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![]() Jg. 1969, Medienwissenschaftler und Journalist. Regelmäßiger Kolumnist der Zeitschrift eigentümlich frei. ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: |
Eva Herman bei Kerner und die Folgen: Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tunvon Arne Hoffmann Sie können das Gesicht der Welt verändern In der letzten Ausgabe von eigentümlich frei war in mehreren Artikeln von einem „Aufstand der Anständigen gegen die Unanständigkeit in den Medien“ die Rede. Und dabei insbesondere von einem „regelrechten Guerillakrieg“, der aus dem Internet heraus gegen die alten Medien geführt werde. Mittlerweile reagieren die alten Medien insofern, als sich immer mehr bekannte Journalisten (Leyendecker, Broder, Schirrmacher) abfällig über das Medium Internet äußern. Besonders gut lässt sich die momentane Graswurzelrevolution anhand der Debatte über Eva Herman veranschaulichen. Hier scheint es geradezu zwei Fronten zu geben: auf der einen Seite die weitgehend im Gleichschritt marschierenden klassischen Journalisten, auf der anderen die Bürger, die mit immer neuen Foren, Blogs und Leserkommentaren „ein Stück Demokratie zurückholen“ möchten. Arne Hoffmann hat für ef zwei Mitglieder einer nach der Kerner-Talkshow vom 9. Oktober entstandenen „Interessensgemeinschaft gegen Medienmanipulation“, Mario Bohrmann und Luise Lehrkamp, zum Hintergrund ihrer Proteste befragt. ef: Inwiefern hat eine einzelne umstrittene Sendung dazu geführt, dass Sie alle sich dermaßen stark engagieren? Bohrmann: Es geht mittlerweile den meisten gar nicht mehr alleine um diese einzelne Sendung, sondern um die Gesamtheit der Einflüsse, die Medien auf die Meinungsbildung der Bevölkerung nehmen – gleich ob Printpresse, privates oder öffentlich-rechtliches Fernsehen und Hörfunk. Der „Kerner-Eklat“, wie wir es bezeichnen, macht nur besonders eindrucksvoll deutlich, dass offensichtlich doch eine Gleichschaltung der Medien existiert. Und bis heute werden verfälschte Zitate verwendet oder Sendungen nachträglich geschnitten, um die Bevölkerung maßgeblich zu beeinflussen. Wer sich wirklich mit den Artikeln und der Chronologie der Ereignisse rund um Eva Hermans Auftritte beschäftigt, kann zu keinem anderen Schluss kommen: Durch massive Manipulationen der Medien soll offensichtlich die Meinungsbildung der Bevölkerung beeinflusst und gewisse Themen und Personen diskreditiert werden. Es drängt sich der Eindruck auf, dass echte und offene Wertediskussionen nicht erwünscht sind in diesem Land. ef: Sind Sie und Ihre Mitstreiter Anhänger der Thesen Eva Hermans? Bohrmann: Ich persönlich kenne kein einziges Buch von ihr, nur einige daraus herausgelöste Thesen. Vielen anderen geht es auch so, dass alleine die Art und Weise, wie Frau Herman fertig gemacht werden sollte, genügt, um einen gesunden Gerechtigkeitssinn wieder zu aktivieren und sich das nicht mehr gefallen zu lassen. Dies geht auch weit über bloße „Mitleidsbekundungen“ gegenüber Frau Herman hinaus. Denn die Heftigkeit der Reaktionen nimmt tendenziell eher zu. Viele Deutsche meldeten sich hierzu auch aus dem Ausland. Teilweise erst jetzt, Wochen später, haben weitere Bürger die Möglichkeit wahrgenommen, sich nachträglich selbst zu informieren, da sie die „offizielle“ Berichterstattung zunehmend kritisch sehen. Das Internet machte es möglich, sich unzensierte Hintergrundinformationen zu verschaffen, die einem aus den Zeitungsständen und „Bild“-Schlagzeilen nicht unbedingt entgegenstrahlen. Ich benutze bewusst den Begriff „unzensiert“ angesichts der Behandlung des Themas durch die Verantwortlichen des ZDF. Konnte nämlich der Mitschnitt der Sendung in der ZDF-Mediathek zunächst noch im Original abgerufen werden, fand man bereits einige Tage später nur noch eine geschnittene Version vor, die eine Einspielung zu Beginn der Sendung, die bereits eine subtile Vorverurteilung Frau Hermans beinhaltete, nicht mehr verwendete. Zehntausende nutzten daher in den letzten Wochen die Möglichkeit, die ungeschnittene Sendung bei „YouTube“ noch einmal anzusehen und sich danach an unzähligen Forendiskussionen zu beteiligen. ef: Haben Sie einen Überblick, wieviele Zuschauer ähnlich empört sind wie Sie? ef: In welcher Form haben Sie Ihren Protest bisher geäußert? Bohrmann: In allen mir möglichen Formen. Per Brief an den Intendanten und den Fernsehrat, in meinem Falle über die Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul. Auch durch Leserbriefe und Kommentare an meine Lokalzeitung und einige Onlinejournale. Beschwerden gingen natürlich auch per Email ans ZDF und die JBK-Redaktion. Danach blieb nur noch weiterer Druck über das Online-Forum zur JBK-Sendung beim ZDF direkt. Gut 20.000 Beiträge sind auch dort in den letzten drei Wochen zusammengekommen. Dies war auch der Platz, an dem spontan drei Tage vorher zu einer „Mahnwache“ vor dem ZDF in Mainz für den 19. Oktober eingeladen wurde. Zur Mittagszeit fanden immerhin ein halbes Dutzend Vertreter der Zuschauermeinung zusammen. Eine Dame, die später auch selbst mit Herrn Dr. Bellut, dem Programmdirektor des ZDF, sprechen konnte, kam aus Augsburg mit Zug und Taxi zum ZDF auf den Lerchenberg angereist, worüber sich auch Dr. Bellut überrascht zeigte. Diese erste Mahnwache hat auch viele andere, kleine aber feine Versuche ausgelöst, mit Verantwortlichen des ZDF zu sprechen. Im Landesstudio in Düsseldorf und vor dem Hauptstadtstudio in Berlin kamen noch im Oktober weitere kleine Gruppen zusammen. Als nächstes planen einige einen Besuch in Hamburg bei der JBK-Produktion und rufen zur Mahnwache während der Fernsehratssitzung im Dezember auf. ef: Frau Lehrkamp, Sie haben an der Mahnwache vor dem Mainzer ZDF teilgenommen. Wie lief das ab? Lehrkamp: Wir kamen nach und nach an der Pforte des ZDF-Geländes zusammen, diskutierten miteinander und beschlossen dann, mit Herrn Bellut Kontakt aufzunehmen, zunächst um einen Termin zu vereinbaren. Herr Bellut fragte nach, wer wir seien und ob es um Eva Herman ginge. Ich erwiderte, wir würden ihm gern unsere Anliegen vortragen. Und: Nein, es ginge nicht um Eva Herman, sondern um die Qualität des Journalismus in Deutschland. Einige Minuten