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![]() Robert Grözinger, Jahrgang 1965, Diplom-Ökonom, ist freier Journalist und Übersetzer. ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: |
Piraterie: Selbstschutz ist das beste Gegenmittelvon Robert Grözinger Staaten können im Kampf gegen die Freibeuter unmöglich gewinnen „Was sagt es über uns aus, wenn die ganze Nation jubelt, weil die US Navy, die mächtigste Marine der Welt, vier somalische Jugendliche besiegt hat?“ kommentiert der amerikanische Militärexperte William S. Lind die gewaltsame Befreiung des US-Frachtschiffkapitäns aus den Händen somalischer Piraten am Osterwochenende. Der Jubel der Amerikaner ging in der Tat an der Realität vorbei. Denn obwohl berechtigterweise Erleichterung darüber herrschte, dass Kapitän Richard Phillips unversehrt befreit werden konnte, war dieser „Sieg“ in Wahrheit eine Niederlage. Wie die Kriege im Irak und in Afghanistan kann die USA auch den Kampf gegen die Piraterie im Indischen Ozean unmöglich gewinnen. Lind zufolge befindet sich die Welt militärhistorisch in einer neuen Phase, die er „Fourth Generation Warfare“ (4GW) nennt. Das ist jene Form von Krieg, in der einer der Hauptbeteiligten kein Staat ist, sondern wo „ein Kampf zwischen dem Staat und einer Vielfalt nichtstaatlicher primärer Loyalitäten“ stattfindet. Die „Hauptwährung“ in diesem Kampf sei „Legitimität“. In dieser Situation trumpfe die von Martin van Crefeld so bezeichnete „Macht der Schwäche“. Lind erklärt es so: „Der Macht Amerikas fehlt es an Legitimität, weil es auf der physischen Ebene so überwältigend ist. ... Jemand, der sich dem amerikanischen Militär widersetzt, wird zum Held. Im Gegenzug verliert jeder Staat, der das amerikanische Militär unterstützt, seine Legitimität. Je öfter Amerika militärisch interveniert, desto mehr Staaten verlieren ihre Legitimität zugunsten der 4G-nichtstaatlichen Entitäten. Faktisch erleben wir eine Umkehrung des Wunsches von König Midas.“ Jenem legendären Monarchen wurde alles, was er berührte, zu Gold. Die USA, so Lind, befinde sich militärstrategisch noch immer in der zweiten Generation. Diese baute auf überlegene Feuerkraft. Daher befinde sich die USA militärisch in einer „Abwärtsspirale“. „Nur eine defensive Großstrategie, wo wir uns um unsere Angelegenheiten kümmern und es anderen Staaten überlassen, sich um ihre zu kümmern“, könne die Amerikaner aus diesem Teufelskreis erlösen. Wie eine solche Großstrategie angesichts derzeitiger Gefahren zum Erfolg führen kann, zeigt sich im konkreten Einzelfall des aktuellen Überfalls auf das italienische Kreuzfahrtschiff „Melody“ am 25. April. An Bord waren Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes, die mit Schusswaffen ausgerüstet waren. Das war der entscheidende Punkt. Ein paar Schüsse in die Luft, und nach fünf Minuten suchten die Piraten das Weite. Soweit zu erfahren war gab es weder Tote noch Verletzte. Jedenfalls kein tagelanges Drama mit mit teurer und aufwendiger Rettungsaktion und drei Toten am Ende wie im Fall der Maersk Alabama. Der Indische Ozean ist zu groß, das Gebiet nahe des Roten Meeres als eine Hauptverkehrsstraße der Weltmeere zu stark befahren, als dass noch so viele Marineeinheiten alle zivilen Schiffe wirksam vor Piraten schützen könnte. Die Seeräuber arbeiten offenbar nach dem unkoordinierten Schwarmprinzip: Irgendwann wird irgendwer schon durchkommen. Die Logik gebietet daher den mit Feuerkraft unterstützten Selbstschutz. Doch auch der muss bezahlt werden. Solange manche Regierungen