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Politically Incorrect II: Information als Angebotvon Stefan Herre Eine Duplik auf die Anmerkungen von Arne Hoffmann Ich möchte mich zu der Replik von Arne Hoffmann auf das Interview in ef 75 äußern. Er beginnt seinen Artikel mit der Aussage, zu Morddrohungen könne man keine sinnvolle Gegenposition beziehen. Selbstverständlich kann man das und PI hat das häufig gemacht, zum Beispiel bei den Morddrohungen gegen die dänischen Karikaturisten, Salman Rushdie, Robert Redeker und Ralph Giordano, um nur einige zu nennen. Was den Letztgenannten angeht, hat PI auch den Aufruf zu einer entsprechenden Petition veröffentlicht und für die Unterzeichnung geworben. Hat das Herr Hoffmann auch getan? Die sinnvolle Gegenposition auf eine Morddrohung ist, diese energisch und unmissverständlich abzulehnen und alles, was in der eigenen Kraft steht, zu tun, dem Betroffenen beizustehen. Wie kann man der Ansicht sein, es gäbe keine sinnvolle Gegenposition zu Morddrohungen? Möglicherweise hat Arne Hoffmann das nicht so gemeint, aber er hat es so ausgedrückt. Und das ist bereits im ersten Satz bezeichnend für diesen Artikel. Bezeichnend ist auch, dass er mit keinem Wort auf das Interview eingeht, auf das er sich angeblich bezieht. Die erwähnten Morddrohungen und zahlreiche andere, mit denen islamkritische Menschen leben müssen, interessieren Herrn Hoffmann auch nicht. Er bezieht sich auf eine fiktive Morddrohung, die angeblich im Kommentarbereich von PI veröffentlicht wurde. Wir wissen von dieser Unterstellung der „Welt“. Sie ist entweder frei erfunden. Oder die „Welt“ ist einer plumpen Falschmeldung aufgesessen. Die angegebene Mordrohung stand jedenfalls nie auf PI. Leider ist es sehr einfach, eine Lüge in die Welt zu setzen und darauf zu hoffen, dass schon etwas hängenbleiben wird, auch wenn man sie naturgemäß nicht beweisen kann. Wir von PI sind solche unfairen Attacken gewöhnt und haben ein dickes Fell. Vielleicht ist das ein Fehler. Vielleicht hätten wir die „Welt“ verklagen sollen. Aber es geht uns um Information und nicht um Gezänke und wir haben auch weder das Geld noch die Zeit für derartige Prozesshanselei, denn im Gegensatz zu Hoffmanns Behauptung ist niemand von uns „hauptberuflich“ für PI tätig. 07. September 2007 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann oder Michael Klonovsky schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentaretewe, am 07. September 2007 um 17:23 ( Link ) nichts als häme und nebelkerzen, herr hoffmann. ich dachte da wäre mehr drinn. egal. auf wiedersehen. Balkonskij, am 07. September 2007 um 22:17 ( Link ) Irgendwie führt doch die ganze Diskussion am Thema vorbei? Hier geht es nur wieder darum sich den schwarzen Peter zuzuschieben ("rechtsradikal", "neonazistisch", "Verräter" usw.). Wie wäre es denn gerade unter der Prämisse der Wertschätzung anderer Individuen auch konträre Meinungen zuzulassen? Neben anderen Blogs lese ich auch täglich auf www.politically-incorrect.de und ich habe da bis auf vereinzelte Ausnahmen noch keine "braune Soße" entdecken können. Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass hier wieder ganz bewusst "Demontage" betrieben wird, während sich die Feinde ins Fäustchen lachen. Ist es wirklich richtig UNTEReinander zu streiten, statt gemeinsam FÜReinander? johannwi, am 07. September 2007 um 22:52 ( Link ) Der Erfolg von PI beruht vor allem in der Vernetzung von Informationen, die so nicht in den Medien zu lesen sind. Warum nicht, wäre ein anderes Thema. gerndrin, am 07. September 2007 um 23:04 ( Link ) Ich verstehe gar nicht, wie es möglich ist, etliche Seiten über nichts zu schreiben. Auf die Schnelle