später erfolgte ein Rückruf mit der Nachricht, dass Herr Bellut zwei Personen empfangen würde. Die Dame aus Augsburg und ich nahmen das wahr. Vor Herrn Bellut und zweien seiner Mitarbeiter machten wir unseren Unmut über die Sendung deutlich und wir diskutierten dieses und angrenzende Themen. ef: Wie hat Herr Bellut denn auf die zahlreichen Zuschauerbeschwerden reagiert? Welchen Eindruck hatten Sie von ihm? Lehrkamp: Die große Anzahl an Zuschauerreaktionen – mehr als zum 11. September, was herkömmliche Post angeht – blieb zumindest nicht unbeachtet. Herrn Belluts Referenten schien sie sogar sehr beeindruckt zu haben. Während des Gespräches hatte ich die meiste Zeit den Eindruck, auf Augenhöhe diskutieren zu können. Ich fühlte mich mit meiner Kritik ernst genommen, obwohl ich ja journalistisch gesehen Laie bin. Die Kritik im einzelnen sah Herr Bellut nur punktuell gerechtfertigt. Dennoch äußerte er den Gedanken einer Sondersendung zum Thema Eva Herman bei Kerner. Das hörte sich recht konkret an. Ich bin sehr enttäuscht, dass diese Idee verworfen wurde. Es wäre in meinen Augen wenigstens ein Ansatz gewesen. So eine Sendung hätte Signalwirkung gehabt: „Wir nehmen euch als Zuschauer wahr und respektieren eure Kritik!“ ef: Der Sozialwissenschaftler Ronald Grossarth-Maticek hat die Kerner-Sendung mit einem Forschungskonzept untersucht, mit dem man die NS-Lastigkeit von Menschen nachweisen könne. Kerner und seine Gäste außer Eva Herman erhalten hier einen extrem hohen Wert, der laut Grossarth-Maticek „knapp unter dem Durchschnitt von Altnazis liegt“. Thomas Bellut hingegen erklärte nach den ersten drei Wochen des Protests in einem Interview mit dem „Kölner-Stadtanzeiger“, er fände es „nach wie vor sehr richtig“, was Kerner gemacht habe. Wie beurteilen Sie diese Reaktion – und generell das bisherige Krisenmanagement des ZDF? Bohrmann: Welches Krisenmanagement? Es bestand darin, keine eigenen Fehler einzuräumen, keine Kommunikation mit der JBK-Redaktion direkt zuzulassen und die protestierenden Bürger zunächst analog der gesamten deutschen Printpresse in einen rechtslastigen Gesamtzusammenhang zu stellen. Die Untersuchung, die Sie erwähnen, ist sehr interessant. Die bisherigen offiziellen Verlautbarungen von ZDF und der Kerner Redaktion passen da rein und sind nur als boshaft uneinsichtig zu bezeichnen. Zeigte Dr. Bellut bei dem einstündigen Gespräch mit den beiden Teilnehmerinnen unserer Mahnwache noch deutliche Sorge über die heftigen Zuschauerreaktionen nach der Sendung, sind seine neuerlichen Äußerungen ein Schlag ins Gesicht von zehntausenden Bürgern, die überwiegend nur eine Richtigstellung und Entschuldigung von Herrn Kerner und dem ZDF fordern, da sie am 9. Oktober all die Taschenspielertricks der Medien durchschaut haben. In diesem Interview unterstellt Dr. Bellut den deutschen Zuschauern, eine durch zunehmende Amerikanisierung emotionalisierte Gesamtgesellschaft geworden zu sein, die „harte sachliche Auseinandersetzungen“ wie diese nicht mehr zu würdigen wüssten. Mit diesen neuerlichen Borniertheiten und der schier unerträglichen Arroganz meint Herr Dr Bellut, sich um die Zuschauer sorgen zu müssen, deren Intellekt er herabwürdigt? Damit kann er jedenfalls nicht die betreffende Kerner-Sendung gemeint haben. Diese war ein Paradebeispiel einer Häppchen-Emotions-Berichterstattung und Lichtjahre von einer sachlichen Auseinandersetzung entfernt. ef: Sie sprechen in einem Thesenpapier von Verstößen des ZDF gegen den Rundfunkstaatsvertrag, den Pressecodex und das Grundgesetz. Was genau meinen Sie damit? Bohrmann: Ohne sich jetzt in juristischen Feindefinitionen verlieren zu wollen, für die es ohnehin eines Staatsrechtlers bedarf, wurde vor allem deutlich gegen Art. 5 des Grundgesetzes verstoßen. Das Recht auf freie Meinungsäußerung wollte man Frau Herman nicht zubilligen, bevor sie nicht sinnverdrehte Äußerungen, die sie ja belegbar so nie getan hatte, zurücknahm. Der Pressecodex, der als freiwillige Selbstverpflichtungserklärung vom Presserat überwacht wird, erfährt ohnehin in der schreibenden Zunft kaum Beachtung. Maßgeblich wird hier fortgesetzt gegen die Ziffern 1 und 2 verstoßen. Das Gebot der Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde sowie die journalistische Sorgfaltspflicht wurden massiv missachtet. Hier geht es aber um das ZDF, einen durch Zwangsgebühren finanzierten öffentlich-rechtlichen Sender, der noch dazu per Staatsvertrag einen klar umrissenen Auftrag hat, hier in Paragraf 11 des Rundfunkstaatsvertrags geregelt. In Absatz 1 heißt es: „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat durch die Herstellung und Verbreitung von Hörfunk- und Fernsehprogrammen als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken.“ Und weiter in Absatz 3: „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat bei Erfüllung seines Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit der Angebote und Programme zu berücksichtigen.“ In Verbindung mit der bis heute verdrehten Berichterstattung wurde nicht nur gegen den hier bindend geltenden Pressecodex, sondern eben auch gegen den Staatsvertrag verstoßen, und zwar fortgesetzt bis heute. ef: Wer trägt für Sie die Hauptverantwortung an diesem Desaster? Fordern Sie auch personelle Konsequenzen? Bohrmann: Die Hauptverantwortung tragen natürlich Herr Kerner und seine Redaktion, die augenscheinlich sehr autark innerhalb des ZDF agieren können, aber natürlich auch das ZDF als Auftraggeber. Hier hätte, da es eine Aufzeichnung war, der Programmdirektor die Ausstrahlung in dieser Form meines Erachtens verhindern oder zumindest relativieren müssen. Das Gegenteil war aber der Fall. Marktschreierisch wurde über Videotext und in Onlinemedien bereits vor Ausstrahlung der Sendung darauf hingewiesen, dass Frau Herman am Abend aus dieser hinauskomplimentiert würde. Dies hatte nichts mit objektiver Berichterstattung zu tun, sondern war reine Quotenheischerei. Wenn man nun weiß, dass Markus Heidemanns, Redaktionschef des ZDF-Talks „Johannes B. Kerner“, Bruder von Martin Heidemanns, Mitglied der „Bild“-Chefredaktion ist, kann man sich auch die kurzen Wege zu diesem Medium erklären, da auch Bild-Online noch vor Ausstrahlung auf die Skandalsendung hinwies und in ihrer Printausgabe weitere zehn Tage Eva Herman zum Thema machte, allem voran mit der Schlagzeile: „Ist Eva Herman braun oder nur doof?