlich sorgen die friedlichen Demonstranten für die moralische Unterstützung der Krawallmacher und feuern diese zum Teil noch an. Da die Veranstaltung nun schon zum 20. Mal in Folge immer denselben Verlauf nimmt, kann man auch nicht so tun, als sei man von den Ausschreitungen überrascht worden. Wer an einer solchen Demonstration teilnimmt, solidarisiert sich in Wirklichkeit mit Kriminellen und Extremisten. Ich würde jedenfalls zu keiner Demonstration gehen, wenn abzusehen ist, daß von Seiten der Demonstranten Gewalt gegen Sachen oder Personen angewendet wird, oder wenn sich Extremisten, z. B. die NPD, daran beteiligen. Der Revolutionäre 1. Mai ist deshalb so ein Erfolgsmodell, weil er für über 90 % der Teilnehmer keine negativen Konsequenzen hat. Um den Sumpf auszutrocknen schlage ich folgendes vor: 1. Sobald es zu Ausschreitungen kommt, wird die Demonstration von der Polizei aufgelöst. Wer sich dem widersetzt, wird festgenommen und bestraft. 2. Feinde der freiheitlich-demokratischen Grundordnung sollten grundsätzlich keine öffentlichen Gelder erhalten, also z. B. nicht im öffentlichen Dienst beschäftigt werdend dürfen, keinen Anspruch auf Sozialhilfe haben oder durch öffentlich geförderte Projekte wie den „Kampf gegen Rechts“ alimentiert werden. Seine Beamtenposition zu verlieren oder für seinen Lebensunterhalt selbst sorgen zu müssen, dürfte in dieser Szene doch viele abschrecken. Martin Möller, am 02. Mai 2009 um 22:48 ( Link ) Herr Kretzschmar, träumen Sie? Oder werden Sie gerade von der Mama gestillt? Alexander Majtanic, am 03. Mai 2009 um 0:34 ( Link ) @Fatal Dass derjenige, der etwas haben will zuerst dafür arbeiten muss, hat nichts mit Zwang zu tun, sondern ist eine logische Notwendigkeit. Wer einen Fisch will, muss sich nun mal ein paar Stunden mit einer Angel ans Meer setzen und wer ein halbwegs anständiges Leben führen möchte, der muss eine sinnvolle Funktion in unserer arbeitsteiligen Gesellschaft ausführen, das hat nichts mit Sklaverei zu tun. Klar, da bin ich einer Meinung. In einer freien Gesellschaft werden produktive Energien in allen geweckt, statt einfach einer x-beliebigen für sie bedeutungslosen Lohnarbeit nachzugehen, ohne die sie aber gesellschaftlich nichts wert sind. Aus voll kapitalisierte Hochleistungsindustrienationen bilden sich Börsen. Also wenn der Reichtum schon da ist, wird mit dem an der Börse gehandelt. In Ländern wo nichts ist, kann auch keine Börse sein, weil diese Länder diesen hohen Status nicht erlangt haben. Die Börse ist so ein erlangter Status, nicht ein Mittel um arme Nationen reicher zu machen. Ja, in den großen Industrienationen, den Nutznießern des Kapitalismus geht es sogar den Armen verhältnismäßig gut. Doch anderswo sieht es nicht so rosig aus. In China z.b arbeiten die Menschen ebenfalls nach einer Marktwirtschaft, die Wanderarbeiter sagen ihnen sicher etwas. Auch in Südamerika gibt es genügend Armut. Minarchist, am 03. Mai 2009 um 1:17 ( Link ) Immer wieder erschreckend, wie sehr die Gewerkschafts- und Sozialdemokratenprosa verfängt und ahnungslos-unkritisch nachgeplappert wird. Hier von Ihnen, Herr Majtanic. Wo waren Sie, als es in China JEDEM schlecht ging? Wo haben Sie da geklagt? Jetzt ermöglichen marktwirtschaftliche Prozesse, daß Menschen aus der Armut herauskommen (können) - aber was tun Sie? Statt sich darüber zu freuen, beklagen Sie als Gleichheitsideologe, daß es nicht allen (gleich) schlecht geht! Ja, wie furchtbar, die ominöse "Schere zwischen Arm und Reich" öffnet sich ... wollen Sie, daß sie sich wieder schließt, nur damit es jedem dreckig geht? Sollen wir in Deutschland wieder alle zu armen Bauern werden ohne Arbeitsteilung, nur damit ihr inhumanes Gleichheitsideal erfüllt wird? Auch das Geplapper von der "Armutsgrenze" oder den Menschen, die angeblich beständig ärmer würden. Immer die gleichen Worthülsen, eingetrichtert von linken Scharfmachern, Hetzern und Klassenkämpfern. Und dann der ewige Klassiker, so absurd wie falsch wie abwegig: "denn die Menschen die Gewinn schlagen bereichern sich ja an anderen". Ich kann nicht mehr ... Philipp Heinsch, am 03. Mai 2009 