sind mir nur zwei Punkte aufgestoßen (zu mehr langt mir bei diesen "intellektuellen" Ausführungen die Zeit nicht): Smakager, am 07. September 2007 um 23:07 ( Link ) Aber es ist tatsächlich so dass bei PI Agent Provocateure aus dem linken Lager auftreten und braune Sachen schreiben um PI zu diskreditieren. Ausserdem ist Erhardts Watchblog ziemlich wirr und er rezitiert nicht genau die Postings. Siehe mein Posting bei PI zu dieser Sache... Ich könnte zum Beispiel mit der Weiterleiten Funktion eine E-Mail von jemanden auch fälschen was ich aber nie tue... Das politische Spektrum bei PI ist breit gestreut bzw. bei so vielen Usern kann man gar nicht genau sagen was die einheitliche Meinung im Kommentarbereich ist. Neonazis sind mir bei PI nie aufgefallen sonst wäre ich dort längst ausgetreten. Pro Patria » Stefan Herres Antwort auf die Gegenpo, am 07. September 2007 um 23:11 ( Link ) [...] Die Diskussion im ef-Magazin auf die ich hier schon hingewiesen habe, geht in die nächste Runde. Denn Stefan Herre hat auf die Gegenposition von Arne Hoffmann eine passende Antwort verfasst. [...] Smakager, am 07. September 2007 um 23:37 ( Link ) Zum Vergleich: 3sat hatte im Januar dieses Jahres für die NS Schauspielerin Paula Wessely eine Jubiläumssendung gesendet, sind jetzt wegen dem alle 3sat Mitarbeiter Neonazis? alpha_bln, am 07. September 2007 um 23:42 ( Link ) Obwohl mir PI und vergleichbare Blogs erst seit ca 6 Monaten bekannt sind, gehören sie zu meiner täglichen Lektüre auf die ich nicht mehr verzichten möchte/könnte. Nebenbei gesagt mache ich im Freundes/Kollegekreis unentwegt Werbung für den hervorragenden Blog PI. Ich bin mir sicher, dass da irgendwelche 5ten Kolonnen am Werk sind, wenn ich da so manche Beiträge lese. Habe selbst auch schon darauf hingewiesen. Dass stets nur solche Kommentare zitiert werden, spricht an sich schon für sich; legt die Absicht der "Kritiker" offen. Von ausgewogener Darstellung kann da keine Rede sein. Doch letztendlich kann sich jeder selbst ein Bild machen, die Macher von PI leisten da täglich sehr gute Arbeit. Conny A. Meier, am 07. September 2007 um 23:42 ( Link ) Man findet es in der Tat erstaunlich, dass Herr Hoffmann einer wirklich sinnvollen Konversation nicht ausweicht, sondern doch interessiert bis gelangweilt Argumenten zugänglich ist und dennoch Stefan Herre weitgehend zustimmt, auch wenn es auf den ersten Eindruck hin nicht so aussieht. Warum das so ist mag ich nicht zu beurteilen. Wenn er allerdings meint, da liefe irgend etwas schief, so sollte er sich die Frage stellen, was genau da schief läuft. Läuft da was schief, weil PAX EUROPA sich schweren Herzens entschlossen hat, Neonazis in Köln keine Bühne zu bieten, oder läuft da was schief, weil eben diejenigen, die bei jeder Gelegenheit "Aua" schreien, sich nicht daran gewöhnen können, dass Kommentare (z.B. bei PI) eben nicht nur Lobhudelei auf eine Einheitsmeinung zu sein haben, sondern auch konträr, kritisch, substanzlos, polemisch und auch polternd daherkommen? Ist das zuviel verlangt, dass jeder freie Bürger auch seine Meinung äußern darf, selbst wenn sie nicht den literarischen Ansprüchen eines Arne Hoffmann genügt? Nicht doch! Begreift doch: Die hohen Zugriffszahlen von PI sind nicht "gottgewollt", sondern das natürliche Resultat einer Nachfrage nach einer Information, die woanders in dieser kompremierten Form selten geboten wird, nämlich der Information über die schleichende Muftisierung Europas nebst deren Konsequenzen für die Bürger. Es ist jedermann anheimgestellt, diese Entwicklung zu negieren, zu beschönigen oder zu bestreiten. Ändern wird sich die derzeitige Situation dadurch nicht. Sie wird sich verschlimmern. PAX EUROPA ist eine Bürgerrechtsbewegung, die sich gegen Antisemitismus, Faschismen aller Art und für den Erhalt unserer pluralen und freien Gesellschaft, die auf humanistischen Werten basiert, einsetzt. MfG: Conny A. Meier, Landesgeschäftsführer PAX EUROPA gubbelgobbel, am 08. September 2007 um 0:06 ( Link ) Interessante und lesenswerte Antwort, Herr Hoffmann. 