“ Das ZDF und Herr Kerner hätten gut daran getan, eine ehrliche und öffentliche Entschuldigung an ihre Zuschauer und Frau Herman zu richten. Da das Gegenteil der Fall war, wundert nicht, dass viele nun die Absetzung Kerners und des Programmdirektors des ZDF fordern. ef: Eine im Internet kursierende Forderung lautet: Wenn das ZDF unbedingt politisch indoktrinieren will und die Wünsche der zahlenden Zuschauer demonstrativ beiseitewischt, dann soll diese Sendeanstalt wenigstens auf Zwangsabgaben verzichten. Motto: Ich zahle nicht für Rufmord. Wie stehen Sie dazu? Bohrmann: Der Grundgedanke scheint so falsch nicht, allerdings wird es schwer, hier wirklich etwas auszurichten. Ich weiß von einigen, dass sie mit Bezug auf diese Sendung der GEZ gekündigt haben, was diese aber zurückweist. Wünschenswert wäre einfach nur, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ihre vertraglichen Pflichten gegenüber dem Staat und seiner Bevölkerung erfüllen. Dann wären diese Diskussionen obsolet. Bis das soweit ist, bleibt im Falle des ZDF nur eines: Abschalten. Bei Herrn Kerner sowieso. ef: Welche anderen Forderungen stellen Sie? Und welche Ziele haben Sie? Bohrmann: Nach wie vor fordern und fördern wir eine vollständige Aufarbeitung dieses Falles sowie eine Entschuldigung bei Frau Herman und den Zuschauern, vom ZDF wie auch von Herrn Kerner persönlich. Auch muss geklärt werden, warum bereits die DPA fehlerhafte Artikel noch vor Ausstrahlung der Sendung veröffentlichte, die dann munter von der deutschen Presselandschaft übernommen wurden. Für einen blindgläubigen „Copy-and-paste“-Journalismus genügen allerdings Hilfskräfte. Dazu braucht es kein Germanistikstudium oder eine journalistische Ausbildung. Ansonsten muss Ziel sein, den Sendern und Printmedien mehr auf die Finger zu sehen, damit Rufmord und vor allen Dingen ein Verzerren von Äußerungen nicht mehr so einfach sind und ohne wirkliche Konsequenzen bleiben. Hier ist auch ein Ansatz und eine Anregung für gesetzliche Veränderungen, die unsere „Interessengemeinschaft gegen Medienmanipulation“ einfordert und die ein Übel bei der Wurzel packen könnten: Gegendarstellungen von betroffenen Personen müssen den gleichen Raum, also Zeit im Fernsehen und Aufwand in Print, einnehmen dürfen, der zu ihrer Diskreditierung verwendet wurde – zumindest in extremen Fällen. ef: Wie hat sich das aus Ihrer Sicht entwickelt, dass die „Vierte Gewalt“, die ursprünglich mal die Machthaber kontrollieren sollte, stattdessen jetzt die Meinungsfreiheit von Oppositionellen untergräbt? Bohrmann: Ist Frau Herman denn als Oppositionelle zu bezeichnen, weil sie eine Wertedebatte anregt? Ich weiß es nicht, ich sehe nur, dass Politiker selbst vor dieser Medienmacht in die Knie gehen und kaum Rückgrat zeigen. Nehmen Sie als Beispiel den Auftritt von Frau Herman beim Fuldaer Katholikenkongress. Der hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) trat wenige Tage zuvor als Schirmherr des Forums zurück, um gegen die Rede der Moderatorin zu protestieren. Der Zentralrat der Juden in Deutschland kritisierte Hermans Auftreten und das breite Lob dafür wieder mit der Nazi-Keule. Immer noch Frau Herman in sympathisierende Verbindung zur NS-Familienpolitik rückend, sagte Dieter Graumann, der Vizepräsident des Zentralrats, dies sei „nicht nur ein Armutszeugnis für die Teilnehmer, sondern auch eine Ohrfeige für all diejenigen, die sich über 60 Jahre in der Aufarbeitung der Nazi-Diktatur engagiert haben“. Bezeichnend ist doch, wer eine Lobby in der Presse besitzt und wer nicht. Wer erhält welche Aufmerksamkeit und Sendezeit? Bei wem werden Aussagen weitergegeben, wie sie gemacht wurden, und bei wem werden sie offenbar bewusst sinnentstellt? Wie es sich entwickelt hat, vermag ich nicht zu beurteilen, auch nicht, wer wirklich hier die Fäden zieht, aber dass diese Entwicklung nicht weitergehen darf , weiß ich schon. ef: Sie sagten eingangs, es gehe Ihnen gar nicht mehr alleine um diese einzelne Sendung, sondern um die Gesamtsituation. Losgelöst von der Debatte um Eva Herman: Wo sonst sehen Sie Problembereiche in unseren Medien? Bohrmann: Der offensichtliche Erpressungsjournalismus insbesondere der „Bild“-Zeitung ist doch altbekannt. Warum wird dagegen nichts unternommen? Der darüber hinaus immer mehr um sich greifende Emotionsjournalismus, insbesondere auch in den Privatsendern, ist auf reine Provokation aus, auf Steigerung der Gefühle, egal welcher. Hass, Neid, Gier und Verblendung werden zur Schau gestellt, gleichzeitig wird dazu ermutigt. Die subtile Hetze gegen Andersdenkende oder, seit dem Pseudo-Krieg gegen den Terror, insbesondere gegen alle Muslime ist für eigenständig denkende Menschen kaum noch zu ertragen. Die Medien sollen aufklären, nicht durch Unterdrückung von Wahrheiten oder Überspitzung von Einzelfällen ganze Volksgruppen, Religionsgemeinschaften oder Einzelpersonen in extreme Nöte bringen. Da wird die vom besoffenen deutschen Ehemann totgeprügelte Ehefrau mit einem Vierzeiler bedacht, der Prozess über den „Ehrenmord“, eine begriffliche Perversion in sich, an einer jungen Türkin aber über Wochen auf der Titelseite gehalten. Die Berichterstattung vermischt häufig einzelne religiöse Bräuche mit regionalen Traditionen und zunehmend auch Terrorverdacht, um so als einseitiges Gesamtbild einen strenggläubigen und vermeintlich aggressiven Islam zu präsentieren. ef: Wie erklären Sie sich, dass unsere Medien einerseits Journalisten lieben, die mit erheblicher Energie eine feindselige Stimmung gegen Muslime schüren, aber andererseits so grundharmlose Naturen wie beispielsweise Martin Hohmann und Eva Herman zu Rechtsradikalen stilisieren? Sehen Sie gemeinsame Hintergründe in der Stimmungsmache gegen Muslime und der Stimmungsmache gegen Eva Herman? Bohrmann: Leider lässt sich solch eine Frage nicht mit wenigen Sätzen beantworten, selbst wenn man wirklich die Antwort wüsste. Zusammenhänge zwischen beiden sehe ich nur thematisch. Bei der säkularisierten „deutschchristlichen“ Bevölkerung stehen die religiös begründeten Werte sicher nicht mehr so sehr im Vordergrund wie noch bei den Muslimen. Je stärker aber die Ausgrenzung und gleichzeitige Einkapselung anderer Bevölkerungsgruppen voranschreitet, desto deutlicher steigt auch deren Identifizierungsgrad mit der eigenen Kultur und die Abwendung von der Deutsch-Europäischen. Bei Muslimen und sicher auch bei Eva Hermans Thesen tritt das absolute Individualisierungsstreben, der gelebte und totgeborene Pfeiler unserer Gesellschaft, in den Hintergrund. Das gefällt tatsächlich vielen Achtundsechzigern und auch den Feministinnen sowie anderen Interessengruppen ganz und gar nicht. Und von diesen halten sich erhebliche Teile in den Chefetagen und Redaktionsbüros der „etablierten Presse“ auf. Und da wird gegen Leute wie Hohmann oder Herman mangels Alternative die Nazi-Keule verwendet. Bei Muslimen fruchtet das nur sehr bedingt, und man bedient sich subtilerer Methoden. ef: Teilweise wird bei vielen Protestlern gegen die Mediengewalt auch Resignation deutlich. „Mir wird plötzlich klar, dass ich zu Unrecht die Elterngeneration verurteilt habe“, schreibt etwa eine Teilnehmerin des ZDF-Forums. „Mir wird klar, dass ich nicht einmal heute etwas gegen das offensichtliche Unrecht ausrichten kann, obwohl ich Gott-sei-Dank in einer freiheitlichen Gesellschaft lebe.“ Das führt mich zur zentralen Frage: Wie wollen Sie in einer Gesellschaft, in der ZDF, ARD, „Bild“ und etliche andere Medien dermaßen stark zusammenwirken wie heute, überhaupt politische Wirkung entfalten? Die Medienoligarchie braucht Ihren Protest doch nur totzuschweigen und der breiten Bevölkerung weiter ihre verzerrte Darstellung vorgaukeln, und irgendwann setzt sich dieses Bild allgemein durch. Oder? Bohrmann: Sie haben natürlich recht. Bei vielen macht sich Resignation breit, obwohl sie die Tendenzen genau erkennen. Sie fühlen sich ohnmächtig. Aber was bleibt? Die Alternative, es geschehen zu lassen, führt nur dazu, dass mehr und mehr Deutsche die es sich leisten können, ins Ausland flüchten. Und dann? Den letzten beißen die Hunde. Ich habe viele derartige Kommentare gelesen. Ich bin aber in diesem Land geboren, es ist ein schönes, starkes Land, das unglaublich viel zu bieten hat. Natürlich besteht die Gefahr, dass alle Gegenbewegungen totgeschwiegen werden. Hier kann man derzeit nur auf die Kraft und Möglichkeiten des Internet setzen, solange es noch so frei ist wie derzeit. Und auf eine Verbreitung durch die Bevölkerung selbst. Schließlich wäre noch vor zehn Jahren ein Protest in dieser Form gar nicht möglich gewesen, Frau Herman hätte nur noch ins Ausland abtauchen können. Es hätten nicht zehntausende Menschen in Foren oder Kommentaren laut denken und aufschreien können. Es wären nicht unzählige Blogs zu diesem Thema eröffnet worden und auch die mittlerweile vom ZDF nachträglich geschnittenen Sendungen wären nicht mehr im Original abrufbar gewesen. Es gibt ein schönes afrikanisches Sprichwort: „Viele kleine Leute, in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ Ich glaube an diese Kraft, wenngleich es noch lange dauern mag, bis die kritische Masse erreicht ist und diese vielen kleinen Menschen eine große Stimme werden. Wie am 9. November 1989. Den Versuch ist es in jedem Falle wert. 05. November 2007 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann oder Michael Klonovsky schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareLePenseur, am 05. November 2007 um 15:46 ( Link ) Hoffentlich ist das Thema Herman in ef jetzt durch Was hat Eva Herman mit Muslimen zu tun? « Watchblo, am 05. November 2007 um 17:01 ( Link ) [...] Was hat Eva Herman mit Muslimen zu tun? Obwohl wir mitunter als Kollektiv gesehen werden, sind die Autoren dieses Watchblogs nicht immer derselben Meinung. Ich für meinen Teil finde die Stimmungsmache gegen Eva Herman genauso bescheuert wie die Stimmungsmache gegen Muslime. Da war es ein interessantes Zusammentreffen, dass Mitglieder einer sich gerade konsolidierenden “Interessensgemeinschaft gegen Medienmanipulation”, die ich für das liberale Magazin “eigentümlich frei” zum Umgang mit Eva Herman interviewt habe, von sich aus auf eine in ihren Augen ähnliche Hysterisierung beim Thema Muslime zu sprechen kamen. Hier ist deren Stellungnahme zum Thema wiedergegeben. (Wer Eva Herman langweilig findet und sich nur für die Kritik an der Berichterstattung über Muslime interessiert: Bitte bis zum letzten Viertel des Interviews scrollen.) [...] Tribune, am 05. November 2007 um 18:14 ( Link ) Sehr geehrte Leser, hoffentlich ist das Thema Medienmanipulation erst durch, wenn es auch den letzten Bürger unseres Landes erreichte und erweckte! Dem User LePenseur möchte ich schreiben, es ging nicht umd Eva Herman! Bitte lesen Sie genauer. Dann spüren Sie es selbst, wenn es weider passiert. LePenseur, am 05. November 2007 um 20:19 ( Link ) @Tribune: @Watchblog Islamophobie: Diese (leider!) sehr real zu befürchtenden Veränderungen als "Islamopobie" abzuqualifizieren, bin ich nicht gesonnen unwidersprochen hinzunehmen. Frau Herman wird hingegen mit ihren Büchern und Ansichten kaum eine (mir ebenso mißliebige) Machtergreifung der Neonazis einleiten — wer das behauptet, laboriert an akuter Nazi-Paranoia! Insoferne finde ich Ihre Gleichsetzung "Ich für meinen Teil finde die Stimmungsmache gegen Eva Herman genauso bescheuert wie die Stimmungsmache gegen Muslime" einigermaßen verfehlt. Denn gegen Hermans Ansichten kann man nun sein oder auch nicht — sie werden sich jedenfalls nicht negativ für unsere Rechts- und Gesellschaftsordnung auswirken können (es sei denn, man fände die abendländische Zivilisation als in sich ablehnenswert!). Die Ansichten des Islam hingegen sind so ziemlich zu allen Bereichen des Lebens diametral dem entgegen, was wir heute als Errungenschaften eines eigenverantworteten menschlichen Zusammenlebens im Sinne der Aufklärung ansehen. Wenn man sich außerdem ansieht, wie in Europa mit Devotionsbücke gegenüber islamischen Forderungen und Anmaßungen (man denke bloß an den unsäglichen Karikaturenstreit oder die Reaktionen auf die Regensburger Rede Benedikts XVI) eingeknickt wird, halte ich das Aufblasen