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Klimahysterie: Das Elend des Klimatizismusvon Norbert Staude Oder: Des Kaisers neue Kleider Die Akzeptanz einer Theorie wird nicht von ihrem Wahrheitsgehalt bestimmt, sondern einzig und allein von ihrer Popularität. Solange dieser Sachverhalt auf rein akademische Auseinandersetzungen be-schränkt bleibt, entsteht kein Schaden. Wenn es aber den Urhebern einer falschen Theorie gelingt, diese durch die Medien der Allgemeinheit über Jahrzehnte hinweg als feststehende Tatsache zu vermitteln, und wenn dann auch noch diese „Tatsache“ von den Politikern zur Umge-staltung unserer Gesellschaft mit einer ständig steigen-den finanziellen Belastung aller Haushalte missbraucht wird, spätestens dann ist es dringend geboten, den mangelnden Wahrheitsgehalt dieser Theorie anzuprangern. Jegliches Naturgeschehen ist Umverteilung von Energie oder Materie. Nur durch die Beobachtung der Natur ist die objektive Realität zu erkennen. Seit Jahrhunderten entwickeln deshalb die Natur-wissenschaftler immer empfindlichere Detektoren für den Nachweis solcher Transfers. Selbst die wenigen Photonen aus den entferntesten Galaxien können registriert werden. Ein „atmosphärischer Treibhauseffekt“ jedoch wurde bis heute nicht beobachtet. Er ist deshalb auch in keinem Physiklehrbuch verzeichnet. Das ist auch kein Wunder, denn die Konstruktion eines Modells im virtuellen Raum der digitalen Welt hat nun mal keine Entsprechung in der Wirklichkeit. Wer weiß denn heute noch, wie überhaupt die Grundlage aller Klima-voraussagen, der sogenannte „natürliche Treibhauseffekt“, eigentlich erfunden wurde und was er bewirken soll? Wir erinnern uns: Ohne ihn läge die globale Durchschnittstemperatur (oder die durch-schnitt-liche Globaltemperatur?) um 33 °C unter der tatsächlich ermittelten. So jedenfalls behaupten es die „Klimaforscher“. Sie haben das mit einem absurden Rechenmodell herausgefunden, das mit der Wirklichkeit überhaupt keine Ähnlichkeit hat: Einer unendlich schnell rotierenden Erde nämlich, ohne Tag und Nacht, die über alle Breitenkreise hinweg, einschließlich der Pole, gleichmäßig von der Sonne beschienen wird. Der so rein rechnerisch ermittelte Wert von -18 ºC wird von den „Klimaforschern“ kultisch verehrt, gleichsam als Naturkonstante behandelt und die Differenz von 33 ºC zur „gemessenen“ globalen Durchschnitts-temperatur von +15 ºC wurde flugs zur Folge eines bis dato nicht vorhandenen Phänomens, des „atmo-sphärischen Treibhauseffekts“ nämlich, erklärt – angeblich verursacht von einigen Spurengasen in der Atmosphäre. Dreiunddreißig Grad Unterschied! Auch ohne Physik studiert zu haben, kann man erkennen, dass damit ein immenser Energietransfer verbunden sein muss. Und das alles in der Atmosphäre, denn da befinden sich ja die „klima-relevanten Treibhausgase“, die den „wärmenden Strahlungsmantel“ um unseren Planeten legen. Aber nur die Temperatur der Oberfläche unseres Planeten bestimmt die Temperatur der bodennahen Luftschicht! In jeder sternenklaren Nacht kann die Theorie ad absurdum geführt werden. Es ist noch niemals auch nur die Spur einer gigantischen Energieumverteilung direkt gemessen worden. Der Grund dafür ist trivial: Es gibt sie nicht. Und wo es keinen natürlichen Treibhauseffekt gibt, ist eine anthropogene Verstärkung desselben auch nicht möglich. Dem logischen Denken bleibt da gar kein Spielraum. Trotzdem ist dieser „natürliche Treibhauseffekt“ die Grundlage aller virtuellen Klimaprognosen. Die objektive Realität wird geleugnet. Eine Theorie, die einen Energiefluss postuliert, der aber nirgendwo beobachtet werden kann, muss als falsifiziert gelten. Haben wirklich alle Karl Popper gelesen, wie es seinerzeit behauptet wurde? Das Verhältnis von Wetter zu Klima entspricht in der Mathematik in etwa dem Verhältnis einer Funktion zu ihrem Integral. Kein seriöser Mathematiker käme jemals auf die Idee, das Integral einer Funktion, deren Verlauf er nur für fünf Tage grob vorhersagen kann, auf hundert Jahre zu extrapolieren. Klima ist ein rein statistischer Wert, resultierend aus den Wetterdaten der Vergangenheit. In der Natur gibt es kein Klima, nur Wetter. Die „Klimamafia“ hat es geschafft, ganz ohne Gewalt oder deren Androhung, alle gesellschaftlich relevanten Gruppen, einschließlich der unabhängigen freien Medien, von den Vorzügen der virtuellen vor der objektiven Realität zu überzeugen. Der „größte internationale wissenschaftliche Betrug der Neuzeit“ (Dr. Wolfgang Thüne) wird von der Menschheit als Tatsache wahrgenommen. Je größer die Lüge, um so eher wird sie geglaubt. Das gilt leider heute noch, genauso wie vor siebzig Jahren. Eine intellektuelle Demütigung verspüren wahrscheinlich nur diejenigen, die auch den „wissenschaftlich bewiesenen“ Marxismus-Leninismus als Nonsens erkannten und darunter