1:0 für Sie! (Keine Ironie!) Grüße von einem PI-Leser (und Islamgegner) Ratio, am 08. September 2007 um 1:39 ( Link ) Lieber Herr Hoffmann, statt sich auf Seiten von Schmierfinken zu tummeln empfehle ich Ihnen Fjordmann, z.B. dies: “Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Radikalfeminismus eine der Hauptursachen für die derzeitige Schwäche der westlichen Zivilisation ist und zwar sowohl demographisch als auch kulturell. Feministinnen, die oft auch ein marxistisches Weltbild haben, haben einen ausschlaggebenden Anteil daran gehabt, dass die erdrückende öffentliche Zensur der politischen Korrektheit in westlichen Nationen installiert wurde. Sie haben darüberhinaus die westliche Familienstruktur ernsthaft geschwächt und dazu beigetragen, den Westen zu weich und zu selbsthassend zu machen, um mit den Aggressionen der Moslems umgehen zu können.” http://acht-der-schwerter.freehostia.com/2006/09/08/westlicher-feminismus-und-das-bedurfnis-nach-unterwerfung/ Myriam, am 08. September 2007 um 7:24 ( Link ) Wo bitte macht PI den Unterschied zwischen Islamisten und Moslems? Tagtäglich kommen Beiträge von angeblich gewaltätigen Ausländern mit "moslemischen" Hintergrund, d.h. man wird schon abgestempelt wenn man aus einem moslemisch geprägten Land kommt! Skandalos, am 08. September 2007 um 8:18 ( Link ) Herr Hoffmann, Sie selbst sind es, der hier schwarz-weiß malt. PI ist nicht perfekt? Auf PI sind nicht alle Kommentare koscher? Also ist es böse. Das ist die Quintessenz Ihrer Ausführungen. Auch mir gefällt bei weitem nicht alles auf PI, aber ich bin zu einer differenzierten Sicht bereit. Ich nehme mir das Gute, nämlich die vielen hochinteressanten redaktionellen Beiträge, die einen Riesenkrater in der deutschen PC-verseuchten Medienlandschaft füllen, und ertrage dafür, daß nicht jeder Kommentar mich in Stil oder Inhalt glücklich macht. Aber die Lust zur Ausgrenzung und zur Zensur sitzt bei vielen Deutschen anscheinend tief. Nirgendwo wird soviel zensiert und gelöscht wie in deutschen Diskussionsforen und Blogs! phylax, am 08. September 2007 um 9:21 ( Link ) just a test (Zensur und so) "Die Redefreiheit ist zentral für Europas Werte und Traditionen. Jedoch, ihre Aufrechterhaltung hängt von dem verantwortlichen Benehmen von Einzelpersonen ab. Weiterhin glauben wir nicht, dass die Medien von außen gelenkt werden sollen sondern vielmehr, dass Sie selbst Wege finden, um sich selbst zu zensieren. Was die Selbstzensur anbelangt, möchte ich Sie auch bitten das Bedürfnis der Überwachung innerhalb Ihrer eigenen professionellen Reihen zu bedenken." (Benita Ferrero Waldner, EU-Kommissarin für Außenrelationen und die Europäische Nachbarschaftspolitik an ausgewählte Medienvertreter aus allen euromediterranischen Staaten am 22.05.2006) » In Dresden wurde eine Mullah-Schule der SS eingerichtet. myriam, am 08. September 2007 um 9:47 ( Link ) Deutscher Michel; Ich komme aus einem moslemischen Land. Ich möchte mal wissen, wer von uns beiden sich damit auskennt? Dein Kommentar bestätigt nur die Meinung über PI, schön dass du dich geoutet hast. Abgesehen davon sind die deutschen Jugendlichen (meistens unterschied) aus den Ghettos und die Russen usw. genauso gewaltätig oder noch schlimmer. myriam, am 08. September 2007 um 9:48 ( Link ) in klammern sollte es heissen; (meistens unterschicht) Die