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![]() Jg. 1969, Medienwissenschaftler und Journalist. Regelmäßiger Kolumnist der Zeitschrift eigentümlich frei. ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: |
Enthüllung: "Emma"-Frauen lieben Pornosvon Arne Hoffmann Erotikportal entlarvt feministische Vorlieben und fordert mehr Toleranz "Die Leserinnen des von Alice Schwarzer herausgegebenen Feministinnen-Magazins 'Emma' scheinen es mit der PorNO-Kampagne nicht ganz ernst zu nehmen und sind fleißig auf sexuellen Internetseiten unterwegs", amüsierte sich kürzlich die Redaktion der Erotikseite "PrivateOnly.com" in einer Pressemitteilung. Eine Analyse der Besucher von www.emma.de ergebe, "dass jede zweite Internetseite, die durch 'Emma'-Leserinnen besucht wird, auch gleichzeitig eine Pornoseite ist. Ob erotischer Spaß mit LiveCams, die skandalträchtige Freude an der 'Jagd von Huren' oder das - für 'Emma'-Leserinnen vielleicht am naheliegendsten - Ergötzen am lesbischen Sex, alles ist bunt vertreten." Das seien keine Zufallssurfer sondern echte Pornoprofis, äußerte sich ein Insider der deutschen Erotikbranche zum Surfverhalten des "Emma"-Umfelds. Man müsse sich schon fragen, was die Zeitschrift "Emma" mit ihrer PorNO-Kampagne bezwecken wolle, wenn sie nicht einmal die eigenen Leserinnen damit erreiche. Tatsächlich habe man sich in der Erotikbranche schon oft die Frage gestellt, ob es sich bei PorNO nur um eine gute PR-Aktion zum Ankurbeln der "Emma"-Auflage handele: im Stile von "Sex sells". Das würde immerhin zur früheren Strategie der "Emma"-Frauen passen, durch spektakuläre Prozesse beispielsweise gegen den "Stern" mediale Aufmerksamkeit für ihre Zeitschrift zu schaffen. So wie die "Emmas" möglicherweise Pornos als Mittel nutzten, ihre Zeitschrift besser zu vermarkten, versucht umgekehrt "PrivateOnly.com" dasselbe nun mit Hilfe der "Emmas". So heißt es in der Pressemitteilung des Erotikanbieters weiter: "PrivateOnly.com lädt alle 'Emma'-Leserinnen ein, die Seite zu besuchen und sogar aktiv als Verdienstquelle zu nutzen. Wir geben die Garantie, dass bei uns nur echte und emanzipierte Frauen online sind und ihre Dienste anbieten. Für die passive 'Emma'-Pornouserin verschenken wir bei dem Nachweis eines aktiven 'Emma'-Abos eine Gutschrift von 42 Euro auf PrivateOnly.com zum entspannenden Verkonsumieren. So sind die Kosten des 'Emma'-Abos wieder voll kompensiert." Wenn das nicht nach einem fairen Angebot klingt. Wie kam "PrivateOnly.com" überhaupt zu ihren vielsagenden Erkenntnissen? Die Aufdeckung gelang mithilfe der neuen Software "Google-Trends", die jeder Interessierte einfach und kostenlos nutzen kann. Wer hier nachschaut, welche anderen Websites die 'Emma'-Besucher am häufigsten ansteuern, stößt auf die folgenden Top Ten: 1. pralinecam.tv 2. re-publica.de 3. aliceschwarzer.de 4. heisse-videos.de 5. hurenjagd.com 6. topxload.com 7. lesben-world.com 8. heissemodels.com 9. trafficcash.de 10. amateure-tabulos.com Die Reihenfolge hat in den letzten Tagen ein wenig gewechselt (mit Überprüfung am 4. Juli ist beispielsweise topxload.com rausgeflogen, dafür aber psschlampen.com dazugekommen), die Pornolastigkeit bleibt insgesamt aber unverändert. Die Enthüllungen von "PrivateOnly.com" erfolgten zur Unzeit – hatten die 'Emma'-Redakteuerinnen doch Ende 2007 ihre fast schon in Vergessenheit geratene PorNo-Kampagne noch einmal neu aufgelegt und viele Medienformate bis hin zum