der Welt freiwillig einen vom Steuerzahler finanzierten Schutz anbieten, riskieren die Reedereien lieber den gelegentlichen Verlust der Fracht beziehungsweise die gelegentliche Zahlung von Erpressungsgeldern. Bei Kreuzfahrten sieht die Sache anders aus: Sollte einer Desperado-Truppe die Übernahme eines Urlaubsdampfers gelingen, wäre im wahrsten Sinne die Hölle los. Verwandte und Freunde zu Hause in zig verschiedenen Ländern, und die dortigen Massenmedien, würden die Regierungen zu sofortigem Handeln drängen. Die Erpressungssumme würde ins astronomische steigen. Der eine oder andere Regierungschef könnte sich zu einer hochriskanten Befreiungsaktion genötigt sehen. Das ist vermutlich auch der Grund, weshalb es dem Kreuzfahrtschiff überhaupt erlaubt war, Waffen an Bord zu haben. Normalerweise sind Waffen auf Schiffen in Häfen und Territorialgewässern verboten, wie der ehemalige US-Präsidentschaftskandidat Ron Paul kritisiert, „ironischerweise um Piraterie zu verhindern“. Wie auch immer die Sache ohne diesen Schutz aber ausgegangen wäre, als blutige Befreiung oder als unblutiger Freikauf, die Reiseveranstalter hätten einpacken können, weil ihnen die Kunden mit einem Schlag weggeblieben wären. Angesichts dieser Risiken ist eine private Bewaffnung nicht nur der strategischen 4GW-Situation angemessener. Auch für die Steuerzahler wäre es billiger, wenn sich die Staaten ganz aus dem Schutzgeschäft im Indischen Ozean zurückzögen, der Bewaffnung der zivilen Schifffahrt nicht mehr im Wege stünden und die Reedereien bei erkennbarem Bedarf den Schutz ihrer eigenen Schiffe übernehmen würden. Internet: Wikipedia-Eintrag zum Thema „Fourth Generation Warfare“ 27. April 2009 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann oder Michael Klonovsky schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareMolot, am 27. April 2009 um 19:57 ( Link ) weshalb es dem Kreuzfahrtschiff überhaupt erlaubt war, Waffen an Bord zu haben. Wer, in Gottes Namen, kann es denn einem Schiff auf offener See vebieten, bewaffnet zu sein???? Veritas, am 27. April 2009 um 20:01 ( Link ) "Normalerweise sind Waffen auf Schiffen in Häfen und Territorialgewässern verboten..." Irgendwann müssen Schiffe ja zwangsweise mal Prinzipiell Zustimmung! Benedikt, am 27. April 2009 um 21:16 ( Link ) weshalb es dem Kreuzfahrtschiff überhaupt erlaubt war, Waffen an Bord zu haben. Wahrscheinlich war es ihnen gar nicht erlaubt. Die Presse schweigt jetzt natürlich über diese Hintergründe, sie will ja nicht das Augenmerk auf offenkundig kontraproduktive Waffenverbote lenken. Andreas Tögel, am 27. April 2009 um 22:09 ( Link ) Auf welcher Rechtsgrundlage das Verbot der Notwehr beruht (und nichts anderes ist das gegen rechtschaffene Menschen gerichtete Verbot, Waffen zu führen) ist mir schleierhaft. Das gilt übrigens nicht nur auf hoher See! Weshalb der Leviathan sich konsequent in der Rolle des Komplicen gewaltbereiter Verbrecher gefällt, ist und bleibt erklärungsbedürtig. Benedikt, am 27. April 2009 um 22:32 ( Link ) Zum Thema Leviathan ein paar Schriftzitate: "25 Kannst du den Leviathan am Angelhaken ziehen, / mit der Leine seine Zunge niederdrücken? "24 Herr, wie zahlreich sind deine Werke! / Mit Weisheit hast du sie alle gemacht, / die Erde ist voll von deinen Geschöpfen. "An jenem [jüngsten] Tag bestraft der Herr mit seinem harten, großen, starken Schwert den Leviatan, die schnelle Schlange, den Leviatan, die gewundene Schlange. Den Drachen im Meer wird er töten." (Jes 27,1) NM, am 27. April 2009 um 23:20 ( Link ) Schuster bleib bei deinem Leisten! Ist schon interessant, dass ein Journalist und Ökonom jetzt experte für maritime Sicherheitspolitik ist! Also es bleibt (leider) bei den Regierungen der In diesem Sinne... Fatal, am 27. April 2009 um 23:54 ( Link ) Die USA sind übrigens männlich plural, nicht weiblich singular. Werner Ende, am 28. April 2009 um 6:35 ( Link ) Ich kann Herrn Grözinger völlig zustimmen. Die moderne Piraterie zeigt einmal mehr das Versagen der Staaten, Schutz und Sicherheit seiner Bürger zu gewährleisten. Fatal liefert in seinem Beitrag ungewollt (?) die besten Argumente gegen den Staat und für den Markt. Andreas Tögel, am 28. April 2009 um 7:28 ( Link ) Zur Frage der Bewaffnung vom Handelsschiffen ein sehr interessanter Text, der die rechtliche Seite beleuchtet: Es ist bezeichnend, daß die deutsche Seite (die sich schon vor dem aufziehenden 1. WK in der Rolle der die Britischen Inseln mittels "U-Boot-Piraten" blockierenden Partei sah) gegen die "Notwehr zur See" erklärte! Wer hat denn heute ein Interesse daran, Piraten das Geschäft zu erleichtern - und weshalb?! Dazu sei - ganz praktisch - ergänzt, daß die schiere Ausdehnung der gefährdeten Gewässer es völlig unmöglich macht, allein mit der Kriegsmarine nachhaltig wirksam Sicherheit zu schaffen. Ein paar automatische Waffen an Bord jedes Handels- oder Passagierschiffes (nebst ein paar Besatzungsmitgliedern, die damit umgehen können) bieten indessen gegen ein nicht etwa mit Elitekämpfern, sondern mit schmierigen Halsabschneidern besetztes "Schnellboot" allemal den besten Schutz. Wer sich (an Land) des Nachts durch zweifelhafte Gegenden bewegt, kann schließlich auch nicht auf Polizeischutz hoffen...der muß sich schon selbst gegen allfällige Angriffe wehren...oder? pegasus, am 28. April 2009 um 10:08 ( Link ) Hallo Herr Grözinger es kommt ja weiß Gott selten vor bei Artikeln in ef, aber nehmen Sie es mir nicht übel, soviel Blödsinn wie in Ihrem Artikel habe ich selten gelesen. Das einzige wo Ihnen zuzustimmen ist, das ist die Forderung nach bewaffneten Leuten auf Schiffen, um sich selber verteidigen zu können. Das sehe ich genauso. Alles jedoch was Sie über die USA schrieben, ist völlig realitätsfremd. Und was sind das für Reden mit Irak und Afghanistan. Dies hat mit der Beendigung einer Geiselnahme schon überhaupt gar nichts zu tun. Und was heißt überhaupt die USA könnten den Kampf im Irak nicht gewinnen. Sie haben ihn schon gewonnen. Militärisch schon lange und auch der Aufbau neuer Strukturen und die Hilfe zur Selbsthilfe schreitet voran und die Zahl der Attentate hat gewaltig abgenommen. Bevor Sie solche Dinge schreiben empfehle ich Ihnen erst mal saubere Recherche. In dem Zuge würde ich Ihnen empfehlen mal in „Zettels“ Blog vorbei zu schauen. http://83273.homepagemodules.de/t478f28-Ketzereien-zum-Irak.html Was die Aussagen dieses Herrn Lind angeht, kann ich nur sagen, da schlägt man ja lang nieder. In Konsequenz heißt das dann, jeder Pirat, jeder Terrorist, jeder Sprengstoff- Anarchist jeder fanatische islamistische Mörder ist plötzlich ein heroischer Robin Hood, und zu seinen Taten legitimiert. Und jedem Staat der diese Verbrecher bekämpft, fehlt es an Legitimität. Man sollte diesen Mann mal auf seinen Geisteszustand untersuchen. Dann können wir ja gleich Polizei, Militär, alles abschaffen. Die USA befindet sich nicht in irgendeiner Generation von Militär, sondern sie ist aufgrund ihrer Größe und Stärke eine Supermacht und damit fiel ihr auch die Aufgabe zu, eine Art Polizeirolle weltweit