eines ach so schröcklichen Popanz' "Islamophobie" überhaupt für eine Zumutung an die Intelligenz jedes informierten Zeitgenossen! Arne Hoffmann, am 05. November 2007 um 22:54 ( Link ) Ich komme mir zwar ein bisschen vor wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat, aber gerne noch mal das Wesentliche in Kürze: Niemand von uns verwahrt sich gegen eine vernünftige und substantielle Islamkritik. Aber ab dem Moment, in dem sie ins Rassistische umschlägt und z. B. alle Muslime als Bedrohung gesehen werden, während in Wahrheit 99,9 Prozent vollkommen friedliebend sind (wie z. B. das BKA bestätigt), ist das erstens schon in sich inakzeptabel und steht zweitens einer zielführenden Islamkritik im Weg. Nachdem heute selbst ein Redaktionsmitglied des islamophoben Hetzblogs Politically Incorrect eingesehen hat, dass er damit trotz allem Recht zur Kritik am Islam auf der falschen Spur war, bin ich zuversichtlich, dass das irgendwann auch beim Rest der Bevölkerung durchsickert. Allerdings räumte dieses Redaktionsmitglied auch ein, dass es ein Fehler war, sich nur an sehr einseitiger Literatur zum Islam zu orientieren und alle, die eine andere Meinung als er hatten, zu Schwachköpfen zu erklären. An dieser Entwicklung könnte sich auch manch ein anderer ein Vorbild nehmen. Helge21, am 06. November 2007 um 0:09 ( Link ) Ein super Interview! Es freut mich sehr, dass langsam die Kritik am Eva Herman Skandal wahrgenommen wird. Wie die interviewten und einige Kommentare hier schon erwaehnt haben - es geht nicht um Frau Herman. Ihr Fall war nur fuer viele von uns der Augenoeffner/der Wink mit dem Zaunpfahl und letztlich auch der Aufruf endlich etwas zu tun. Eine Demokratie braucht wache und aufgeklaerte Buerger und genau da haben wir seit Jahren geschlafen. Ich wuenschr mir dass wir diesen Fall bei Kerner, ZDF, Bild, Reuters, DPA etc. aufklaeren. Dokumentieren wie es dazu kam und dafuer sorgen dass "Professioneller Journalismus" als Wort wieder eine Bedeutung hat. Helge Lara, am 06. November 2007 um 7:42 ( Link ) Ich denke nicht, dass die Mehrheit erst einen Augenöffner brauchte. Es ist einfach das erste Mal, dass die öffentliche Meinung der veröffentlichten Meinung in die Suppe gespuckt hat. Der Herman-Hype weist all die Kennzeichen der inszenierten Hinrichtung auf wie man es schon gewohnt ist. Und es reicht den Leuten langsam. Ich weiß noch sehr gut, wie es damals mit Möllemann lief: Der Sturm kam plötzlich und mit einer Wucht, die nicht mehr normal war. Sämtliche Journalisten schienen plötzlich zu strukturellen Analphabeten zu werden, die nicht mal ein kleines Flugblatt zu verstehen in der Lage sind und die Hysterie schien eine positive Eigenschaft zu werden. Keine einzige Person, der ich das Flugblatt gezeigt habe, konnte mir erklären, was daran antisemitisch sein sollte, aber die Journalisten, die entwickelten kollektive Wahnvorstellungen. Lächerlich. Bei Hohmann sehe ich es ein bisschen anders. Es stimmt, diese eine Rede wurde sinnentstellend verdreht (wobei ich nicht vergessen habe, dass er eigentlich gegen Leute wie mich - Gottlose - gewettert hat). Aber Hohmann hat Reden geschwungen, die mir gezeigt haben, dass ihm da so großes Unrecht auch nicht angetan wurde. Dieses Femegericht für Herman hat für mich aber den Vogel abgeschossen. Ich halte ihre Thesen für überaus dämlich, ich würde nie eins ihrer Bücher kaufen und ich kann mich inhaltlich in keinster Weise mit ihr identifizieren. Aber ich kann lesen und ich sehe, dass ihr dummdreist Zitate untergeschoben wurden und ich finde, man sollte jetzt auch mal fragen, was diese Dame vom Abenblatt zu ihrer Denunziation verleitete, die mit ihrer Behauptung den aktuellen Hype in Gang setzte. Wie kam sie dazu? Wieso erst Tage später? Wieso wird das Sendeprotokoll nicht herausgegeben? Wer ist dafür verantwortlich, wer hat mitgemacht und geschwiegen? Los, es muss doch sogar in den verkommenen Medien ein paar Leute geben, die davon genauso abgestoßen sind wie wir alle. Man kann allerdings froh sein, dass die Kerner-Redaktion so plump vorging, dass die Gleichschaltung offensichtlich wurde. Ich war entsetzt als ich am nächsten Tag in der Süddeutschen von einer "Sternstunde" des deutschen Fernsehens lesen musste und auch alle anderen genau den gleichen Mist schrieben. Wer das gut fand, könnte auch seinen Spaß bei Hexenprozessen mit peinlicher Befragung gehabt haben. Man muss Kerner eigentlich dankbar sein. Besser hätte man die korrupte Medienlandschaft in Deutschland nicht vorführen können als mit diesem inszenierten Skandal. LePenseur, am 06. November 2007 um 10:26 ( Link ) @Arne Hoffmann: Aber bei solchen "Diskussionen" schlägt einem im 90% der Fälle binnen kurzem eine sehr einfach gestrickte, voraufklärerische "So ist es eben, weil's im Koran steht"-Mentalität entgegen, ohne selbst den leisesten Ansatz einer Reflexion, das das, was in dieser Surensammlung — die vielleicht treffender als "Sammel-Surium" ;) zu bezeichnen wäre — drinsteht, in weiten Teilen wohl eher die schlampig kompilierte Mythologie der alten Juden, Christen, Mandäer und Perser darstellt. Und dieses Voraufklärerische, dieser Denkansatz "Wir Moslems haben die einzig wahre Religion, ihr hingegen seid doch nur Ungläubige" ist es, der mich zutiefst anwidert und daher besorgt in die Zukunft blicken läßt —nicht irgendein schwachsinniger Pauschalverdacht à la "alle Moslems sind Terroristen" ... Letzteres könnte man ja tatsächlich als "Islamophobie" bezeichnen, doch ist dieses Phänomen keineswegs so weit verbreitet, wie uns meist vorgegaukelt wird. Wogegen ich jedoch etwas (bessergesagt: sogar sehr viel!) habe, ist, daß die Kritik am Islam und die Artikulation eines lebhaften Unbehagens darüber, daß diese Religion sich in unseren Landen breitzumachen beginnt, als "Islamophobie" denunziert und damit quasi ins rassistische und/oder psychiatrische Eck abgeschoben wird. Und was die von Ihnen zitierten angeblich 99,9% vollkommen friedliebenden Moslems angeht: bitte wachen Sie auf! Bei ca. einer Milliarde Moslems hieße das noch immer, daß es eine Million religiöser Fanatiker mit Terrorneigung gäbe — und das ist mir für eine angeblich ach so friedliebende Religion einfach