um 20:11 ( Link ) @Minarchist: Mein Reden! @Lion Edler: Volle Zustimmung! Trotzdem mieser Tonfall, das ist schlechter Stil ;) Einmal KOMMUNISTENPACK schreiben reicht m.E. vollkommen. --- Zu der These, dass arbeitende, produktive Menschen nur ihre Ruhe wollen und in Frieden ihrer Arbeit nachgehen wollen: Naja, nicht zwangsläufig. Das Hooligan-Phänomen beweist dies (ich spreche von den "echten" Hooligans, nicht irgendwelchen Krawallbrüdern). Da treffen (trafen?) sich Menschen aus mittleren Bevölkerungsschichten, mit Job, Familienväter und, naja, BÜRGER eben, auf Absprache nach einem Fussballspiel, um sich (nach feststehenden, aber ungeschriebenen Regeln) zu prügeln. Im Unterschied zu den ... Typen ... , die da am 1. Mai Autos anzünden, haben diese allerdings ihre Lust an der Gewalt ausgeübt, ohne Leute zu schädigen, die damit nix am Hut haben wollten; meistens jedenfalls. Beide Phänomene sind darin gleich, dass Lust an Gewalt zelebriert wird (einen Boxkampf zu schauen ist m.E. nichts prinzipiell anderes: Lust an Gewalt). ABER die einen halten die Spielregeln ein, die anderen nicht. Und genau diese anderen gehören (selbst nach den ethisch recht willkürlichen Regeln des Strafrechts!) bestraft - und zwar ordentlich. Ethisch gerechtfertigt wäre es, wenn jeder dieser Krawallbrüder die von ihm verursachten Schäden aus eigener Tasche (!) bezahlen müsste. Da diese ... Nasen ... aber oft keine eigene Tasche haben, sondern eben nur die des Steuerzahlers, entfällt diese gerechtfertigte Bestrafungsmethode. Ergo: Bleiben nur Knast oder Arbeitslager. Auch wenn mich das zutiefst anwidert, aber eine andere Lösung (lies: Bestrafung) sehe ich einfach nicht. Irgendwer hat geschrieben, man müsste mal auf "die Gesellschaft" gucken, schauen, was schief läuft, und dann quasi sozialtherapeutisch auf diese Verbrecher einwirken, oder eben die "gesellschaftlichen Missstände" aufheben, um ihnen den Grund für die Gewalt zu nehmen. Naja... das klingt mir arg nach "Verhandeln mit Terroristen" oder "Kuschelpädagogik", aber keinesfalls nach einer konstruktiven Problemlösung! Urs Bleiker, am 04. Mai 2009 um 12:49 ( Link ) @Alexander Majtanic Erstens…….. Mein Vorschlag: Ihre Interpretation meines Vorschlags: Kleine Frage: Zweitens…….. Ihre Aussagen: „Siehe einer an, ein "Libertärer" der dem Sklaventum positiv gegenübersteht.“ „Was Gewalttaten angeht: Ja, Chaoten gehören bestraft. Nur wäre der Aufwand extrem groß Zerstörungen zu verhindern, wenn die Polizei eingreift, eskaliert die Situation nur, es kommt auf beiden Seiten zu extremster Gewalt. Man sollte dort ansetzen warum viele Menschen auf die Straße gehen und manche aggressiv handeln, diese Probleme sind sehr vielschichtig. Aber damit müsste man sich ja mit den Menschen beschäftigen, an die aber Konservative und Rechte kein Interesse haben sondern am liebsten irgendwo einsperren möchten.“ Mein Vorschlag: Ich bitte Sie um Angabe Ihrer Anschrift und der Beschreibung des Typs, der Farbe und des Kennzeichens Ihres PWs. Den genauen Standort (Garage, Parkplatz) brauche ich auch. Ich mache mich dann mit Baseballschläger und einem kleinen Cocktail nach Molotows Rezept gleich auf den Weg……. Gut sind Sie auch der Meinung, dass sich im Einfordern von Schadenersatz für ein ruiniertes Auto eine positive Einstellung zum Sklaventum äussert - finde ich auch (schliesslich müsste ich für die Kohle arbeiten). Auch das Eingreifen der Polizei würde klar zu einer sinnlosen Eskalation der Gewalt führen - das gilt es auf jeden Fall zu vermeiden. Schön, dass Sie sich nach dem Zertrümmern und Abfackeln Ihres PWs um meine vielschichtigen Probleme kümmern. Gut gibt es noch Leute, die sich gerne mit Menschen beschäftigen. Die meisten Leute wollen einen nur irgendwo einsperren……. :-) Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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ranzer, am 30. April 2009 um 11:46 ( Link )
Man könnte auch einfach jedem Ladenbesitzer eine Schrotflinte in die Hand drücken.
Das könnte man übrigens auch in Problembezirken machen. Wie lang würden Jugendbanden dann noch ganze Viertel tyrannisieren können?