leiden mussten, sowie jeder gestandene Naturwissenschaftler, der nicht gerade selbst „klimaforscht“ oder in der Hierarchie der Funktionäre eingebunden ist und der auch die obigen Aussagen bestätigen kann. Klimaforschung, sofern sie sich nicht der Vergangenheit widmet, ist keine Wissenschaft. Das ist „Kaffeesatzlesen“ mit superteuren Teraflopmaschinen – finanziert natürlich vom Steuerzahler. Seit dem Jahre 2000 konnte auch von den „Klimaforschern“ keine Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur festgestellt werden. Auch das hat einen einfachen Grund: Die Trickkiste der Statistiker ist mittlerweile leer. Abschließend ein Zitat von Prof. Dr. Gerhard Gerlich: „Mehrfach wurde ich aufgefordert, in einer wissen- Literatur: Wolfgang Thüne: Freispruch für CO2 05. Februar 2007 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareFrank Martin, am 05. Februar 2007 um 20:44 ( Link ) Gernot, besteht denn Dein Autodach aus Atmosphäre? Oder doch aus Glas und Blech? Eckard Müller, am 05. Februar 2007 um 21:16 ( Link ) Gernots Beitrag finde ich gut. Zeigt er doch, mit welcher Art von Wissenschaft wir es bei den Klimakatastrophikern zu tun haben: Gonzo-Wissenschaft. Gernot, am 05. Februar 2007 um 23:57 ( Link ) @Frank: Natürlich ist das "Treibhaus" oder "Glashaus" nur ein einfaches Modell für den globalen Treibhauseffekt, aber gut genug, um es nachzuvollziehen. Der Glashauseffekt im Auto beruht zum Teil auf die Verminderung von Konvektionskühlung, aber eben auch auf die Eigenschaft von Glas infrarotundurchsichtig zu sein (weshalb die Wärmestrahlung im Glashaus verbleibt) -- genau wie Treibhausgase Wasser und CO2. Das ist einfach grundlegende Physik und rund 140 Jahre alt. Auch wenn wir Liberale zu recht skeptisch gegen politischen Interventionismus seitens ökologischer Untergangspropheten sind, brauchen wir uns dafür nicht auf Cranks wie Wolfgang Thüne oder Prof. Gerlich berufen. Es gibt viele gute und seriöse ökonomische Argumente gegen Kyoto, Emissionshandel und CO2-Steuern. Frank Martin, am 06. Februar 2007 um 10:35 ( Link ) Ich berufe mich auf niemanden. Ich sehe nur, dass die Erde kein Treibhaus trägt. Daher erscheinen mir Argumentationen auf einer solchen Basis als sehr fragwürdig. Ich bin mir sicher, dass sich der behauptete Effekt auch sachlich und nicht irreführend darstellen ließe, würde er nachgewiesen sein. Im übrigen halte ich die Bezeichnung von Wissenschaftlern als "Cranks" für ausgesprochen unangemessen. Sie mögen irren, immerhin aber auf eigene Kosten. Frank Martin, am 10. Februar 2007 um 9:21 ( Link ) Diese Erläuterung erscheint mir schlüssig und brauchbar: http://www.ems.psu.edu/~fraser/Bad/BadGreenhouse.html Günter Peltz, am 20. Februar 2007 um 12:03 ( Link ) Wer kennt nicht die Beschreibung eines Japaners? Dagegen der Politiker: Herbie-10, am 03. März 2007 um 19:12 ( Link ) Hallo Gernot! Peter, am 05. März 2007 um 17:24 ( Link ) Das was mich und leider nur einige wenige andere an der gegenwärtigen Klimadiskussion so aufregt, ist der Umstand, dass von fast allen Politikern und selbst ansonsten kritischen Medien etwas als unumstößliche Tatsache hingestellt wird, was bei Lichte besehen bestgenfalls eine Anhäufung verschiedener Hypothesen darstellt, für die es in der Tat zwar einige Indizien gibt, gegen die wiederum aber andere Indizien sprechen. Auf einer solchen schwankenden Grundlage kann und darf man keine langfristig angelegten und immense Kosten verursachenden Entscheidungen treffen. Sämtlich in der vergangenheit aufgestellten Horrorszenarien haben sich als falsch oder zumindest maßlos übertrieben heraus gestellt. Bernard, am 04. Dezember 2007 um 19:36 ( Link ) Es ist immer das Problem der einfachen Ideen ob nun Nationalsozialismus, Kommunismus, Terrorismus, Klimatizismus;-- es sind Massenselbstläufer. Genauso wie es unter Hitler Wissenschaftler gab die in ernsthaften Studien an Juden nachgewiesen haben, dass jene schlechte Menschen sind, verhält es sich so ähnlich auch hier. Politik braucht rein zum Selbstzweck Ideen und Perspektiven, und da kommt diese Idee vom Anthropogenen Treibhauseffekt genau richtig. WG, am 16. Januar 2008 um 0:55 ( Link ) Wolfgang Thüne oder Prof. Gerlich als Crancs zu bezeichnen, das bringt nur ein Politiker fertig, diese Spezies von Menschen, die in der Regel von nichts Ahnung hat und über alles entscheiden will. MfG. Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Gernot, am 05. Februar 2007 um 17:51 ( Link )
Das alles klingt, mit Verlaub, ziemlich wirr. Die Theorie des Traubhauseffekts sei also falsch, weil sie einen "Energiefluss" annimmt (was auch immer damit gemeint ist) und es nachts kälter als tagsüber ist. Aha.
Wer sich mal in ein Auto bei Sonnenschein gesetzt hat, und die Belüftung ausschaltet, wird sehr bald merken, dass der Treibhauseffekt real ist.