ARD-Kulturmagazin "Titel, Thesen, Temperamente" zu Berichten darüber gebracht. "Pornografie ist Gewalt" war erst kürzlich die zentrale Cover-Schlagzeile einer "Emma"-Ausgabe. Sticker, Protestbriefe und E-Cards sollten die Kampagne anheizen. "Emma"-Chefin Alice Schwarzer forderte eine Neudefinition von Pornografie als Straftatbestand durch den Gesetzgeber: "Für uns ist Pornografie eine Frage der Menschenwürde. Also müssten sich Gesetze gegen die Pornografie als Verstoß gegen die Menschenwürde definieren." Was das konkret bedeutet, lässt sich erahnen, wenn man auf eine "Emma"-Petition aus dem Jahr 1998 zurückblickt: Pornografie müsse ähnlich geahndet werden wie Fremdenhass oder Antisemitismus, hieß es darin, nämlich mit Freiheitsstrafe wegen Volksverhetzung. "Schon der Besitz von Pornografie (...) muss international verboten, verfolgt und bestraft werden." Unterschrieben hatten das Pamphlet damals unter anderem die Politikerinnen Sabine Bergmann-Pohl (CDU), Andrea Fischer (Grüne), Michaela Geiger (CSU), Rita Süßmuth (CDU) und Christine Bergmann (SPD). Heute zehn Jahre später, hört man von dieser Petition so wenig wie von den meisten der sie unterstützenden Politikerinnen. Dafür sind in einem neuen, mehr als ausführlichen "Emma"-Dossier zur Pornografie zehn Tipps zusammengestellt, wie man sich gegen Pornos zur Wehr setzen könne: "Jugendliche schützen vor Pornografie im Fernsehen (z. B. keinen eigenen Fernseher ins Zimmer stellen)" lautet dort ein typischer Vorschlag. Insgesamt ließen sich außer Sandra Maischberger, die diesem Thema eine Folge ihrer Talkshow widmete, nur sehr wenige für die neue "Emma"-Kampagne begeistern. Als "dringend nötig" befand sie zwar Iris Radisch in der "Zeit", wo man vermutlich per Redaktionsstatut verpflichtet ist, jedem feministischen Unfug ein Podium zu gewähren, aber selbst Radisch musste der Kampagne zugleich attestieren, "hoffnungslos altmodisch" zu sein: "Diese Ausweitung der Pornografiedebatte empfinden viele Frauen als vorgestrig und als Bevormundung." Alexander Maguire hingegen ging in einem Artikel für die FAZ recht scharf mit Schwarzer ins Gericht. (Der Artikel ist so klug und differenziert, dass ich ihn unten in die Linkliste gestellt habe.) Die Berliner "taz" zitierte am 1. Dezember 2007 die feministische Autorin Meredith Haaf, die sich nicht damit einverstanden erklärte, dass einer ihrer Texte im AntiPornografie-Dossier der "Emma" gelandet war: "Ich wusste nicht, dass mein Text Teil einer Antipornokampagne werden sollte. Da passt er nämlich nicht hinein. Ich bin pro Porno und nicht gegen Porno". Meredith Haafs Stimme ist alles andere als untypisch für die Generation der jüngeren Frauen. Auch Charlotte Roche hatte in einem Interview des Magazins "Playboy" Pornofilme verteidigt und sich hierin von Schwarzer distanziert. Die Behauptung, in solchen Filmen würden Frauen erniedrigt, könne sie nicht nachvollziehen. Die Frau, die eine selbstbewusste Sexualität habe, fühlt sich bei den Sachen, wo die Feministin sofort "erniedrigend" kreische, nicht erniedrigt. Wegen solcher Gegenpositionen hatte Schwarzer vor wenigen Wochen bei ihrer Börne-Preisrede den jungen Frauenrechtlerinnen eine "Verluderung des Feminismus" vorgeworfen: Wie "ganz und gar ungeil" es den "meist aus dem Elend oder gar aus dem Frauenhandel rekrutierten" Porno-Darstellerinnen gehe, "an diesen Gedanken scheinen die Post-Girlies noch keine Sekunde verschwendet zu haben." Schwarzer war