Jugendlichen sind frustiert. Kagrenac, am 08. September 2007 um 10:55 ( Link ) @myriam: Was sie da behaupten, von wegen deutsche Jugendliche und Russen seien gewalttätiger als muslimische Jugendliche ist eine Unwahrheit die sich statistisch falsifizieren lässt. Und dies gilt nicht nur für Deutschland: In Schweden wurden von der Zeitung "Aftonbladet" Zahlen veröffentlicht, dass dort 85% aller verurteilten Gewaltstraftäter Moslems sind. LukasK, am 08. September 2007 um 11:07 ( Link ) Die Antwort von Herrn Herre geht auf den vorausgegangenen Artikel von Herrn Hoffmann ein, und praesentiert gute Gegenargumente. Leider kann man dies von Herrn Hoffmanns Antwort hier nicht sagen. Er bestaetigt in beindruckender Manier, dass Herr Herre wohl Recht hat mit seiner Behauptung, dass Herr Hoffmann an einer sachlichen Auseinandersetzung hinsichtlich der eigentlichen Materie (vermeintliche Bedrohung durch den Islam) nicht interessiert ist. Man kann nur spekulieren, warum dem so ist. Ob Herr Herre richtig liegt, wenn er sagt, dass der Mangel an Gegenargumenten damit etwas zu tun hat? Jagdmops, am 08. September 2007 um 13:09 ( Link ) Sieht so Zensur aus? Ich hatte gegen 11:45 heute einen vöölig sachlich-kritischen Kommentar geschrieben, ohne Fäkalausdrücke, ohne Beleidigungen, ohne Naziparolen - war erst hinzugefügt worden zu den Kommentaren, jetzt ist er plötzlich weg. Kann es kaum glauben - wenn so die gegenseite wirklich arbeitet, dann - ja dann helfen bald nur noch Pulver und Blei. Wie gesagt, kann es kaum glauben, daß ihr euch eine solche Blöße gebt. Jagdmops, am 08. September 2007 um 13:13 ( Link ) Stop, Kommando zurück - alles in Ordnung,keine Zensur, war im falschen Artikel. In tiefer Zerknirschung Jagdmops Wahr-Sager, am 08. September 2007 um 13:34 ( Link ) @myriam: Deutsche aus Ghettos und Russen sind genauso gewalttätig oder noch schlimmer? Hört, hört! Warum hört man aber im Vergleich zu gewalttätigen Moslems von ihnen viel weniger? Dass es auch asoziale Deutsche gibt, ist wohl unbestritten, aber im Verhältnis Deutsche/Türken ist es auffällig, dass sehr viel mehr Türken zu Gewalt neigen. Kennst du eigentlich Mark A. Gabriel? Der kommt auch - wie du - aus einem muslimischen Land und hat das Buch "Islam und Terrorismus" geschrieben. Sehr lesenswert! Ratio, am 08. September 2007 um 13:41 ( Link ) Bitte an Herrn Deichmann, diese beiden Stränge zum selben Thema zusammenzuführen: http://www.ef-online.de/2007/09/06/politically-incorrect-die-wirklichkeit-ist-nicht-schwarz-weis/ http://www.ef-online.de/2007/09/07/politically-incorrect-ii-information-als-angebot/ Oder gilt hier: divide et impera? :-) Oxygen, am 08. September 2007 um 14:12 ( Link ) Muslime und andere Religionen haben zusammen friedlich gelebt und zwar im Osmanischen Reich. Kritischer Leser, am 08. September 2007 um 14:25 ( Link ) Tsstss... Da bin ich so froh, daß ich neben meiner FAZ in den letzten Monaten eigentümlich frei und politically incorrect entdeckt habe - beides Publikationen ohne die ich mittlerweile wahnsinnig werden würde - und dann schlägt man hier aufeinander ein; was ein Unsinn. Dabei sollte doch eigentlich jeder wissen, daß bei allen kritischen Themen grundsätzlich 75% der Kommentare überlesen werden sollten... BTW: verfolgt jemand manchmal die Diskussionen auf www.welt.de im Kommentarbereich? Krass... da tummeln sich Hartz-IV-Bezieher-Oskar-Lafontaine-Fans die Venezuela zum Paradies und die USA zum Reich des Bösen erklären - verglichen damit sind die Beiträge sowohl hier als auch bei PI wie von Schulmädchen verfaßt. Pro Patria » Kommentar zur Diskussion im ef-Magazi, am 09. September 2007 um 13:30 ( Link ) [...] Eigentlich ist dieser Grabenkampf