übernehmen zu müssen, ob ihr das gefallen hat oder nicht. Wer bitteschön sollte denn sonst diese Rolle übernehmen? Ach ja, ich vergaß, das Militär hat ja keine Legitimität mehr, und die USA sollten sich um ihre Belange kümmern, damit gefälligst die Staats Terroristen in aller Welt, wie Saddam Hussein einer war, in Ruhe weiter morden können. Wenn die USA auch nach dem Zweiten Weltkrieg so gehandelt hätten, dann würden wir heute in Europa schon längst die Beglückungen des Kommunismus haben. Da kann ich nur sagen aber ohne mich. Internationales Militär sollte sehr wohl an solchen Orten wie dem Horn von Afrika Präsenz zeigen, und ich gehe auch noch weiter, sowohl das Militär wie auch private Sicherheitsdienste sollten auf solche Piraten ohne Vorwarnung scharf schießen. Wenn dies konsequent gemacht würde, dann ist es sehr schnell vorbei mit diesen Terroranschlägen. Statt dessen machen sich Staaten wie Deutschland lächerlich, wir sind nämlich eine jener Nationen, die sich am liebsten nur um sich kümmern würden. Diese Terroristen werden als Gäste zu einer First Class Reise auf einer deutschen Fregatte eingeladen, der Chefkoch muss selbstverständlich diesen werten Gästen mit Umstellung seines Speiseplanes (kein Schweinefleisch) entgegenkommen und unsere Soldaten werden als Putz- Kommando abkommandiert, um Kojen und Toiletten dieser Gäste zu reinigen. Und nach dem man die Herren in Kenia abgeliefert hat, und diese festgestellt haben, dass das Gefängnis dort nicht ihren Ansprüchen genügt, besonders im Vergleich zur First Class Reise vorher, verklagen diese Irren die Bundesrepublik, weil diese durch die Verhaftung verantwortlich sei, dass es den Herren Terroristen auch an nichts fehle. Und selbstverständlich reist dann auch noch ein Herr Trittin nach Afrika, damit auch ja alles beim Prozess mit rechten Dingen zugeht. Das alles ist nicht nur jämmerlich, es ermuntert dieses terroristische Gesocks geradezu tätig zu werden. Nein, die USA haben absolut richtig gehandelt, drei dieser Terroristen zu erschießen. Goldelse, am 28. April 2009 um 11:09 ( Link ) Ist die Geschichte mit den paar Piraten nicht der Grund, dass alle nach einer Weltarmee schreien? Das wäre dann das endgültige Ende von Freiheit und Demokratie. pegasus, am 28. April 2009 um 11:52 ( Link ) Hallo Goldelse Also zuerst einmal, ich habe nichts von einer Weltarmee gesagt? Ich sprach davon das die USA eine Art Polizeirolle weltweit innehaben. Ansonsten verstehe ich aber nicht was Sie mit Ihrem Beitrag sagen wollen. Wer bitte bekämpft denn nun die Verbrecher nach Ihrer Vorstellung, wenn nicht Armee und auch nicht Sicherheitsdienste? Ebenherz, am 28. April 2009 um 12:43 ( Link ) @pegasus Herr Grözinger redet keinesfalls Blödsinn. Die Rede ist hier von einer weiteren Spielart des 'nicht-symetrischen Krieges'. Noch grössere Überlegenheit gepaart mit noch härterem Vorgehen wird noch mehr Menschen in noch mehr Ländern zu stärkerem solidarischem Verband treiben. Diesen Teufelskreis kann man nur dadurch durchbrechen, dass man aufhört überall mit eisernem Stiefel dazwischen zu gehen. pegasus, am 28. April 2009 um 13:26 ( Link ) @Ebenherz Ihre Aussage zum Irak ist schlicht und ergreifend falsch. Sie haben sich, obwohl ich schon den entsprechenden Tipp gegeben habe, mit der Chronologie der Vorgänge im Irak nicht im geringsten befasst. Auch ihre Frage warum es so lange dauert zeigt deutlich völliges Unwissen beim Thema. Also bitte lesen Sie es nach, bevor sie solche Aussagen machen. Ansonsten sind ihre Aussagen die bekannten, typischen