hier im Bereich der abenteuerlichsten Phantasien gelandet – und zeigte einmal mehr, dass sie schon seit langem nicht mehr die Sprecherin ihres Geschlechtes ist, als die sie sich mithilfe unserer Medien gern inszeniert. So zitierte am 30. April Svenja Flasspöhler in der "Süddeutschen Zeitung" eine Studie, die in Corinna Rückerts Buch "Frauenpornographie" veröffentlicht wurde: 47 Prozent der befragten Frauen fühlten sich demnach durch Inszenierungen freiwilliger Unterwerfung erregt, 30 Prozent "reizte die spielerisch-rituelle verbale Gewalt und Gewalthandlungen (symbolische Fesselung, angedeutete Züchtigung etc.) des Mannes". Nach ihren Sexphantasien befragt gaben 81 Prozent der Frauen an, diese hätten "Kontrollverlust-Inhalte", und 66 Prozent antworteten, dass sie sich freiwillige Unterwerfungsszenarien vorstellen. Alice Schwarzer muss die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben. Es ist keineswegs überraschend, dass die Besucherinnen von emma.de offenbar besonders stark pornographischen Websites zugeneigt sind. Wer je feministische Schriften zu diesem Thema gelesen hat, erkennt schnell, dass die Faszination, die dieses Genre auf die Autorinnen ausübt, die vieler Männer bei weitem übersteigt. Bestes Beispiel ist Andrea Dworkins Buch "Pornografie. Männer beherrschen Frauen" (auf deutsch erschienen mit einem Vorwort von Alice Schwarzer und durchsetzt mit so heiteren Parolen wie "Terror strahlt aus vom Mann, Terror erleuchtet sein Wesen, Terror ist sein Lebenszweck".) Wie in diesem Buch über lange Seiten hinweg minutiös und mit einer unfassbaren Detailversessenheit der Inhalt von Pornofilmen nacherzählt wird, lässt so einige psychologische Rückschlüsse zu. Wir haben es hier mit einer von Foucault und anderen Denkern längst analysierten Besessenheit der Zensoren jeglicher Couleur mit den von ihnen angegriffenen Werken zu tun, die sich zurückverfolgen lässt bis zu den Zeiten der katholischen Inquisition. So wie der Homophobe aggressiv auf Schwule reragiert, weil er mit seiner eigenen Zuneigung gegenüber Männern nicht klarkommt, so ficht der ewige Zensor einen endlosen Kampf mit seiner eigenen selbsterklärten "dunklen Seite". Frühling und Sommer 2008 waren auch sonst keine gute Zeit für Alice Schwarzer. Zwar jubelten ihr etliche Journalisten selbst dann noch treudoof zu, als sie heutige Frauen mit Juden unter Hitler verglich, und sie hielten diese Selbstentblößung weitgehend aus der Berichterstattung über Deutschlands Vorzeige-Feministin draußen. Aber Schwarzer schien darauf zu beharren, sich geradezu mit Wonne ihre eigene Grube zu graben: Das Bashen der jungen Nachfolgergeneration an Feministinnen, das öffentliche Waschen schmutziger Wäsche bei ihrer Kontroverse mit Lisa Ortgies, das romantisierende Verherrlichen der Militärdiktatur Burmas in der FAZ – eins ums andere Mal demontierte sich Schwarzer so lautstark, dass selbst die wohlwollendsten Medienvertreter Probleme hatten, all das zu übertünchen. Beim aktuellen Porno-Debakel scheint das derzeit noch zu klappen: Als meines Wissens einzige Zeitung berichtete am Dienstag die Münchner "Abendzeitung" darüber und befragte dazu statt Schwarzer selbst eine Margitta Hösel aus deren Büro. Die Treffer hingen wahrscheinlich mit der eigenen Anti-Porno-Kampagne und ihren Schlagwörtern zusammen, erklärte diese etwas hilflos. Ja, das ergibt Sinn. Die Mädels wollen alle nur die Strukturen der patriarchalen Unterdrückung analysieren