via ef-Magazin doch mehr als lächerlich in meinen Augen. Allein der Hergang: Stefan Herre gibt ein Interview, darauf schreibt Arne Hoffmann eine Gegenposition, darauf Herre auch eine und darauf schreibt Hoffmann zu guter letzt (oder doch vorletzt?) einen Kommentar. Das lächerliche daran ist, dass sich, bis auf das Interview, alle Artikel mehr oder weniger inhaltslos gegenüberstehen und mit keinem Wort auf den eigentlichen Streitpunkt eingehen, nämlich der unterschiedlichen Einstellung zum Islam. Nichtsdestotrotz gefielen mir Herres Ausführungen inhaltlich besser, da Hoffmann am eigentlichen Thema vorbeigeschossen ist meiner Meinung nach. Aber wenigstens ist Hoffmann ein vernünftiger Diskussionspartner, so dass sich letztens Endes ein recht interessantes Hin und Her ergab. Lächerlich fand ich es irgendwo aber immer noch. [...] André F. Lichtschlag, am 09. September 2007 um 15:32 ( Link ) Ich habe eben mal ein wenig in den beiden PI-Threads aufgeräumt. Im Großen und Ganzen geht es bei dem hoch emotionalen Thema noch recht zivilisiert zu. Dafür vielen Dank!!! Wenn ich es in der Eile richtig gesehen habe, waren es jeweils zwei Diskussionsteilnehmer beider Seiten, deren Kinderstube wohl etwas problembehaftet war. Natürlich kann man immer darüber streiten, ob nicht der eine oder andere Kommentar doch nicht so schlimm war oder der eine oder andere Kommentar dann doch auch hätte gelöscht werden müssen. Ist alles rein subjektiv und geht auf meine Kappe. Vielen Dank für das Verstandnis! Neidhardt, am 10. September 2007 um 0:54 ( Link ) Ich lese Politically Incorrect wegen der islamkritischen Informationen, die von den links, grün und multikulturell ideologisierten Medien nicht gebracht werden und abgesehen vielleicht vom Blog Fakten-Fiktionen (Kewil) so konzentriert m.E. anderswo nirgends besser zu finden sind. Arne Hoffmann hat allerdings mit seiner Kritik der dort häufig zu findenden hasserfüllten und teils ekelerregenden Beiträge völlig recht, die - auch nach meinem Eindruck - wesentlich weniger energisch zensiert werden als z.B. US- oder israelkritische Kommentare. Aber auch der abscheulichste Kommentar hat natürlich einen gewissen Informationswert (z.B. für die Kritiker). Wenn die Redaktion dann auch noch auf eine – wenn auch oft nur mit erheblicher Verspätung mögliche - Streichung bzw. einen distanzierenden Kommentar (was besser wäre) verzichtet, wird sie sich zumindest die ganz groben Abscheulichkeiten schon teilweise zurechnen lassen müssen. Im Übrigen sollte sich der Leser halt klar darüber sein, dass es sich bei P.I. um ein Kampf-Blog mit den daraus resultierenden Akzenten und Einseitigkeiten handelt. Daniel Leon Schikora, am 10. September 2007 um 12:44 ( Link ) (1) Mit Verwunderung habe ich die folgende Erklärung Arne Hoffmanns (in seiner Replik auf Stefan Herre) zur Kenntnis genommen: "Zunächst einmal glaube ich nicht, dass man zu Morddrohungen eine sinnvolle „Gegenposition“ beziehen kann." War es etwa die Überzeugung, dass zu Morddrohungen keine sinnvolle "Gegenposition" bezogen werden könne, die den Ausschlag gab für die Entscheidung Hoffmanns, den khomeinistischen Gewaltapologeten des "Muslim-Markt" ein Interview zu gewähren, das sich über weite Srecken wie ein Konsensgespräch liest (vor allem mit Blick auf die Brandmarkung der Sicherheitspolitiken des einzigen bürgerlichen Rechtsstaates im Nahen und Mittleren Osten, der israelischen Republik)? HIER hätte man sich durchaus das Minimum einer "Gegenposition" eines intelligenten und gebildeten libertären Autors zu den Ressentiments islamofaschistischer Dumpfbacken gewünscht ... (2) Das Interview mit Stefan Herre führt einmal mehr vor Augen, dass das Anliegen einer