linkslastigen USA Angriffe. Von welchen Leuten die sich bedroht fühlen reden Sie eigentlich? Von Europa wohl nicht, von den ehemaligen von Russland unterdrückten Staaten wohl erst recht nicht, also von wem bitteschön? Da bleiben ja wohl nur jene Staaten, die selber eine Bedrohung für die Sicherheit anderer Nationen darstellen. Offensichtlich gehören Sie auch zu jenen „lieber rot als tot“ Rufern, die wir in den achtziger Jahren als der NATO Doppelbeschluss anstand hatten. Nach ihrer Theorie könnten wir ja dann auch die Polizei abschaffen, das ist ja genauso ein Machtinstrument vor dem sich viele Menschen fürchten. Und wenn ich diesen Ihren Satz lese, fehlen mir wirklich 99 Cent am Euro. Welche Geisteskrüppel sehen denn in Piraten und Terroristen Helden, doch wohl nur solche, die selbst Piraten und Terroristen sind oder werden wollen. - Und die bekämpfen wir dann in dem wir sie staatlich nicht bekämpfen und hoffen dann darauf, dass diese ganz bekümmert, darüber dass man sie nicht mehr als Helden sieht, vom Saulus zum Paulus werden, oder wie? Noch naiver geht es nicht. Genau damit ermuntert man solche Leute erst. Ich für meinen Teil bin sehr froh, dass die USA eine starke Militärmacht sind und auch jedermann klar ist, dass sie im Zweifelsfalle nicht nur reden, sondern auch handeln. Dieser Tatsache verdanken Kritiker wie Sie überhaupt die Freiheit die Dinge zu schreiben die sie dort geschrieben haben. Ach sieh an, da haben wir nun doch noch einen gefunden, der Angst vor den USA hat. Goldelse, am 28. April 2009 um 13:53 ( Link ) http://alles-schallundrauch.blogspot.com/ @ pegasus User_Agent, am 28. April 2009 um 14:15 ( Link ) Ich habe daran Zweifel, daß die Soldaten in den somalischen Gewässern außergewöhnlich viele Piraten fangen. a) weil Gewässer weitläufig sind b) es wahrscheinlich nicht wirklich um Piraten geht c) ziemlich plötzlich alle Staaten Soldaten nach Somalia schickten Man weiß, wovor sich Verbrecher am meisten fürchten: Nicht vor der Polizei oder sonstigem, sondern vor bewaffneten Opfern. Molot, am 28. April 2009 um 14:22 ( Link ) @ pegasus Nur das Wissen um die Stärke des amerikanischen Militärs und das Wissen um die Bereitschaft der USA das Militär einzusetzen hat die frühere Sowjetunion davon abgehalten, sich Deutschland komplett einzuverleiben. Und wenn die Amis seinerzeit ihr "starkes Militär" zuhause gelassen und ihre "Bereitschaft", sich in fremde Angelegenheiten einzumischen etwas gezügelt hätten, dann hätten sie (die Sovjets) sich auch die andere Hälfte nicht einverleibt. Ebenherz, am 28. April 2009 um 14:23 ( Link ) @pegasus Wie man an Ihrer unsachlichen Argumentation erkennen kann, hegen Sie selbst bereits starke Zweifel an der Richtigkeit Ihrer so resolut vorgetragenen Meinung. Sie sind auf dem richtigen Weg. DontTreadOnMe, am 28. April 2009 um 14:49 ( Link ) @ NM http://principiis-obsta.blogspot.com/2009/04/die-zwei-arten-von-piraterie-in-somalia.html pegasus, am 28. April 2009 um 14:58 ( Link ) @Molot Hallo Molot, mir ist völlig schleierhaft, wie man so naiv, geschichtliche Realitäten verbiegen kann. Es zeigt entweder die komplette Unwissenheit über die historischen Fakten oder was noch schlimmer wäre, zu versuchen bewusst die Tatsachen zu verdrehen. Bevor Sie so etwas schreiben, sollten Sie sich besser informieren, beispielsweise bei alten Berlinern. Die Luftbrücke wurde damals erst eingerichtet, nachdem die Sowjets den ersten Schritt gemacht hatten und die Versorgungswege von West-Berlin gekappt hatten. Glauben Sie auch, die ganzen