zu viel! Das Problem sind ja auch weniger die (paar) verrückten Selbstmordattentäter und sonstigen Bombenleger; da ist die Wahrscheinlichkeit, durch einen ganz banalen Autounfall ums Leben zu kommen, wohl drastisch höher! Das Problem sind die deutlich(!) zweistelligen Prozentsätze grundsätzlich gewaltbilligender Moslems, die z.B. in Deutschland bei der Heitmeyer-Studie zu Tage traten (und Prof. Heitmeyer kann man wohl schwer als evangelikalen Fundi bezeichnen). Die Heitmeyer-Studie befragte tausende jugendliche Türken und diese antworteten u.a. wie folgt: Wenn es der islamischen Gemeinschaft dient, bin ich bereit, mich mit körperlicher Gewalt gegen Ungläubige durchzusetzen. Auch aus Großbritannien liegen alarmierende Zahlen vor: im Jahr 2005 gab es 20.000 Verletzte durch rassistische Angriffe auf Weiße, aber nur 4.000 Verletzte durch rassistische Angriffe auf Ausländer, meist Moslems (Kriminalitätsopfer sind dabei nicht mitgerechnet). Mit anderen Worten: rund 5% der Bevölkerung begingen 80% der rassistischen Übergriffe — d.h.: Moslems tätigen 15 Mal (!) häufiger rassistische Übergriffe als Weiße. Man kann sich das alles durch Worthülsen wie "Islamophobie" schönzulügen versuchen. Ich frage mich nur: cui bono? Arne Hoffmann, am 06. November 2007 um 14:26 ( Link ) Dass ein Dialog mit fundamentalistischen Muslimen häufig sehr schwierig ist, würde ich nie bestreiten. Es hat schon seinen Grund, warum deren Websites nicht auf unserer Blogroll auftauchen, wir aber umgekehrt auch nicht von ihnen verlinkt werden. Zumindest nach dem, was ich so höre, sind wir denen viel zu liberal und offenbar nicht ausreichend "auf Linie". Es gibt an diesem Ende des Spektrums anscheinend genausowenig Bereitschaft zu echtem Dialog wie am anderen. Ich glaube trotzdem nicht, dass "Islamophobie" eine Worthülse ist. Um Islamophobie handelt es sich, so wie ich dieses Wort verwende, wenn die Kritik am Islam ins Hysterische umschlägt, dumpfe Ressentiments gegen Ausländer gesäht werden und wenn Rassisten diese Kritik für ihre eigenen Ziele kapern. Was ich durchaus sehe, ist dass der Begriff "Islamophobie" manchmal missbraucht wird, um damit jegliche Kritik am Islam niederzuknüppeln. Dass selbst bei 99,9 Prozent friedlichen Muslimen weltweit noch eine Milliarde gewaltbereiter Islamisten übrigbliebe, ist vollkommen richtig. Eben deshalb wird der Islamismus ja auch weltweit als eines der gravierendsten Probleme diskutiert. Ich halte es nur nicht für hilfreich, auch die friedliebenden Muslime unter einen Generalverdacht zu stellen und so mit den Fanatikern zusammenzuschweißen. Zur Heitmeyer-Studie kann ich hier nicht mal eben mit ein paar Sätzen Wesentliches sagen. Ich weiß allerdings, dass Heitmeyer bei dieser Studie der Vorwurf der Hysterisierung gemacht wurde, und nachdem ich in einem ganz anderen Zusammenhang in meinem Hohmann-Friedman-Buch bei Heitmeyer zu einem ähnlichen Eindruck gelangt bin, erscheint mir dieser Vorwurf nicht unberechtigt. Ich habe immer wieder den Eindruck: Egal um welches Problem es geht -wer das größte Bedrohungsszenario dazu konstruiert, kann am sichersten gehen, überall zitiert zu werden und an Rang und Ansehen zu gewinnen. LePenseur, am 06. November 2007 um 15:18 ( Link ) @Arne Hoffmann: Was die inhaltliche Richtigkeit seiner Zahlen betrifft: ich kenne die exakte Datenbasis seiner Studie natürlich nicht, gehe aber davon aus, daß ein Uni-Professor dabei auch nicht gerade "schludern" wird (er hat schließlich einen Ruf und ggf. Folgeaufträge zu verlieren). Aber ich weiß, daß eine ähnliche Studie in Österreich zu recht vergleichbaren Ergebnissen hinsichtlich Integrationsbereitschaft und -fähigkeit von Moslems in Österreich gekommen ist (und von unseren Grünen ebenso wortreich bekämpft wurde). Tom Müller, am 06. November 2007 um 18:07 ( Link ) Liebe Frau Hoffmann, woher nehmen Sie eigentlich ihre Zahlen? "während in Wahrheit 99,9 Prozent vollkommen friedliebend" so eine Aussage würde ich nicht einmal über die Mitglieder von AI für ernst nehmen. Am Sonntag kam ein eindrucksvoller Bericht bei SPIEGEL TV. Haben Sie eigentlich mitbekommen was in Europa gerade passiert. Wenn die Grauen Wölfe sich vor dem Kölner Dom versammeln sollte selbst dem letzten Angst und Bange werden. LePenseur, am 07. November 2007 um 9:59 ( Link ) Liebe Frau Hoffmann Zum Inhalt: (leider) völlig zutreffend! Arne Hoffmann, am 07. November 2007 um 11:35 ( Link ) Meine Zahlen nehme ich beispielsweise aus der "Tagesschau": http://www.tagesschau.de/inland/meldung89296.html Der BKA-Chef wurde aber auch sonst von etlichen Medien zitiert (ausgenommen natürlich die Hassblogs und -foren im Internet, die sich große Mühe geben, nur über das verbleibende Promille der Realität zu sprechen und den Rest komplett auszublenden). LePenseur, am 07. November 2007 um 13:38 ( Link ) @Arne Hoffmann: Aber, wie gesagt: das Problem mit dem Islam sind nicht die paar Terroristen und Selbstmordattentäter (die hoffentlich sogar weniger als 0,1% der Moslems ausmachen!), sondern die recht erheblichen Prozentsätze von gewalt-toleranten "Normal-Moslems", die einfach mit archaischen Ehr- und Glaubensvorstellungen in unsere relativistische und hochdifferenzierte abendländische Gesellschaft hereinbrechen und sich nun mit unserem (in Teilen durchaus schon wieder übertriebenen — gar keine Frage!) Toleranzbegriffen eben überhaupt nicht vertragen. Man bruacht doch die Fragen der Heitmeyer-Studie nur leicht umzutexten, um sich die Ungeheuerlichkeit der positiven Antworten vor Augen zu führen. Können Sie sich ein westliches Land vorstellen, in dem z.B. Katholiken heutzutage zu 28,5% der Meinung sind, daß Gewalt grundsätzlich gerechtfertigt sei, wenn es um die Durchsetzung des katholischen Glaubens gehe? Ich nicht — nicht einmal in Nordirland! Und die Frage "Wenn es der katholischen Kirche dient, bin ich bereit, mich mit körperlicher Gewalt gegen Ungläubige durchzusetzen" würde sicherlich nirgends zu 35,7% Zustimmung finden (und mutatis mutandis auch nicht im wildesten "Bible-Belt" der USA). Selbst wenn in der Studie manch methodische Schwäche vorliegen mag — eines kann wohl nicht geleugnet werden: die Zustimmung zur Ausübung von Gewalt und