Ächtung freiheitsfeindlicher Herrschaftsansprüche des politischen Islam in die Mitte der deutschen Zivilgesellschaft gehört - und keinesfalls irgendwelchen Wirrköpfen oder Extremisten überlassen werden sollte. Was Herre über den Terrorstaat "Islamische Republik Iran" und dessen Umgang mit den wenigen im Iran verbliebenen Juden zu sagen hat, stellt eine groteske Verharmlosung der Diktatur der Teheraner Ajatollahs dar. Die Kritik des Islamismus ist ein zu ernstes Anliegen, um es einem Sympathisanten der Miniaturpartei "Pro Köln" zu überlassen, dessen Hauptanliegen darin zu bestehen scheint, friedliche, integrationsbereite Muslime mit Dreck zu bewerfen. Einen Tiefpunkt solcher Art der (vermeintlichen) "Islam-Kritik" stellen die wüsten Beschimpfungen Bassam Tibis durch Herre und sein "Team" dar. Ein liberaler Muslim, der den Multikulturalismus scharf kritisiert und die islamisch geprägten Einwanderer dazu aufruft, sich an eine europäische Gesellschaft zu ASSIMILIEREN, wurde für nicht integrationsfähig erklärt - ungeachtet seiner unbestrittenen akademischen Leistungen, wie sie selbstverständlich keiner seiner Verleumder vorzuweisen hätte. Menschen wie Taslima Nasrin, Salman Rushdie, Bassam Tibi, Robert Redeker, Louis Chagnon, Ayaan Hirsi Ali oder Geert Wilders, die ihr Leben und ihre körperliche Unversehrtheit dafür riskieren, den universalen Geltungsanspruch der Menschen- und Bürgerrechte zu verteidigen, haben auch in Deutschland andere Bündnispartner verdient, als fremdenfeindliche Obskurantisten und Feinde einer auf die Citoyenneté gegründeten politischen Ordnung. Wahr-Sager, am 10. September 2007 um 16:40 ( Link ) Auch wenn ich PI nach wie vor mit Ausnahmen für einen guten Blog halte, wird hier Missbrauch betrieben, indem persönliche Meinungsverschiedenheiten zum Anlass genommen werden, eine Sperrung zu veranlassen. spicault, am 10. September 2007 um 20:06 ( Link ) Hallo Wahr-Sager, Das ist mir schwer begreiflich. PI betreibt keine Herman-Bashing sondern nimmt die gute Dame in Schutz. Laut PI sind ihre Äusserungen über den Stellenwert der Familie während der Nazi-Zeit bewusst missverstanden worden. Gleichwohl wird behauptet, ihre Worte waren nicht sehr intelligent. Kann es sein, dass Sie sich zu positiv zur Familie-Politik der Nazis geäußert haben? Dann ist Ihre Sperrung verständlich. Lesen Sie die Erkärungen von Stefan Herre zur Sache Umgang von PI mit unangenehmenen Kommentaren (siehe oben). Vielleicht werfen Sie PI vor, nicht das zu sein, was Arne Hoffmann und viele Kommentatore PI vorwerfen zu sein, nämlich eine Plattform für die Vermittlung von rechstradikalem Gedankengut. Wenn dies so ist, dann entkraften Sie die Argumente von Arne Hoffmann und anderen und liefern den empirischen Beweis dafür, dass PI keinen rechtsradikalen Blog ist. Oder habe ich da etwas nicht verstanden? Wahr-Sager, am 10. September 2007 um 21:04 ( Link ) Hallo spicault, das mag für einen Teil der Redaktion gelten, aber nicht für die ganze, denn anders kann ich mir meinen Rauswurf nicht erklären. Mich hat die PI-Redakteurin angeschrieben und mir vorgeworfen, ich hätte mit meinen Kommentaren den Kommentarbereich in einen Zustand gebracht, der für PI strafrechtlich relevant sei. Auch würde ich jeden Kommentator niedermachen, der nicht meiner Ansicht entspräche, was Unsinn ist. Denn wenn mein Ton mal härter war, dann war das eine entsprechende Reaktion, so dass ich auch kein "Anheizer" gewesen bin. Fakt ist, dass ich mit den Aussagen jener Redakteurin in Hinblick auf die Einstellung zu Eva Herman nicht konform gegangen bin, was dann zu der Sperrung führte - ergo nichts weiter als Missbrauch eines Redakteurs-Status und von Meinungsfreiheit weit