Satellitenstaaten wie zum Beispiel die baltischen Staaten, Polen, die Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien, die Ukraine, um nur einige zu nennen, seien damals alle freiwillig zu russischen Vasallen geworden und der Prager Frühling sei durch einen russischen Rosenstrauß abgewürgt worden? Und was glauben Sie, warum Tschechien und Polen heute amerikanische Raketen auf eigenem Territorium haben wollen und warum diese früheren so genannten Bruder- Staaten heute alle in die NATO wollen? pegasus, am 28. April 2009 um 15:03 ( Link ) @Ebenherz Schwach Ebenherz, sehr schwach, wenn Ihnen da nicht mehr einfällt. Aber wie auch, wenn man sich nicht die Mühe machen will die Fakten zu studieren. pegasus, am 28. April 2009 um 15:38 ( Link ) Hallo Goldelse Christoph Hörstel, geschenkt. Der ist so seriös wie ein Hans-Günter Wallraff. Goldelse, am 28. April 2009 um 16:56 ( Link ) @pegasus NM, am 28. April 2009 um 17:14 ( Link ) @ DontTreadOnMe NM, am 28. April 2009 um 18:59 ( Link ) ...musste unterbrechen...weiter im Text: MfG Molot, am 28. April 2009 um 20:46 ( Link ) @pegasus, Die Luftbrücke wurde damals erst eingerichtet, nachdem die Sowjets den ersten Schritt gemacht hatten und die Versorgungswege von West-Berlin gekappt hatten.Die "Einmischung" der Ami`s in fremde Angelegenheiten begann ja wohl auch nicht 1948? "Erst eine fremde Scheune anzünden, dann beim löschen helfen und sich hinterher als Retter der Ruine aufspielen"?? Veritas, am 28. April 2009 um 21:48 ( Link ) @ pegasus Molot mein wohl den 1.Weltkrieg. Sehr gut beschrieben z.B. in "Demokratie, Gott pegasus, am 29. April 2009 um 9:08 ( Link ) Hallo Veritas Nein, das meint Molot nicht, er hat ja in all seinen Beiträgen die USA aufgrund des Einsatzes ihres Militärs als Verursacher von Konflikten diffamiert. Der Erste Weltkrieg hingegen begann zunächst zwischen den Mittelmächten, dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn, auf der einen Seite und den Entente-Mächten, Frankreich, Großbritannien und Russland sowie Serbien auf der anderen Seite. Wider Willen kamen Belgien und Luxemburg als Opfer hinzu, in welche die deutschen Streitkräfte ungeachtet deren Neutralität nach dem Konzept des Schlieffenplans einmar-schierten. Im Verlauf des Krieges wurden die Mittelmächte durch das Osmanische Reich und Bulgarien verstärkt, während auf alliierter Seite unter anderem Japan, Italien, Portugal, Rumänien, Griechenland und die USA in den Krieg eintraten. Kurz gesagt, das war ein Krieg der sich aufschaukelte und wo das Militär der USA weder Auslöser war, noch von Anfang an dabei war. pegasus, am 29. April 2009 um 9:09 ( Link ) @Molot Sie können Ihre Behauptungen fortführen wie Sie wollen, sie werden durch Wiederholungen nicht wahrer. Und ihre Behauptung Konflikte entstünden erst durch amerikanisches Militär, sind gerade was das erste Drittel des letzten Jahrhunderts angeht erst recht falsch. Damals waren es die Mittelmächte in Europa, wie auch Japan die die Kanonenboot Politik betrieben. Ihr erster Satz oben impliziert, dass ich Ihnen Nachhilfe in Geschichte angeboten hätte, da nehmen Sie sich zu wichtig. pegasus, am 29. April 2009 um 9:10 ( Link ) Hallo Goldelse „Wie wärs mal zur Abwechslung mit richtiger Argumentation? Merken Sie nicht selber, dass Sie jede abweichende Meinung ohne Argumente abtun?