und schauen sich deshalb heiße Lesbenpornos an. Aber ich will nicht unfair sein. Vielleicht sind Pornos im Internet ja dermaßen begehrt, dass die Eingabe jeder x-beliebigen URL bei "Google Trends" zu dem Ergebnis führt, dass ihre Besucher sonst vorwiegend auf Erotikseiten zugange sind. Aber das kann man ja leicht überprüfen. Beginnen wir mit dem Väterrechtler-Diskussionsforum pappa.com. Die Kerle haben doch bestimmt auch nichts anderes im Kopf als Pornos, oder? Nein, die haben ganz andere Sorgen. Wir stoßen hier am 4. Juli auf diese Top Ten: 1. vaeterfuerkinder.de 2. papa.com 3. trennungsfaq.de 4. vafk.de 5. vatersein.de 6. scheidung-aktuell.de 7. vaeter-aktuell.de 8. vaeternotruf.de 9. isuv.de 10. ehescheidung24.de Was Sie vermutlich viel mehr interessiert, sind die Charts von dieser Website, die Sie gerade lesen. Geben wir also "ef-magazin" ein. Da schnurren die Top Ten leider auf drei Plätze zusammen: 1.achgut.com 2. jungefreiheit.de 3. pi-news.net Ja, das sind wir: der Brückenkopf zwischen der "Jungen Freiheit" und der "Achse des Guten". Und was lesen Leute, die gerne die "Junge Freiheit" (jungefreiheit.de) lesen, sonst noch? 1. junge-freiheit.de 2. islam-heisst-frieden.com 3. blauenarzisse.de 4. stopislam.info 5. onlineumfrage.org 6. jf-archiv.de 7. matthiaskuentzel.de 8. ef-magazin.de 9. pro-koeln-online.de 10. rcds.de Hey, das fängt an, Spaß zu machen! Wo informieren sich denn die Leser der "Achse des Guten" außerdem am liebsten? Wenn man nicht www.achgut.com, sondern www.achgut.de eingibt, werden die Ergebnisse witziger: 1. achgut.com 2. arendt-art.de 3. stefan-niggemeier.de 4. pi-news.net Klar: Broder, Arendt, Niggemeier und "Politically Incorrect" – das ist sozusagen ein Gesamtpaket kostenlosen Polit-Entertainments. Bei einem Fußballspiel schaut man sich ja auch nicht nur die Spieler der einen Mannschaft an. Stimmt denn wenigstens, dass Gerücht, dass alle Bildblog-Leser heimlich die Onlineversion der "Bild" genießen? Nö, die gehen lieber auf diese Seiten: 1. stefan-niggemeier.de 2. titanic-magazin.de 3. off-the-record.de 4. lawblog.de 5. eulenspiegel-zeitschrift.de 6. spreeblick.com 7. cruzeiro.com.br 8. basicthinking.de 9. dwdl.de 10. werbeblogger.de Ich will nicht zu weit abschweifen. Lassen Sie es mich dabei bewenden, dass ich etliche weitere Websites der unterschiedlichsten Art – von wiesiehstduaus.de über supermodels.nl bis zu www.milka.de – mit diesem Programm durchgegangen bin. Bei keiner der vielen von mir gegoogelten Sites, die nicht selbst pornografische Inhalte zeigte, tauchte in den Charts auch nur eine einzige weitere Pornoseite auf. Was mich zu der Vermutung führt: Kann es sein, dass viele "Emma"-Leserinnen einfach nur ständig notgeil sind, weil sie mit ihrer Einstellung keine Kerle mehr finden? Vielleicht, so endet die Pressemitteilung von "PrivateOnly.com", führten ihre Veröffentlichungen zu einer Ehrlichkeitsoffensive der "Emma". Man hoffe auf eine Abschaffung der PorNO-Kampagne, einen seriösen Umgang mit Pornografie und das Bekenntnis, dass einfache Pornografie ein wichtiger und wertvoller Teil unserer Gesellschaft sei. Ich würde nicht auf diese Einsicht wetten. Linkliste: Anti-Pornografie-Dossier der "Emma" FAZ-Artikel "Generation Hardcore" 05. Juli 2008 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareTanja Krienen , am 05. Juli 2008 um 17:19 ( Link ) Wieso sollte auch A. Schwarzer Ahnung von Sex haben? Es ist buchstäblich verrückt, dass