entfernt. Ich halte den PI-Blog auch weiterhin nicht für rechtsradikal. said, am 22. September 2007 um 6:05 ( Link ) Sehr geehrte damen und herren, Google News ohne Politically Incorrect « Stefan Ni, am 15. Oktober 2007 um 17:28 ( Link ) [...] Meiner Meinung nach denken aber nicht nur viele Stammkommentatoren in rassistischen Kategorien, sondern auch die Verfasser der „Politically Incorrect”-Beiträge. „PI”-Gründer Stefan Herre weist den Vorwurf mit dem Hinweis zurück: „Moslems bilden keine Rasse, nicht einmal eine Ethnie”. Tatsächlich spielt diese Unterscheidung im von Hass und Beleidigungen geprägten Blog-Alltag auf „PI” aber keine Rolle. [...] derdeutsche2007, am 23. Oktober 2007 um 8:32 ( Link ) danke EF-online für einen sachlichen Artikel! so bin ich in der Lage beide Seiten gegenüber zu stellen und beide Standpunkte zu bewerten. Ratio, am 29. November 2007 um 22:09 ( Link ) Arne Hoffmanns hartnäckiger Einsatz für die Islamisierung Europas ist trotz seines verdienstvollen Kampfes gegen den Feminismus Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Arne Hoffmann, am 07. September 2007 um 13:18 ( Link )
Ich antworte mal in aller Kürze und ohne auf jeden einzelnen Punkt einzugehen. Die Debatte läuft ja ohnehin schon seit einiger Zeit in den diversen Blogs und wird dort auch weitergehen. Auch zur Gemeinsamkeit zwischen den Juden von damals und den Moslems von heute haben ich und andere schon einiges geschrieben. Die Überschrift für diesen Artikel stammt im übrigen nicht von mir, sondern von der Redaktion, auch wenn sie damit meinen Wunsch nach mehr Differenzierung recht gut wiedergegeben hat.
In diesem Kontext habe ich auch keine Lust irgendjemanden aus der PI-Redaktion als Rechtsradikalen zu bezeichnen. Ich kann nicht in eure Köpfe schauen und insofern nur spekulieren, was euch antreibt. Aber Einseitigkeit und Hysterisierung wären, wenn sie zu den kritisierten Äußerungen führen, überdenkenswert genug. Dreht es wie Ihr wollt, Politically Incorrect hat ein Problem. Wenn ihr nur von Claudia Roth und ihresgleichen angegriffen würdet, könnt ihr das befriedigt abhaken. Aber wenn die Kritik dermaßen von allen Seiten kommt, solltet ihr euch vielleicht doch einmal überlegen, ob es sinnvoll ist, nur über "PI-Bashing" zu klagen und jeden einzelnen Kritiker lediglich abzuschmettern als politisch korrekte Mainstreammedien, neidische Blogger oder agitatorische Tugendwächter, wie das bisher bei euch geschieht.
Die Rolle des "politisch korrekten Tugendwächters" ist mit mir ohnehin sehr schlecht besetzt. Ich habe Martin Hohmann verteidigt, noch bevor WDR, Spiegel-online und Bild.t-online ihre Behauptung öffentlich zurückzogen, dass er Juden als Tätervolk bezeichnet habe. Ich habe die Pressefreiheit der "Jungen Freiheit" verteidigt, noch bevor das Bundesverfassungsgericht urteilte, diese Zeitung dürfe nicht länger im Bericht des Verfassungsschutzes erscheinen. Und ich habe die angeblichen "Schläger von Potsdam" verteidigt, ein Jahr bevor sie freigesprochen wurden. Das sind alles keine Dinge, die im linken Lager auf große Begeisterung stoßen. Links oder rechts ist mir aber ziemlich schnuppe; ich analysiere die Dinge so, wie ich sie sehe. Gegen die Political Correctness: völlig einverstanden, wird von mir unterstützt. Islamkritik: völlig einverstanden, habe ich an den unterschiedlichsten Stellen betont und Leseempfehlungen dazu gegeben. Sobald es die ersten Morddrohungen gegen die Mohammed-Karikaturen gab, habe ich sie in meinem Blog verlinkt (ich hätte sie reingestellt, aber meine Blogs sind durchgehend Textblogs). Dem unbenommen finde ich einige Dinge in eurem Blog hochproblematisch, und das ist nun keine persönliche Macke von mir.
