14. November 2008

eigentümlich frei In eigener Sache

Unterhaltung und Information

Nur wer sich ändert, bleibt sich treu… Und so ist vor mehr als zehn Jahren eine damals sehr kleine Zeitschrift namens „eigentümlich frei“ als „Szeneblatt der deutschsprachigen Libertären“ entstanden und hat sich mit den Jahren und zunehmender Leser- und Autorenschaft hin zu neuen Ansprüchen und zu neuer Qualität entwickelt. Getragen wird sie nach wie vor von libertären, aber auch von konservativen, liberalen oder anderen Grundüberzeugungen. Beleuchtet werden Themen der Zeit aus einer ungewöhnlichen, in anderen Medien nicht oder kaum zu findenden Sicht. Ausgewählt werden Artikel und Autoren vom Herausgeber, nicht nach vermeintlicher Zugehörigkeit zu irgendwelchen Gruppen. Insofern liegt auch das „Konzept Marktplatz“ lange hinter uns. Wie bei jeder anderen Zeitschrift stimmen nicht alle Leser bei jedem Artikel zu, oft reiben sich Bezieher an diesem oder jenen Artikel, den Neugierige und Undogmatische aber dennoch ob der „anderen Sicht“ goutieren. Der Ehrgeiz allumfassenden Kopfnickens bleibt Sektenorganen vorbehalten. 

Die wichtigste Frage jeder Szene aber, wer oder was eigentlich jetzt noch „libertär ist“, die ständige Selbstvergewisserung, „aus libertärer Sicht“ zu schreiben, die interessiert die Macher dieser Zeitschrift schon lange nicht mehr. Dafür sind die Blockwarte und Linienrichter der Szene zuständig und sollen es auch bleiben.

Der Anspruch dieses Magazins ist eigenständig, bestmöglich und auf hohem Niveau zu unterhalten und zu informieren. Wir freuen uns, dass in all den vergangenen Jahren stets netto mindestens eine zweistellige Prozentzahl neuer Leser jährlich hinzugekommen ist, Leser, die unsere Arbeit als Individuen, nicht als Milieu, schätzen und unterstützen. Wir werden unseren Weg konsequent fortsetzen, ab Januar 2009 durchgängig auch im Innenteil in Farbe, soviel sei bereits verraten. Wir leben in spannenden Zeiten, begleitet von einer hoffentlich immer spannenden Zeitschrift.

Zwei wunderschöne Aphorismen möchte ich Ihnen abschließend, bevor wir uns wieder echten Themen zuwenden, mit auf den Weg geben, der erste von Nicolás Gómez Dávila, der zweite von Michael Klonovsky.

Die Parteigänger einer Sache sind in der Regel die besten Argumente gegen sie.

Einzelmenschen sind zu ertragen, Milieus nie.


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