29. Januar 2009

ef 89 Editorial

Besser aufgestellt als je zuvor

Jede einzelne Nachricht, die ich Ihnen, verehrte Leser, heute mitteilen möchte, ist alleine ein großer Schritt zu einem noch stärkeren ef-Magazin. Zusammengenommen handelt es sich um eine kleine Sensation angesichts der Marktlage der Konkurrenz: Andere, auf in der Krise nun stark einbrechende Werbeeinnahmen angewiesene, Zeitschriften reduzieren ihre Kosten wo irgend möglich. Eine breite Marktbereinigung im Medienbereich wird von allen Fachleuten für die kommenden Monate vorausgesagt. Und eigentümlich frei – ist besser aufgestellt als je zuvor.

Mit der wichtigsten Nachricht begrüße ich zugleich ganz herzlich eine Menge neuer Leser! Der bisher selbständige „DeutschlandBrief“, herausgegeben von Dr. Bruno Bandulet, ist von nun an Teil unseres Magazins. Dr. Bandulet, weithin geschätzter Gold- und Wirtschaftsexperte, verstärkt mit seiner großen journalistischen Erfahrung unter anderem als ehemaliger Chef vom Dienst der Tageszeitung „Die Welt“ kenntnisreich und wesentlich die ef-Redaktion. In einer Mitteilung an seine „DeutschlandBrief“-Leser schreibt Dr. Bandulet: „Während andere aus dem freiheitlichen und liberalen Lager immer nur davon reden, die Kräfte zu bündeln und gemeinsam stärker zu werden, haben wir gehandelt.“ Bandulets Beschreibung von eigentümlich frei – „das Magazin ist EU-skeptisch, politisch unkorrekt, furchtlos und rebellisch, anti-68er, ein Kritiker der Klimahysterie und ein kompromissloser Verfechter von Freiheit und Marktwirtschaft“ – ist uns Ansporn und Verpflichtung auch für die Zukunft!

In der wir – und das ist gleich die zweite Nachricht – nun komplett auch im Innenteil farbig erscheinen, um unseren Anspruch als ernstzunehmender Herausforderer des publizistischen Mainstreams auch optisch zu untermauern.

Flankiert werden die Fusion und die visuelle wie redaktionelle Aufrüstung von gleich mehreren hochkarätigen neuen Kolumnisten: Der frühere 68er-Frontmann Klaus Rainer Röhl, unter anderem Gründer des damaligen Zentralorgans „Konkret“ und Ex-Ehemann von Ulrike Meinhof, versteht sich heute als Nationalliberaler. Ein wortmächtiger Kommentator ist er geblieben – für ef eine große Bereicherung. Unsere Wirtschaftskompetenz wird von Professor Jörg Guido Hülsmann, einem jüngst auch sehr erfolgreichen Buchautoren, wesentlich verstärkt. Dazu konnten wir quasi als eigentümlich freie Variante von Don Camillo und Peppone den Ausnahmebundestagsabgeordneten Frank Schäffler (FDP) sowie den evangelischen Pfarrer Peter Ruch mit seinem neuen „Wort zum Monat“ als ständige Autoren gewinnen. Nicht genug damit, haben wir mit Theodore Dalrymple einen der – wie die Schweizer „Weltwoche“ jüngst bestätigte – besten Essayisten der englischsprachigen Welt (berüchtigt durch seine Kolumnen im britischen „Spectator“) sowie mit Taki Theodoracopulos („Esquire“ und „Vanity Fair“) einen der von den Stars und Sternchen ob seiner Spitzfeder gefürchtetsten High-Society-Kolumnisten der USA für ef und das deutschsprachige Publikum binden können – Kostproben finden Sie bereits in dieser Ausgabe.

Da ist es beinahe schon nebensächlich, wenn unser Kolumnist, Erfolgsautor und Journalist Michael Klonovsky in diesem Heft erstmals auch mit einem längeren Artikel vertreten ist – zu einem Themenschwerpunkt, den mit Georg Alois Oblinger ein weiterer schreibender, diesmal katholischer Pfarrer sowie mit Oliver Uschmann ein weiterer Bestseller-Schriftsteller und – in diesem Falle sehr junger und bereits preisgekrönter – Vollblut-Journalist betreut.

Freuen Sie sich mit mir auf ein rundum verstärktes Magazin ef, das jetzt in der großen Krise der Staatswirtschaft erst recht zum Angriff bläst: Kein Fußbreit den neosozialistischen Ausbeutern aller Parteien! Mehr netto!

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Dieser Artikel erschien zuerst in eigentümlich frei Nr. 89.


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