Unterdrückung gegen Andersdenkende ist signifikant höher als bei Angehörigen anderer Glaubensgemeinschaften. Somit ist die Unterstellung von "Islamophobie" (eine "Phobie" betrifft ja irreale Ängste!) angesichts solcher Zahlen einfach unrichtig. Ganz im Gegenteil: "Berechtigte Besorgnis vor Moslems" wäre der einzig richtige Ausdruck ... Eugen Richter, am 07. November 2007 um 19:39 ( Link ) nehmt dem Kerner das Recht welches er schon xmal mißbraucht hat um Menschen zu indoktrinieren. Propaganda und Rufmord sind im ZDF neuerdings erlaubt? Ich verweigere meine GEZstapozahlungen. Ich zahle nicht für Rufmord. Kernerverweigerer, am 07. November 2007 um 19:45 ( Link ) Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart Ich habe schon immer behauptet Nazis machen Fernsehen. Schreinemakers voran .. mein Gott ist die übel. Die Hauptschuld trifft Kerner der wohl zuviel totaliti Feminiti getrunken hat. Der hat noch nicht kapiert, dass der totale Feminismus aus den Frauen das gemacht hat was Eva Herrman mit Recht bekämpft. Wer will denn schon freiwilluig mit der Schreinemarker ? OH weh .. son Mannsweib .. da kann ich ja gleich schwul werden .. Mario Bohrmann, am 08. November 2007 um 2:40 ( Link ) @LePenseur: +, am 08. November 2007 um 7:39 ( Link ) http://www.welt.de/fernsehen/article1250311/Die_oeffentliche_Hinrichtung_der_Eva_Herman.html#article_readcomments das wird noch lange dauern, es fängt ja grad erst an... Thomas Hoenen, am 08. November 2007 um 7:59 ( Link ) Geschichte. Auf Dekadenz folgt Invasion, für aufgeklärte Geister ist das auch dann kein Problem, wenn die Invasoren eher unaufgeklärt sind. Es ist einfach nur logisch und altbekannt. Wer die deutsche Kultur post mortem (1914-18,1939-45 verstarb sie) erhalten will, kann sie den Türken ja im persönlichen Gespräch nahebringen.Sogar den Chinesen. Beide Völkchen sind da ganz offen, Substanz der Vortragenden vorausgesetzt,. Ansonsten: Ceterum censeo, Germania deletum est.Allerdings nicht von den Moslems. Als Modell schlage ich sonst Bagdad beim Mongolensturm vor.Diese Barbaren haben schliesslich die Kultur angenommen, der sie zunächst den Rest gaben.Da war vorher allerdings auch noch eine Kultur. LePenseur, am 08. November 2007 um 9:52 ( Link ) @Mario Bohrmann: Eine rechtfertigende "Allah"-Nothilfe wird hingegen aus guten Gründen weder von der deutschen, noch von der österreichischen rechtsordnung eingeräumt. Sowas gibt's in der saudi-arabischen Rechtsordnung. Und genau das ist es auch , was die Übernahme derselben für unsere Staaten ausgesprochen unattraktiv machen würde. StephanB, am 08. November 2007 um 14:34 ( Link ) Ich möchte mich bei Arne Hoffmann für den aufklärenden Artikel sowie bei Mario Bohrmann und Luise Lehrkamp für ihren Einsatz beim ZDF bedanken. Ich selber hatte an Cherno Jobatey bzw. wohl eher an sein Sektetariat (über das Online-Forumular seiner Homepage) eine Mail geschrieben (bisher leider ohne Antwort), in der ich mich für die Menschlickeit bedankte, die seine Kollegin Juliane Hielscher und er zeigten, als sie am Morgen danach das Morgenmagazin moderierten. Man konnte am Gesicht der beiden Moderatoren, die alles andere als wirklich fröhlich aussahen, als sie die Moderation der letzten halben Stunde im ZDF-Café, vor dem Publikum begannen, ablesen, dass sie auch nicht gerade glücklich über den Verlauf der Sendung ihres Kollegen am Vorabend waren. Witzigerweise wurde bei der 1. Sendung von Schmidt&Pocher am 18. Oktober, ein paar Tage nach meiner E-Mail an Cherno Jobatey, genau diese Szene durch Harald Schmidt und Oliver Pocher nachgestellt.Ob Herr Jobatey mit Herrn Schmidt oder Herrn Pocher gut befreundet ist? ;-)) Dass die Diskussion um Eva Herman weiterhin für viel Nachdenken sorgt, finde ich sehr gut. Ich hatte in den Tagen nach der Sendung auch ein paar Beiträge in verschiedenen Blogs geschrieben, aber mich danach nicht mehr so um das Thema gekümmert. Die Bücher von ihr (vor allem die letzten beiden) habe ich bis heute noch nicht gelesen, aber ich werde sie mir bald mal vornehmen. Zum Thema Muslime, das anscheinend die Diskussion um den Zustand unserer Medienlandschaft in den Hintergrund rücken will, möchte ich nur fragen, ob es in Deutschland nicht Regionen gibt, die als "No-go-Area" (verbotene Zone? Gefahrenzone? die Bronx (Stadtteil von New York, der vor einigen Jahren von weißen Menschen besser nicht betreten wurde) in der Provinz?) für blonde blauäugige Menschen angesehen werden könnten, sei es weil dort besonders viele Linksradikale oder besonders viele Muslime wohnen? Mir sind jedenfalls keine solche Gebiete bekannt, dafür aber andere Gebiete wo wirklich Menschen bestimmter politischer Ansichten oder mit "nicht-weißer" Hautfarbe nachts eventuell Probleme bekommen - und nicht nur während sportlicher Weltmeisterschaften. Wenn ich an das Jahr 2006 denke fallen mir genügend Beispiele ein, um als nachdenkender Mensch das Gefühl zu haben, dass gerade eine Art Kampagne gegen den Islam inszeniert wird, die eigentlich mit dem Karikaturen-Streit im September 2005 (aber da auch erst Wochen nach der Veröffentlichung) so richtig begann: Dann würde ich mir mal noch die Arbeitslosstatistiken von Jugendlichen anschauen und diese dann mit den Kriminalitätsstatistiken der Polizei vergleichen sofern diese bei der chronischen Überarbeitung und Unterbezahlung dieser Beamten überhaupt noch als relevant gelten kann. "in dem z.B. Katholiken heutzutage zu 28,5% der Meinung sind, daß Gewalt grundsätzlich gerechtfertigt sei, wenn es um die Durchsetzung des katholischen Glaubens gehe? Ich nicht — nicht einmal in Nordirland!" Und wenn ich jetzt noch an die "Behandlung" afghanischer Zivilisten durch die Besatzungen von Kampfflugzeugen denke, die ja vor allem zum Kampf gegen Terroristen (früher hießen die mal Partisanen, weil die partout ihr Land für sich haben wollen) da herumfliegen und nicht um die Warlords beim Anbau von Mohn zu stören, dann frage ich mich wo man heute noch gemäßigten Muslimen ein Vorbild christlichen Glaubens präsentieren will, damit diese weiterhin Zurückhaltung üben können. Arne Hoffmann, am 09. November 2007 um 0:51 ( Link ) @ Le Penseur: Wir haben geschätzte 3 Millionen Muslime in