Henryk Broder, in Sachen Islamkritik wahrlich kein Kind von Traurigkeit, ist längst auf Distanz zu euch gegangen. Eine ganze Reihe von Blogs, die euch früher noch verlinkt haben, haben sich ebenfalls distanziert. Die ersten Juden verlassen den Diskussionsbereich eures Blogs, weil sie nicht länger als Alibi für rechte Umtriebe missbraucht werden wollen. Gestern lese ich in dem durchaus islamkritischen Internetforum "Freigeisterhaus" folgenden Beitrag:
"Sehr gute Artikel. Leider wird dort PI nicht erwähnt. Denn dort fallen gerade reihenweise die Masken und die braune Soße ergiesst sich über die Artikel und den Kommentarbereich. Ich muss gestehen, dass es ein Fehler von mir war, diesen Blog einmal verteidigt zu haben. Ich schäme mich dafür. Gerade dieser, nicht eben unbekannte oder kleine Blog, diskredidiert sachliche, vernünftige und aufklärerische Islamkritik auf besonders perfide, rechtspopulistische Art und Weise. Dort tummeln sich ganz offensichtlich etliche Sympathisanten und Mitglieder der Partei ProKöln und sonstiger brauner Mob. Seit der Demo-Absage wird Front gegen Ulfkotte u.v.a. gegen Giordano gemacht und sich deutlich verbrüdert mit diversen europäischen rechtsgerichteten Gruppen die in Brüssel trotz Verbot demonstrieren wollen. PI hat fertig würde ich sagen (wollen)!"
(http://tinyurl.com/2c4mfn)
Wenn immer mehr von euren eigenen Unterstützern und Verteidigern abspringen, wäre es nicht mal an der Zeit zu überlegen: Moment mal, was läuft da eigentlich gerade schief? Was können wir tun, damit wir nicht nur hohe Zugriffszahlen und öffentliche Aufmerksamkeit haben, sondern auch ernst genommen werden und als seriös gelten? Als Dagmar Schatz und ich Udo Ulfkotte kritisiert haben, während ihr ihm noch alle brav nachgedackelt seid, gab es Polemiken gegen die "fette, lesbische (?) Bigberta" und "BDSM-Arne", jetzt scheint einigen kein Baum hoch genug, um Ulfkotte daran aufknüpfen zu können. Ulfkotte hat euch und eurem Anliegen innerhalb weniger Stunden vermutlich weit mehr Schaden zugefügt als ich im gesamten letzten Jahr. Eure Kritiker sind für euch nicht das größte Problem, das sind eure eigenen Leute.
Zuletzt fürs Protokoll: Dass ich "keine besondere Sympathie für den Staat Israel" hege, ist absolut unzutreffend. Im Gegensatz zu vielen deutschen Israelkritikern und -verteidigern war ich vierzehn Tage in einem israelischen Militärcamp, habe mit israelischen Schülern und Soldaten ebenso gesprochen wie mit Palästinensern und mit Christen in Jerusalem, habe die Golanhöhen ebenso gesehen wie Masada usw. usf. Trotzdem nehme ich mir heraus, Israel zu kritisieren. Allerdings habe ich mich seit ca. einem Jahr nicht mehr zu Israel geäußert und habe es derzeit auch nicht vor, weil ich die Debatte als immer unbefriedigender empfunden habe. An Broders Kritik, dass jeder Provinzfürst, der nicht mal die hiesigen Probleme in den Griff bekommt, unbedingt den Nahost-Konflikt vom deutschen Schreibtisch aus lösen möchte, ist durchaus etwas dran. Ein Spielchen nach dem Muster "die bösen Israelis und die braven, unschuldigen Palästinenser" mache ich in dieser platten Form nämlich auch nicht mit.