“ Ich glaub ja nicht was Sie hier schreiben. Sie beginnen eine Diskussion mit einem halben Dutzend Zeilen, aus denen man nicht mal lesen kann, welchen Standpunkt Sie überhaupt damit beschreiben wollen, und auf Nachfrage verweisen sie auf einen Link, auf dem drei lächerliche Filmchen von Christoph Hörstel zu sehen sind und dann lehnen Sie sich zurück und meinen Sie hätten jetzt argumentiert? Christoph Hörstel tingelt seit Jahren als selbst erkorener Militärexperte durch die Lande und nervt alle mit immer neuen Verschwörungstheorien. Hörstel behauptete, dass die USA den Krieg in Afghanistan bereits vor den Anschlägen des 11. September 2001 geplant hätten und die Taliban im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet bis heute Kämpfer rekrutieren lassen. In einem Interview mit dem Südwestrundfunk behauptet Hörstel eine Verwicklung der CIA in die Anschläge am 11.September. Außerdem behauptete er eine verdeckte Teilnahme der Bundeswehr am Irak-Krieg. In seinem neuen Buch Brandherd Pakistan entwickelt Hörstel die Theorie des Terrormana-gements. Er geht davon aus, dass die USA zwar offiziell den Anti-Terror-Kampf führen, jedoch der CIA über seine Kontakte zum pakistanischen Geheimdienst Inter-Services Intelligence die Taliban unterstützt. Auch die Bundesregierung Deutschlands wisse davon. Er wird von seriösen Publikationen massiv angegriffen, die FAZ nennt ihn zum Beispiel „einen politisch hochbewusst kalkulierenden Lobbyisten der Taliban“. Nein Goldelse Sie können zwar von mir aus jede beliebige Meinung haben, wenn Sie jedoch glauben mit Hinweisen auf Christoph Hörstel bringen Sie Argumente dann brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn sie damit platt gebügelt werden. Mal ganz von der Tatsache abgesehen, dass es gegen Kaffeesatz- Leserei wie sie von Herrn Hörstel betrieben wird keine Argumente gibt. Wo nichts ist, kann man weder dafür noch dagegen argumentieren. pegasus, am 29. April 2009 um 9:12 ( Link ) @Molot, Goldelse, Ebenherz so, Herrschaften ich werde mich nun aus dieser unfruchtbaren Diskussion ausklinken. Mal ganz davon abgesehen, dass alles vom Thema abgekommen ist, habe ich nur die üblichen linken Antiamerikanismen aller Sozis und Attac gelesen, Einwürfe über den Irak ohne jegliche Kenntnis und auch ohne Bereitschaft die Fakten nachzulesen, weitergehend über naive Darstellungen, wie sich Piraten und Terroristen zum positiven Paulus verwandeln, wenn wir kein Militär einsetzen, bis hin zu den Weltverschwörungstheorien eines Herrn Hörstel. Das ist keine Diskussion, schon gar nicht über Fakten, das sind allenfalls Ideologien und das wiederum ist für mich Zeitverschwendung. Goldelse, am 30. April 2009 um 7:37 ( Link ) @pegasus DontTreadOnMe, am 30. April 2009 um 10:03 ( Link ) @ NM NM, am 30. April 2009 um 14:01 ( Link ) @ DontTreadOnMe Der mündige Uniformträger wird wohl eher die Außnahme bleiben, da natürlich im Mainstream rekrutiert wird. Aber wie ja selbst wissen, in diesem Bereich schon ein Problem mündige Staatsbürger zu finden. MfG DontTreadOnMe, am 01. Mai 2009 um 5:36 ( Link ) @ NM Rüdiger Märzen, am 01. Mai 2009 um 12:57 ( Link ) Im Grunde kann ein Piratenboot einem Schiff aus Stahl nichts anhaben, ein paar trainierte Schützen würden ausreichen um das Piratenphänomen endgültig und für immer in die Wikipedia zur Erquickung der künftigen Generationen zu verbannen. Shuca, am 01. Mai 2009 um 22:00 ( Link ) Ich weiß nicht.Diese Pirateneskalation könnte einem Angriff auf dem Iran nur nützlich sein . Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Benedikt, am 27. April 2009 um 19:53 ( Link )
Guter Artikel. Möglich wäre auch die Vergabe von einer Art Aufbringungsbriefen, die den Empfänger zum Aufbringen von (bekannten) Piraten berechtigen.