Deutschland und die diversen Behörden (Verfassungsschutz, BKA usw.) gehen von 3000 Islamisten aus, die unter bestimmten Umständen zu Gewalttaten fähig sein könnten. Also einerseits ein klares Problem, aber andererseits ziemlich exakt ein Promille aller Muslime in Deutschland. Deshalb glaube ich schon, dass der BKA-Chef die Zahl als Zahl verstanden haben wollte und nicht als rhetorische Figur. LePenseur, am 09. November 2007 um 12:18 ( Link ) @StephanB: Wenn ich an das Jahr 2006 denke fallen mir genügend Beispiele ein, um als nachdenkender Mensch das Gefühl zu haben, dass gerade eine Art Kampagne gegen den Islam inszeniert wird, die eigentlich mit dem Karikaturen-Streit im September 2005 (aber da auch erst Wochen nach der Veröffentlichung) so richtig begann ...die Herkunft unserer Zahlen, der Anatomie, des Schachspiels, mathematischer Theorien (z.B. Algebra) etc. Dann würde ich mir mal noch die Arbeitslosstatistiken von Jugendlichen anschauen und diese dann mit den Kriminalitätsstatistiken der Polizei vergleichen Ist in den USA nicht schon in machen Bundestaaten sinngemäß die Bibel als das einzige Dokument für den Geschichts- und Biologieunterricht zugelassen? D.h. dass dort bei deutlich mehr als 10% der Bevölkerung eine gewisse christlich-fundamentalistische Weltanschauung vertreten ist? Und wenn ich jetzt noch an die “Behandlung” afghanischer Zivilisten durch die Besatzungen von Kampfflugzeugen denke, die ja vor allem zum Kampf gegen Terroristen (früher hießen die mal Partisanen, weil die partout ihr Land für sich haben wollen) da herumfliegen und nicht um die Warlords beim Anbau von Mohn zu stören, dann frage ich mich wo man heute noch gemäßigten Muslimen ein Vorbild christlichen Glaubens präsentieren will, damit diese weiterhin Zurückhaltung üben können. @Arne Hoffmann: Kernerverweigerer, am 09. November 2007 um 17:57 ( Link ) Wenn es stimmmt, dass EVA Hermann die Zitate - welche ihr unterstellt werden nicht ausgesprochen hat bzw. nie benutz hat - ist es ihr Recht und auch das unsere, gegen solche Kampagnen wie sie Kerner gesteuert hat zu protestieren un dopponieren. Offenbar wird aus dem Männerhatz Verlag Dampf gemacht und die Kampagnensteuerung aus deren Zenatrale dirigiert. Widerlich! Gleichgestellte Hühner aller Länder verscheucht euch! Nur was solls? Das Propaganda-Zwangs-PayTV gilt es zu bestreiken. Es gab mal eine Zeit da wurden Masten gelegt .. peterpan, am 10. November 2007 um 19:37 ( Link ) http://de.news.yahoo.com/ddp/20071109/ten-aerger-fuer-schmidt-pocher-e3d3a04_1.html Wahr-Sager, am 11. November 2007 um 13:10 ( Link ) @Arne Hoffmann: "Islamophobie" gibt es nicht. Das ist ein Kunst- und Kampfbegriff, der von westlichen Politikern erfunden wurde in der Absicht, damit jegliche Kritik am Islam, der primär eine politische Ideologie mit religiösen Aspekten darstellt, im Keim zu ersticken. Dass Muslime zu 99,9 Prozent friedlich sind, ist arg spekulativ. Die Heitmeyer-Studie ist unseriös und dient lediglich bestimmten Gruppierungen als Schutzargument, damit sie ihre Äußerungen mit angeblich seriösen Studien unterstreichen können. Freiheitunteilbar, am 12. November 2007 um 0:44 ( Link ) @Wahr-Sager: Ihr Name ist so ganz und gar nicht Programm. Eine Phobie gleich welcher Art, lässt sich jederzeit konstatieren, daran ändert auch die Umdeutung des Ihnen so missliebigen Begriffes nichts. Ihre Paranoia bezüglich "westlicher Politiker," die Ihrer kruden Sichtweise auf den Islam entgegenzustehen, nehmen Sie offenbar zum Anlassen einer Verschwörungstheorie. Einer Islamophobie sprechen Sie zwar die Existenzberechtigung ab, jedoch kann man jederzeit mit gleichem intellektuellen Aufwand Ihrer Islamophilie die Existenzberechtigung absprechen. Was die 99,9% Theorie anbelangt, so hat Arne Hoffmann bereits alle notwendige dargelegt. Ein bisschen lesen kann bei allem Eifer nicht schaden. Wer behauptet, dass eine Islamophobie nicht mit Rassismus einhergehen kann, der ist herrlich naiv oder herrlich verblendet, und so lässt sich ganz ohne Unterstellungen auch diese Passage erklären. +, am 12. November 2007 um 9:53 ( Link ) http://www.welt.de/fernsehen/article1250311/Die_oeffentliche_Hinrichtung_der_Eva_Herman.html#article_readcomments Wahr-Sager, am 12. November 2007 um 21:40 ( Link ) @Freiheitunteilbar: Ach, und Ihr Name ist Programm? Offenbar sind Sie sich nicht der Intention des Nicks meiner Wahl bewusst, denn er bedeutet, dass ich primär an Wahrheit interessiert bin und nicht an mainstream-konformen Ansichten, die es oft genug nicht zu hinterfragen gilt. Islamophile wie Sie, die peinlichst genau zwischen Islam und Islamismus unterscheiden, obwohl letzterer sich ebenso aus dem Koran nährt, stellen "Islamophobiker" gern als Verschwörungstheoretiker dar und belassen es sehr gern bei Behauptungen, ohne jemals wirklich überzeugende sachliche Argumente zu nennen - Sie stellen dafür ein hervorragendes Beispiel dar. Ich weiß, dass es Ihnen nicht schmeckt, aber der von Ihnen sicherlich geschmähte Blog PI hat - bei aller berechtigten Kritik - schon sehr viel über den Islam geschrieben und dargelegt, dass diese als Religion getarnte politische Ideologie alles andere als friedlich ist. Dass Arne Hoffmann als Ihr Guru "alles notwendige" in Bezug auf die 99,9%-Theorie gesagt hat, würde ich doch gern näher wissen. Oder möchten Sie mich wirklich mit dessen Aussage abspeisen, dass auch das BKA dieser Ansicht sei? Da es eine "Islamophobie" nur in Ihresgleichen Phantasie gibt, kann es auch keinen Rassismus diesbezüglich geben, denn seit wann stellt der Islam eine Rasse/Ethnie dar? Sind "Antifaschisten" wirklich so dumm, das nicht zu wissen? Wahr-Sager, am 12. November 2007 um 21:44 ( Link ) http://www.jungle-world.com/seiten/2003/50/2221.php: "Islamophobie? - Über die Karriere eines Begriffs." Wahr-Sager, am 12. November 2007 um 21:53 ( Link ) Der Doppelpunkt gehört da nicht hin, daher: Thomas Hoenen, am 17. November 2007 um 3:38 ( Link ) Islamophil ist noch phiel döpher als homophob. Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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JKG, am 05. November 2007 um 15:20 ( Link )
Hoffentlich ist das Thema Herman in ef jetzt durch.