sie überhaupt Kompetenz in diesen Dingen zugesprochen bekommt. Mann befragt doch auch keine Maus, wenn man wissen will, ob ein Rüssel für den Elefanten auch lästig sein kann? blume , am 10. Juli 2008 um 17:31 ( Link ) lieber herr hoffmann wie wär's wenn sie zuerst ein wenig überlegen, bevor sie schreiben? wie kommen sie darauf, dass die internetbenutzer, die www.emma.de anklicken, frauen und emma-abonnentinnen sind? überlegen sie sich diese facts mal, bevor sie das nächste mal denken, sie müssten erklären, wie femministinnen funktionieren. schlecht recherchiert, kann ich da nur sagen. viel erfolg dabei diskdusk , am 11. Juli 2008 um 15:18 ( Link ) Diese mittelalterliche Anti-Porno-Kampagne ist natürlich lächerlich und absolut abzulehnen. Die Pornographie gehört zu den wenigen Branchen in denen Frauen besser bezahlt sind als Männer. Natürlich gilt es Problemen wie Menschenhandel und Ausbeutung entgegenzuwirken, diese Probleme gibt es aber hauptsächlich in der Prostitution, nicht in der Pornographie. Dennoch muss ich leider sagen dass der Artikel sich an einem Faktum aufhängt das so einfach nicht seriös behauptet werden kann. Logischerweise muss es sich bei den vielen Übereinstimmungen um nach "porno" suchende Männer und Frauen handeln die zufällig auf der emma-Seite landen, und nicht um emma-Konsumentinnen die "notgeil, weil sie keinen abkriegen" wären. Bis zu letzterer Bemerkung war der Artikel gut gemeint aber unseriös, mit dieser Aussage disqualifiziert sich der Autor leider selbst. Wäre schön wenn es eine Zeitschrift gäbe die beim Thema Pornographie weder in die Alt-Feministinnen-Falle tappt noch sich als ebenso aus der Mode gekommene Chauvinisten-Partie outet. Arne Hoffmann , am 12. Juli 2008 um 9:01 ( Link ) Hm. Lasst mal sehen ... ... eine kompletter Mangel an Belegen wird versucht, durch einen äußerst forschen Tonfall zu überspielen ... ... Männer werden als so stupide phantasiert, dass sie alles anklicken, was mit Pornos zu tun hat – selbst wenn es die Website der "Emma" ist ... ... und an die Stelle jeglichen Anflugs von Humor tritt ein gouvernantenhaft erhobener Zeigefinger und Tadel wegen angeblichem Chauvinismus. Jepp, die Schlussfolgerung liegt nah: Jetzt haben auch die Feministinnen unser Magazin entdeckt. Und ein Blick ins Diskussionsforum der "Emma" bestätigt meine Vermutung schnell. Na, dann sag ich doch mal: Herzlich willkommen in der Kultur der Freiheit! Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Sphairon , am 05. Juli 2008 um 13:24 ( Link )
Durch den versklavenden Zwang, der auf das traditionelle Opfer Frau in der patriarchalischen Gesellschaft ausgeübt wird, entsteht, gemäß des Stockholm-Syndroms, ein irrational positives Gefühlsverhältnis auf dem Gebiet der sexuellen Unterdrückung, welches naturgemäß mit den stärksten Emotionen verbunden ist. Die Frau ist also in die psychologische Falle der Männerseilschaften getappt, die ihr in ihrer Not auch noch ihre feminine Würde zugunsten des imperial-kapitalistisch-faschistischen Enteignungssystems der freien Marktwirtschaft entreißen möchten.
Die Lösung des Problems sind staatlich verordnete Frauenquoten für besonders sexistische Magazine wie die ef, EU-Pornoembargos und Zensur von pornographischen Webseiten, vor allem zugunsten der männlichen Kinder, welche vor einer unnatürlichen Entwicklung hin zum chauvinistischen Unterdrücker bewahrt werden müssen.
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